Das Leiden des Kätzchens

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Dummheit Verzweiflung Gewalt Tiere

Ich (w/19) möchte beichten, dass ich das Schlimmste getan habe, was ein Mensch machen kann: Ich habe ein absolut wehrloses Tier gequält, ein ganz junges Katzenbaby. Vor zwei Tagen hat unsere Katze fünf Junge geworfen, davon waren drei nicht lebensfähig: Sie tranken nicht, hatten starke Atemprobleme und haben Geräusche gemacht, die klangen, wie Husten und Niesen gleichzeitig - besonders das größte Kätzchen, ein kräftiger roter Kater. Es sah aus, als würde er an seiner eigenen Zunge ersticken. Trotzdem ist er nicht wie die anderen beiden bald gestorben, sondern hat weitergekämpft, immer noch geschrien und sich gequält. Das einzig Richtige wäre gewesen, ihn einschläfern zu lassen - das haben wir aber nicht gemacht, ich weiß nicht, warum nicht. Nachdem heute Mittag das zweite der drei kranken Kätzchen gestorben war und das rote Katerchen immer noch japste und sich zwischen Leben und Sterben befand, habe ich ihn in die Hand genommen und ihn in unserem Teich zu ertränken versucht. Ich habe ihn etwa eine Minute, vielleicht auch kürzer, unter Wasser gehalten. Er hat in meiner Hand gestrampelt und gekämpft und so sehr gelitten, wie man es nicht erklären kann. Er muss schreckliche Qualen und Todesangst durchlitten haben. Dann kam meine Mutter und hat mich laut weinend dazu gebracht, ihn aus dem Wasser zu nehmen - und das Kätzchen hat immer noch gelebt und geschrien! Meine Mutter wollte jede weitere Gewaltanwendung nicht zulassen, aber ich habe meinen Vater gebeten, das Katzenbaby umzubringen, was er dann auch getan hat. Ich glaube, er hat ihm das Genick gebrochen, und danach hat er auch geweint, was er sonst wirklich niemals tut.


Ich kann das, was ich getan habe, nicht für mich behalten, und ich möchte klarmachen, dass es keine mutige und keine gute Tat, sondern etwas Abscheuliches war: Ich wollte natürlich das Leiden des Kätzchens beenden, aber das habe ich nicht. - Ich habe es noch viel schlimmer leiden lassen. Ich habe versucht, es grausam zu ertränken, statt es in Ruhe an Schwäche sterben und einschlafen zu lassen. Und ich habe meinen Vater gezwungen, das Kätzchen endgültig zu töten, was sicher auch nicht ganz schnell und schmerzlos gegangen ist. Ich ekle mich vor meiner rechten Hand, in der ich das zappelnde Kätzchen unter Wasser gehalten habe. Nein, nichts ist schnell und schmerzlos gegangen. Es hätte so viel weniger gelitten, wenn ich es nie angefasst hätte. Ich verstehe auch nicht, wie ich so etwas machen konnte und es für das Richtige halten konnte. Ich will auf keinen Fall Absolution von irgendjemandem. Man kann auch nicht alles verzeihen. Ich werde es mir nie verzeihen, aber davon hat das Kätzchen nichts. Ihr sollt mir harte Worte schreiben, damit ich ein kleines bisschen büßen kann - aber vor allem bitte ich euch: Bitte, BITTE tut das niemals einem Tier an! Damit könnt ihr jede Qual nur schlimmer machen. Wenn ihr ein Tier habt, das im Sterben liegt, lasst es einschläfern, und wenn das nicht geht, seht zu, dass ihr es irgendwie betäubt - aber quält das Tier nicht noch mehr! Das könnt ihr niemals rückgängig machen.

Beichthaus.com Beichte #00031689 vom 03.08.2013 um 15:12:11 Uhr (59 Kommentare).

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Auf dem Basar

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Geiz Selbstsucht Ungerechtigkeit Urlaub Türkei

Ich (w/19) habe meine Wurzeln in der Türkei und bin hier in Deutschland geboren und aufgewachsen. Jedenfalls sehe ich überhaupt nicht aus, wie eine "typische" Türkin. Ich bin hellhäutig, habe hellbraune Haare und blaue Augen. Viele denken, ich sei Russin oder Italienerin oder so etwas. Aber auf meine wahre Herkunft kommen die Wenigsten. Ich beherrsche die türkische Sprache relativ fließend, zumindest verstehe ich alles, auch wenn ich selbst manchmal Probleme beim Sprechen und einen, für gebürtige Türken, unüberhörbaren Akzent habe. Jedenfalls war ich vor ein paar Wochen mit zwei Freundinnen im Urlaub in der Türkei und aufgrund der oben genannten Faktoren ist es niemandem aufgefallen, dass ich mich in der Heimat meiner Eltern befinde. Wie sicher einige wissen, gibt es viele Basare in der Türkei. Meine Freundinnen wollten sich natürlich nichts entgehen lassen und ich habe sie dann zu einem Basar geführt. Dort angekommen sahen die Händler in uns natürlich die scheinbar perfekten Kunden: Drei junge, naive Ausländerinnen, die vermutlich viel Geld, aber keinen Plan vom Leben haben. Und weil mich das so tierisch aufgeregt hat, habe ich dann vor jedem Händler so getan, als sei ich eine Ausländerin.


