Die Smartphone-Sucht

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Lügen Feigheit Boshaftigkeit Telefon

Ich möchte beichten, dass ich auf Partys immer gemein zu meinen Freunden bin. Denn sobald jemand nicht hinsieht, entwende ich immer die Smartphones, um sie dann zu verstecken. Sofern genug Zeit ist, stelle ich dann auch noch Ton und Vibration aus. Es geht mir nämlich tierisch auf die Nerven, wenn jemand in geselligen Runden plötzlich das Handy zückt und irgendwo rumsurft. Am Schlimmsten sind die Idioten, die ihrem Sitznachbarn SMS schreiben! Wo leben wir denn? Dann werden sie immer panisch und versuchen ihre geliebten Handys zu finden. Bevor alles eskaliert, finde ich dann "zufällig" das gesuchte Telefon. Oft finden sie es aber auch selbst - man glaubt gar nicht, wie akribisch die Leute werden, wenn es um ihre Telekommunikationssucht geht! Es tut mir leid, dass ich nicht den Schneid habe, meinen Freunden ins Gesicht zu sagen, wie dämlich ich ihre Handysucht finde. Und außerdem möchte ich beichten, dass ich tierisch Angst davor habe, erwischt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00032508 vom 03.01.2014 um 15:06:27 Uhr (13 Kommentare).

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Die Wette des Jahres

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Morallosigkeit Wollust Fremdgehen Gudensberg

Ich hatte zum Ende der 90er Jahre, als ich 24 Jahre alt war, eine relativ junge Freundin. Erstaunlicherweise stand sie darauf, wenn man in ihr kam und zum Jahreswechsel kam sie dann auf die Idee, mir eine Wette vorzuschlagen. Wenn ich es nicht schaffte, bis zum Jahresende […]
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Beichthaus.com Beichte #00032495 vom 31.12.2013 um 12:41:00 Uhr in 34281 Gudensberg (Fritzlarer Straße) (15 Kommentare).

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Wlan-Krieg mit den Nachbarn

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Rache Engherzigkeit Selbstsucht Internet Nachbarn

Ich bin dieses Jahr aus beruflichen Gründen in eine neue Stadt gezogen, die im Süden Deutschlands liegt. Bisher war ich ja auch immer gerne mal in Bayern - aber diese Stadt ist nicht wirklich bayrisch und hat einen völlig anderen Menschenschlag. Da ich durch den recht spontanen Umzug eine berufliche Verbesserung erreichte, tat ich es dennoch. Da ich es allerdings nicht geschafft habe, sofort einen Internetvertrag abzuschließen, beschloss ich, mich im Haus mal vorzustellen und auch gleich zu fragen, ob ich kurzfristig, und gegen eine Übernahme der Monatsrechnung, deren Wlan mitbenutzen könne. Ich wurde angemault, einmal sogar bedroht, mir wurde die Türe vor der Nase zugeschlagen und keiner hatte auch nur den Anstand, mir zur Begrüßung die Hand zu geben. Dazu muss ich sagen, dass ich selbst bei bester Selbstreflexion weder unhöflich noch arrogant war, und mit meiner an sich lockeren, offenen und freundlichen Art eigentlich überall schnell Kontakte knüpfen kann.


Jedenfalls musste ich für einen Monat auf einen teuren LTE-Stick ausweichen, einer mit Prepaid, da ich ihn ansonsten ja nicht brauchte. Als ich diese Story einem Freund erzählte, fragte er mich, wie viele Wlan-Netze es gebe. Die Netze der Nachbarhäuser erreichen mich nicht, da mein Wohnhaus relativ frei steht, waren das nur die der Bewohner. Er sagte mir, er habe kürzlich an einem Gerät gearbeitet, welches Wlan-Netze lahmlegen könne. Und zwar vollständig, es wäre einfach kein Empfang mehr möglich. Gut, dachte ich, wer dermaßen unfreundlich ist, sollte auch kein Netz mehr haben. Fragt mich nicht, ich bin elektronisch gesehen eine Niete, aber er brachte mir das Kästchen mit und siehe da, plötzlich ging nirgends mehr Internet per Wlan. Natürlich wurde ein Stördienst gerufen, und das an einem Sonntag. Aber natürlich ging alles perfekt, solange dieser anwesend war. Dieses Spielchen habe ich etwa drei Wochen getrieben, bis mir der einzige halbwegs normale Nachbar im Haus gestand, dass alle so angespannt und gestresst wegen der erfolglosen Fehlersuche seien, dass man kurz davor sei, sich gegenseitig die Schuld zu geben und sich die Köpfe einzuschlagen. Ich wurde natürlich auch gefragt, aber ich bevorzuge ja kabelgebundenes Internet. Das wurde mir auch anstandslos geglaubt. Und man glaubt es nicht, als ich den Störsender oder wie man es nennen will, abschaltete, waren alle im Haus so erleichtert, dass sich die allgemeine Stimmung inzwischen zu einem halbwegs normalen Verhältnis zwischen den Nachbarn entwickelt hat. Aber bitten werde ich hier sicher niemanden mehr um etwas.

