Die falschen Entscheidungen eines Vaters

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Morallosigkeit Trunksucht Engherzigkeit Selbstsucht Familie

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich ein beschissener Vater bin. Vor fast sechs Jahren habe ich auf einer Party ein damals 18-jähriges Mädchen kennengelernt - wir waren beide eigentlich nur auf eine schnelle Nummer aus, aber dabei ist das Kondom gerissen und es kam, wie es kommen musste. Sie wurde schwanger. Als unser Sohn dann geboren wurde, habe ich die beiden im Krankenhaus besucht, und ich muss sagen, es war ein schönes Gefühl, den Kleinen auf meinen Armen zu halten. Aber ich wusste damals, dass ich mit einer eigenen Familie nichts anfangen konnte. Daher bin ich lieber weiter mit meinen Kumpels zum Saufen in die Discos gegangen, da haben wir schon ordentlich was ausgehalten, bis man sich dann echt gefragt hat, wie man wieder nach Hause kam. Bis vor zwei Jahren habe ich auch noch bei meinen Eltern im Haus gelebt und habe mir von meinem gesparten Geld ein schönes neues Auto gekauft. Der Mutter überweise ich seit der Geburt jeden Monat 200 Euro auf ihr Konto - mir ist allerdings klar, dass das Geld den Vater nicht ersetzt. Wenn es mir gerade passte, ging ich die beiden besuchen - meistens ging ich dann mit meinem Sohn in ein Spielzeuggeschäft, wo er sich was aussuchen konnte, was er wollte.


Später habe ich dann mitbekommen, dass die Mutter Drogen genommen hat, die sie von dem Geld für das Kind kaufte. Dann haben sie ihre Eltern vor die Wahl gestellt: entweder das Kind oder die Drogen. Sie hat sich dann für das Kind entschieden und ist in eine Drogenklinik gegangen, wo sie sechs Wochen lang war. In dieser Zeit war das Kind bei mir und meiner (mittlerweile) Ex-Freundin. In dieser Zeit war ich irgendwie wie ausgewechselt, ich hatte richtige Vaterfreuden. Aber als sie dann wieder aus der Drogenklinik entlassen wurde, durfte ich den Jungen nur noch jedes zweite Wochenende zu mir holen, und manchmal fiel es mir wirklich schwer, ihn wieder wegzubringen. Voriges Jahr bin ich dann wegen einer besser bezahlten Arbeit in eine andere Stadt gezogen und sehe den Jungen jetzt kaum noch. In dem Jahr, in dem ich jetzt in der anderen Stadt lebe, habe ich ihn erst zwei Mal gesehen. Jetzt, im Nachhinein, bereue ich es wirklich, dass ich eine tolle Frau und das Kind sitzen gelassen habe.

Beichthaus.com Beichte #00033667 vom 27.07.2014 um 21:47:59 Uhr (15 Kommentare).

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Die perfektionistische Romantikerin

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Aggression Hass Studentenleben

Ich hasse die Schwester meines Freundes. Sie ist genauso alt wie ich, aber "total erwachsen" und ernst. Mal etwas Dummes oder Albernes anzustellen, geht bei ihr nicht. Ständig ist sie so perfektionistisch und will immer die besten Noten im Studium erzielen. Schlechter […]
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Beichthaus.com Beichte #00033659 vom 26.07.2014 um 14:28:12 Uhr (15 Kommentare).

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“Folge

Fantasien vom Seitensprung

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Partnerschaft

Ich bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen und bin eigentlich unglaublich glücklich mit ihm. Ich glaube tatsächlich, dass er der Richtige für mich ist. Das Problem ist nur, dass es im Bett nicht wirklich gut läuft. Ich habe auch schon versucht, ihn behutsam darauf anzusprechen, aber das kränkt immer gleich sein Selbstbewusstsein und dann läuft stattdessen einige Zeit lang gar nichts mehr. Meine Beichte ist, dass ich deshalb ständig von einem anderen Mann fantasiere. Dabei handelt es sich um jemanden, den ich kurz vor meinem Freund kennengelernt habe - und zwar auf dem alleinigen Heimweg nach einem Barbesuch mit Freunden. Es lief auch einiges hinter ein paar Büschen. Zum Wesentlichen ist es dann aber leider nicht mehr gekommen, weil zu dem Zeitpunkt keiner von uns beiden ein freies Haus hatte und dort an Ort und Stelle wurde es dann doch etwas zu gewagt.


Wir haben Handynummern ausgetauscht und wollten uns für ein anderes Mal verabreden. Dabei war klar, dass es wahrscheinlich eine einmalige und vor allem rein körperliche Sache sein würde. Bevor es dann aber dazu kam, habe ich meinen jetzigen Freund kennengelernt, mich in ihn verliebt und deshalb die Anrufe des Anderen ignoriert. Jetzt stelle ich mir aber immer vor, diesen anderen anzurufen und mich mit ihm zu treffen. In Wirklichkeit würde ich meinen Freund nie hintergehen, aber dennoch fühle ich mich schuldig, es in meiner Vorstellung ständig zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00033650 vom 24.07.2014 um 18:01:08 Uhr (8 Kommentare).

