Toilettenpapier im Pissoir

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Dummheit Neugier Vandalismus Kinder Lauchringen

Als ich (m/20) circa 7 Jahre alt war, ging ich mit meinen Eltern in ein deutsches Möbelhaus, nahe der schweizerischen Grenze, um die Küche für unser damals neues Haus auszusuchen. Meine Eltern bestaunten also eine ganze Weile die vielen Küchen und ich musste irgendwann mal dringend eine Stange Wasser loswerden. In Folge dessen suchte ich alleine die Herrentoilette auf. Dort angekommen überkam mich die dumme Idee testen zu wollen, ob sich das Toilettenpapier auch im Pissoir hinunter spülen lässt. Ich vergewisserte mich das wirklich niemand da war, weil ich das Gefühl hatte es könne etwas schief gehen. Gut, es war also niemand da. Ich ging in eine Kabine, riss einen Streifen Papier von der Rolle und verrichtete mein kleines Geschäft beim Pissoir. Nachdem abschütteln warf ich das Papier ins Pissoir. Als ich die Spülung betätigte, staute sich immer mehr Wasser beim Ablauf an. Schlussendlich wurde es zu viel und das Ganze lief über den Rand. Ich bekam natürlich Panik und machte mich schnell vom Acker. Ich ging zurück zu meinen Eltern und lies mir nichts anmerken. Auch getraute ich mich nichts zu sagen, weil es mir ziemlich peinlich war und ich dachte, ich bekomme jetzt sicher eine Strafe. Später machten wir uns auf den Heimweg und kamen dabei an besagter Toilette vorbei. Genau in diesem Moment ging die Tür auf und die Putzfrau kam heraus. Sie war sichtlich ziemlich sauer und hat sich verbal über den Übeltäter beschwert. Danach hatte ich ein ziemlich schlechtes Gewissen und die Putzfrau tat mir schon Leid, da sicher sie diejenige war, welche meine Sauerei wegmachen musste.

Beichthaus.com Beichte #00029510 vom 10.11.2011 um 13:18:55 Uhr in 79787 Lauchringen (11 Kommentare).

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Blinddarmdurchbruch

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Waghalsigkeit Völlerei Verzweiflung Dummheit Gesundheit Bad Schwalbach

Nachdem ich (m/25) kurz vorm Blinddarm-Durchbruch stand und mir der Blinddarm mittels OP entfernt wurde, durfte ich auf Anweisung der Ärzte zwei Tage nichts essen. Als wäre es für einen Mann in der Blüte seiner Jahre mit Dauerhunger nicht schon schlimm genug, bestand ebenso noch ein Trinkverbot! Am dritten Tag sollte ich endlich Futter zu mir nehmen dürfen. - Schonkost in Form von Zwieback, Grießbrei und Hühnerbrühe. Gehts noch? Die haben doch einen Knick in der Tulpe. Hiermit beichte ich, dass ich mir bereits Anfang des 2. Tages schon heimlich Stückchen und andere Leckereien der Krankenhaus-Cafeteria rein gepfiffen habe.

Beichthaus.com Beichte #00029490 vom 05.11.2011 um 15:20:32 Uhr in 65307 Bad Schwalbach (14 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Reaktorbrand

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Dummheit Hochmut Lügen Polizei

Vor circa 5 Jahren hat sich mein bester Kumpel ein Megaphon über das Internet bestellt. Er hatte es in erster Linie fürs Stadion gekauft. Es war nicht so ein kleines Anfängerteil, sondern ein richtig Großes mit extra Sirenen Modus, der einer Polizeisirene sowohl in Lautstärke, als auch im Klang sehr nahe kam. Ich traf mich noch mit einem anderen Freund bei ihm und wir entschlossen uns also für das Teil Batterien zu kaufen, um es ein wenig auszuprobieren. Gesagt getan, die Batterien waren gekauft, schnell eingebaut und siehe da: Das Megaphon funktionierte einwandfrei! Wir testeten die Lautstärke und die Reichweite zunächst vorsichtig auf einem Feldweg, indem wir mehrere hundert Meter weit auseinandergingen und uns gegenseitig zuriefen. Das Teil hatte wirklich eine wahnsinnige Reichweite.
Da wir damals noch minderjährig waren und daher keinen Führerschein besaßen, waren wir grundsätzlich mit dem Fahrrad unterwegs, wie auch an diesem Tag. Wir nahmen uns also das Megaphon, und fuhren ein bisschen durch unser 3.000-Einwohner-Dorf. Irgendwann kam ich auf die Idee beim Fahren einfach mal die Sirenen anzuschalten und das Megaphon in alle Richtungen zu halten, sodass es wirklich für jeden zu hören war. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Da wir direkt im Nachbarort ein Atomkraftwerk haben, kam mir spontan die Idee den Satz: "Achtung, Achtung! Im Atomkraftwerk hat es einen Reaktorbrand gegeben. Bitte schließen Sie Fenster und Türen und folgen Sie weiteren Anweisungen." durch das Megaphon in monotoner Stimme durchzurufen. Das ganze wiederholte ich auf dem Weg durch die Straßen 3-4 mal und dachte mir nichts weiter dabei.


