Penis im Briefschlitz

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Trunksucht Dummheit Vandalismus

Ich habe in meiner Teenagerzeit mal etwas unglaublich Dummes getan - wenn es übel gekommen wäre, hätte ich dadurch eine schlimme Behinderung haben können. Nach einer durchgefeierten Nacht mit jeder Menge Alkohol bin ich mit meinen Kumpels durch eine Wohnsiedlung am Rande von Köln gezogen. Betrunken und vom jugendlichen Hang zum Proletentum geprägt, wollte ich meinen Kumpels mal zeigen, dass ich ein ganzer Kerl bin. Also habe ich mein Glied in den Briefschlitz eines zufälligen Hauseinganges gesteckt, mit dem Plan, dort auf dem Flur meine gefüllte Blase zu entleeren. Leider wurde das Gelächter meiner Freunde schnell von einem lauten Hundegebell übertönt und ich konnte nur noch ganz knapp meine Männlichkeit retten, bevor das Vieh versuchte, zuzubeißen. Ich war damals natürlich ziemlich geschockt, aber allgemein sind wir einfach nur lachend davongelaufen und ich habe es mit der Tat geschafft, in die Sammlung jugendlicher Anekdoten einzugehen, die wir uns noch heute gerne erzählen. Ich möchte daher beichten, dass ich so dumm war, nicht vorher mit einem Stock durch den Briefschlitz zu stochern. Bei den anderen Fluren, die wir später in Köln eingenässt haben, hat sich das als wunderbares Frühwarnsystem bewährt.

Beichthaus.com Beichte #00032978 vom 01.04.2014 um 15:10:25 Uhr (20 Kommentare).

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Strafe für den Dosen-Dieb

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Ekel Diebstahl Ekel Arbeit

Ich muss hier auch mal eine Beichte ablegen. In meiner Zeit als Schlosser war ich mit Kollegen im U-Bahn-Bau in Bochum beschäftigt. Wir montierten in den zukünftigen Bahnhöfen Bänke, Edelstahlvitrinen und dergleichen. Auch Treppengeländer und Handläufe. Diese Edelstahlvitrinen waren toll und die Türen wurden mit einer Art Moosgummi auf der Anschlagseite beklebt, damit nicht Metall auf Metall klapperte, wenn ein Zug durchfährt und eine dementsprechende Druckwelle vor sich herschiebt. Dieses Moosgummi wurde mit reichlich Pattexkleber, welcher mit einem Pinsel aufgebracht wurde, verklebt. Wir brauchten von dem Kleber so viel, dass wir mehrere große Dosen in einem kleinen Raum einer Haltestelle deponiert hatten. Nur irgendwer hatte das herausbekommen und so verschwanden immer wieder solche Dosen! Es kann nur einer unserer Kollegen gewesen sein, denn den Schlüssel für diesen Raum hatten nur wir Schlosser.


Mein Kumpel und ich waren irgendwann so sauer, dass wir beschlossen haben, dem entsprechenden Kollegen mal so richtig ein Ei zu legen - im wahrsten Sinne des Wortes! Wir nahmen je eine Dose Kleber, nahmen sie mit zum WC und legten einen geschmeidigen Dreipfünder aus unserem Verdauungstrakt hinein. Als "Sonderzugabe" sozusagen. Danach haben wir das Umreifungsband wieder montiert und brachten eine versteckte Markierung an den Dosen an. Nach Feierabend stellten wir die markierten Dosen auf den anderen Stapel mit Vollgut, in der Hoffnung, dass der Dieb faul wäre und sich gleich von oben bedienen würde. Die Rechnung ging auf! Mit den beiden Dosen war noch eine Dritte weg und zwei Tage später meldete sich ein Kollege mit "Magen-Darm" krank. Die Vermutung liegt nahe, dass dem Kollegen das Essen aus dem Gesicht fiel, als er eine der beiden Dosen öffnete. Ich beichte also hiermit, dass ich persönlich in eine Blechdose mit Pattexkleber geschissen habe, um die Diebstähle an firmeneigenen Gütern zu unterbinden.

Beichthaus.com Beichte #00032977 vom 01.04.2014 um 10:15:58 Uhr (11 Kommentare).

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Überfordert vom Leben

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Verzweiflung Selbstsucht Trägheit Neurosen

Ich (w/19) habe das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst. Ich habe fruchtbare Zukunftsängste, obwohl ich gerade mein Abitur gemacht habe. Dennoch bekomme ich meinen Arsch nicht hoch, um etwas zu tun. Ich sollte mich bewerben, stattdessen würde ich am liebsten den ganzen Tag schlafen. Auch in die Schule gehe ich nicht mehr, ich ziehe mich aus meinem sozialen Umfeld langsam zurück, weil ich Angst vor Ablehnung habe. Einschneidende familiäre Probleme machen mir das Leben noch zusätzlich schwer. Mein ganzes Leben dreht sich darum, was andere von mir denken - ich habe keine eigenen Werte mehr, ich habe mich irgendwie selbst verloren. Ich bin nicht mehr in der Lage, echte Freude zu empfinden, meist tue ich nur erfreut, weil es von mir erwartet wird. War ich früher nie der exzessive Partygänger, so flüchte ich mich seit einigen Monaten in den Alkohol. Wenn ich betrunken bin, kann ich mich endlich öffnen, schockiere dann aber durch meine Depression die Leute, denen ich davon ehrlich erzähle. Meistens sage ich einfach, dass das nicht meine echten Gefühle waren, und dass alles nur vom Alkohol käme. In Wirklichkeit sage ich jedoch immer, was mich wirklich beschäftigt und was ich wirklich denke.


