Verliebt in eine Zicke

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Hass Engherzigkeit Zwietracht Partnerschaft

Meine Freundin nervt mich unglaublich, ich bin nur noch mit ihr zusammen weil ich befürchte, dass sie sich etwas antut, wenn ich mich von ihr trenne. Wir sind seit zweieinhalb Jahren zusammen. Sie erzählte mir fairerweise von Anfang an, dass sie sehr zickig werden kann und ihre Launen oft an anderen auslässt. Leider habe ich den Eindruck, dass sie diese Ansage sozusagen als Freibrief zum konsequenzlosen Herumzicken missbraucht. Seit geraumer Zeit kann ich ihr so gut wie gar nichts mehr recht machen. Sie wird oft völlig grundlos aggressiv und beleidigend. Selbst wenn ich versuche, ihr bei täglichen Aufgaben und Arbeiten zur Hand zu gehen, fühlt sie sich bevormundet und zickt, wenn ich ihr allerdings nicht helfe, reagiert sie genauso übellaunig. Ich habe ihr schon oft gesagt, dass mich ihre Art teilweise arg nervt, aber sie findet dann sofort im Gegenzug Dinge an mir, die sie stören. Ich bin ratlos, denn ich gebe mir wirklich viel Mühe mit ihr, sie zufriedenzustellen und ihr ein guter Partner zu sein, der ihr zur Seite steht. Natürlich sehe ich die Dinge nur aus meiner Perspektive und oft frage ich mich, inwiefern bestimmte meiner Verhaltensweisen der Auslöser für ihre Zickerei-Attacken sind. Aber wie schon gesagt, ich gebe mir alle Mühe, sie nicht zu reizen, und trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass sie mich regelrecht hasst und verabscheut. Ein weiteres Problem ist der Sex. Sie täuscht Orgasmen grundsätzlich nur vor und findet unser Liebesleben eher mau. Natürlich gebe ich mir auch dort alle Mühe, sie zu befriedigen, doch was bei allen meinen vorherigen Freundinnen super funktioniert hat, führt dazu, dass sie ab und an sogar dabei einschläft und mir hinterher teils durch die Blume, teils recht offen vorhält, wie schlecht ich doch im Bett wäre. Was sie jedoch für Phantasien und Spielarten bevorzugt, sagt sie mir nicht, weil ihr das zu persönlich ist. Als Konsequenz daraus habe ich jegliche Verführungsversuche eingestellt. Sie ist zwar unzufrieden damit, dass wir überhaupt nicht mehr miteinander schlafen, weil sie sich dann unattraktiv findet, aber von ihr geht auch keinerlei Annäherung aus.


Sie ist auch oft sehr konträr in ihren Ansichten, beispielsweise findet sie, dass ich ein zu dickes Auto fahre und nörgelt oft daran herum, für sich selbst kauft sie jedoch nur die teuersten und elegantesten Schuhe, die sie dann meistens nur genau einmal anzieht um ihre Freundinnen zu beeindrucken. Als ich ihr einmal vorgerechnet habe, dass mein Auto im Jahr bei weitem nicht soviel Geld kostet wie ihre Garderobe, hing danach tagelang der Haussegen schief. Ihre neueste negative Eigenschaft ist es, mich permanent mit anderen Männern zu vergleichen, wie hübsch und weit gereist doch beispielsweise einer ihrer hohlköpfigen Arbeitskollegen sei, und wie toll ihr bester Freund im Vergleich zu mir doch zeichnen könne. Der Typ studiert übrigens Kunst. Ich habe sie gefragt, wie es ihr gehen würde, wenn ich sie mit meinen Freundinnen vergleichen würde. Daraufhin war natürlich wieder Stimmung. Mittlerweile habe ich ihr auch schon öfter eine Trennung angeboten, mit der Begründung, dass ich keine Beziehung will, die mich zusätzlich stresst, und in der ich Angst haben muss nach Hause zu kommen, weil ich nicht weiß was mich dort Unangenehmes erwartet. Sie fängt dann immer sofort an zu weinen und sagt, dass sie mich auf keinen Fall verlieren möchte. Letztens hat sie mich gefragt, wie es bei mir denn mit dem Kinderwunsch aussieht, darauf habe ich ihr ehrlich geantwortet, dass sie eventuellen Kindern gegenüber auf keinen Fall so aggressiv und verletzend sein kann, wie sie ist. Das Ergebnis war ein Streit, in dessen Verlauf sie mir vorwarf ich wäre arrogant, kindisch und unreif. Ich weiß nicht wie es weitergehen soll, denn ich habe Angst, dass sie sich etwas antut, wenn ich die Beziehung von meiner Seite aus beende. Das hat sie mir auch schon einmal angedroht. Ich habe langsam echt keine Lust mehr auf sie und darauf, den stets verständnis- und liebevollen Partner zu spielen, der brav zu Hause das Geld abliefern und als Prellbock für sämtliche negativen Gefühle herhalten darf, die sie während des Tages so heimsuchen. Irgendwann demnächst kracht es mal richtig.

