Stromausfall bei meinem Vermieter

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Dummheit Falschheit Peinlichkeit Nachbarn

Im Moment gebe ich vor, dass ich schon im Bett liege, damit meine Vermieter nicht bei mir klingeln. Ich lebe im unteren Teil eines Hauses, der obere ist von meinen Vermietern, einem freundlichen etwas älterem Ehepaar, bewohnt. Diese waren die ganze Woche nicht da, was öfters mal der Fall ist. Wenn das so ist, gehe ich immer heimlich ins obere Stockwerk und leihe mir den Staubsauger der beiden aus, weil ich mir zurzeit keinen neuen leisten kann (mein alter hat sich vor ein paar Monaten leider verabschiedet). Die beiden sind so gutgläubige Menschen, dass sie ihre Wohnungstür nie abschließen. Der Staubsauger steht auch direkt im Gang und ich gehe auch nie weiter in die Wohnung hinein, wie nötig. Als ich den Staubsauger vorhin zurückgestellt habe und das Licht ausschalten wollte, gab es ein kurzes Funkengestöber und plötzlich ging das Licht nicht mehr. Das ganze obere Stockwerk war dunkel!

Daraufhin überprüfte ich alle Sicherungen, doch es war keine rausgesprungen. Bei mir unten geht das Licht noch, weswegen mich die ganze Situation nicht wirklich störte und ich nach einigen Minuten die Suche nach der Ursache aufgab. Nun kamen meine Vermieter vor ein paar Minuten nach Hause und ich habe aus Reflex mein Licht gelöscht und bin in mein Bett gehüpft. Ich hörte eindeutig, wie beide feststellten, dass das ganze obere Stockwerk keinen Strom mehr hat. Außerdem fragten sie sich, so lieb wie sie sind, ob denn bei mir noch alles in Ordnung wäre und sie bei mir mal anklopfen sollten. Sie wollten mich aber auch nicht wecken, da sie wissen wie früh ich morgens immer aufstehen muss. Es tut mir wirklich Leid, dass ich diesen zwei lieben Menschen wohl eine lange Nacht beschert habe. Ich traue mich aber nicht dort hinaus zu gehen und ihnen zu beichten, dass ich ja eigentlich nur das Licht ausgemacht habe. Da würden nur Fragen aufkommen, warum ich denn bei ihnen im Stockwerk war. Ich beichte also, dass ich ein feiger Mensch ohne Rückgrat bin und mich jetzt mit einem schlechten Gewissen ins Bett lege.

Beichthaus.com Beichte #00029769 vom 02.02.2012 um 22:24:21 Uhr (16 Kommentare).

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Böse Filmchen

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Peinlichkeit Neugier Verzweiflung Meiningen

Ich (m/29) liebe Filmchen, in denen Frauen gequält, gefoltert und erniedrigt werden. Ich weiß nicht weshalb, aber so was macht mich total an. Dabei bin ich in der wirklichen Welt der liebste Kerl und es ist eher umgekehrt. Meine Frau quält mich! Wenn ich was Falsches einkaufe, wird sie sehr wütend. Sie will immer das Fernsehprogramm bestimmen und als ich einmal über das Essen gemault habe, setzte es sogar eine Ohrfeige. Mit dieser Frau zusammen zu leben kostet Nerven und ist sehr hart. Nun hat sie zu allem Unglück meinen Rechner kontrolliert und so von der erwähnten Leidenschaft erfahren. Sie ist total ausgerastet, meinte ich wäre gemeingefährlich und müsste sofort eine Therapie beginnen, sonst schmeißt sie mich raus. Ich werde wohl in den sauren Apfel beißen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00029768 vom 02.02.2012 um 20:41:02 Uhr in Meiningen (41 Kommentare).

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Zoff mit den Nachbarjungs

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Zwietracht Gewalt Nachbarn Bremen

Ich möchte etwas beichten, was schon zehn Jahre zurück liegt. Unsere Nachbarsfamilie hatte einen Sohn, genauso alt wie ich, damals zehn. Dieser Junge war relativ gut mit meinem drei Jahre jüngeren Bruder befreundet, obwohl die drei Jahre in dem Alter ja schon ziemlich was ausmachen. Das zeigte sich auch sofort ab dem Moment, in dem eine neue Familie mit zwei Söhnen in unserem Alter gegenüber einzogen. Die Drei verstanden sich sofort und mein Bruder war ab da nur noch der Zwerg, der ihnen seine Süßigkeiten abtreten durfte oder dies und jenes holen musste. Als er sich eines Tages weigerte den Laufburschen zu spielen, drohte der Nachbarsjunge ihm Schläge an, woraufhin mein kleiner Bruder ihn als Hurensohn bezeichnete.


