Monks Zwangsstörungen

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Lügen Falschheit Zwang WG Straelen

Durch monatelange Andeutungen habe ich meinen Mitbewohner davon überzeugt, ich hätte so eine Monk-mäßige Zwangsstörung, bei der alles immer schön ordentlich und symmetrisch sein muss. Immer, wenn er jetzt aus irgendeinem unerfindlichen Grund mal wieder sauer auf mich ist, merke ich das daran, dass er plötzlich immer irgendwelche Regale leicht offen stehen lässt, den Seifenspender leicht verdreht und solche Sachen halt. Das hat zum einen den enormen Vorteil, dass ich immer seine Gemütslage einschätzen kann und ihn dann noch mehr provoziere, und zum Anderen äußert er seine Wut nun quasi nur noch auf diese passiv aggressive Weise, was mir jeden größeren Ärger erspart.

Beichthaus.com Beichte #00035058 vom 09.02.2015 um 20:33:02 Uhr in Straelen (0 Kommentare).

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Mein Freund aus Abu Dhabi

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Verzweiflung Zwang Internet Partnerschaft

Ich möchte heute etwas beichten, was mir seit fünf Jahren das Leben versaut. Als ich 15 war, war ich dick, pickelig, uncool, konnte mich selbst aber nicht leiden und Selbstvertrauen war nicht vorhanden. Über das Internet begann ich, mit einem 21-jährigen Moslem aus Abu Dhabi zu chatten. Er machte mir Komplimente und spannte mich nach allen Weisen der Kunst mit seinem Süßholzgeraspel ein. Ziemlich schnell waren wir "zusammen". Ja, im Nachhinein extrem lächerlich. Aber ich hatte natürlich als Einzige im Freundeskreis noch nie einen Freund oder Ähnliches gehabt und es gefiel mir einfach, dass sich jemand für mich interessierte und nicht immer nur für meine beste Freundin. Schnell merkte ich, dass er eine aggressive, kontrollierende Seite hatte - aber ich war geblendet von allem anderen. Er versprach mir, nach Deutschland zu kommen, was aber nie geschehen ist. Diese "Beziehung" hatte noch krasse Folgen. Er erlangte mein Vertrauen und überredete mich, ihm Nacktfotos und Videos zu schicken. Ich war so dumm und naiv das auch zu tun. Von dem Tag an hatte er mich in der Hand.


Aber um abzukürzen, was alles geschehen ist, führe ich nur das Wichtigste auf. Er verbat mir wegzugehen und ich musste ihn ständig zur Kontrolle anrufen. Ich verlor meine jahrelangen Freunde, meinen Eltern bekamen Wind davon, schlugen mich, nahmen mir Handy, Internetzugang und verbaten mir zu Freunden zu gehen. Doch er zwang mich, mir ein neues Handy zu besorgen, und in regelmäßig anzurufen. Alles unter dem Vorwand der Liebe. Und der Kleinigkeit, dass er meine Fotos verbreiten würde, wenn ich nicht tat, was er sagte. Er brachte mich dazu, ihm Geld zu schicken. Durch das Ganze habe ich bestimmt 2.000 bis 3.000 Euro versemmelt. Aber ich war allein, ich konnte mit meinen Eltern nicht reden, meine Freunde hatten sich abgewandt. Und so verschloss ich die Augen vor der Tatsache, dass er ein widerlicher Mistkerl war, einfach um es zu ertragen. Als sich die Sache mit meinen Eltern beruhigte, musste ich mir ein Smartphone kaufen und er zwang mich zum Cyber-Sex. Er machte mich glauben, dass ich von ihm abhängig bin, weil mich sonst kein anderer will. Es geschah noch vieles mehr, aber das ist jetzt egal.


Ich wurde immer verzweifelter. Schließlich begann ich mein duales Studium und lernte dadurch einen Jungen kennen.
Ich war sofort unsterblich verliebt. Endlich beschloss ich, mich von meinen Ketten loszureißen und erzählte zum ersten Mal alles meiner neuen besten Freundin. Danach hatte ich nach über vier Jahren den Mut, ihm zu sagen, dass dieses Spielchen aus ist. Das war vor fünf Monaten. Noch heute habe ich Kontakt mit ihm, weil er mich angebettelt hat, ihm noch Zeit zu geben. Er hat es mal wieder ausgenutzt, dass ich nicht "Nein" sagen kann. Aber in sieben Wochen ist endgültig Schluss und das habe ich ihm gesagt. Ich hasse ihn von ganzem Herzen. Ich schwöre auf alles, was mir heilig ist, dass ab dem Zeitpunkt kein einziger Gedanke von ihm mehr durch meinen Kopf gehen soll, mir egal, ob er den Mist verbreitet. Ich will mein Leben wieder zurück.


Vielleicht liebt er mich ja auf seine Weise, aber diese Weise ist beschissen und er kann mich mal. Ich bin mittlerweile mit dem anderen Jungen zusammen und so glücklich mit ihm, dass ich es kaum glauben kann. Er weiß von alldem nichts und er will es auch nicht wissen. Ich liebe ihn. Und dieses Mal ist es echt. Bald bin ich für immer frei. Koste es, was es wolle. Ich beichte, dass ich jahrelang Familie, Freunde und mich selbst belogen und hintergangen habe. Dass ich mir fünf Jahre lang mein Leben habe stehlen lassen, und mich in jeder Hinsicht habe missbrauchen und fertigmachen lassen. Dass ich so dumm und naiv war - und zu feige, mich zu befreien. Und dass mein jetziger Freund Eine abbekommt, die psychisch eigentlich nicht ganz richtig im Kopf ist. Und ich hoffe, dass so etwas Beschissenes niemand anderem passiert. Es tut mir unendlich leid.