Beichthaus.com Beichte #00029814 vom 20.02.2012 um 14:27:26 Uhr (72 Kommentare).

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Die brennende Gartenhütte

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Vandalismus Morallosigkeit Kinder Kaiserslautern

Ich (w/30) möchte beichten das ich vor Jahren mit meinem Bruder einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst habe. Ich war damals 12, mein Bruder 8. Leider hatte mein Meerschweinchen seinen letzten Atemzug getan und so machte ich mich gemeinsam mit meinem Bruder auf den Weg um eine schöne letzte Ruhestätte im grünen zu finden. Zu diesem Zeitpunkt, war knapp 200 Meter hinter unserem Haus eine stillgelegte Schrebergartenanlage mit verwitterten und alten Gartenhäuschen (in denen Nachts die Obdachlosen der Umgebung Unterschlupf suchten). Schließlich fanden wir eine schöne Stelle und vergruben dort unser Meerschweinchen, bauten ein kleines Kreuz und schmückten das Grab mit Blumen. Am nächsten Tag (wir waren öfters in den alten Gärten spielen mit den Nachbarskindern) sahen wir das das Grab "geschändet" war. Das Kreuz zerschlagen und der Kadaver des Meerschweinchens lag ein paar Meter weiter. Mein Bruder und ich waren uns direkt einig das mussten die Obdachlosen gewesen sein. Wir schmiedeten Rachepläne und so kamen wir darauf, eine dieser Gartenhütten abzufackeln. Wir gingen nach Hause besorgten uns heimlich Feuerzeug und Toilettenpapier und kamen zurück. Es war damals Hochsommer und hatte seit Wochen keinen Tropfen Regen getan. Dementsprechend trocken war alles! Wir setzten unseren Plan ohne größere Überlegungen in die Tat um, verteilten in der Hütte das Toilettenpapier und steckten dieses an, nahmen die Beine in die Hand und machten, dass wir weg kamen. Wir rannten nach Hause und fuhren auf unschuldig machend mit unseren Eltern zu einem Nahe gelegenen Baggerseee. Als wir abends zurück kamen stand die ganze Nachbarschaft in der Straße, überall Feuerwehr und Polizei. Meine Mutter fragte verängstigt was denn los sei. Das Feuer das mein Bruder und ich gelegt hatten, hatte sich durch das trockene Wetter schlagartig ausgeweitet und auf andere Gartenhütten übergegriffen! Die Polizei kam schnell darauf das es Brandstiftung war, beschuldigte dafür aber die Obdachlosen. Kein einziges mal wurden wir Kinder beschuldigt. Bis heute wissen es nur mein Bruder und ich. Das Gelände wurde vor Jahren abgerissen und neu bebaut. Ich möchte mich entschuldigen das ich damals das Leben meines Bruders, mir, anderen spielenden Kinder und der Obdachlosen riskiert habe einfach nur aus kindlicher Dummheit. Verletzt wurde damals Gottseidank niemand.

Beichthaus.com Beichte #00029813 vom 19.02.2012 um 21:26:20 Uhr in Kaiserslautern (Parkstraße) (19 Kommentare).

