Spuckattacke

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Boshaftigkeit Hochmut Ignoranz Zwietracht

Als ich (w) von meiner Arbeit als Elektronikerin nach Hause gehen wollte, begegnete ich einer etwas schickeren Frau. Wasserstoffblondierte Haare bis zur Hüfte und leicht auffällig geschminkt mit ihrem rotzfrechen, vielleicht vier Jahre alten Balg. Als ich an ihnen vorbei ging und sie grüßte (wie man es in einer Kleinstadt nun einmal tut) spuckte mich das Kind an. Die Mutter sah dies und tat nichts. Ich fragte dann freundlich, ob sich das Mädchen nicht entschuldigen will. Ich bekomme als Antwort von der Kleinen ein knallhartes "Nein". Daraufhin frage ich die Mutter, was sie davon hält. Ich bekomme, nach acht Stunden hartes Arbeiten einen Vortrag darüber, dass ihre Tochter ihre eigenen Entscheidungen treffen muss und sich für nichts entschuldigen braucht. Außerdem sei das Mädchen alt genug zu wissen, welche Entscheidungen richtig und welche falsch sind. Daraufhin habe ich der Mutter einfach ins Gesicht gesagt: "Also meine Mutter hätte mir einmal gesagt, dass ich mich entschuldigen soll und wenn ich dann diese Entscheidung für richtig empfunden hätte, hätte mir meine Mutter so eine auf den Arsch gegeben, dass ich mich eine Woche nicht mehr hinsetzen gekonnt hätte. Ich arbeite jeden Tag acht Stunden und mache anschließend mein Abitur. Ihre Tochter wäre sogar zu dumm in die Baumschule zu gehen, da sie nicht einmal einen anständigen Baum abgeben würde". Die Frau starrte mich entsetzt an und zog ihre weinende Tochter zu dem Porsche Cayenne und raste davon.

Beichthaus.com Beichte #00030105 vom 19.07.2012 um 22:44:02 Uhr (40 Kommentare).

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Misstrauen gegenüber meiner Freundin

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Eifersucht Missbrauch Fremdgehen Partnerschaft Haselünne

Ich möchte beichten, dass ich meiner Freundin gegenüber misstrauisch bin. Wenn ich mir die Beichten hier durchlese, wird mein Misstrauen dabei immer stärker. Ich traue mich kaum, meine Freundin zum Yoga, in den Urlaub, ins Fitnessstudio, auf eine Party oder in einen Urlaub zu schicken, weil ich scheinbar Angst haben muss, dass sie mir mit dem Yogalehrer, dem Barkeeper auf Malle, einem Muskelprotz im Fitnessstudio, einem tollen Hengst in der Disco oder dem Klamottenverkäufer von H&M in der Umkleide fremdgeht.
Mein Gott, ist die Frauenwelt tatsächlich so verdorben? Ich will also zum einen beichten, dass ich meiner Freundin gelegentlich und stetig öfter misstraue, was sogar schon dazu führte, dass ich in ihrem Handy oder in Facebook herumgeschnüffelt habe, und dass ich, sei es durch die Beichten hier oder auch den Fremdgeh-Erzählungen Bekannter wegen, langsam dazu tendiere, gar niemandem mehr zu vertrauen. Ich bin ein dummer Mensch und werde versuchen, meinen Verstand zu finden und meine Gedankenwelt zu sortieren. Entschuldigung, meine Liebe. Ich werde mich zusammenreißen und meinem Misstrauen widerstehen, wenn ich das nächste mal Dein Handy in die Finger kriege.

Beichthaus.com Beichte #00030104 vom 19.07.2012 um 15:16:38 Uhr in 49740 Haselünne (Bahnhofstraße) (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Chiemsee und Simssee

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Boshaftigkeit Lügen Ungerechtigkeit Prien am Chiemsee

Ich beichte für einen ganzen Teil des oberbayrischen Volkes: Wenn Touristen Einheimische nach dem Weg zum Chiemsee fragen, erklärt man ihnen den Weg zum circa 10-12 km entfernt gelegen Simssee, da man Chiemsee in Bayern Kiemsee ausspricht, und nicht Schiemsee. Viele machen das sicher aus Versehen, fragen noch, ob sie den Simssee meinen, viele machen es jedoch mit Absicht.