Beichthaus.com Beichte #00032491 vom 31.12.2013 um 03:56:34 Uhr (25 Kommentare).

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Binde unterm Kopfkissen

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Trunksucht Last Night

Was ich zu beichten habe, ist schon ein paar Jahre her. Ich (w/33) hatte damals meine erste eigene Wohnung - klein aber fein. Jedenfalls wollten wir mal wieder alle zusammen in der Truppe feiern gehen und trafen uns deshalb bei mir, um vorzuglühen. Da jeder sich noch herrichten wollte, war mein Bad andauernd besetzt und das Taxi war schon gerufen. Die Zeit war also knapp. Ich musste damals aber noch dringend meine Binde gegen einen Tampon austauschen, auch wenn ich nicht ins Bad kam. Ich ging also ins Schlafzimmer und dachte, dass ich das dort schnell erledigen würde. Gedacht, getan. Nur klopfte es dann an meiner Tür und sie ging dann fast zeitgleich auf. Ich hatte natürlich vergessen abzuschließen. Da ich nicht erwischt werden wollte, steckte ich die Binde schnell unter mein Kopfkissen. Ich nahm mir natürlich vor, die Bettwäsche direkt am nächsten Morgen zu wechseln, und bin nur noch schnell in die Küche gegangen, um mir die Hände zu waschen. Dann war auch schon das Taxi da und ein feuchtfröhlicher Abend folgte. Am nächsten Morgen kamen wir nicht mehr ganz nüchtern an. Mein Kumpel wollte sich direkt hinlegen - wir anderen allerdings noch nicht und ich bot ihm deshalb freundlich mein Bett an. Als alle weg waren und ich einen Tag später in meinem Schlafzimmer in die Ecke geguckt habe, sah ich da eine Binde liegen und das Ganze fiel mir peinlich berührt ein. Ich sprach meinen Kumpel darauf an, als wir uns das nächste Mal sahen, wir hatten nämlich ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Er erzählte mir, dass er immer auf dem Bauch liegend und mit den Händen unterm Kopfkissen schläft und sich in der Nacht nur fragte, was das Ekliges sei und es dann wegschleuderte. Ich bitte um Absolution, da ich einfach vergessen hatte, was ich damals unter meinem Kopfkissen versteckt hatte und er darunter leiden musste.

Beichthaus.com Beichte #00032490 vom 30.12.2013 um 23:08:50 Uhr (16 Kommentare).

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Die Dusche meiner Gastfamilie

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Ekel Unreinlichkeit Feigheit Rache

Vor zwei Jahren war ich auf einem Finnlandaustausch. Ich kam in eine Gastfamilie, die von Hygiene und Sauberkeit wirklich nicht viel zu halten schien. Ich hatte mein Zimmer direkt neben deren Sauna mit integrierter Dusche und überhaupt hatte die Familie nicht sonderlich viel Interesse daran, dass ich mich wohlfühlte. Als ich eines Nachts ganz dringend auf die Toilette musste und ich Angst hatte, dass die Austauschpartnerin mich hören könnte, da sie ihr Zimmer direkt neben der Toilette hatte, suchte ich mir eine Alternative. Und deshalb kackte ich kurzerhand in die Dusche. Danach musste ich das Geschäft nur noch mit viel Wasser und Seife beseitigen. Was den Grad der Hygiene betrifft, war ich auch nicht besser, aber ich hatte in dem Moment Angst und wollte mich irgendwie rächen.

Beichthaus.com Beichte #00032488 vom 30.12.2013 um 19:23:00 Uhr (6 Kommentare).

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