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“Beichte

Rosinen im Vogelfutter

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Drogen Dummheit Last Night

Ich (m/18) möchte beichten, dass ich vor gut drei Wochen total high nach einem schönen Abend nach Hause gekommen bin. Als ich den Schlüssel aus der Garage holen wollte, ist mir das Vogelfutter auf dem Wäschetrockner aufgefallen. Da ich stark das Bedürfnis nach Essen hatte, habe ich mir das Zeug genauer angeguckt und mir sind die Packungen Rosinen aufgefallen, die meine Mutter mit ins Futter mischt. Ich wollte eigentlich nur eine probieren, aber im Endeffekt habe ich die Packungen komplett vernichtet und mich anschließend mit vollem Bauch schlafen gelegt. Ich möchte mich hiermit bei den Vögeln entschuldigen, denen ich die Rosinen weggefuttert habe und auch bei meiner Mutter, welche bis heute noch denkt, dass dort Ratten am Werk waren.

Beichthaus.com Beichte #00029812 vom 19.02.2012 um 20:13:22 Uhr (14 Kommentare).

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Facharbeit Cannabis

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Drogen Misstrauen

Ich (m/18) hatte 11 Jahre lang einen besten Freund, der zwei Straßen weiter weg wohnte. Wir haben einfach von Anfang an zueinander gepasst. Wir sind beide auf dieselbe Grundschule und schließlich auf dasselbe Gymnasium gegangen. In seinem Haus habe ich bestimmt mein halbes Leben verbracht, seine Mutter war für mich meine Mutter. Wir beide haben gerne gelacht und haben es auch geliebt Streiche zu spielen und verbotene Sachen zu tun (wie alle kleinen Jungs). Mit 12 haben wir uns jeden Abend draußen getroffen und sind durch jeden Garten in unserem Viertel geschlichen, sodass uns, als wir ab und zu mal von wütenden Leuten verfolgt wurden, nie jemand zu fassen bekommen hat. Mein Kumpel war immer so einer, der gerne noch einen drauf setzt, um dafür bewundert zu werden. Auf diesen Aspekt komme ich noch zu sprechen. Als wir 15 wurden hatte er auf einer unserer Runden mit seinem Hund durch die Wälder plötzlich etwas Gras dabei. Ich war ziemlich schockiert von ihm, doch schließlich konnte er mich nach ein paar Tagen überzeugen das ziemlich viel von dem Kram was man über Gras hört nicht stimmt (körperliche Abhängigkeit, Einstiegsdroge, Psychosen verursachend usw.) Also haben wir irgendwann angefangen ab und zu zu kiffen. Meine Eltern wussten es nicht und seine Mutter hat es uns erlaubt. Es war eine unglaubliche Zeit voller neuer Einsichten, Perspektiven und Erfahrungen.


Ich beschloss meine Facharbeit in der Schule über die Frage, ob es sinnvoll wäre Cannabis in Deutschland zu legalisieren, zu schreiben. Dieser sorgte für Großes Erstaunen und Lob in Der Lehrerschaft. Doch irgendwann wurde alles anders.
Wir beide haben unseren Konsum auf die Dauer erhöht. Ich rauchte dann immer mit ihm am Wochenende und in den Ferien auch mal in der Woche. Er hingegen rauchte immer mehr und irgendwann war jeden Tag breit. Da er immer das Gras besorgte, lernte er neue Leute kennen, die ebenfalls gerne einen draufsetzen. Einige davon waren schon ziemlich kriminell. Da musste er aufgrund seiner Art natürlich mithalten. Also wurden einige dieser Leute Mitglieder in unserer Runde, was mir von Anfang an missfiel. Ich sagte meinem Freund auch das ich mit solchen Möchtegerngangstern nix zu tun haben will und diese ihn doch nur runterziehen. Er fand sie aber cool und voll "korrekt". Bei diesem Wort kommt mir heute jedes mal die Galle hoch.
Da waren wir zum erstem Mal auf Dauer im Streit, er nutzte mein grenzenlosen Vertrauen in ihn aus und schließlich lebten wir uns auseinander. Erst war ich noch immer dabei aber irgendwann merkte ich, dass meine Anwesenheit nicht mehr erwünscht ist.
Bei einem anschließenden Showdown war unsere Freundschaft zerstört. Irgendwann machte sich die berühmt-berüchtigte Kiffer-Gleichgültigkeit bei ihm bemerkbar, was dazu führte, dass er nach zweimaligen Wiederholen der zehnten Klasse, das Gymnasium mit einem erweiterten Hauptschulabschluss verließ.