Dann habe ich die Händler, als ich sie darüber reden hörte, wie sie uns bescheißen, auf Türkisch dermaßen bloßgestellt, dass wir die ganzen Sachen fast umsonst bekommen haben. Sie waren danach so verdutzt und beschämt, dass sie einfach nicht mehr wussten, was sie sagen sollten. Nun, jetzt möchte ich loswerden, dass mir die Händler im Nachhinein total leidtun. Und ja, das meine ich ernst. Schließlich stehen die da auch den ganzen Tag in der Hitze und versuchen, ihren Lebensunterhalt irgendwie zu meistern. Sie mussten echt verzweifelt sein, dass die uns die Sachen trotzdem verkauft haben, obwohl ich so unfassbar arrogant und unhöflich war und sie ja mit meinem Handeln auch irgendwie verarscht habe. Ich bin also eine herrische, rechthaberische Tusse, die sich daran aufgegeilt hat, Menschen bloßzustellen. Das möchte ich beichten. Und es das nächste Mal besser machen.

Beichthaus.com Beichte #00031688 vom 03.08.2013 um 02:26:45 Uhr in Türkei (Antalya) (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Time of your life

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Fremdgehen Ehebruch Fetisch Selbstsucht Partnerschaft

Vor einem Jahr sprach meine Frau mich darauf an, dass sie gerne harten BDSM Sex und Natursekt-Spielchen mit mir machen würde. Ich verneinte dies allerdings, da ich meine Frau nicht schlagen und erst recht nicht anpinkeln wollte.
Ungefähr ein Jahr später berichtete sie mir dann, dass sie mich am Anfang unserer Beziehung eine Zeit überwachte, um zu prüfen, ob ich fremdgehe - was für mich nie infrage gekommen wäre. Etwas angepisst von dieser Aktion und dem Misstrauen habe ich alle ihre Kommunikationsgeräte verwanzt, wie es ansonsten vielleicht noch die NSA hinbekäme. Was finde ich heraus? Sie hat seit einem Jahr einen Lover, mit dem sie BDSM macht. Allerdings wenig erfolgreich, denn die beiden stritten sich oft per Mail, sie hatte nicht einen Orgasmus bei ihm und beschwerte sich häufig über wenig Abwechslung in den Sessions. Mit dem Hintergrundwissen fällt es einem natürlich leichter, die eigene Frau bzw. Schlampe zu schlagen. Ich überraschte sie also mit einer BDSM Session vom Feinsten, da ich dank NSA-Technik detailliert wusste, worauf sie stand. Sie heulte danach schon fast vor Freude, da sie völlig geplättet von der abwechslungsreichen "Session" war. Ich verfolgte dann weiter den Mailverkehr mit ihrem Lover mit. Sie wollte jetzt den Kontakt abbrechen, da ihr Mann ihr das nun auch bieten könne - sogar noch besser als er. Und der Typ, der ständig wollte, dass sie mich verlässt, fand das gar nicht lustig.


Solange habe ich gewartet, ohne mir was anmerken zu lassen, um ihr dann eine Präsentation ihrer Affäre zu bieten. Von der Kontaktanzeige bis zu Fotos habe ich dort alles hineingepackt. Stück für Stück - und ich gab ihr nach jeder Folie die Gelegenheit zu beichten, was sie auch bald tat. Das Geständnis habe ich mit mehreren versteckten Kameras gefilmt, falls die Schlampe bei einer etwaigen Trennung andere Gründe im Freundeskreis hätte verbreiten wollen. Das Ende vom Lied ist: Wir praktizieren jetzt BDSM Sex, auf den sie total abfährt, denn es fällt mir jetzt leicht, sie zu schlagen. Ich darf zur Wiedergutmachung jede Frau nehmen, auf die ich Lust habe, solange es weniger als 15 an der Zahl bleiben. Sie dagegen muss treu bleiben, wenn sie es nicht ist, fliegt sie aus dem Haus raus und mein Videomaterial landet bei den Schwiegereltern. Sie ist unendlich dankbar, dass ich ihr noch eine Chance gegeben habe. Für die nächste Geschäftsreise habe ich mir zwei Escortladys für einen Dreier vom Feinsten bestellt. Ich sage euch: Die Schlampen sind alle gleich. Nutzt das geschickt aus und ihr habt "the Time of your Life"

Beichthaus.com Beichte #00031682 vom 02.08.2013 um 00:23:20 Uhr (36 Kommentare).

