Das fette Schwein im Bus

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Boshaftigkeit Ignoranz Peinlichkeit Bahn & Co.

Ich (w/28) bin etwas übergewichtig. Wenn ich mal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahre, hasse ich es, wenn sich jemand neben mich setzt, denn dann wird es eng und ich muss weit nach Innen ans Fenster rücken. Meine Tasche neben mich stellen möchte ich auch nicht, denn das ist unhöflich und hält die Leute bei vollbesetztem Bus sowieso nicht davon ab, sich hinzusetzen. Ich beichte, dass ich mich also immer, wenn neue Leute in den Bus kommen, breitbeinig hinsetze und mich nach hinten anlehne - etwas nach unten gerutscht, Bauch voll ausgestreckt und Gesicht etwas geneigt, damit es ein Doppelkinn gibt. Ich mache mich also absichtlich so fett wie möglich und mein eines Bein ragt dann schon etwas auf den anderen Sitz. Ich bin normalerweise nur etwas übergewichtig, aber durch diese Taktik sieht es so aus, als ob ich voll der Panzer wäre. Meistens zieht es. Ich freue mich, dass die vielen abartigen Menschen so oberflächlich sind, dass sie lieber stehen als sich neben eine Fette zu setzen, die mehr als einen Platz zu brauchen scheint. Gleichzeitig verachte ich die Menschen dafür, dass sie MICH wiederum verachtend ansehen und ich ihre Gedanken förmlich lesen kann: "Bloß nicht neben das fette Schwein".

Beichthaus.com Beichte #00040523 vom 23.10.2017 um 18:58:33 Uhr (16 Kommentare).

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Sex dank Detektiv Conan

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Peinlichkeit Fetisch Partnerschaft Stuttgart

Mein Partner und ich (w/23) sind so versessen auf Anime-Serien, dass wir vor Kurzem in die Rollen unserer Lieblings-Charaktere aus Detektiv Conan (ohne Kostümierung) geschlüpft sind und unser Sexleben nahezu nur aufgrund dieser Tatsache aufpäppeln konnten. Wir haben […]
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Beichthaus.com Beichte #00040519 vom 23.10.2017 um 14:54:48 Uhr in 70599 Stuttgart (Kaiserstraße) (15 Kommentare).

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“Folge

Mittel gegen Einsamkeit

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Feigheit Peinlichkeit Neurosen Verzweiflung Gesundheit

Ich gucke in den Spiegel, um mich nicht so einsam zu fühlen. Meine Facebook-Freundesliste ist fast leer, ich erhalte selten eine Antwort auf PNs. Meine körperliche Krankheit (bin fast bettlägerig) plus meine Depressionen lassen mich kaum aus dem Haus kommen. Angehörige, die mich besuchen könnten, gibt es nicht. Ich gelte als austherapiert ohne Aussicht auf Besserung. Ich bin auch sehr hässlich. Adipös, Akne mit immer noch fast 40, dünnes, schütteres Haar (als Frau!), Bartwuchs. Akne und Bartwuchs decke ich täglich ab bzw. rasiere mich, auch wenn ich tagelang niemanden zu Gesicht bekomme. Es könnte ja jemand klingeln! Gegen mein Gewicht komme ich nicht an. 50 Kilo konnte ich alleine abnehmen, die letzten 30 Kilo schaffe ich leider nicht, so sehr ich mich anstrenge.

Aufgrund meiner Depressionen und der körperlichen Erkrankung habe ich auch kein Interesse und keine Kraft an neuen Aktivitäten, bei denen man Leute kennenlernen könnte. Ich habe verschiedene (kleine) Dinge versucht, wie z. B. einen Fotokurs, aber letztendlich hat es mich körperlich zu sehr erschöpft und davon sind die Depressionen wiederum schlimmer geworden. Selbsthilfegruppen vor Ort gibt es nicht und mir fehlt die Kraft, eine zu organisieren. Ich möchte so nicht weiterleben, weiß aber nicht, wo ich anfangen soll. Diverse Psychiatrieaufenthalte sind an meiner stark eingeschränkten Leistungsfähigkeit gescheitert. Aufgrunddessen wurde ich auch berentet. Ich möchte dem Steuerzahler nicht mehr länger auf der Tasche liegen, mir fällt aber nichts wirklich Konstruktives ein. Darum gucke ich in den Spiegel - sind dann schon zwei, denen es so geht.

Beichthaus.com Beichte #00040515 vom 22.10.2017 um 14:23:16 Uhr (15 Kommentare).

