Unsere Horror-Nachbarn

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Gewalt Aggression Hass Zorn Nachbarn

Meine Frau und ich (beide Anfang 30) halten zusammen wie Pech und Schwefel. Dies ist nötig, denn wir haben ein Problem. Unser Nachbarhaus wurde verkauft. Dort hat die letzten Jahre eine Rentnerin gelebt, die wir sehr mochten und ihr praktisch täglich halfen, bei allen Gelegenheiten. Sie wohnt jetzt in einem Altersheim. Die neuen Käufer sind dann mit dem Makler vorgefahren, der uns sagte, dass alles unter Dach und Fach sei, dies seien die neuen Eigentümer. Mir ist der Schreck in sämtliche Glieder gefahren. Er mit Seitenscheitel und speckiger Lederjacke und sie im Glitzerröckchen und Stöckelschuhen, man sah den Leuten ihre russische Abstammung bereits an. Aber wir wollten unseren Vorurteilen nicht freien Lauf lassen, sondern erst einmal abwarten, vielleicht entwickelt es sich alles ganz gut. Erstes Wochenende nach dem Kauf: Selbst vor dem Sonntag schreckten die Leute nicht zurück, man hörte nur noch den Bohrhammer im Außenbereich von früh bis spät. Darauf angesprochen meinten sie nur, dass wir diese vorübergehende Lärmbelästigung in Kauf nehmen müssten, bis sie eingezogen seien. Am nächsten Wochenende wurde am Sonntag unter lautstarkem Geschrei mehrerer Kameraden eine Mauer vor dem Haus entfernt. Als am darauf folgenden Wochenende der Carport anstand, habe ich die Polizei gerufen. Diese hat für Ordnung gesorgt, auch am Feiertag habe ich die Beamten geholt, dort wollten sie auf dem Dach arbeiten.


Jetzt haben wir einen handfesten Streit, denn die Leute haben unseren schönen Kirsch- und den Apfelbaum beschädigt, indem sie überhängende Äste abschnitten und zu uns hinüber warfen. Meine Frau hat mit der Nachbarin herumgestritten, weil die Leute uns ständig die Einfahrt zuparken, vermutlich absichtlich. Nachdem die Außenarbeiten abgeschlossen waren, sind sie eingezogen. Bis spät in die Nacht waren ihre Helfer dabei, das Haus einzuräumen, natürlich nicht ohne nach jeder Fuhre vor dem Haus Bier und Wodka in großen Mengen zu konsumieren. Es flogen auch Zigarettenkippen auf unser Grundstück - und zwar absichtlich. Dann ist es mehr und mehr eskaliert, denn auch wir haben viele Freunde und feiern im Garten gerne Feste. Auf einmal stand die Polizei bei uns und forderte uns auf, ruhiger zu sein, es hätte Beschwerden gegeben. Auch unsere Nachbarn hatten Gäste und wir vermuteten natürlich, dass der Ärger von dort kam. Wir sind dann mit einer Zehnergruppe vor der Haustüre der Nachbarn gestanden und haben dauerhaft geklingelt. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, die allerdings von den Nachbarn und deren Freunden gewonnen wurden. Keiner von uns hätte mit einer solchen Brutalität gerechnet, es gab ziemlich heftige Verletzungen. Die Sache kam sogar in die Zeitung.


Jetzt hat sich die komplette Straße mit uns solidarisiert, denn das hat so gut wie jeder mitbekommen. Meine Frau verteilt Handzettel mit dem Aufruf, sich gegen diese Leute zu wehren. Ich habe mir einen Schlachtplan überlegt, wie wir sie überraschen können. Allerdings nimmt die Sache langsam Formen an, die an ein friedliches Leben gar nicht mehr denken lassen. Meine Beichte ist klar: Hätte ich den Verkauf des Hauses nicht verhindern können? Ich habe mich einfach zu wenig damit beschäftigt und habe dadurch große Schuld an der Situation.

