Das Model und der Profifußballer

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Habgier Engherzigkeit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich mit meinem Freund nur zusammen bin, weil er berühmt ist und überdurchschnittlich viel Geld nach Hause bringt. Er ist ansonsten kein netter Mensch. Bei Streits rutscht ihm schon mal die Hand aus. Intelligent ist er nur mäßig und außerdem wahnsinnig uninteressiert an fast allem. Er hat zwar einen trainierten Körper, aber im Gesicht ist er beim besten Willen nicht hübsch. Seine Arroganz und Egozentrik im Umgang mit Anderen nervt gewaltig. Trotzdem bin ich wegen meines zugegebenermaßen überflüssigen Geltungsdranges noch mit ihm zusammen. Ich habe bis zum vergangenen Jahr gemodelt und sehe dementsprechend gut aus. Das ist mein Kapital. Vermutlich schießt er mich für eine jüngere Tussi ab, wenn ich ihm nicht mehr gefalle. Damit habe ich mich abgefunden, und nutze meinen Freund sicherheitshalber öfter finanziell aus. Dafür bekommt er dann halt so oft Sex wie er möchte. Das ist übrigens neben seinem Beruf als Profifußballer überhaupt das Einzige was er noch richtig gut kann.

Beichthaus.com Beichte #00029909 vom 03.04.2012 um 10:56:27 Uhr (39 Kommentare).

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Schlachtruf

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Familie Restaurant

Schlachtruf
Ich (w) habe am Wochenende meine Familie und die Verwandtschaft bis auf die Knochen blamiert. Wir waren in einem chinesischen Restaurant, die gesamte Sippschaft, und von den fast 20 Leuten hatten die Meisten, inklusive meiner Person, eigentlich gar keine Lust auf diese Pflichtveranstaltung. Geburtstagsessen, Zusammenkommen mit Leuten, mit denen man sonst bis auf das zweite Weihnachtstreffen das ganze Jahr nichts zu tun hat und die man eigentlich auch nicht besonders gut leiden kann. Mein Cousin kam schon vorletztes Jahr mit dem Penisspiel an.

Die Regeln sind denkbar einfach: Einer sagt, vorzugsweise bei unpassender Kulisse wie eben so einem zugeknöpften Familienessen im Edelrestaurant leise "Penis!", dann ist der Nächste dran und muss die Lautstärke etwas höher schrauben. Traut man sich nicht, ist man raus, der Sieger ist derjenige mit dem lautesten "Penis!"-Schlachtruf. Ich, eigentlich leise und schüchtern, hab bisher immer relativ schnell das Handtuch geworfen, überhaupt ging das Spiel die letzten zwei Jahre sehr brav vonstatten und weder andere Gäste noch das Personal haben was davon mitbekommen. Da ich momentan meine wohlverdienten Ferien genieße und am Wochenende trotz Rudelfressen sehr gut gelaunt war, habe ich nicht nur "Penis!", sondern eher "PEEEENIS!" gebrüllt, sprich, das ganze Restaurant hat es gehört. Meiner Mutter fiel die Ente von der Gabel und meine Oma erstickte fast am Vilsawasser. Tut mir Leid fürs Fremdschämen. Dafür hab ich aber das Spiel definitiv gewonnen.

Beichthaus.com Beichte #00029908 vom 03.04.2012 um 00:28:49 Uhr (24 Kommentare).

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Telefonterror

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Dummheit Telefon Arbeit Stuttgart