Wir bekamen schließlich Hunger und da im Nachbarort auch ein Supermarkt war, entschlossen wir uns mit dem Rad rüberzufahren und etwas zu essen zu kaufen. Der Fahrradweg führt über eine Art Damm ins nächste Dorf. Als wir ungefähr auf halbem Weg waren, kam uns auf dem Fahrradweg ein graues Auto entgegen. Ich hatte das Megaphon noch immer in der Hand. Als wir gerade vorbei fahren wollten, stiegen zwei recht schlecht gelaunte Männer aus, die sich schnell mit Ausweisen als Polizisten zu erkennen gaben. Als ich mich nun umdrehte, sah ich, dass auch mittlerweile hinter uns mehrere Polizisten standen. Es kam zum üblichen Spiel: Guter Bulle - Böser Bulle. Der eine machte auf furchtbar wütend, der andere hingegen zeigte teilweise Verständnis für diesen dummen Streich. Das Ende vom Lied war, dass die Polizisten das Megaphon zu den Eltern von meinem Kumpel brachten, der auch eine Menge Ärger bekam. Ich hingegen wurde verschont, meine Eltern wissen bis heute nichts von dem Vorfall. Wenn ich mir heute überlege, welche Konsequenzen diese Aktion hätte haben können, bekomme ich immer wieder ein schlechtes Gewissen. Man stelle sich nur vor, eine ältere Dame oder ein älterer Herr hätte eine Panikattacke nach meinem Alarm bekommen. Jedenfalls bin ich froh, dass nichts weiter passiert ist und wir auch nicht weiter bestraft worden sind.

Beichthaus.com Beichte #00029487 vom 03.11.2011 um 23:59:18 Uhr (15 Kommentare).

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Spießrutenlauf

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Drogen Dummheit Lügen Polizei Auto & Co. Stuttgart

Ich (m/25) möchte eine Sache beichten, die mir vor 2 Wochen passiert ist. Ich war mit Kollegen unterwegs. Wir haben einiges getrunken und waren gut gelaunt. Einer meiner Freunde bot mir im Laufe des Abends eine Substanz an die wie Cannabis wirken sollte. Da ich in […]
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Beichthaus.com Beichte #00029485 vom 03.11.2011 um 11:56:35 Uhr in Stuttgart (24 Kommentare).

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“Beichte

Tour de France: Erfrischung für Erik Zabel

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Dummheit Ekel Boshaftigkeit Sport Urlaub Bordeaux

Tour de France: Erfrischung für Erik Zabel
Ich (m/24) möchte mir auch mal eine kleine Sünde von der Seele schreiben. Im Juli des Jahres 1997 fuhr ich gemeinsam mit meinen Eltern und meiner älteren Schwester mit dem Auto quer durch Frankreich, um dort den Sommerurlaub zu verbringen. Wie es der Zufall so wollte, war zu dieser Zeit gerade die Tour de France. Weder meine Eltern noch ich waren an dieser Veranstaltung interessiert. Da aber meine Schwester gefallen daran gefunden hatte, mussten wir natürlich einen kleinen Umweg fahren um vielleicht ein Blick auf Jan Ullrich und Co. zu erhaschen. Als wir an dieser Straße angekommen waren, mussten wir natürlich noch eine geraume Zeit warten, bevor die ersten Dopingfritzen den Berg hoch kamen.

Ich brauche nicht weiter erwähnen, dass ein 10-jähriger Junge nicht lange braucht um ungeduldig zu werden. Wir waren mitten in der Hitze abseits der Strecke in unserem Wohnwagen und brühten vor uns hin. Als mein Vater und meine Schwester dann zur Strecke gelaufen sind, weil die ersten hoch kamen, hatte ich auf einmal einen unnatürlichen Harndrang und musste ziemlich nötig auf die Toilette. Meine Mutter wollte natürlich nicht, dass ich vorzeitig das gute Wohnwagenklo schon vollmache und schickte mich hinter den Wohnwagen zum pinkeln. Ich lachte meine absolut zu der Zeit super angesagte Supersoaker an und entschloss diese mit 1A-Natursekt zu befüllen. Also rannte ich mit meiner neuen Ladung zur Strecke. Natürlich befand sich noch ein wenig Restwasser im Tank, jedoch bin ich mir ziemlich sicher, dass 70 Prozent des gesamten Inhalts astreines Urin war. Natürlich fragte ich meinen Papa, ob ich in Richtung der Radler schießen darf, was er doch prompt erlaubte. Er wusste ja nicht von meinem gemixten Cocktail. Da ich unmittelbar an der Begrenzung war, waren mir die Sportler zum greifen nah. Sie fanden meine Idee super und huschten einer nach dem anderen durch meinen Strahl, um sich zu erfrischen. Ich konnte ihr Verhalten verstehen, es waren um die 30 Grad, jedoch haben sie es bestimmt irgendwann bemerkt, dass es etwas komisch riecht. Hiermit möchte ich mich bei Erik Zabel und Co. entschuldigen für die unfreiwillige Erfrischung. Aber ein Gutes hatte das Ganze. Es war bestimmt die einzige Tour de France, bei der mindestens 10 Mann gleichzeitig das gelbe Trikot tragen durften.

Beichthaus.com Beichte #00029481 vom 01.11.2011 um 16:46:58 Uhr in Bordeaux (25 Kommentare).

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