Die Dusche meiner Gastfamilie

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Ekel Unreinlichkeit Feigheit Rache

Vor zwei Jahren war ich auf einem Finnlandaustausch. Ich kam in eine Gastfamilie, die von Hygiene und Sauberkeit wirklich nicht viel zu halten schien. Ich hatte mein Zimmer direkt neben deren Sauna mit integrierter Dusche und überhaupt hatte die Familie nicht sonderlich viel Interesse daran, dass ich mich wohlfühlte. Als ich eines Nachts ganz dringend auf die Toilette musste und ich Angst hatte, dass die Austauschpartnerin mich hören könnte, da sie ihr Zimmer direkt neben der Toilette hatte, suchte ich mir eine Alternative. Und deshalb kackte ich kurzerhand in die Dusche. Danach musste ich das Geschäft nur noch mit viel Wasser und Seife beseitigen. Was den Grad der Hygiene betrifft, war ich auch nicht besser, aber ich hatte in dem Moment Angst und wollte mich irgendwie rächen.

Beichthaus.com Beichte #00032488 vom 30.12.2013 um 19:23:00 Uhr (6 Kommentare).

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Die Uhr des Ehebrechers

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Ehebruch Dummheit Diebstahl Fremdgehen Morallosigkeit Oelde-Stromberg

Vor fünf Jahren lernte ich (w/26) einen Mann (30) kennen. Wir standen gemeinsam an der Haltestelle, aber wegen eines Unfalls fuhren keine Straßenbahnen mehr. Ich hörte, wie er ganz hektisch telefonierte und dass er das gleiche Ziel hatte wie ich - nämlich die Uniklinik. Woraufhin ich ihn fragte, ob er mit mir dort hingehen wollte, weil ich einen Weg kannte, über den man die Klinik recht schnell auch zu Fuß erreichen kann. Ich hatte wirklich keine Hintergedanken, das war einfach nur nett gemeint. Unterwegs unterhielten wir uns dann aber sehr gut, er fragte nach meiner Handynummer und wir trafen uns noch öfters, bis wir dann ein Pärchen wurden. Er war mein erster Freund und mit ihm hatte ich auch meine ersten sexuellen Erfahrungen. Er arbeitete bei einer großen Bank, die inzwischen nicht mehr so angesehen ist, und hatte beruflich immer viel Stress, weswegen er meistens sehr spät zu mir kam, oder auch mal kurzfristig absagte. Er hat mich kaum bei Freunden vorgestellt, und mit der Vorstellung bei den Familien wollten wir auch noch warten. Die Wohnung, in der ich ihn besuchen kam, muss er wohl extra dafür gemietet haben. Ich war wegen meines Studiums erst in diese Stadt gezogen, kannte also noch nicht so viele Leute und war glücklich, einen so tollen Partner an meiner Seite zu haben. Noch dazu war ich jung und ich bin auch sehr behütet aufgewachsen, was meine Dummheit wohl erklärt. Und ich betone ausdrücklich, dass ich mir kein Geld oder Ähnliches habe schenken lassen. Unsere Beziehung dauerte etwa ein halbes Jahr, dann war ich nach einigen bestandenen Prüfungen in einem größeren Einkaufscenter und sah ihn, wie er Hand in Hand mit einer sehr hübschen Frau an den Schaufenstern entlang schlenderte. Die Frau hatte einen dicken Babybauch. Natürlich wurde ich (endlich!) misstrauisch, dachte aber, dass es ja auch eine Bekannte oder ein Familienmitglied sein könnte, und ging einfach zu ihm hin, um ihn zu begrüßen. Er tat so, als kenne er mich nicht, meinte, das sei eine Verwechslung und versuchte seine Frau weiter zu ziehen, keine Ahnung, was sie damals von mir dachte.


