Hilfe, meine Kollegin nutzt mich aus

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Feigheit Verzweiflung Arbeit Kollegen

Ich (w/33) beichte, dass ich mich ausnutzen lasse. Ich habe eine Kollegin, die seit geraumer Zeit wegen Depressionen krankgeschrieben ist. Da eine ordentliche Vertretungssituation nicht vorliegt, muss ich ihre Arbeit mit erledigen, und auch unsere jeweilige Arbeit ist nicht gerade wenig. Anfangs habe ich das mit den Depressionen auch geglaubt, warum auch nicht. Doch dann habe ich sie ständig gesehen: Auf Festen, im Schwimmbad, fast jeden Tag mit dem Rad im Park. Mir ist klar, dass auch ein Depressiver raus muss, aber sie wirkt einfach alles andere als depressiv. Und mir kann halt niemand sagen, dass jemand einerseits nicht in der Lage ist, auch nur ein paar Stunden pro Woche zu arbeiten, aber jeden Tag Sport treibt, ständig weggeht und immer allerbester Feierlaune ist. Ich habe nichts unternommen. Ich bin kein Mensch, der den Mund aufmacht. Und ich wusste ja nichts genaues.


Vor etwa drei Wochen habe ich erfahren, dass der Arzt, zu dem meine Kollegin immer geht, in einer Praxisgemeinschaft arbeitet, in der auch der Schwiegersohn meiner Kollegin als Arzt tätig ist. Sehr auffällig ist auch, dass der Ehemann meiner Kollegin etwa ein bis zwei Monate vor ihrer Krankschreibung in den Ruhestand gegangen ist. Ich sehe die beiden ständig mit den Enkeln unterwegs. Ich weiß, dass ich eigentlich mit meinem Chef sprechen müsste. Mein Chef ist super, man kann mit allem zu ihm kommen, er ist auch völlig auf dem Boden geblieben und lässt nie den Chef raushängen. Er ist auch extrem gestresst und arbeitet teilweise bis 21 Uhr oder länger. Doch ich kann einfach nicht. Ich konnte noch nie den Mund aufmachen.

Beichthaus.com Beichte #00037958 vom 30.03.2016 um 18:30:24 Uhr (10 Kommentare).

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Krieg zwischen Kollegen

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Ignoranz Kollegen Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich (m/25) mich am Leid anderer erfreue und ein kleiner gemeiner Sadist bin. Bestes aktuelles Beispiel: Meine Arbeitskollegin hat mich vor ein paar Wochen zu einem Liebesgeständnis gedrängt. Eigentlich wollte ich das komplette Thema aussitzen und die Zeit für mich spielen lassen, denn es gibt für mich eine wichtige Grundsatzregel, die ich nie brechen werde: Don't fuck the company. Aber sie hat die Lunte wohl gerochen und mich damals, nach der Arbeit, auf dem Firmenparkplatz zur Rede gestellt und doof von der Seite angemacht. Ich konnte nicht anders, als mit der Wahrheit rauszurücken, den Gesichtsausdruck dabei werde ich die nächste Zeit nicht so schnell vergessen. Wie man sich denken kann, ist seitdem das kollegiale Verhältnis mehr als zerrüttet. Früher hat man sich oft unterhalten, Späßchen gemacht und sich dabei gut verstanden. Aber nach dieser Aktion herrschten pure Ignoranz und Schweigen von ihrer Seite aus. Am Anfang war das für mich sehr befremdlich und ich wusste nicht, wie ich mich richtig verhalten sollte, aber nach einer Weile habe ich das Spielchen einfach mitgespielt.