Beichthaus.com Beichte #00035008 vom 03.02.2015 um 22:12:20 Uhr (23 Kommentare).

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“35.000

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Der Mülltonnen-Pinkler

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Unreinlichkeit Ekel Zwang

Ich (m/23) muss hier jetzt auch mal was loswerden. Ich habe nämlich einen seltsamen Tick. Ich pinkele gerne gegen Mülltonnen. Keine Ahnung, wieso ich das gerne mache, zumal so etwas eigentlich gar nicht meine Art ist. Ich hasse die ganzen ungenierten Wildpinkler, die sich an jede Häuserecke stellen. Ich würde auch nie auf die Idee kommen, in ein Waschbecken zu pinkeln, wie viele es hier beichten. Aber Mülltonnen anzupinkeln macht mir Spaß. Ich mache das gar nicht so oft und auch nicht gezielt, aber wenn die Situation es anbietet, kann ich einfach nicht widerstehen.

Beichthaus.com Beichte #00034993 vom 01.02.2015 um 12:43:03 Uhr (6 Kommentare).

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Kleine Diebereien einer Künstlerseele

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Diebstahl Manie Zwang Wiesbaden

Ich (w/24) möchte beichten, dass ich oft kleine Dinge mitgehen lasse. Am Liebsten mache ich das bei WG-Feiern. Ich schaue, sobald ich auf der Party bin, was man gut einstecken könnte und überlege dann, wann der beste Zeitpunkt gekommen ist, es sich unauffällig in die Tasche zu stecken. Dabei handelt es sich allerdings nicht um echte Wertgegenstände, sondern um so etwas wie Werbepostkarten, Verpackungen von Gitarrensaiten mit schönem Design, Flyern, ein ausgewaschenes Würstchenglas und so weiter. Es sind Sachen, die oft im Altpapier, im Müll oder auf dem Flur liegen, oder von denen mehr als zwei vorhanden sind, so wie bei den Flyern oder Postkarten - ohne Schrift hinten, also solche, die nicht von Freunden aus dem Ausland geschickt wurden. Mit den gestohlenen Sachen bastele ich Collagen, Poster und andere Dinge. Die Gläser benutze ich für Teelichter, als Stifthalter oder Wassergläser beim Malen. Auch toll sind bunte Glasscherben, daraus sind schon diverse Mobile entstanden.


Ich dekoriere damit öfter meine Wohnung um, fülle mein Privatkunstarchiv oder verschenke die Sachen unter anderem an die Leute, von denen ich sie einst habe mitgehen lassen. Dinge, die ich nicht wieder verwerten kann, sammle ich in einer kleinen Box bei mir zu Hause und erfreue mich an meiner "Beute", wenn mir danach ist. Ab und zu tausche ich auch einfach aus Lust und Laune die gleichen Sachen aus. Ich habe z.B. immer eine volle Packung Streichhölzer bei mir, wenn ich ausgehe. Auf der letzten Feier entdeckte ich zu meiner großen Freude die gleiche Packung im Flur. Ich tauschte den Inhalt dieser Packung mit meiner, als keiner in der Nähe war, und setzte mich nach der "Tat" wieder zu den anderen, als wäre nichts gewesen. Besonders gerne mache ich das mit Kugelschreibern, da es gerade hier immer die gleichen Modelle gibt. Auch hier wird drauf geachtet, dass der Ausgetauschte, den ich zurücklasse, noch funktionstüchtig ist. Ich weiß, es ist völlig bescheuert und belanglos, schließlich könnte ich die Leute auch einfach fragen, aber ich brauche diesen kleinen Kick beim Klauen von Sachen und dieses kleine Gangstergefühl "Ich nehme mir, was ich will und wann ich es will!" Zudem mag ich es, wenn Dinge eine "Geschichte" haben, so kommen auf einer Collage quasi viele "Erinnerungen" zusammen. Mein Leben ist alles andere als langweilig, aber von dieser Macke, die letzten Endes trotzdem Diebstahl bleibt, komme ich nicht los.

Beichthaus.com Beichte #00034964 vom 27.01.2015 um 16:52:45 Uhr in 65203 Wiesbaden (Straße der Republik) (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Verliebt in einen Sozialphobiker

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Verzweiflung Zwang Dummheit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich so dumm war, mich in einen Sozialphobiker zu verlieben, der schon Angstzustände beim Händchen halten bekommt. Keine Ahnung, wie ich es geschafft habe, dass wir mal Sex hatten. Wie wir uns überhaupt kennenlernen konnten, ist mir ein Rätsel! Es reicht mir jetzt, mein scheiß Helferkomplex muss irgendwie psychologisch behandelt werden - oder ich stelle mich jeden Tag vor den Spiegel und sag mir: Die ganze Welt dreht sich um mich, denn ich bin nur ein Egoist!

Beichthaus.com Beichte #00034938 vom 24.01.2015 um 22:46:31 Uhr (3 Kommentare).

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