Ich war verzweifelt. Auf dem Heimweg wäre ich fast in Tränen ausgebrochen und machte mich dann in meiner kleinen Wohnung daran, die wenigen Sachen, die er am Abend zuvor bei mir gelassen hatte, zu entsorgen. Handynummer löschen, Zahnbürste in den Müll und so weiter. Dabei fand ich seine Uhr, die er auf meinem Nachttisch vergessen hatte. Er versuchte noch einmal, sich bei mir zu melden, aber ich erklärte ihm dann halbwegs gefasst, dass ich nie wieder etwas von ihm hören wolle, sonst würde ich seiner Frau alles erzählen. Ich hörte nichts mehr von ihm. Die Uhr, auf der der Name einer sehr bekannten Uhrenmarke stand, habe ich erst einmal behalten. Eine ganze Zeit später brachte ich sie zu einem Juwelier und wollte wissen, ob sie echt ist. Er sagte, dass sie neu knapp 9000 Euro wert sei und ich ließ sie etwas enger stellen. Was ich jetzt eigentlich beichten will? Dass ich damals so dermaßen dumm war und ihm praktisch alles geglaubt habe! Dass ich die Uhr letztendlich ja gestohlen habe, und vor allem, dass ich ihm geholfen habe, seine schwangere Frau zu betrügen, auch wenn ich es nicht wusste. Ein bisschen Misstrauen hätte geholfen. Keine Ahnung, was aus den beiden, oder besser gesagt, den drei geworden ist. Ich habe keinen Kontakt zu seiner Frau aufgenommen, weil sie mich ja schon beim Einkaufen gesehen hatte und sich ihren Teil denken konnte. Außerdem wollte ich dem Kind nicht den Vater nehmen. Und die Uhr? Tja - die trage ich manchmal, obwohl sie mir eigentlich viel zu protzig ist. Aber das soll mich an meine unglaubliche Naivität erinnern.

Beichthaus.com Beichte #00032486 vom 29.12.2013 um 17:04:32 Uhr in Oelde-Stromberg (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein fremder Tanga

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Neugier Misstrauen Masturbation Partnerschaft Zürich

Ich habe vor einiger Zeit meinen Tanga "aus Versehen" bei meinem Freund liegen lassen, weil mich die Vorstellung, dass er ihn finden und vielleicht zur Selbstbefriedigung nutzen würde, irgendwie anmachte. Gestern habe ich wieder bei ihm übernachtet und am Morgen, als er bereits zur Arbeit gefahren ist, wollte ich nachsehen, ob er mein kleines Geschenk erhalten hatte. Tatsächlich wurde ich in seinem Kleiderschrank fündig, jedoch lag neben meinem Tanga auch noch ein anderer, der eindeutig nicht von mir stammt. Ich habe die beiden Tangas dann zurückgelegt und bin aus der Wohnung geflüchtet. Ich weiß jetzt überhaupt nicht, was ich davon halten soll und ob ich ihn darauf ansprechen soll. Ich beichte also, dass ich mich, wegen einer seltsamen Fantasie und meiner Neugierde, in eine ganz doofe Lage gebracht habe.

Beichthaus.com Beichte #00032476 vom 28.12.2013 um 23:59:31 Uhr in 8055 Zürich (Birmansdorferstraße) (12 Kommentare).

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Stress und Ärger!

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Boshaftigkeit Aggression Selbstsucht Zorn

Ich (w/36) bin seit zwei Monaten bei einem Therapeuten in Behandlung und es ist mir unglaublich peinlich, dass ich erst Hilfe von außen brauchte, um mein Problem zu erkennen. Seit dieser Zeit geht es mir wirklich schon viel besser, da mir die Probleme, die ich in meinem Leben habe jetzt erst klar werden. Ich hatte immer Schwierigkeiten damit, eine Beziehung aufzubauen. Nicht einmal meine Freundschaften hielten sonderlich lange und ich musste auch mehrmals den Beruf wechseln. Kurz gesagt hatte ich Probleme mit anderen Menschen und war natürlich meist selbst schuld daran - auch wenn ich das nicht sah. Ich wurde ausgegrenzt oder man brach einfach den kompletten Kontakt ab. Ich habe das lange nicht verstanden, aber der Therapeut hat mir geholfen mein Problem zu erkennen, welches ich nun auch beichten möchte. Denn seit Jahren lade ich den Stress, den ich mir mache, auf anderen Menschen ab. Beispielsweise war da einmal ein Handwerker, der bei mir etwas erledigte und mich offensichtlich auch interessant fand - jedenfalls, bis ich zwei Tage danach beruflich im Stress war, und ihn dann anschnauzte, wo denn meine Rechnung bliebe.