Ich möchte beichten, dass ich mehrere Firmen in unserer Gegend mit unbekannter Rufnummer angerufen und nach einiger Zeit Stille wieder aufgelegt habe. Das habe ich während der Arbeit gemacht, wenn mir langweilig wurde, oder wenn ich Zeit hatte. Ich habe da in den letzten Monaten sicher 300-500 mal angerufen. Großteils habe ich hier von den Firmenhandys angerufen, ich wurde dann von 2 Firmen ausgeforscht, und habe nun zwei Anzeigen wegen beharrlicher Verfolgung auf mich zu nehmen. Ich wollte diese Firmen nicht bei ihrer Arbeit stören. Ich habe einfach nichts gesagt am Telefon, und einfach nach einer Zeit wieder aufgelegt. Außerdem habe ich durch diese Sachen meinen Job verloren. Ich bitte um Verzeihung, und all jene Firmen, die das betroffen hat; es tut mir Leid, es wird nicht mehr vorkommen. Und ich bitte und hoffe auch darum, dass es bei diesen zwei Firmen bleibt, und alle anderen Firmen keine Fangschaltung etc. haben, denn 2 Anzeigen reichen mir völlig aus. Ich habe aus dieser Sache gelernt, und bitte um Vergebung! Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029907 vom 02.04.2012 um 14:25:12 Uhr in 70567 Stuttgart (Maybachstraße) (18 Kommentare).

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Mein Ex der Stalker

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Gewalt Ex

Ich wurde jahrelang von meinem Ex gestalked. Als wir zusammen kamen, war er achtzehn und ich zarte fünfzehn Jahre alt. Er machte damals großen Eindruck auf mich, da er so erwachsen, selbstbewusst und reif wirkte. Doch schon bald stellte ich fest, dass das nur eine Maske war, hinter der er seine Unsicherheit und seine überbordenden Selbstzweifel verbarg. Er sperrte mich regelrecht in der Beziehung ein: Ich durfte weder mit fremden Jungen SMS schreiben, noch mit ihnen sprechen. Wenn ich einen anderen Mann zur Begrüßung oder zum Abschied umarmte, und er das mitbekam, gab es sofort Ärger. Er bedrohte meine männlichen Bekannten, und wurde ausfallend ihnen gegenüber, wenn sie es wagten, mich anzuschreiben oder anzusprechen. Ich musste mich immer um ihn kümmern, wenn er ein noch so nichtiges Problem hatte, am liebsten wollte er dann jedes Mal Mitleids-Sex. Er nahm jedoch so gut wie niemals Rücksicht auf meine Probleme. Ich war unglücklich und dauergenervt. Schließlich gelang es mir unter großen Mühen, mich von ihm zu trennen, und lernte einen anderen Mann kennen, mit dem ich noch heute zusammen bin. Mein Ex ließ mich jedoch nicht in Ruhe. Er verbreitete üble Gerüchte über mich, rief mich zehnmal am Tag an und wollte mit mir "reden", was aber immer nur in wüsten Beschimpfungen seinerseits endete. Ich reagierte also nicht mehr auf seine Anrufe, und besorgte mir eine neue Nummer. Schließlich passte er mich zum "Reden" in der Stadt ab, bedrohte und beleidigte mich nach nur wenigen vernünftigen Sätzen aber jedes Mal. Einmal wurde er sogar direkt handgreiflich. Ich erzählte aber leider niemandem davon, aus Scham und Angst. Ich ließ mich jedoch aus diesem Grund seitdem nur noch mit Begleitung in der Stadt sehen.


