Angst im Dunkeln

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Dummheit Peinlichkeit Last Night

Ich (w/32) hasse es, im Dunkeln zu schlafen! Weil ich Angst habe! Vor Geistern, Aliens und Einbrechern. Wenn mein Freund nicht da ist, mache ich das Licht im Flur an. Ansonsten bekomme ich kein Auge zu. Ansonsten ist aber alles okay mit mir. Ich beichte, dass ich Schiss habe wie eine Fünfjährige.

Beichthaus.com Beichte #00030708 vom 23.01.2013 um 15:03:23 Uhr (15 Kommentare).

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Meine Schwester im Swingerclub

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Peinlichkeit Ungerechtigkeit Verzweiflung Familie Pirmasens

Meine Schwester im Swingerclub
Als ich (m/29) vor drei Jahren im Swingerclub war, sah ich, wie meine acht Jahre jüngere Schwester (Single) mit drei Herren, die alles andere als gut aussehend waren, in einem Raum verschwand. Daraufhin verließ ich fluchtartig den Club. Bis heute war ich in keinem Swingerclub mehr und habe auch meine Schwester nie darauf angesprochen. Wann immer bei Familientreffen das Thema Beziehung oder Partnerschaft angesprochen wird, verlasse ich die Runde, um meiner Schwester dabei nicht in die Augen sehen zu müssen. Auch wenn ich weiß, dass es falsch ist, habe ich alle Achtung vor ihr verloren.

Beichthaus.com Beichte #00030703 vom 22.01.2013 um 21:11:04 Uhr in Pirmasens (Gärtnerstraße) (56 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gespräche mit Pommel

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Manie Peinlichkeit Tiere Würzburg

Gespräche mit Pommel
Als Kind hatte ich (w/21) ein Meerschweinchen namens Pommel, das ich natürlich innig geliebt habe. Irgendwann habe ich angefangen, mir für Pommel eine Persönlichkeit - inklusive Lebensgeschichte und Stimme - auszudenken. Was Kinder halt so machen. Ich war damals neun, und als ich zwölf war, starb mein Meerschweinchen und ich habe keinen weiteren Gedanken daran verschwendet. Vor ein, zwei Jahren hat sich das geändert. Ich fing auf einmal an, mit der piepsigen Stimme, die meinem Meerschweinchen gehören sollte, zu reden. Ich habe auch die Figur "Pommel" an sich wiederentdeckt und führe oft lange Gespräche mit ihr, unterhalte mich mit ihr über ihr Leben und berichte meiner Familie von Pommels Erlebnissen. Wenn mir langweilig ist, führe ich auch schon mal philosophische Diskussionen mit Pommel. Das muss ziemlich krank wirken, ich rede ganz normal und antworte mir dann selbst in einer anderen Stimme. Ich habe Angst, dass meine Mitbewohner das hören. Manchmal passiert es mir auch, dass ich mir erwünschte Reaktionen auf von mir gesagte Dinge einfach mit hoher, piepsiger Stimme dazu sage. Zum Beispiel sage ich "Ich mag die Band x." Und dann füge ich in Meerschweinchenstimmlage hinzu: "Ja, ich auch! Guter Musikgeschmack!" Das ist mir schon einmal vor einer Freundin passiert und sie hat mich ziemlich komisch angeschaut. Ändern werde ich mein Verhalten aber nicht. Manchmal ist mir einfach richtig langweilig.

Beichthaus.com Beichte #00030698 vom 21.01.2013 um 00:26:42 Uhr in Würzburg (Rottendorferstraße) (19 Kommentare).

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Gespräch

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Peinlichkeit Intim Bahn & Co. Hamburg

Gespräch
Heute saß ich (m) im Bus und hörte zwei jungen, sehr attraktiven Frauen zu, wie sie sich auf russisch unterhielten. Dazu muss ich anmerken, dass russisch zwar meine Muttersprache ist, ich aber, aufgrund meiner schwarzen Haare und meiner etwas dunkleren Haut, überhaupt […]
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Beichthaus.com Beichte #00030688 vom 16.01.2013 um 23:54:30 Uhr in Hamburg (Fruchtallee) (29 Kommentare).

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“35.000

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Bekanntheit durch Trompetengeräusche

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Peinlichkeit Verzweiflung Studentenleben

Vielleicht sollte ich zuerst erwähnen, dass ich Statistik im (hoffentlich) letzten Semester studiere. Dabei muss ich mich ja wohl kaum über Anzahl und Aussehen meiner weiblichen Kommilitonen äußern - obwohl sie wirklich nett sind! Auf jeden Fall war ich unsere Fakultäts-Bibliothek mit einem Männeranteil von 68 Prozent satt und entschloss mich, alleine in die juristische Bibliothek der Uni zu gehen. Von den dort anwesenden Frauen wird man beim besten Willen nicht enttäuscht, man könnte diese Bibliothek schon fast als Catwalk bezeichnen. An diesem Tag hatte ich allerdings das Problem, dass ich am Mittag ein teuflisches Gemisch verzehrt hatte, das mich nun äußerst dringend in Richtung Toilette zwang. Zuvor muss ich aber noch etwas über die Architektur der Bibliothek sagen: Die Bibliothek ist eigentlich ein ziemlich langer Gang/Schlauch mit vier Sitzreihen, bestehend aus je einem Zweierpult. Die Pulte zeigen alle nach vorne zum Eingang und zwischen diesen verläuft halt immer ein schmaler Durchgang. Am Ende des Gangs geht es rechts zur Damen-, und links zur Herrentoilette. Ich ging also den Gang nach hinten zum Klo und versicherte mich, dass da niemand, außer mir, drin war. Einmal auf der Schüssel abgesessen, konnte ich meine heftigen Trompetengeräusche nicht zurückhalten: Die Sitzung mutierte mehr oder weniger zu einer langen, unkontrollierbaren und geräuschvollen Gasabgabe. Als ich nach einer Weile zum Klopapier griff, ging die Türe auf und ich dachte noch so: "Zum Glück kommt erst jetzt jemand rein!" Dann aber machte dieser Typ mit seinem Mund laute Furzgeräusche und verschwand direkt wieder in die Bibliothek. "Oh mein Gott!", dachte ich mir und machte mich, in der Gewissheit, dass meine Geräusche wohl wirklich sehr laut waren, auf das Schlimmste gefasst. Ich ging also so leise wie nur möglich den Gang entlang, erntete aber dennoch von allen Seiten her verdächtig viele Blicke und hier und da ein auch ein Schmunzeln oder sogar verhaltenes Lachen. Mit völlig rotem Kopf kam ich in der dritten Reihe an, in der ich bis dahin saß, packte meine Bücher ein und verschwand schnellstmöglich, auf Nimmerwiedersehen, aus dieser Bibliothek.


Als ich nun letztens auf einer Studentenparty versuchte, eine hübsche Studentin anzumachen, sagte diese nur: "Hey, bist du nicht der Klo-Junge aus der Bibliothek?" Sie drehte sich postwendend zu ihren Freunden um, zeigte auf mich und alle lachten hysterisch. Ein Junge aus der Gruppe wollte sogar ein Foto mit mir machen, gab sein Handy einer Kollegin und versuchte, mich zu umarmen. Das Foto konnte ich noch so mit Herumfuchteln vermeiden - mein Abend war trotzdem gelaufen. Nun überlege ich mir ernsthaft, mein Master-Studium im Ausland zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00030665 vom 10.01.2013 um 17:15:39 Uhr (22 Kommentare).

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