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Schmatzen im Bett

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Masturbation Peinlichkeit

Als ich 16 Jahre alt war, habe ich mal mit meiner Schwester (damals 19) ein Zimmer teilen müssen, weil ihres gerade renoviert wurde. Ich schlief in meinem Bett und sie auf einer Luftmatratze auf dem Boden. Es muss irgendwann nachts um ein Uhr gewesen sein, da wachte ich auf. Da ich mir 100-prozentig sicher war, dass meine Schwester tief und fest schläft, dachte ich mir, ich könnte mich schnell selbstbefriedigen. Also fing ich an, mich so leise wie möglich zu fingern. Aufgrund der Feuchtigkeit war es aber schwierig, dies völlig geräuschlos zu tun, aber ich tat mein Bestes. Kurz bevor es mir kam, hörte ich plötzlich, wie meine Schwester mit einer hellwachen Stimme zu mir sagte: "Kannst du mal aufhören so zu schmatzen?" Ich bekam einen Schock und schämte mich zu Tode. Ich hoffe bis heute, dass sie nicht weiß, woher dieses Schmatzen kam.

Beichthaus.com Beichte #00040511 vom 22.10.2017 um 00:15:47 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Prügelei mit einem Türken

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Peinlichkeit Zwietracht Rache Berlin

Ich (m/23) war vor zwei Jahren mit ein paar Freunden im Kino. In diesem Kino wird ab 22:00 Uhr Alkohol verkauft, wir setzen uns also nach dem Film an einen Tisch und gönnten uns noch recht viel. Irgendwann tauchten plötzlich fünf Türken auf, die sich an den Tisch neben uns setzten und ebenfalls ordentlich Alkohol tranken. Ein Kumpel, der schon nicht mehr aufrecht stehen konnte, zeigte auf die Türken und feixte: "Ey, guckt euch diese Schwulen da vorne an, diese Homos!", wir lachten. Die Türken fanden das allerdings weniger lustig, sie kamen zu uns und sahen meinen Kumpel feindselig an, dann fragte einer: "Eh, willst du aufs Maul? Was ist? Willst du?" Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist, aber ich war plötzlich ziemlich wütend. Ich stand auf und bezeichnete einen als den Sohn einer Frau, welche im horizontalen Gewerbe erfolgreich ist. Zusätzlich meinte ich, dass ich die Dienste der Dame gerne in Anspruch nahm. Meine Freunde jubelten mir zu, was mich in meinem Vorhaben bestätigte, zu provozieren.

Der Türke, dessen Mutter ich als Prostituierte bezeichnet hatte, war sichtlich angefressen und behauptete, dass er schon mit meiner Mutter geschlafen hätte, als ich noch in die Windeln gemacht hätte. Obwohl er etwa in meinem Alter war! Wir beleidigten und provozierten uns gegenseitig, es wurde immer hitziger, im Eifer des Gefechts rief ich: "Lass uns prügeln, Arschloch!". Die anderen Türken und meine Freunde waren von meiner Idee begeistert und feuerten den jeweils anderen an. Mein Feind meinte, dass wir beide vor die Tür gehen würden, schließlich hätte eine Prügelei im Kino Konsequenzen, das Personal hatte nämlich schon mehrfach mit einem Rauswurf gedroht. Während wir beide das Kino verließen, blieben die anderen zurück. Ich hörte noch, wie die Türken und meine Freunde darüber diskutierten, wer den Gegenüber platt machen würde.

Draußen angekommen standen wir uns eine Weile gegenüber, niemand wusste, wie es denn jetzt weitergehen sollte. Kleinlaut sagte ich, dass ich eigentlich gar nicht prügeln möchte, der Türke stimmte mir zu und erzählte, dass seine Freunde nur so taten, als wären sie gewalttätig. Wir unterhielten uns plötzlich über Gewalt, dass sie keine Lösung wäre und man über Probleme reden sollte. Wir entschieden uns dafür, uns zu vertragen, doch wir wollten nicht als Feiglinge vor unseren Freunden dastehen, als wir zurück im Kino waren, logen wir über die Auseinandersetzung und behaupteten, die Polizei hätte uns aufgehalten, bevor wir uns prügeln konnten. Dann hätten wir den Polizisten verhauen und er wäre sofort geflüchtet. Unglaubwürdiger hätte es nicht sein können, aber durch den Alkohol glaubten sie uns und für den Rest des Abends wurde nur von unserer gewagten Aktion geredet, alle waren schockiert über unser Verhalten und fragten uns aus. Irgendwie verstanden wir uns auf einmal alle und es stellte sich heraus, dass die Türken ebenfalls an unserer Uni studieren. Seitdem sind wir alle gute Freunde geworden und treffen uns sogar regelmäßig. Wir schämen uns noch heute für dieses asoziale und kindische Verhalten, im Freundeskreis will man immer der harte Kerl sein, mittlerweile haben wir diese Einstellung geändert.

Beichthaus.com Beichte #00040503 vom 20.10.2017 um 16:40:24 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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