Ekelküchen in Restaurants

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Boshaftigkeit Ekel Rache Arbeit Wertheim

Wer schnell brechen muss, sollte das vielleicht nicht lesen. Es ist auch leider kein Scherz, sondern anscheinend Alltag in einigen deutschen Küchen. Ich weiß es aus erster Hand und gehe deshalb schon lange nicht mehr zum Essen aus. Aber von vorne: Ich (m) habe mal in einem Gasthaus als Küchenhilfe gejobbt. Wenn ich das Geld nicht gebraucht hätte, wäre ich da schneller geflüchtet, denn es schien zum guten Ton zu gehören, möglichst viele Körperausscheidungen in die Gerichte zu schmuggeln. Vom Küchenchef bis zum Handlanger waren alle immer zu bemüht, ihren Schweinekram zu veranstalten. Popel, Pisse, Rotz und Fischmilch. Zerhackte Achselhaare, Schuppen, Schmalz und Talg: Alles kam in den Topf hinein, Tag für Tag.

Es gab zwar kaum Gäste, doch irgendwann war es mir doch zu viel, ein Racheplan musste her. Zunächst habe ich gekündigt. Dann habe ich eine Woche lang bei mir zu Hause einen Eimer als Toilette benutzt. Als dieser randvoll war, begab ich mich zu einer Uhrzeit, wo der Küchenchef immer eintrudelte, zum Lokal und wartete vermummt im Gebüsch auf ihn. Als er kam, bin ich aufgesprungen, leerte die vergammelte Scheiße über ihn und rannte davon. Es hat so scheußlich gestunken, dass ich mich fast selber übergeben musste. Meine Beichte ist, dass ich diese dämliche Aktion einer Anzeige dieses Schweineladens vorgezogen habe. Letzteres würde mir nur Ärger einbringen, weil ich ja auch manchmal mitgemacht habe, um dazuzugehören.

Beichthaus.com Beichte #00039575 vom 05.04.2017 um 14:18:24 Uhr in Wertheim (9 Kommentare).

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Ich bin eine Kuschelmaus

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Selbstsucht Begehrlichkeit Engherzigkeit Salzburg

Ich (w) bin asexuell. Mich interessiert Geschlechtsverkehr überhaupt nicht, da er mir bis dato nichts gebracht hat. Daher bin ich umso mehr auf intensives Kuscheln mit Männern aus. Einen Freund zu finden, der damit klar kommt ist dementsprechend echt schwierig. Ich will ja auch nicht, dass mein Freund dann deshalb ersatzweise mit anderen ins Bett springt. Darum habe ich mich in der asexuellen Szene umgesehen, aber dort treffe ich nur auf Männer, die generell Körperkontakt ablehnen - ich bin aber wirklich eine extreme Kuschelmaus. Nun bin ich dazu übergegangen, dass ich ab und zu mit Kumpels kuschle, aber natürlich nicht schlafe. Nur um ab und zu etwas intimeren Körperkontakt zu spüren. Es tut mir aber leid, denn ich glaube ich habe meine Kumpels somit irgendwie gefriendzoned. Oder so ähnlich. Das wird auf Dauer wahrscheinlich nicht funktionieren.

Beichthaus.com Beichte #00039568 vom 04.04.2017 um 13:33:52 Uhr in Salzburg (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Endstation Saunaclub: Wie ich 20.000 Euro für Nutten ausgab

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Prostitution Verschwendung Geld Wien

Endstation Saunaclub: Wie ich 20.000 Euro für Nutten ausgab
Ich bin Ende 30, mir war gerade langweilig im Büro, daher bin ich auf die Idee gekommen darüber nachzudenken, wie viele Nutten ich schon hatte und was ich dafür bezahlt habe. Es sind ca. 120, an die ich mich erinnern kann - ich schätze mal, dass dazu noch 50 kommen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00039566 vom 04.04.2017 um 12:53:33 Uhr in Wien (14 Kommentare).

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Die Hipster müssen gehen!