Man muss dazu sagen, er hatte damals keine Ahnung was das Wort bedeutet, ihm war das nur als Erstes eingefallen, weil er es in der Schule gehört hatte und er seinem Frust durch irgendeine Beschimpfung Luft machen wollte. Das nahm ihm der Nachbarsjunge natürlich sehr übel. Er wollte sofort auf ihn los, die anderen zwei hielten ihn irgendwie noch zurück und mein Bruder rannte nach Hause. In der folgenden Zeit lauerte der Nachbarsjunge ihm ständig auf, bedrohte ihn, drängte ihn in irgendwelche Ecken und schüchterte ihn massiv ein. Entschuldigungen blieben ungehört. Mein Bruder kam dann irgendwann völlig entnervt zu mir um sich auszuheulen und bat mich, das nicht unseren Eltern zu sagen, die sofort zu unseren Nachbarn gegangen wären. Wie es unter Geschwistern üblich ist, zofften mein Bruder und ich uns damals oft, aber wenn ein Dritter sich einmischte, war jeder Streit sofort vergessen.


Ich besorgte mir vom nahen Waldrand einen biegsamen Stock, der ziemlich gut als Peitsche taugte, und wartete gleich am nächsten Tag nach der Schule an der Landstraße auf unseren Nachbarn. Gesagt habe ich zur Begrüßung nichts und bin stattdessen mit dem Stock auf ihn los gegangen, woraufhin ich ihn so heftig zusammenschlug, dass er aus der Nase und dem Mund blutete, halb blind durch die Gegend torkelte und wild am schreien war. Ich sagte ihm, dass ich ihn umbringen würde, wenn er meinem Bruder noch ein einziges Mal zu Nahe käme. Mir war schlecht und schwindelig vor Wut und Adrenalin. Ich jagte ihn mehr oder weniger auf allen Vieren kriechend und blutend nach Hause und riet ihm, sich genau zu überlegen, mit wem er darüber wolle. Kurzum: Ich war kein Stück besser als er.

Beichthaus.com Beichte #00029767 vom 01.02.2012 um 21:56:40 Uhr in Bremen (18 Kommentare).

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Auto versus Freundin

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Diebstahl Eifersucht Partnerschaft Ex Auto & Co. Bremen

Ich (w/31) habe auf kreative Weise einen Auto-Diebstahl begangen. Mein Ex-Freund war ein Geizkragen ohne Gleichen. Er sparte an allem, ich bekam nicht mal was zu Weihnachten geschenkt, und im Winter musste ich frieren, weil er die Heizung nur auf 1,5 stellen wollte, um eine üppige Rückzahlung zu erreichen. Das gesparte Geld investierte er immer in sein Auto: Ledersitze, ein Verstärker, neue Felgen und, und, und. Ich hatte den Eindruck, das Auto sei ihm wichtiger als ich. Schließlich habe ich Schluss gemacht, auch aus anderen Gründen wollte ich nicht mehr mit ihm zusammen sein. Natürlich hatte er sein geliebtes Auto auf mich zugelassen und versichert, bekanntlich fahren Frauen ja deutlich billiger (ich finde übrigens zu Recht!). Somit stand ich in allen Papieren und Verträgen und war juristisch gesehen eindeutig die Eigentümerin. Da mir das Auto zu protzig war habe ich es für gutes Geld veräußert und mir ein kleineres gekauft. Als er merkte was los war, wurde er sehr aggressiv und bedrohte mich telefonisch. Ich wohne längst in einer anderen Stadt. Mit so einem Auto-Verrückten werde ich mich aber sicher nie mehr einlassen!

Beichthaus.com Beichte #00029766 vom 01.02.2012 um 21:10:06 Uhr in Bremen (42 Kommentare).

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Ich hasse Reklamationen

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Hass Zorn Arbeit Mertingen

Ich arbeite im Reklamationsbüro eines mittelgroßen Unternehmens. Ich hasse diese Arbeit. Ich bin eigentlich, nur so da reingerutscht, ich habe es meinem (mittlerweile Ex-) Mann zuliebe gemacht, da ich bei meiner vorherigen Arbeit immer sehr lange Arbeitszeiten hatte. Ich mag meine Chefin und meine Kollegen, wir sind fast schon wie eine Familie. Doch die Arbeit selbst ist der Horror. Diese Leute, die sich wegen jedem Käse beschweren, ich hasse sie so sehr. Am liebsten würde ich sie am Telefon anschreien und ihnen böse Antwortbriefe schreiben. Es gibt Menschen, denen geht es tausend Mal schlechter als uns hier und ich schlag mich mit solch minderbemittelten Heulsusen rum. Ich würde es ja verstehen, wenn es sich wirklich um etwas schlimmes handeln würde, doch meistens ist es nur Müll, den ich zu hören bekomme. Ich möchte beichten, dass ich einerseits diesen Leuten lange, qualvolle Stunden auf der Toilette ohne Internetempfang und Handynetz wünsche, damit sie die Zeit nicht nutzen können, um sich bei mir zu beschweren. Außerdem habe ich mich im Ausland um mehrere Stellen beworben und möchte so schnell wie möglich weg von hier. Meiner Chefin und meinen Kollegen habe ich noch nichts gesagt. Sollte ich eine dieser Stellen tatsächlich bekommen, weiß ich nicht, wie ich es denen mitteilen soll. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029765 vom 01.02.2012 um 18:39:07 Uhr in Mertingen (18 Kommentare).

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