Seine Mutter war am Boden zerstört, jedoch hat sie ihn inzwischen scheinbar aufgegeben. Seine Geburtstagsfeiern sind inzwischen reine Drogenexzesse bei ihm zu hause mit allen möglichen Gangstern. Er fing an zu koksen, zu dealen und sich einen nettes Strafregister aufzubauen, während ich inzwischen mein Abi mache und mich für ein Polizeistudium beworben habe. Sollte das klappen, bete ich das Ich ihm niemals beruflich über den Weg laufe. Ich weiß nicht was ich dann machen würde.
Meinen eigenen Konsum habe ich inzwischen auf ein Minimum heruntergeschraubt. Das letzte Mal liegt ein halbes Jahr zurück.
Ich beichte, dass ich seit dieser Geschichte niemanden mehr vertraue und auch bei jeder Kleinigkeit bei meinen neuen Freunden misstrauisch werde und sie damit bestimmt verletze. Eine Freundin hatte ich aufgrund meinen Misstrauens bisher auch nicht finden können. Das einzige Mädchen das ich wirklich liebte verließ Deutschland für immer. Weiterhin beichte ich, dass ich meinem ehemaligen besten Freund keine zweite Chance geben werde, egal was er macht denn mein Vertrauen in seine Aufrichtigkeit ist endgültig zerstört. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029811 vom 19.02.2012 um 15:39:05 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der 15-jährige Autofahrer

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Lügen Ungerechtigkeit 50+ Polizei Auto & Co.

Der 15-jährige Autofahrer
Ich habe heute einen Polizeieinsatz ausgelöst und dabei ein paar Senioren in eine sehr unangenehme Situation gebracht. Ich muss dazu sagen, dass ich 19 Jahre alt bin, jedoch jünger aussehe. So kommt es beispielsweise selbst beim Bierkauf noch zu Ausweiskontrollen. Jedenfalls hatte ich die letzten Tage ziemlich viel Stress an der Uni und mit der Freundin, so dass ich froh war übers Wochenende nach Hause zu meinen Eltern zu fahren. Immernoch schlecht gelaunt, wollte ich nur kurz noch was einkaufen. Dazu nahm ich den Wagen meines Vaters und machte mich auf dem Weg zum Einkaufscenter. Beim Aussteigen kam mir dann eine Horde Rentner entgegen, die mich entsetzt anschauten und mich wie ein Kleinkind fragten, wie alt ich denn sei ob ich denn nicht wüsste, dass Autofahren erst mit 18 erlaubt ist. Ich sagte daraufhin angenervt, dass ich 15 bin, eine Mofafahrerlaubnis habe und damit sicher besser Auto fahre, als alle Rentner dieser Welt zusammen. Anschließend ging ich dann wütend meine Einkäufe tätigen. Als ich mich nach circa 20 Minuten nichtsahnend wieder auf dem Weg zum Auto machte, traf mich dann der Schlag. Vor meinem Auto standen zwei Polizisten, die Senioren sowie eine weitere buntgemischte Gruppe Passanten, die wohl vom Polizeiauto angezogen wurden. Ich wurde von den beiden netten Uniformierten aufgefordert mich auszuweisen und meinen Führer- bzw. Fahrzeugschein vorzulegen. Dies tat ich dann auch. Auf die Frage, warum ich den alten Leuten denn solch einen Blödsinn erzählen würde, sagte ich - immer noch perplex - dass ich so etwas nie behauptet hätte. Daraufhin war die Sache für mich erstaunlicherweise erledigt und ich konnte den Heimweg antreten. Da ich den Einkaufswagen noch wegbringen musste, konnte ich sehen, dass die Senioren von den Beamten eher belächelt belehrt als ernst genommen wurden.
Ich beichte, dass ich nicht die Wahrheit gesagt habe und sich die Senioren somit zu unrecht belehren lassen mussten. Zivilcourage ist wahnsinnig wichtig und die guten alten Menschen konnten wirklich nicht wissen, dass ich bereits 19 bin. Möglicherweise greifen sie im ernsten Notfall nicht mehr zum Handy sondern gehen einfach weiter. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029810 vom 17.02.2012 um 19:57:11 Uhr (33 Kommentare).

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