Beichthaus.com Beichte #00034554 vom 09.12.2014 um 13:00:16 Uhr (28 Kommentare).

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Der Mann vor meiner Haustür

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Vorurteile Engherzigkeit Eitelkeit Hochmut

Ich (w/19) bin am Samstag von der Arbeit nach Hause gefahren. Ich stand also an der S-Bahn-Station und habe auf meine Bahn gewartet, mit an der Station stand eine kleine Gruppe junger Männer, die Bulgarisch sprachen. Sie stiegen in dieselbe Bahn wie ich und stiegen an derselben Haltestelle aus. Am Bahnhof bin ich dann noch in einen Bus eingestiegen und sie sind ebenfalls mitgefahren. Als ich dann an der Haltestelle in der Innenstadt ausgestiegen bin, sind die Männer auch raus. Von dort aus bin ich dann nach Hause gelaufen. Am Sonntag stand einer dieser Männer gegenüber meines Wohnhauses, ich ging zur Tür und schloss auf, als er zu mir gelaufen kam. "Kann ich mit dir reden?", fragte er. Ich habe ihn dann gefragt, was er wolle. Und er wieder: "Kann ich mit dir reden?", ich fragte dann etwas genervt, worüber er reden will. Er schien auch etwas genervt und meinte: "Du hübsch. Kann ich mit dir reden?" Ich bin einfach in die Tür rein und habe gesagt, dass ich kein Interesse habe. Er fragte, warum, und ich antwortete: "Einfach kein Interesse!", und habe die Tür vor seiner Nase zugemacht, ohne ihn noch was sagen zu lassen. Ich beichte, dass er keine Chance hatte, weil er Bulgare war und in gebrochenem Deutsch sprach. Ich würde mich nie mit so einem treffen.

Beichthaus.com Beichte #00034542 vom 08.12.2014 um 01:07:22 Uhr (21 Kommentare).

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Prügel für den dicken Jungen

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Aggression Gewalt Boshaftigkeit Hass Ernährung

Als ich (m/22) in der achten Klasse war, spielte sich eine dunkle Zeit in meinem Leben ab. Meine Mutter war stark übergewichtig und aß sehr viel und ich bekam kaum etwas und musste hungrig schlafen gehen. Leider war mein Vater weggezogen, weil er es nicht mehr ertrug, dass meine Mutter immer weiter zugenommen hat. Sie war deshalb frustriert und aß absolut hemmungslos. In der achten Klasse gab es dann allerdings einen ganz dicken Schüler. Er aß immer Unmengen an Schokolade in der Pause und war auch sonst sehr faul. Da ich ein schlechtes Bild von meiner Mutter hatte, entwickelte ich so einen Hass auf Dicke. Es fing damit an, dass ich seine Schokolade in den Dreck geworfen habe und ihm mit Schlägen drohte, wenn er mich verpetzt. Weiter ging es mit körperlicher Gewalt. Erst waren es "Gehfehler", aber nach einer Zeit waren es auch Schläge. Natürlich heimlich. Ich hatte so eine unglaubliche Wut auf ihn. Der traurige Höhepunkt war, als ich den eingeschüchterten Jungen zu mir bestellt habe. Endlich wollte ich meiner kranken Fantasie Ausdruck verleihen. "Keiner darf erfahren, dass du hier bist", sagte ich ihm drohend. Wir gingen dann auf eine Wiese und er war den Tränen nahe. Er fragte mich, was ich mit ihm anstellen werde. Ich brüllte ihn aber nur an, dass er rennen solle!