Eines Nachts tauchte mein Ex mit einer Horde betrunkener Gleichgesinnter vor dem Haus meiner besten Freundin auf und grölte herum, dass er mich zurückwolle, und sie mir gefälligst ins "Gewissen reden" solle, sonst würde sie "es bereuen". Er tyrannisierte anschließend systematisch alle meine Freunde, und schlug den Wehrlosesten von ihnen eines Tages tatsächlich krankenhausreif. Natürlich kassierte er eine Anzeige, und schmiss mir deswegen anschließend die Fensterscheiben ein. Er skandierte dabei die ganze Zeit, dass ich an allem seinem Unglück schuld sei. Ihn hielt nichts davon ab mich weiterhin zu bedrohen, keine Anzeigen, kein daraus resultierender Rausschmiss aus der Uni, keine einstweiligen Verfügungen. Seine Drohungen wurden nur immer noch schlimmer und brutaler. Die Polizei war verhältnismäßig machtlos. Zwar fuhren des öfteren Streifenwagen an unserem Haus vorbei, aber kaum waren die weg, gab es wieder Ärger. Ich hielt es einfach nicht mehr aus. Schließlich vertraute ich mich meinem Cousin und meinem Freund an, vor denen ich immer versucht hatte zu verheimlichen, wie schlimm es in Wirklichkeit war. Selbst meine Eltern wussten nicht alles. Sie beruhigten mich, es würde alles wieder in Ordnung kommen. Noch in derselben Nacht wurde mein Ex ins Krankenhaus eingeliefert, in sehr sehr schlechtem Zustand, sein Auto verschwand und seine Wohnung wurde verwüstet. Mein Cousin und mein Freund haben nie ein Wort darüber verloren, und sie sahen auch nicht aus, als ob sie sich geschlagen hätten. Sie sind beide eher zierlich, während mein Ex sehr kräftig gebaut war. Ich bin mir aber sicher, dass sie definitiv etwas damit zu tun hatten. Die Polizei war irgendwann da, und nahm meinen Freund und meinen Vater mit auf das Revier, wo beide verhört wurden. Die Ermittlungen verliefen jedoch im Sand. Mein Ex war sehr lange in der Reha, er sieht abgemagert und schlecht aus, und ist mittlerweile in der offenen Psychiatrie untergebracht. Er tut mir sehr Leid, und manchmal denke ich, dass wirklich nur ich schuld an seiner Misere bin. Vielleicht hätte ich auch einfach nur verständnisvoller mit ihm sein müssen. Ich weiß es nicht.

Beichthaus.com Beichte #00029906 vom 02.04.2012 um 12:19:13 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Das verkorkste Leben meines Kumpels

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Dummheit Verschwendung Games Deißlingen

Ich (m/19) fühle mich für das verkorkste Leben meines gleichaltrigen Kumpels verantworlich. Das fing vor knapp 3 Jahren an, als ich durch Zufall ein Free to Play (kurz F2P) Online-Rollenspiel entdeckte. Im Gegensatz zu vielen bekannteren Vertretern dieses Genre muss man also für das Spielen überhaupt kein Geld bezahlen. Für diverse Verbesserungen konnte man jedoch Geld ausgeben. Dieses Spiel hatte ich nun meinem Kumpel gezeigt und wir zockten von da an etliche Stunden miteinander.

Während ich das Spiel nur gespielt habe, wenn mir langweilig war, steigerte er sich immer mehr hinein. Er vernachlässigte nun die Schule, machte nur noch sehr selten seine Hausaufgaben und schwänzte immer öfters den Unterricht, um lieber zu leveln oder nach seltenen Gegenständen zu suchen. Von einem ehemals guten Schüler wurde also innerhalb kürzester Zeit ein ziemlich fauler und schlechter Schüler. Es kam wie es kommen musste, er schaffte die 11. Klasse nicht und brach die Schule ab. Was nach schlimmer war, ist die Tatsache, dass er für die Verbesserungen im Spiel, die den Charakter verschönerten, verstärkten etc. fast sein ganzes Erspartes ausgegeben hatte. Als ich mir mal sein Benutzerkonto genauer angucken konnte, war ich geschockt. Er hatte innerhalb eines Jahres rund 600 Euro für dieses Spiel ausgegeben. Damit könnte man ähnliche Spiele wie World of Warcraft, die monatlich was kosten, locker 3-4 Jahre spielen.

Inzwischen hat er zwar eine Ausbildungsstelle gefunden, aber dieses Spiel zockt er leider immer noch jede freie Minute und zahlen tut er immer noch ein Haufen Geld dafür. Manchmal denke ich darüber nach, was aus ihm heute geworden wäre, wenn ich ihm dieses verfluchte Spiel nie gezeigt hätte. Denn er war alles andere als dumm.

Beichthaus.com Beichte #00029905 vom 02.04.2012 um 11:37:15 Uhr in Deißlingen (26 Kommentare).

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