Der Freund meiner Mutter

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Aggression Gewalt Bensheim

Vor drei Jahren hatte meine geschiedene Mutter einen egozentrischen, zynischen und gewalttätigen Säufer als Freund. Immer, wenn er etwas sagte, habe ich (m/19) es sofort zu spüren bekommen. Kamen Worte des Widerspruchs hat er sofort Hand angelegt. Meine Mutter hat dagegen nichts gemacht, weil sie selber Angst hatte. Ich habe meine Anlage im Zimmer spät nachts (gegen 23 Uhr) auf eine idiotische Lautstärke gestellt, was dazu führte dass Herr Prollo schon, nach noch nicht mal einer Minute, wie wild gegen meine Tür schlug, sodass diese fast aus den Angeln flog. Er schrie irgendwas von "Ausmachen, du Drecksbalg!" Ich schrie ihm durch die Tür "Leck mich doch du Fettarsch" zu. Das reichte ihm. Er schmiss die Tür mit einer explosiven Wucht auf und taumelte in mein Zimmer, bereit mir die Tracht Prügel meines Lebens zu verpassen. Erst guckte er blöd, als er nicht raffte, wo ich bin, ich hatte mich nämlich direkt neben der Tür versteckt, was er natürlich nicht erwartete. Er drehte sich um und ich zog ihm mit dem Klangkörper meiner sowieso ausgedienten Gitarre so dermaßen quer übers Gesicht, dass er erst einmal nach hinten taumelte und sich auf mein Bett setzte. Noch bevor er reagieren konnte, stand ich vor ihm und schlug ihm bestimmt fünf Mal mit der Faust ins Gesicht. Das ging für ihn alles viel zu schnell. Dann nahm ich ihn an der Gurgel und schrie ihm wie ein Geisteskranker ins Gesicht, er solle sofort aus unserem Haus verschwinden, und wenn ich ihn noch einmal wiedersehen würde, vergesse ich mich. Er nickte nur dumm und verschwand. Eine Woche drauf kam er, um seine Sachen abzuholen, nachdem er sich vorher erkundigt hatte, dass ich zu dem Zeitpunkt nicht im Haus bin. Um die Gitarre tat es mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00026332 vom 24.05.2009 um 23:22:27 Uhr in Bensheim (66 Kommentare).

Gebeichtet von Marigold
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Drei Bier vor der Musterung

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Ekel Boshaftigkeit Schamlosigkeit Zivi & Bund Düsseldorf

Drei Bier vor der Musterung
Ich (m/20) hatte vor zwei Jahren meine Musterung. Am besagten Morgen hatte ich ausgiebig gefrühstückt und mir drei Bier reingepfiffen, damit ich etwas runterkomme. Wie ich dann also den ganzen Tag da meine Tests absolvierte und gerade wieder Pause für mich war, musste ich ganz plötzlich ordentlich eine Stange Lehm aus dem Kreuz drücken. Schnell aufs Klo und entspannen. Nur leider war es Dünnpfiff der ganz unbequemen Art - meine Rosette hat gut gebrannt. Doch während meiner Sitzung klopft es von außen, und mir wurde zugeraunt, dass ich mich doch bitte beeilen soll, denn die Ärzte hätten jede Menge zu tun. Stress, Hektik, mein Kopf wurde rot und mir wurde, aufgrund der peinlichen Lage, schwindelig. Ein zweites Mal klopft es: "Nun machen sie schon! Solange kann es gar nicht dauern!" Meine Verzweiflung schlägt in Wut um: Gut! Dann gebe ich jetzt mal Gas und wische mir mit keinem einzigen Papier meinen klitschnassen Arsch ab.

Was kam als Nächstes? Sie prüften, ob meine Augen in Ordnung seien und unmittelbar danach kamen der Hörtest und meine Leibesvisitation. Das Schöne daran ist, dass diese liebreizende Ärztin die gleiche Person war, die mich so forsch von der Toilette geholt hat, und mich auch in dieser Situation wieder kommandiert hat. "Hose runter und beugen sie sich vor!" Alles klar, wird gemacht. Für einen kleinen Moment war Ruhe und ich glaube sogar, dass sie kurz ein wenig würgen musste, doch anscheinend wollte die Ärztin zeigen, wer am längeren Hebel sitzt und möchte mir ihren Finger trotz allem in den Hintern schieben. Leider Gottes hat der menschliche Körper so etwas wie Reflexe. Als ich nämlich den Finger mit der kalten Salbe an meinem braunen Kranz spürte, verkrampfte mein Hinterteil, und der restliche Inhalt meines Enddarms ergoss sich über ihren ganzen Arm und einige Spritzer flogen unkontrolliert durch die Gegend. Ab dem Moment war die Musterung für mich vorbei. Doch so konnte ich mich natürlich nicht in die Bahn setzen. Ich bekam dankenswerterweise einen Kittel und einen Sack für meine braune Wäsche und wurde letzten Endes von einem mich verspottenden Kumpel abgeholt. Vier Wochen später bekam ich Post, dass ich die Musterung erneut antreten müsste.

Beichthaus.com Beichte #00026294 vom 19.05.2009 um 12:01:15 Uhr in Düsseldorf (58 Kommentare).

Gebeichtet von hackbraten009
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Unfall dank der Oberweite

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co.