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Zorn Vorurteile Arbeit Berlin

Ich führe seit mehr als zwei Jahrzehnten eine gut gehende Agentur. Ich bezahle meine durchweg jüngeren Mitarbeiter mehr als überdurchschnittlich, gebe gerne großzügige Prämien für hervorragende Leistung und habe auch nie Hierarchien in meinem Unternehmen zugelassen. Das spornt zum Arbeiten an und jeder gibt sein Bestes. Nun ist es aber so, dass in den letzten Jahren der Trend zum Holzfäller bei den jungen Männern aufgekommen ist. Ich stamme aus einer Generation, in der das Gesicht noch glatt rasiert sein musste und habe das auch immer so gehalten. Bei meinen Mitarbeitern habe ich mir nichts gedacht, als sie sich Bärte wachsen ließen. Es ist halt eine Modeerscheinung, so wie es davor schon viele gab und noch viele danach kommen werden. Nun habe ich aber einen Kunden von einer anderen Agentur abgeworben, der ein Budget hat, das alle Dimensionen sprengt. Er war mit seinem Beraterstab schon mehrmals bei uns und die Sache sieht an und für sich gut aus Bloß jedes Mal, wenn Mitarbeiter von mir bei ihm waren, wurde ich von den Leuten seines Beratungsunternehmens auf die Bärte meiner Mitarbeiter angesprochen, dass das nicht gut aussehen würde und deren Auftraggeber die Meinung vertritt, dass im Business die Gesichter glatt zu sein haben.

Ich habe ihnen erklärt, dass ich es auch so gelernt habe, aber die jungen Leute von heute halt jeden Trend mitmachen und dazu zählt auch, sich einen Bart wachsen zu lassen, um wie jeder andere auszusehen. Nun wurde mir unmissverständlich klargemacht, dass es keinen Auftrag geben würde, wenn ich weiterhin junge Holzfäller zu geschäftlichen Terminen schicken würde. Ich habe meinen Mitarbeitern die Situation erklärt und ersucht, für die nächsten zwei oder drei Monate Monate - bis der Abschluss unter Dach und Fach ist - sich ihre Bärte abzurasieren und auch eine entsprechende Prämie für jeden in Aussicht gestellt. Der Großteil war solidarisch und am nächsten Tag waren bei den meisten die Bärte ab. Einige wollten sich darauf jedoch nicht einlassen und meinten, ihre Bärte wären ihnen heilig. Ich kann diese Einstellung nicht verstehen. Für mehrere tausend Euro kann ich doch ein paar Wochen auf meinen Bart verzichten und alle wären zufrieden?! Der wächst doch wieder nach! Und ich kann nicht nur die rasierten Mitarbeiter zu Terminen schicken und ihnen die meiste Arbeit aufbürden und die bartragenden Kollegen haben den Vorteil davon.

Jetzt stehe ich vor der Entscheidung, zum geschäftlichen Wohl meines Unternehmens, die Mitarbeiter, die sich nicht rasieren wollen, zu entlassen, oder auf den wahrscheinlich lukrativsten Auftrag meines Lebens zu verzichten. Ich denke, dass die Hipster gehen müssen . Ich habe meinen Standpunkt klar gemacht und auch versucht, ihren temporären Nachteil mit Geld aufzuwiegen. Scheinbar war das kein Argument. Ich beichte hiermit, dass ich mehrere Mitarbeiter ziehen lassen muss, weil sie für ein paar Wochen nicht auf ihre Gesichtsbehaarung verzichten können. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039564 vom 04.04.2017 um 08:25:02 Uhr in 10117 Berlin (39 Kommentare).

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Ich bin nicht arrogant, sondern schüchtern!

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Peinlichkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (w) bin nicht gerne unter Menschen, da ich extrem schüchtern bin. Beruflich und in normalen Lebenslagen, wie zum Beispiel einkaufen, hält es sich in Grenzen, denn da habe ich meistens keine Probleme. Aber sobald es um private soziale Kontakte geht, geht alles schief. Ich stottere, bekomme einen roten Kopf sowie Ausschlag und schwitze wie Sau. Ich bin einfach total nervös und rede Blödsinn, sodass mich die Leute oftmals komisch anschauen. Nicht immer, aber oft genug. Darum sieht es auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sehr mager aus.

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, dass ich oft einfach nichts sage. Denn mit Humor über meiner Schüchternheit stehen, klappt irgendwie auch nicht gut. Da ich optisch schon etwas hermache, denken aber jetzt die meisten, dass ich einfach nur arrogant und eingebildet bin. So sitze ich oft alleine rum, gehe nie aus und unternehme selten was, was mich schon traurig macht. Ich beichte, dass ich als mehr oder weniger erwachsene Frau einfach komisch bin und mich nicht normal verhalten kann und stattdessen lieber die arrogante Tussi spiele.

Beichthaus.com Beichte #00039560 vom 03.04.2017 um 18:55:08 Uhr (11 Kommentare).

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