Beichthaus.com Beichte #00030103 vom 19.07.2012 um 08:53:01 Uhr in 83029 Prien am Chiemsee (45 Kommentare).

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Bitte keine Praktikanten!

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Faulheit Trägheit Verschwendung Arbeit Kollegen

Wir haben seit kurzem einen Praktikanten in der Firma. Keinen Berufseinsteiger oder Studenten, der hier Erfahrungen im Arbeitsleben machen will, sondern einen 16 jährigen Schüler, der bloß für vier Wochen in den Sommerferien ein paar Euro verdienen möchte und dann froh ist, wenn im Zeugnis steht, dass er ein Praktikum gemacht hat. Ursprünglich wurde er eingestellt, um uns im Büro etwas zu entlasten. Aber es stellte sich heraus, dass der Kerl etwas schwer von Begriff ist, sich für die Arbeit gar nicht wirklich interessiert und für uns nicht zu gebrauchen ist. Ich soll ihn eigentlich einschulen, damit er einen Teil meiner Arbeit übernehmen kann. Aber in Wahrheit bekomme ich hier nur ein Zeitproblem, wenn ich ihm das erstmal alles erklären muss, dann neben ihm hocke und ihm zuschaue, wie er meine Arbeit 5 Mal so langsam macht, und das ganze dann auch noch kontrollieren oder im schlimmsten Fall selber neu machen muss. Um den Beruf auszuüben, reicht es eben nicht, wenn man das mal eben schnell erklärt bekommt. Man braucht mindestens ein halbes Jahr, bis man das gröbste weiß und einigermaßen selbstständig arbeiten kann, bzw. der Firma was bringt. Meine Beichte: Ich habe absolut keine Lust drauf, weil ich hier nur von der eigenen Arbeit abgehalten werde (verdiene unter anderem im Erfolgsfall an Provisionen dazu), und mir das ganze nur unnötig Zeitdruck macht. Das habe ich auch dem Chef so erklärt, aber der hat auch nicht die Zeit dazu, sich mit dem Praktikanten zu beschäftigen. Daher hat er zu mir gesagt, ich soll ihn halt auch für andere (unwichtige) Arbeiten einteilen, die sonst nie einer machen kann. Der arme Kerl wurde dann 2 Tage von mir zum Fenster putzen und Lager zusammenräumen eingeteilt. Dafür habe ich ihn dann halt früher nach Hause geschickt, und wenn der Chef nicht da ist, sage ich zu ihm, dass er ruhig ausschlafen kann, und erst später in die Firma muss. Mittlerweile kommt er erst gegen halb 12 ins Büro, geht Mittag essen und danach schick ich ihn wieder nach Hause. Er wird es mir nicht übel nehmen. Für einen 16-jährigen Mopedfahrer ist das sicher ein angenehmes Leben, und Kohle bekommt er auch noch dafür. Eine Woche noch, dann ist das Praktikum eh zu Ende, und wir sehen den garantiert nie wieder. Er bekommt noch ein positives Dienstzeugnis von mir. Das muss ich ausfüllen, da ich ja sein Ausbilder bin. Sorry Chef, aber das Geld hätte man sich sparen können. Nächsten Sommer bitte keinen Praktikanten mehr!

Beichthaus.com Beichte #00030102 vom 19.07.2012 um 00:48:02 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Breitbeinig in den öffentlichen Verkehrsmitteln

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Ignoranz Eitelkeit Selbstsucht Bahn & Co. Lollar

Überfüllte öffentliche Verkehrsmittel. Wer kennt das nicht? Ich (m/31) hasse es einfach, wenn ich morgens im Bus sitze und dann jemand kommt und sich neben mich setzt. Ich sitze in der Regel relativ breitbeinig und kann es einfach nicht leiden, so eng eingefercht zu sein. Deshalb habe ich mir Folgendes ausgedacht: Ich packe meinen Rucksack morgens richtig voll, so dass kaum noch was reinpasst. Wenn ich dann im Bus sitze, stelle ich den Rucksack natürlich zwischen die Beine und wenn sich dann jemand neben mich setzt, brauche ich meine Beine nicht zu sehr zusammenzumachen, weil ja der Rucksack dazwischen ist.

Beichthaus.com Beichte #00030101 vom 18.07.2012 um 07:11:20 Uhr in Lollar (31 Kommentare).

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