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Die Verschwörungstheoretikerin

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Misstrauen Dummheit Peinlichkeit Ahaus

Hiermit beichte ich (w/22), dass ich letztes Jahr fest davon überzeugt war, dass die Welt am 21.12.12 untergehen wird. Leider war meine Angst doch umsonst, genau wie all die Zeit, die ich vor dem Computer verbracht habe, um mich über irgendwelche Verschwörungstheorien zu informieren, von denen ich natürlich absolut überzeugt war. Des Weiteren beichte ich, dass ich wirklich sehr leichtgläubig bin, manchmal steigere ich mich auch zu sehr in Dinge hinein und mache mir damit selbst Angst. Um es mal zu verdeutlichen: Einmal waren meine zwei Schwestern und ich alleine zu Hause. Wir saßen im Wohnzimmer und schauten fern. Plötzlich hörte ich die Tür zu Garage ins Schloss fallen, oder wenigstens dachte ich, es gehört zu haben. Lange Rede, kurzer Sinn: Es kam so weit, dass ich mit dem Besen bewaffnet, panisch in der Küche stand und meine kleine Schwester vorschickte, mal im Flur nachzusehen, ob da nicht jemand reingekommen ist. Durch meine Panikschieberei hat sie sich nur stückweise in den Flur getraut und ich bin hinterher. Nachdem wir die Hälfte des Weges bis zur Garagentür geschafft hatten, ergriffen wir die Flucht zurück in die "sichere" Küche. Meine andere Schwester hielt uns sicher für bekloppt.

Beichthaus.com Beichte #00031670 vom 30.07.2013 um 22:25:49 Uhr in 48683 Ahaus (Galenstraße) (13 Kommentare).

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“Beichte

Das eklige Malheur

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Ekel Peinlichkeit Verzweiflung Unreinlichkeit

Vor zwei Jahren habe ich zu Silvester einen Kumpel in Berlin besucht und für diese Zeit in der Wohnung gelebt, die seiner Mutter gehörte. Die Mutter ist abends immer zu ihrem Freund hochgegangen und hat dort geschlafen, denn er wohnte nur eine Etage über ihr. Nun denn, als sich die wirklich gastfreundliche Frau an einem Abend wieder verabschiedet hatte und bei ihrem Freund war, wollte ich den Moment nutzen, um das lange unterdrückte, große Geschäft zu verrichten. Keinesfalls wollte ich auf die Toilette gehen, wenn sie dort war, denn die Wohnung war klein und hellhörig und ich hätte mich zu sehr geschämt. Gesagt, getan - das Geschäft verrichtet, mich gereinigt, die Spülung betätigt - nur war die Toilette total verstopft, sodass mein Endprodukt dort zusammen mit einem Rest Papier in hochgestiegenem Wasser dümpelte. Ein Pümpel war in der ganzen Wohnung nicht aufzufinden, also versuchte ich es mit der Klobürste, mit dem Resultat, dass diese vollkommen verschmutzt, und das Wasser noch immer nicht abgelaufen war. Gereinigt habe ich sie im Waschbecken unter fließendem Wasser - und das ist der erste Teil der zu beichtenden Tat.


Als das Malheur zumindest an der Bürste nicht mehr nachzuvollziehen war, musste ich wohl oder übel und buchstäblich den Griff ins Klo wagen. Weil es mir zu peinlich gewesen wäre, die Mutter meines Kumpels zu rufen, um mir einen Pümpel geben zu lassen, sammelte ich die Papier- und Kotreste mit der Hand aus dem Wasser und stopfte sie in eine Plastiktüte aus dem Buchhandel meines Heimatortes. Leider war das Wasser in der Toilette noch immer braun und trüb: Dass jemand sein Geschäft hier verrichtet hatte, wäre weiterhin nicht zu übersehen gewesen. Mit dem Arm griff ich schließlich tief in das stehende Wasser sowie das Rohr hinein, um die Verstopfung zu lösen, nur tat sich nichts. Aus Verzweiflung nahm ich mir ein Glas aus dem Küchenschrank, dies ist übrigens der zweite Teil der Beichte und schippte das Brackwasser aus dem Klo ins Waschbecken, bis das Wasser bei erneutem Spülen ganz klar war. Das Glas habe ich einfach zu dem normalen Abwasch in die Spüle gestellt, obwohl das alles andere als hygienisch war. Fast war die Situation gerettet, bis auf den Kot und das Papier, die noch in der Plastiktüte waren.


Dann habe ich den gefüllten Beutel in einem öffentlichen Mülleimer vor dem Haus entsorgt, was den dritten Teil meiner Beichte darstellt. Über Nacht hat sich die Verstopfung dann von selbst gelöst, aber ich komme bis heute nicht über die Aktion hinweg. Es tut mir leid, dass ich Waschbecken und Spüle mit Bakterien aus der Toilette verseucht habe und auch der Müllsortierer, der an die gefüllte Plastiktüte geraten ist, tut mir ehrlich leid, auch wenn das Erlebnis im Nachhinein für Schmunzeln sorgt. Ich hoffe, die gute Frau ist nicht krank geworden und dass es ihr gut geht.

Beichthaus.com Beichte #00031668 vom 30.07.2013 um 04:57:05 Uhr (18 Kommentare).

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