Ich habe mich seitdem weder mit ihr unterhalten, noch gegrüßt oder mich verabschiedet - die komplette Kommunikation wurde von mir auf null heruntergefahren. Man hat gemerkt, dass sie die ganze Sache von Tag zu Tag immer mehr gestört und genervt hat. Mich hat das jedoch bestärkt und mich zusätzlich angespornt, mein Verhalten zu perfektionieren. Das dicke Ende kommt ja bekanntlich zum Schluss und so war es dann auch. Nachdem ich von meinem Kurzurlaub Mitte dieser Woche zurückgekommen bin, war sie plötzlich weg. Mein Chef hat mich dann zu einem Gespräch gebeten und mir unter Augenzwinkern mitgeteilt, dass sie aufgrund eines "internen Strukturwechsels" in ein anderes Büro gezogen ist. Seit diesem Vorfall komme ich aus dem Grinsen leider nicht mehr heraus, denn im anderen Büro ist es die Hölle. Also liebe R., falls du das lesen solltest: Du hast mich mit deiner ganzen Aktion in die Ecke gedrängt und mir keine andere Wahl gelassen. Deine unbedarfte Vorgehensweise auf dem Parkplatz kam einer Kriegserklärung gleich, denn ich führe eigentlich ungerne persönliche Angriffskriege. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß im anderen Büro, schauen wir mal, wie lange du dort durchhältst.

Beichthaus.com Beichte #00037807 vom 12.03.2016 um 12:53:50 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hipster sind eintönige Deppen!

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Vorurteile Eitelkeit Hochmut Engherzigkeit Kollegen

Ich möchte beichten, dass ich diese Hipster-Mitläufer-Fraktion, wo alle individuell, aber dann doch eigentlich wieder identisch sind, weil sie ja doch nur gleich aussehende Bartträger sind, extrem gerne verarsche. Zu Fasching sind meine Kumpels und ich als Hipster verkleidet unterwegs gewesen. Aber halt so richtig extrem mit übergroßem falschen Bart. Eine Haargeltube hatten wir uns auf den Köpfen befestigt, um die gegeelte Hipster-Frisur zu unterstreichen. Dicke Nerdbrille, kariertes Hemd und falsche Tattoos. Sechs Mann stark sind wir so durch die Stadt gezogen. Ratet mal, wer nicht darüber lachen konnte? Richtig, die Hipster, denen wir unterwegs begegnet sind. Alle anderen lachten sich scheckig, denn es war ja Fasching.


Und vor ein paar Tagen zeigte mir in der Bahn ein Hipster seinen Dienstausweis und wollte meine Fahrkarte sehen. Ich ersuchte ihn, ob er seinen Bart etwas zur Seite nehmen könnte, weil ich akustisch ihn so schlecht verstehe. Das Spiel habe ich so lange getrieben, bis er entnervt seinen Kollegen ersucht hat, meinen Fahrausweis zu kontrollieren, welchen ich dann auch anstandslos vorgezeigt habe. Außerdem haben wir bei uns in der Arbeit einen Kollegen, welcher eigentlich ein dürrbeiniges Milchgesicht ist. Aber er hat sich einen dicken Bart wachsen lassen, hat einen Haarschnitt, als ob ihn ein Hurricane von der Seite erwischt hätte, und trägt jetzt Röhrenjeans, welche seine dünnen Storchenbeinchen noch stärker hervorheben. Jedenfalls hatte der besagte Kollege Chili con Carne zum Mittag. Nach dem Essen putzte er sich sorgsam seinen Mund und seinen Bart, unterließ es jedoch, einen Blick in den Spiegel zu werfen. Er hatte eine Bohne, mehrere Maiskörner und Brösel von seinem Brötchen im Bart hängen. Wir hatten anschließend ein Meeting und haben ihm kein Wort gesagt.


Er wurde während des Meetings mehrmals vom Chef aufgezogen, was es denn zum Mittagessen gab? Ob denn viele Bohnen und Mais in dem Chili gewesen wären und ob er denn ein Brötchen dazu gegessen hatte? Wie lange er seinen Bart hat wachsen lassen? Wie er ihn pflege und sauber halte? Es war wahrscheinlich das unproduktivste Meeting in der Geschichte der Firma, aber wir konnten uns vor Lachen kaum halten, während unser Kollege immer noch brav die Fragen unseres Chefs beantwortete und nicht mitbekam, dass der Chef ihn nur aufziehen wollte. Ich bitte um Vergebung dafür, dass ich mir einen Spaß auf Kosten der Hipster mache und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037700 vom 25.02.2016 um 16:20:46 Uhr (23 Kommentare).

