Die Hörner abstoßen - zu dritt

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Diebstahl Fremdgehen Trunksucht Wollust Last Night Wien

Nach sechs Jahren Beziehung habe ich meine Treue zu meinem bisher einzigen Freund gebrochen. Nicht nur, dass wir uns immer mehr auseinander gelebt haben, es reizte mich auch immer mehr, das zu tun, was andere Menschen mit Anfang 20 zu tun gedenken: Sich die Hörner abstoßen. Im Leben hätte ich nicht geglaubt, dass ich dazu in der Lage wäre, meinen Partner zu betrügen. Nachdem ich mir aber in einem Club in Wien mit Cocktails das Leben süßgeschlabbert hatte (man könnte auch sagen, die Kante gegeben), habe ich zwei junge Männer angesprochen. Nach reichlichem Flirten und noch ein paar Whisky Cola mehr hat sich einer der beiden gefragt, ob wir bei ihm zu Hause weiter feiern. Ich hatte erst abgelehnt, aber ein Kumpel hatte mich dann angestachelt, doch mit zu gehen und meinen Spaß zu haben. Und auf einmal saß ich mit den zwei fremden Kerlen im Taxi. Wir müssen wohl alle ziemlich viel Stuss von uns gegeben haben, so entsetzt kopfschüttelnd, wie unser Fahrer mich die ganze Zeit im Rückspiegel ansah. Letztendlich drückte er mir dann noch besorgt seine Karte in die Hand.


Mir war zu diesem Zeitpunkt gar nicht bewusst, worauf das Ganze hinauslaufen sollte, bis wir in der Wohnung standen und die Jungs sich die Shirts heruntergerissen hatten. Dass das Ganze ein Dreier werden sollte, ging irgendwie an mir vorbei, aber das war mir dann auch egal. Ich genoss den Augenblick. Die begeisterten Blicke, als sie mich meines BHs entledigten. Die wahnsinnig sanften, gefühlvollen Küsse, von denen ich nicht wusste, das sie existierten. Jetzt weiß ich, dass mein Freund schlecht küsst. Es war wahrlich nicht der beste Sex in meinem Leben und die Zwei waren sicher nicht die besten Liebhaber auf Erden, aber es gehört definitiv zu meinen bisher interessantesten Erfahrungen. Der Morgen darauf war etwas schwierig für mich, da mir die beiden Schnapsleichen weder ein Telefon noch eine Auskunft über meinen Standort erteilen konnten. Weil ich nichts außer den leichten Klamotten an meinem Leib dabei hatte, hab ich ihnen 50 Euro und einen Sweater geklaut und bin für immer aus ihren Leben verschwunden. Ich bereue den Diebstahl ein wenig, den Ausrutscher aber seltsamerweise überhaupt nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030721 vom 26.01.2013 um 15:40:51 Uhr in Wien (Oberlaaer Straße) (38 Kommentare).

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Nächtliche Verfolgungsjagd

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Falschheit Morallosigkeit Trunksucht Last Night Polizei Wien

Meine Beichte ist schon etwa fünf Jahre her. Damals hatten ich (m/31) und meine Kollegen eine Betriebsfeier, auf der wir ordentlich einen gehoben haben. Als ich dann gegen 1.30 Uhr mit den restlich verbliebenen Leuten die Heimreise antreten wollte, wurde ich von meiner Kollegin zum Taxi geführt, was ich aber absolut ablehnen wollte. Da aber noch mein Chef da war, habe ich brav gekuscht und bin eingestiegen. Dem Taxifahrer habe ich dann zehn Euro in die Hand gedrückt und gesagt, er solle bitte nur einmal um den Block fahren, ich hätte nämlich keinen Bock, am nächsten Tag durch ganz Wien zu fahren, um mein Auto abzuholen. Der Fahrer tat wie gewünscht, ich wartete dann noch etwas, bis alle weg waren und bin dann in mein Auto gestiegen.