Es kommt mir vor, als sei es gestern gewesen. Obwohl es nun schon zwei Jahre her ist, denke ich immer wieder an diesen Vorfall. Ich war mit meiner Freundin auf Shoppingtour, und wie wir nun mal so sind, ließen wir uns immer wieder lustige Dinge einfallen, wie wir Passanten veralbern können. Das ist unser liebstes Hobby. Meist ging auch alles gut. Bis zu diesem besagten Tag. Wir kamen auf die verrückte Idee, Autofahrern unseren BH zu zeigen. Was uns im ersten Moment lustig erschien, sollte uns schnell zum Verhängnis werden. Die ersten Autofahrer, die vorbeifuhren, lachten nur und grölten uns zu. Wir konnten uns kaum mehr halten. Doch kurze Zeit später fuhr ein Mann - ich schätze ihn auf ungefähr 30 Jahre - an uns vorbei, drehte den Kopf nach uns um und da passiert es: Ein Auto vor ihm bremste und der Mann knallte prompt in ihn hinein. Oh mein Gott! Wir standen unter Schock. Zum Glück ist nicht viel passiert und nur die beiden Autos haben leichte Schäden davon getragen. Trotzdem werden wir in Zukunft wohl keine Scherze mehr auf Kosten anderer machen. Ich habe gelernt, dass man - vor allem im Straßenverkehr - keine anderen Menschen zur eigenen Genugtuung einbinden darf. Es wird mir eine Lehre sein.

Beichthaus.com Beichte #00026247 vom 12.05.2009 um 08:27:11 Uhr (12 Kommentare).

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Unfall ohne Führerschein

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Vandalismus Waghalsigkeit Auto & Co.

Ich (m/21) habe im Alter von 14 Jahren eine kleine Dummheit angestellt. Eines Abends kamen mein Kollege und ich auf die Idee, eine kleine Spritztour mit dem Auto meiner Mutter zu machen, da sie an diesem Abend nicht zu Hause war. Es war nicht das erste Mal, trotzdem können 14-Jährige, die das Autofahren nur von Games kennen, auf Dauer nicht unfallfrei fahren, wie ich heute weiß. Gut, aus der Garage raus, rückwärts die Ausfahrt hoch, alles kein Problem, da ja auf der anderen Seite der Ausfahrt eine große ebene Wiese ist. Auf einmal rannte mein Freund wild auf das Auto zu und in der nächsten Sekunde ein riesiger Knall! Am Rand der Wiese stand ein schwarzer Polo. War nachts leider nur schwer zu erkennen, durch eine alte Cabrio Kunststoff Heckscheibe. Der Polo war nahezu unverletzt, ein kleiner Kratzer an der Heckstoßstange, mehr nicht. Das Peugeot 306 Cabrio hingegen hatte eine fette Beule im Kofferraumdeckel und die Heckstoßstange hatte es auch eingedrückt. Nach einer ordentlichen Flucherei entschlossen wir uns, das Auto wieder in der Garage abzustellen und abzuwarten. Am darauf folgenden Tag bat mich meine Mutter in die Garage. Ich hatte übelst Angst, gleich richtig etwas zu hören zu bekommen. Da erzählte mir meine Mutter von einem Parkschaden, als sie heute Morgen beim Einkaufen war. Mein Gedanke war natürlich, oh mein Gott, was habe ich für ein Glück!

Der Schaden wurde von der Versicherung übernommen, was meinem Gewissen gut getan hat und mich dazu bewegte erst einmal nicht zu beichten. Damals nahm ich mir vor, es ihr zu erzählen, wenn ich den Führerschein mache. Diese Gelegenheit habe ich verpasst und es bis heute noch nicht erzählt. Ich nehme mir fest vor, es ihr demnächst zu beichten.

Beichthaus.com Beichte #00026237 vom 10.05.2009 um 12:40:12 Uhr (16 Kommentare).

Gebeichtet von Victorinox
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Eine Frau für Zwei

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Fremdgehen Verrat

Als meine Freundin (sie damals 20, ich 22) im Sommer 2008 nach gut 2 Jahren Beziehung plötzlich einen vollkommenen Knall bekam, war klar, dass die Beziehung nicht mehr lange halten würde. Ich beschloss aus irgendeinem Stolz oder sowas ähnlichem heraus, nach Möglichkeit schnell fremdzugehen, solange noch nicht offiziell Schluss war. Quasi als Rache bzw. Genugtuung.

Ich bin nicht so wirklich ein Frauenheld, von daher tat ich das als Wunschdenken ab, doch es bot sich mir tatsächlich eine Gelegenheit! Ein sehr guter Kumpel von mir hatte im Frühjahr 2008 eine Affäre mit einer etwas älteren Frau (26) und genau mit der bahnte sich ziemlich eindeutig und schnell was an, diesmal mit mir.

Ich schloss mich mit meinem Kumpel kurz und fragte an, ob er was dagegen hätte, würde ich die gute Dame mal rannehmen. Er fand es sehr lustig und hat mir grünes Licht gegeben, grüner ging es nicht. Nach dem Sex mit der Älteren, bat diese mich dann allerdings, meinem Kumpel nichts zu erzählen, weil sie nicht als Schlampe dastehen wollte. Ich musste mir ein Grinsen verkneifen und versprach ihr, ihm nichts zu sagen.

Es kam dann so, dass auch mein Kumpel und sie sich wieder näher kamen, so dass sie der Meinung war, mehr oder weniger den ganzen September lang abwechselnd mit uns beiden zu schlafen, ohne dass der andere davon wusste. Was haben wir beide gelacht! Wie blöd ist die denn bitte?

Mit meiner Freundin war mittlerweile Schluss und ich hatte weiter regelmäßigen Sex und zwar besseren als davor in der Beziehung.

Beichthaus.com Beichte #00026226 vom 08.05.2009 um 14:57:08 Uhr (17 Kommentare).

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