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Das Mädchen mit ADHS

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Zorn Aggression Morallosigkeit Kinder

Meine Beichte führt mich in meine Kindheit. Ich war circa 7 oder 8 Jahre alt, und in meiner Klasse war ein Mädchen, das niemand leiden konnte, da sie erstens sehr verhaltensauffällig war - sprich ADHS und dessen ganze Bandbreite. Zweitens gehörte sie zu einer stadtbekannten "Assifamilie". Sie wurde von den Kindern gemieden. Ich fand das sehr ungerecht und habe ihr erlaubt, mich auf dem Weg nach Hause zu begleiten, da ich durch das Wohnblockviertel, wo sie wohnte, gehen musste, um zu unserem Haus zu kommen. Jedenfalls ging sie häufig mit und einmal versuchte sie sogar, mich zu küssen. Ich fand das unangemessen und wollte das nicht. Sie meinte jedoch, sie hätte "mich lieb". Das war dann doch zu heftig. In dem Alter? Meine Eltern untersagten mir den Kontakt mit ihr. Den einen Tag war ich draußen spielen und traf sie zufällig. Sie war total sauer auf mich, weil ich nicht mehr mit ihr nach Hause gehen würde, und fing an, mich zu ärgern und warf kleine Steine nach mir. Da bin ich ziemlich wütend geworden und habe auch einen Stein genommen - als ich werfen wollte, meinte sie, dass ich das ohnehin nicht machen würde, weil sie schließlich ein Mädchen sei. Nun, ich war damals schon ziemlich konsequent und habe dann natürlich geworfen und ihren Kopf getroffen. Sie schaute komisch und fing an, sich zu übergeben. Ich habe dann bei ihrer Mutter geklingelt und sie hat sich um ihre Tochter gekümmert. Ich habe keine Ahnung, was mit ihr und ihrer Familie passiert ist, aber mir tut es leid, dass ich mich habe provozieren lassen.

Beichthaus.com Beichte #00033640 vom 22.07.2014 um 19:38:57 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Raucher vs. Nichtraucher

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Aggression Boshaftigkeit Ignoranz Gesellschaft

Ich (m/21) hasse diese inzwischen eingebürgerte Nichtraucherstimmung. Man kann es ablehnen, man kann Nichtraucher sein, kein Thema. Aber was inzwischen in diesem Land abgeht, das ist doch nicht mehr normal. Vor zehn Jahren war Qualmen noch völlig okay, Automaten an jeder Straßenecke, keine großen Einschränkungen, es war einfach normal. Ich finde Prävention richtig und gut, bin selber nicht glücklich darüber, dass ich Raucher bin und verblase im wahrsten Sinne des Wortes viel Geld. Aber es gibt Grenzen: Die beginnen für mich damit, dass das generelle Raucherverbot in Kneipen allen demokratischen Grundsätzen entgegen steht. Jeder Wirt sollte doch selbstständig entscheiden dürfen, welche Rechte er den Gästen zugesteht und welche nicht. Inzwischen geht es so weit, dass man bei Mitfahrgelegenheiten nicht mehr mitgenommen wird, wenn man es wagt, auf dem Rastplatz eine zu rauchen. Und dann wundern sich die Menschen, warum wir "Raucher" so ignorant sind und uns direkt, nachdem wir aus dem Zug aussteigen, direkt mal eine anstecken, und nicht mal mehr den Ausgang abwarten können: Wir sind süchtig und werden inzwischen dazu gezwungen, unseren Tag durchzuplanen - wann ist es wo möglich, mal seiner Sucht nachzukommen? Mich würde mal interessieren, was dieser Staat ohne die Tabaksteuer machen würde, wir zahlen uns schließlich dumm und dämlich. Und immer dämlicher, schließlich wird es immer teurer.


Aber zu meiner Beichte: Ich schrieb zwar am Anfang, dass ich nicht glücklich bin mit meiner Sucht, aber diese nicht aufhörende Antihaltung hat mich doch in irgendeiner Art und Weise zum Protest bewegt. Jedes Mal, wenn ich den Eindruck gewinne, so ein absoluter Nichtraucher fernab jeder Toleranz steht neben mir, stecke ich mir eine an und rücke ihm mit meinem "Qualm" so richtig auf die Pelle. Das kommt öfter vor, als man denkt. Die Menschen zeigen recht schnell ihre Haltung aufgrund kleiner Gesten. Es tut mir leid, andere Menschen mutwillig zu "vergiften", aber genauso, wie damals die Raucher keine Rücksicht auf Verluste gehabt haben, so habe ich jetzt keine mehr mit dieser komischen Gesellschaft, die zwar Rauchen schrecklich, aber sich halb totzusaufen- oder zu essen total normal findet. Kommt mal wieder klar - ach nein - jetzt steht ja die Helmpflicht für Fahrradfahrer im Raum.

Beichthaus.com Beichte #00033631 vom 21.07.2014 um 01:14:00 Uhr (55 Kommentare).

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