So ist das auch bei anderen Sachen. Wenn ich im Internet etwas kaufe und dann Stress habe, schreibe ich grundsätzlich den Verkäufer an und bewerte ihn negativ. Auch im Job lasse ich meinen Stress an anderen aus, vor allem an jüngeren Kollegen, die ich vorsätzlich wegen jeder Kleinigkeit fertigmache. Ich habe dadurch auch einen Hang dazu entwickelt, dass alles übermäßig genau und pünktlich sein muss. Und natürlich erzählte ich auch jede Kleinigkeit sofort dem Chef. Um mich herum verbreitete ich also nur Stress und Ärger - auch wenn es mir nicht bewusst war. Ich hatte zwar das Gefühl, dass ich meinen persönlichen Stress einfach nur an jemanden abgebe, aber das kam dann natürlich mehrfach zurück und ich schob die Schuld dann wieder zu jemand anderem. Und jetzt, zu Weihnachten, versuche ich das erste Mal seit Langem mit meinem Stress alleine fertig zu werden und niemanden deshalb anzuschnauzen oder Ähnliches. Ich habe angefangen über meine Taten nachzudenken und feiere Weihnachten auch sehr viel bescheidener und besinnlicher. Und deshalb möchte ich mich auch bei allen entschuldigen, denen ich das Leben so schwer gemacht habe. Leider habe ich keine Ahnung, wie ich das alles wieder gutmachen soll, aber diese Beichte ist immerhin ein Anfang.

Beichthaus.com Beichte #00032466 vom 26.12.2013 um 21:11:00 Uhr (11 Kommentare).

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Unfreundliche Senioren

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Engherzigkeit Zorn 50+ Gesellschaft

Ich bin 20 Jahre alt und habe bisher noch nie ein schlechtes Erlebnis mit Mitmenschen im gehobenen Alter gehabt. Ich respektiere die älteren Leute sehr und gebe auch gerne meinen Sitzplatz im Bus frei, wenn dieser wiedermal überfüllt ist. Als ich vor ein paar Tagen ein Gebäude verlassen wollte, sah ich, wie eine ältere Dame mit Krücken mit Mühe versuchte, die Tür zu öffnen. Ich rannte die letzten zehn Meter dann regelrecht zur Tür, und meine Hand erreichte gerade den Türknauf, als die ältere Dame sich mit voller Wucht dagegen drückte und die Tür dadurch aufging. Ich stand dann dort und hielt ihr die Tür auf. Sie lief dann ins Gebäude und statt einem Lächeln oder etwas Ähnlichem schaute sie mich nur grimmig an und schrie mich regelrecht an, dass ich auch mal "Danke" sagen könnte, wenn ich mir schon von ihr die Tür öffnen lassen würde. Sie endete dann damit, dass die Jugend von heute so unverschämt ist, und sie das gar nicht Verstehen könne. Offensichtlich dachte sie wirklich, dass ich dort gewartet hätte, damit sie die Tür für mich öffnet. Ich war regelrecht schockiert und konnte kein Wort sagen. Auch ihr Ehemann schritt dann wortlos durch die Tür. Wenn man heutzutage also behilflich sein will, ist alles, das man bekommt, dass man angeschnauzt wird. Für mich war dann der ganze Tag gelaufen und ich wünschte dieser alten Dame tatsächlich etwas Schlechtes. Und das möchte ich beichten, denn ich nehme solche Dinge offensichtlich viel zu ernst. Vielleicht hatte sie einfach nur einen schlechten Tag.

Beichthaus.com Beichte #00032461 vom 26.12.2013 um 22:09:17 Uhr (12 Kommentare).

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