Da ich gefühlte 1,1 Promille hatte, war das Fahren natürlich ganz schön schwer. Natürlich, wie kann es auch anders sein, wurde ich von zwei Polizisten auf die Seite gewedelt. Da ich meinen Führerschein verlieren würde, bin ich stattdessen lieber aufs Gas gestiegen. Womit ich nicht rechnete, war eine Verfolgung. Als ich sah, dass sie immer näher kamen, bin ich in eine Art Zugabstellplatz abgebogen und habe mich mit meinem Auto versteckt. Zehn Minuten später bin ich ausgestiegen um zu sehen, wo noch Polizisten sind. Siehe da, Wachmänner rannten prompt auf mich zu. In meiner Panik habe ich mich dann zu einem anderen Auto gestellt und so getan, als würde ich aufsperren wollen. Als mich die beiden gesehen haben, bin ich weggerannt. Die beiden Polizisten riefen mir irgendwas nach wie "wir haben Dein Auto, es ist sinnlos, wegzurennen!" Nach weiteren 60 Minuten bin ich dann weggefahren und habe gesehen, dass an dem anderen Auto eine Parkkralle angebracht war. Das mache ich sicher nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00030675 vom 12.01.2013 um 21:11:48 Uhr in Wien (Favoritenstraße) (20 Kommentare).

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Des Nachbars Spaß unterbinden

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Boshaftigkeit Nachbarn Ehebruch Österreich

Ich (m/24) wohne seit drei Jahren in einer kleinen Wohnung im 13. Wiener Gemeindebezirk. An und für sich ist die Gegend eine sehr ruhige. Nur etwas trübte einige Zeit das Glück meiner ersten eigenen Wohnung. Ich wohne im zweiten Stock und schräg gegenüber Wohnt ein Arbeitskollege eines guten Bekannten, welcher es extrem toll findet, sich den Kasper am Balkon zu schnäuzen. Luftlinie zwischen meinem Wohnzimmerfenster und seinem Balkon sind gerade mal zehn Meter. Ich habe ihn darauf angesprochen und er blockte nur ab und schrie mich an, was mir denn einfallen würde. Durch Gespräche mit meinem Bekannten erfuhr ich dann, dass der Kerl ein ordentliches Problem damit zu haben scheint, zu erkennen was gesellschaftlich akzeptiert wird und was man lieber allein in der eigenen Wohnung ausleben sollte. Da mir das zu blöd war, mich auf weitere Diskussionen einzulassen, habe ich es auf eine bessere Weise versucht: Erpressung. Ich habe mich auf einem sehr hohen Baum, der direkt vor seinem Fenster steht, auf die Pirsch gehockt und ihn bei seinem Schäferstündchen aufgenommen. Das Ergebnis war ein tolles Video, eine perfekte Aufnahme. Ich habe einen USB Stick mit dem Video in sein Postfach geworfen, mit der Warnung, dass ich dieses Video auf einschlägigen Webseiten hochladen und den Link dorthin an alle seine Bekannten und Kollegen leiten werde, wenn ich ihn jemals wieder dabei erwische, wie er sich vor meinem Fenster die Gurke schält. Bis jetzt funktioniert es. Es tut mir leid, aber ich wusste es nicht besser.

Beichthaus.com Beichte #00030594 vom 18.12.2012 um 12:07:08 Uhr in Österreich (Faistauergasse, Wien) (27 Kommentare).

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Meine Wachsfiguren und die große Flamme

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Dummheit Vandalismus Last Night Wien