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Spezial-Chili für meine Kolleginnen

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Selbstsucht Kollegen

Ich (w) bin 22 Jahre alt und Altenpflegerin. Ursprünglich war es mein Traumberuf - und eigentlich ist er es immer noch. Nach mehreren Schnupperpraktika während der Schule war für mich klar, dass die Arbeit mit alten Menschen das Richtige für mich ist. Es könnte alles so gut sein, wenn nicht meine drei sogenannten Kolleginnen wären. Sie sind alle drei quasi dauerhaft krank. Warum quasi? Weil sie immer wieder für genau einen Tag arbeiten kommen, damit der Amtsarzt sie nicht untersuchen muss und sie weiterhin schön ihr Geld bekommen. Wir Übrigen müssen für die Kühe mitarbeiten. Mittlerweile habe ich es endlich geschafft, und habe mir eine neue Handynummer besorgt, damit der Leiter mich nicht an meinen freien Tagen anrufen kann. Anfangs war ich einfach nicht selbstbewusst genug. Ich habe mittlerweile einen unbefristeten Arbeitsvertrag und es ist mir daher egal.


Ich gehe mit den Menschen rücksichtsvoll und verständnisvoll um, denn die können am Wenigsten dafür. Auch unser Heimleiter ist ein sehr umgänglicher Mensch und er sagt oft, dass er vollstes Verständnis für unseren Ärger hat, er würde die Frauen am Liebsten rauswerfen, aber er kann ja nicht, sie haben schließlich unbefristete Arbeitsverträge und tun offiziell nichts Verbotenes. Doch nun beichte ich, dass das Verständnis meines Chefs für mich letztens auch kein Trost mehr war. Meine Kollegin (59 Jahre) ist schier zusammengebrochen. Ich selbst leide ja schon immens unter der Mehrarbeit, aber ich bin jung. Sie steht wirklich ganz, ganz kurz vor dem Burn-out, und wird mit fast 60 Jahren auch nichts mehr finden. Ich kann da ja wenigstens noch Hoffnung haben, bewerbe mich ununterbrochen und habe nächsten Monat auch ein Vorstellungsgespräch, aber sie nimmt niemand mehr und sie ist daher auf den Job angewiesen.


Es reicht also! Wer nach langer Krankheit wieder arbeiten kommt, hat ein Willkommensgeschenk verdient. Doof, dass ich in mein berühmtes, selbstgemachtes Chili con Carne versehentlich ein bisschen zu viel von einer Sauce geschüttet habe, die sich in einem ziemlich hohen Scovillebereich befindet. Natürlich hatte ich zwei Tupperschüsseln, da es zu viel war für eine - so kamen nur die drei Grazien in Genuss dieser Chilibombe. Mein Chef hat nur in sich reingegrinst, als die gehustet und Milch in sich reingeschüttet haben. Natürlich bringt das aber nichts. Für den Moment fühlte es sich jedoch einfach gut an und etwas anderes fiel mir nicht ein - doch nach dem Zusammenbruch meiner Kollegin war meine Wut auf diese widerwärtigen Grazien so immens - da musste einfach irgendetwas gemacht werden. Übrigens, die Frauen sind weder alt, noch gebrechlich oder sonst etwas. Die Älteste ist 42, die eine Ende 30 und die Jüngste von ihnen 26.

Beichthaus.com Beichte #00037686 vom 23.02.2016 um 22:57:33 Uhr (18 Kommentare).

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Petersilie zwischen den Zähnen

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Ekel Engherzigkeit Unreinlichkeit Kollegen

Ich bin ein Mensch, der es anderen immer sagt, wenn sie beispielsweise Petersilie zwischen den Zähnen haben. Man selbst weiß das ja oft nicht und hofft im umgekehrten Fall, dass einem das auch gesagt wird. Doch in ganz seltenen Fällen lasse ich Leute ins offene Messer laufen - weil sie selbst schuld sind. Damit meine ich Leute, die sich weigern, eine Serviette zu benutzen. Mein Kollege von der Arbeit ist so ein Fall. Er bringt sich oft Essen vom Lokal zur Goldenen Möwe oder Pizza mit ins Büro. Das esse ich auch mal gerne, kein Problem! Aber er wischt sich wirklich nie den Mund ab - und die Finger auch nicht. Letztens hatte er deutliche Hamburger-Spuren auf der Wange. Damit ist er dann in ein Meeting gegangen.

Beichthaus.com Beichte #00037669 vom 22.02.2016 um 16:36:17 Uhr (3 Kommentare).

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