Ich halte eine Fassade aufrecht, die mich selbst zugrunde richtet und mich unter sich begräbt. Da ich selbst weiß, dass irgendetwas nicht stimmt, habe ich mich meinem Freund anvertraut, der zwar so tat, als würde er mich verstehen, aber eigentlich nichts nachvollziehen kann. Muss auch echt schwierig mit mir sein, das weiß ich selbst. Da wir noch nicht lange zusammen sind und auch eine sehr unterschiedliche Denkweise haben, habe ich Angst, dass er mich wegen meiner Krankheit verlassen könnte. Denn durch meine Antriebslosigkeit habe ich das Gefühl, ihn auszubremsen, und bin ihm gegenüber oft nicht fair. Eigentlich hätte er etwas Besseres verdient, dennoch bin ich nicht bereit, ihn gehen zu lassen. Ich beichte, dass ich meinen Freund belaste und ihn damit auch irgendwie sehr verletze, da er ja will, dass es mir gut geht. Hoffentlich habe ich bald den Mut, einen Psychiater aufzusuchen, denn sonst geht letztendlich alles, was mir wichtig war, kaputt. Und das Schlimmste: Dann werde ich selbst schuld sein!

Beichthaus.com Beichte #00032972 vom 31.03.2014 um 15:31:23 Uhr (12 Kommentare).

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Umzug für den besseren Job

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Dummheit Verzweiflung Vorurteile Arbeit

Ich (m/38) bin letztes Jahr aufs Land gezogen - der Grund dafür war ziemlich egoistisch. Ich bin in Berlin aufgewachsen und würde mich als typisch städtisch bezeichnen, einen Kontakt zum Dorf habe ich nie wirklich gehabt. Entsprechend hatte ich auch einige Vorurteile und wollte auf keinen Fall dort hinziehen. Eines der Vorurteile bestand darin, dass Dörfler ziemlich ungebildet und generell ein wenig faul sind. Nun hat mein Arbeitgeber auf dem Land vor einem Jahr eine Niederlassung gegründet und brauchte dort jemanden als Betriebsleiter. Während ich in der Großstadt oft Probleme mit gut ausgebildeten und ehrgeizigen Kollegen hatte, habe ich auf dem Dorf das Gegenteil erwartet. Also habe ich mich freiwillig für die Position gemeldet und bin durch ganz Deutschland umgezogen. Leider hat sich herausgestellt, dass die Schulbildung der Dörfler vergleichbar mit der meiner ehemaligen Kollegen ist. Dazu kommt, dass der Samstag hier ein regulärer Arbeitstag zu sein scheint und die Leute ihren Urlaub damit verbringen, am Haus herumzubauen, statt auszuspannen.


Meine berufliche Situation ist nun viel angespannter als vorher und ich kann leider nicht wieder zurück, weil Arbeitsplatz und Wohnung natürlich weg sind. Meine Freizeit verbringe ich deshalb damit, mich mit alten Freunden über das Internet zu unterhalten - mit den Dörflern hier komme ich nämlich absolut nicht klar. Neben dem eigentlichen Gesetz gelten hier auch viele Bräuche, was mir sehr zu schaffen macht, einige der Dörfler scheinen auch Vorrechte zu besitzen. Viele sind miteinander verwandt und es gilt als sehr riskant, über jemanden schlecht zu reden, da man dann möglicherweise den ganzen Familienclan am Hals hat. Ich möchte nur wieder zurück in meine Dachgeschosswohnung in Berlin und hoffe, dass mich jemand versteht.

Beichthaus.com Beichte #00032963 vom 30.03.2014 um 15:59:57 Uhr (22 Kommentare).

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Beim Spieletest bepinkelt

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Ekel Sucht Faulheit Games Kinder

Ich (m) habe zu meinen Grundschulzeiten im Kaufhaus "Nintendo Super Smash Bros" an einer dieser kostenlosen Spielstationen gespielt. Da ich das Spiel über alles liebte, jene Konsole selbst aber nicht besaß, gefiel es mir um so mehr. Zugegen war ich mit meiner Mutter, die sich in der gleichen Etage umsah. Nach einiger Zeit erhöhte sich mein Harndrang, welchen ich aber gekonnt ignorierte. Als ich es nicht mehr aushalten konnte, habe ich einfach laufen lassen - im Nachhinein eine doch sehr drastische Suchterfüllung. Mir tut es leid für meine Mutter, die mit mir in der Bahn nach Hause fahren musste, wobei meine im Schritt dunkel genässte Hose doch sehr auffällig war. Ich beichte also, dass ich mir aus reiner Spielsucht öffentlich in die Hose gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00032961 vom 30.03.2014 um 01:54:02 Uhr (8 Kommentare).

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