Ich (w/21) hätte gerade fast die ganze Wohnung in Brand gesteckt. Aufgrund meiner Schlaflosigkeit und der Tatsache, dass mein Freund noch nicht da ist, habe ich angefangen, mit einer Kerze zu spielen. Das hat mir am Ende nicht gereicht und ich habe das Wachs rausgekratzt, um es in einer kleinen Metallschüssel zu schmelzen und Figuren zu gießen. Keine Ahnung, wie ich auf diese Idee kam. Leider fand ich diese Schüssel nicht, somit habe ich Formen aus Alufolie geformt, das kalte Wachs rein gelegt und alles in den Minibackofen gestellt. Als ich gerade neue Formen machen wollte, hörte ich ein verdächtiges Knistern und drehte mich um. Das Wachs hatte begonnen, zu brennen. Glücklicherweise hat der Minibackofen noch nicht gebrannt und ich holte das kleine Blech samt brennenden Förmchen heraus. Aus Angst, dass das Feuer überspringt, wollte ich es löschen und habe einen Krug mit Wasser gefüllt und drauf geschüttet. Es gab eine schreckliche Stichflamme, die bis an die Decke reichte und diese auch schwärzte. Gott sei dank haben weder die Geschirrtücher noch die Küchenrolle zu brennen begonnen. Mein Freund hat mich mehrfach gewarnt, nicht mit dem Feuer zu spielen, aber ich habe mich nicht daran gehalten. Jetzt muss ich die letzten Überreste meiner Tat beseitigen. Wie konnte ich nur so dumm sein und die ganze Wohnung gefährden.

Beichthaus.com Beichte #00030588 vom 17.12.2012 um 01:51:02 Uhr in Wien (Schottenring) (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Überraschung von oben

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Dummheit Ekel Peinlichkeit Ernährung Last Night Wien

Ich (m/24) bin nun Student und mittlerweile sehr ruhig und gemütlich geworden. Vor fünf Jahren jedoch ist mir eine unangenehme Geschichte passiert, die ich nun beichten möchte. Meine Freunde und ich waren, wie eigentlich jeden Freitagabend, in unserer Stammkneipe. Wir waren dort schon gut bekannt und die nette Kellnerin gab uns auch öfters einen Schnaps aus. Nachdem es im Laufe des Abends schon ein paar Bierchen und Schnäpse wurden, bekam ich Hunger und bestellte mir die hauseigenen, legendären "Chili-Pommes." Gegen Mitternacht verließen wir dann die Kneipe, da wir alle schon ziemlich bedient waren. Zu dieser Zeit wohnte ich noch bei meinen Eltern daheim, also musste ich mich zusammenreißen, um daheim keinen Wirbel zu machen. Da ich, um in mein Zimmer zu gelangen, durch das Schlafzimmer meiner Eltern musste, achtete ich darauf, besonders leise zu sein. Nachdem alles gut geglückt war, legte ich mich ins Bett und machte die Augen zu. Ich weiß nicht, ob es am Bier lag oder an den Chili-Pommes, aber mir wurde auf einmal so dermaßen schlecht und ich wusste, ich musste mich jeden Moment übergeben. In meinem Zustand entwickelte ich zwei überaus intelligente Strategien: Entweder ich renne durch das Schlafzimmer meiner Eltern zum Klo und riskiere, dass sie merken, wie betrunken ich bin oder ich renne schnell zu meinem Zimmerfenster. In meinem Urteilsvermögen beeinträchtigt, entschied ich, dass es wohl das Klügste und Beste sei, aus dem Fenster zu erbrechen.

Gesagt, getan setzte ich diese Idee in die Tat um. Ich lehnte mich aus dem Fenster und die Chili-Pommes kamen wieder aus meinem Magen. Unglücklicherweise traf ich einen Passanten, der gerade auf dem Fußweg unterhalb unterwegs war. Ich schloss schnell das Fenster und flüchtete ins Bett. Ich hörte nur noch, wie der Passant lautstark fluchte, hoffte jedoch, dass er nicht herausfand, wo die Überraschung von oben herkam. Am nächsten Tag gingen mein Vater und ich an unserer Haustür vorbei, wo noch ein riesiger Fleck meiner Schandtat zu sehen war. Mein Vater fragte mich damals ganz entsetzt, wer so etwas nur machen kann. Ich antwortete: "Keine Ahnung, wer so etwas macht." Hiermit möchte ich nun beichten, dass ich nicht ehrlich zu meinem Vater war, einen Passanten angekotzt habe, das Ganze aus einem Fenster heraus, und so dumm war, mir in einer Kneipe Chili-Pommes zu bestellen.

Beichthaus.com Beichte #00030516 vom 02.12.2012 um 09:40:14 Uhr in Wien (Karlsplatz) (15 Kommentare).

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