Schon nach einem kurzen Moment war er außer Puste, welch eine Überraschung! Er keuchte und ich schlug auf ihn ein und schrie, er solle gefälligst weiterlaufen. Aber weit kam er auch dieses Mal nicht. Im Glücksrausch nahm ich einen Stock und schlug damit auf ihn ein, damals war es eine Befreiung für mich. Er war wirklich außer Puste und rannte auch nicht weiter. Langsam sah ich ein, dass ich echt zu weit gegangen war, und sagte ihm, er könne jetzt gehen. Geschockt und mit Tränen in den Augen "rannte" er dann weg. Dann nahmen die Schikanen auch ein Ende und ich ließ ihn in Ruhe. Entschuldigt habe ich mich aber nie, weil ich mich einfach zu sehr geschämt habe, um ihm noch einmal in die Augen zu schauen und Entschuldigung zu sagen. Ich trage das schon so lange mit mir herum und leide richtig. Ich war ein furchtbares Monster. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00034540 vom 07.12.2014 um 21:36:48 Uhr (13 Kommentare).

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Kuchen mit extra viel Milch

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Boshaftigkeit Hass Rache Ernährung Schule

Ich (w/23) möchte auch etwas beichten. Zurzeit arbeite ich an einer Förderschule und dort habe ich die Betreuung von einem Kind. Ich liebe meinen Beruf und mit dem Kind und meinen Kollegen komme ich super klar. Aber mit den Sonderpädagogen, die in der Klasse meines Betreuungskindes tätig sind, komme ich nicht klar. Die "Lehrer" behandeln uns Betreuer wie kleine Soldaten. Beispielsweise müssen wir immer die Drecksarbeit erledigen und die "Lehrer" sitzen auf der faulen Haut. Für die Kinder interessieren sich die "Lehrer" nicht wirklich. Aber das Schlimmste ist, dass die "Lehrer" ständig neue Regeln erfinden, um uns zu schikanieren. Seit Neustem haben wir Betreuer Sprechverbot bekommen und dürfen uns nicht einmal mehr während der Mahlzeiten mit den Kindern unterhalten. Dies ist aber nur in der Klasse so, in der ich arbeite. In anderen Klassen ist alles sehr schön und die Betreuer werden nicht mies behandelt. Die anderen Lehrer haben uns schon empfohlen, dass wir uns über diese Schikanen bei der Schulleitung beschweren sollen.

Nun aber zu meiner Beichte. Im Laufe der Zeit habe ich einen richtigen Hass auf die "Lehrer" aus meinem Klassenteam entwickelt. Auch meine beiden Kollegen empfinden so wie ich. Da ich am Wochenende Geburtstag hatte und es bei uns üblich ist, einen Kuchen mit in die Schule zu bringen, habe ich mir eine kleine Rache überlegt. Die eine "Lehrerin" aus meinem Klassenteam hat eine Milchallergie. Also habe ich einen Kuchen gebacken, in den extra viel Milch kommt. Ich werde ihr natürlich sagen, dass sehr viel Milch im Kuchen ist, denn ich möchte ihr ja nicht schaden. Denn ich weiß, dass sie den Kuchen dann nicht essen darf. Diese Tatsache ist meine kleine Rache für ihr Verhalten mir gegenüber. Ich bitte um Absolution, weil ich mich so kindisch verhalte und extra einen Kuchen gebacken habe, den die Lehrerin nicht essen darf.

Beichthaus.com Beichte #00034538 vom 07.12.2014 um 18:28:43 Uhr (10 Kommentare).

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Strafbare Beziehung

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Ignoranz Ungerechtigkeit Partnerschaft Zivi & Bund

Ich beichte, dass mein Freund sich, durch die Beziehung zu mir, strafbar macht. Er ist in der Air Force und ich bin noch verheiratet, lebe aber von meinem Mann getrennt. Das Ganze erfüllt den Tatbestand der "Adultery." Das bedeutet, dass ein Angehöriger der amerikanischen Streitkräfte nicht mit einer verheirateten Frau zusammen sein darf. Wenn das rauskommt, kann er seine Laufbahn vergessen. Ich bitte um Absolution dafür, dass das US-Rechtssystem total bescheuert ist.

Beichthaus.com Beichte #00034527 vom 06.12.2014 um 17:01:42 Uhr (8 Kommentare).

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