Grüne oder gelbe Plakette?

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Betrug Geiz Auto & Co.

Ich (w/26) beichte, dass ich mir, nachdem ich die Beichte mit dem Fahrer und seiner Ente gelesen habe, heute eine grüne Plakette an meine Windschutzscheibe gepappt habe, wo vorher eine Gelbe klebte. Ob ich ein schlechtes Gewissen habe? Nein. Die Luft ist trotzdem nicht besser, denn andere Fahrzeuge blasen nach wie vor schädliche Abgase in die Luft. Und ich bin mir der Tatsache bewusst, dass es verboten ist - aber in der heutigen Zeit ein neues Auto zu kaufen, obwohl das Jetzige noch super fährt, nur damit man eine grüne Plakette kriegt, das sehe ich nicht ein!

Beichthaus.com Beichte #00035220 vom 08.03.2015 um 18:18:40 Uhr (14 Kommentare).

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Kostenloses Fast Food

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Betrug Geiz Falschheit Ernährung Langenzenn

Ich möchte hier beichten und um Absolution bitten, da ich mich jahrelang durch eine bestimmte Fast-Food-Kette geschnorrt habe. So konnte ich praktisch ein halbes Jahr umsonst dort Essen. Wie ich das angestellt habe? Da ich in meiner Ausbildung und auch späteren Arbeitsstelle als Einkäufer gearbeitet habe, lernte ich, stets die Angebote von Firmen sowie Ketten genau zu verfolgen. Gesagt getan, ich habe eine gewisse Zeit Coupons von allen möglichen Läden gesammelt - sauber abgeheftet in eigenen Ordnern. Nach einer gewissen Zeit habe ich dann Regelmäßigkeiten in den Gutscheinen entdeckt, da dem Gutschein immer ein Code und Menü zugeordnet war. Als ich dann einen Gutschein für ein Gratis-Essen gefunden habe, es war ein Willkommensgeschenk aus einer Zeitschrift, der aber nur einen Tag gültig war, habe ich den Gutschein dank Photoshop auf jedes Datum im Jahr gesetzt. Das Witzige an der Sache war, dass die Gutscheincodes nie von der Fast-Food-Kette aus dem System genommen wurden. So konnte ich ein halbes Jahr lang für bestimmt 500 Euro Freunde und Familie durchfüttern. Ich bitte daher um Verzeihung, da ich damals sogar die Mitarbeiter des Fast-Food-Ladens angemotzt habe, wenn man behauptete, den Gutschein gäbe es nicht. Beim Scannen hat es immer funktioniert.

Beichthaus.com Beichte #00035193 vom 04.03.2015 um 15:54:11 Uhr in Langenzenn (11 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Kindergeld für Deutsche im Ausland

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Betrug Habgier Lügen Verrat Geld Bremerhaven

Ich habe eine Bekannte, die im Ausland lebt und hier Eltern- und Kindergeld kassiert. Der Vater der Kinder ist Ausländer, hat hier nie gelebt oder gearbeitet, und sie ist nach dem Studium gleich ins Ausland abgehauen. Sie hat hier natürlich auch nie gearbeitet oder auch nur einen Cent in die Kassen gezahlt. Trotzdem hat sie sich und ihre Blagen bei den Großeltern lebend gemeldet, damit sie einen Anspruch auf die satte finanzielle Hilfe hat. So zwei bis drei Mal im Jahr kommt sie dann mal nach Deutschland, um mit den Gören zum Arzt zu gehen, damit es auch so aussieht, als würden sie hier dauerhaft leben. Im Ausland hat die idyllische Familie ungefähr 120 Hektar Land und prahlt überall damit rum, dass sie in Geld schwimmen. Die Großeltern werfen allen Neid vor. Ich habe die Alte nun bei der Familienkasse angeschwärzt. Hoffentlich statten die den Großeltern ein paar Mal einen Besuch ab und wundern sich, dass in der 2-Zimmer-Wohnung von Oma und Opa keine Spur von denen ist. Ich hoffe, sie muss jeden Cent an den Staat zurückzahlen!

Beichthaus.com Beichte #00035134 vom 23.02.2015 um 13:30:29 Uhr in 27570 Bremerhaven (Grimsbystraße) (23 Kommentare).

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Als Berater im Baumarkt

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Betrug Lügen Falschheit Schamlosigkeit

Ich gehe manchmal in meiner Arbeitskleidung einkaufen. Wenn ich erst nach Hause fahre, mich dusche, umkleide und dann z.B. in den Baumarkt fahre, haben meine Lieblingsgeschäfte nämlich schon fast geschlossen. Ich bin ein großer Baumarktfan, aber wenn ich in blauen Arbeitshosen und Poloshirt durch die Regale laufe, rennen mir ständig andere Kunden hinterher. Es sind sogar schon welche frech geworden, weil ich natürlich weiterlaufe. Ein Mann fing richtig an, mich zu beschimpfen und als ich ihm sagte, dass ich nicht zum Markt gehöre, entschuldigte er sich nicht einmal. Das hat mich wirklich geärgert. Darum habe ich den Spieß einfach des Öfteren umgedreht und berate einfach unautorisiert die Kunden. Ich habe ein gutes Allgemeinwissen über Werkzeuge, Schrauben und Bastelkram. Manchen Leuten ist es nicht mal aufgefallen, dass ich kein Angestellter bin. In dem Baumarkt kenne ich mich nämlich auch sehr gut aus, und wenn sie zum Beispiel nach Dachpappe oder Nägeln fragen, kann ich auch sagen, wo es diese gibt.


Am Liebsten berate ich die Leute zu Schrauben, da ich Metaller bin und davon auch wirklich Ahnung habe, bei Bau- Sanitär- oder Holzfragen muss ich etwas erfinden oder sie zu meinen "Kollegen" schicken. Die Fachberater kennen mich schon - es scheint sie nicht weiter zu stören und sie verstecken sich weiter in ihren Gängen. Ich bin sogar der Meinung, dass ich sie anders berate, als so manch unmotivierter Fachberater, da ich nicht an die Beratungsvorschriften des Baumarktes gebunden bin. In unserer Stadt gibt es außerdem drei verschiedene Baumärkte, und wenn ich nicht in meinem Lieblings-Baumarkt bin, habe ich auch schon Kunden zu dem besagten Baumarkt geschickt, weil es dort die Waren gab, sie besser waren oder billiger sind. Um dem Ganzen eine Krone aufzusetzen, bin ich öfter auch schon mit blauer Arbeitshose, blauer Schirmmütze und knallgelbem Pullover in einen schwedischen Möbelmarkt gegangen. Ich hatte meinen Spaß. Ich habe einen Schrank verkauft, Teelichter oder auch Lampen. Mich hat sogar eine echte Angestellte angesprochen und ich solle doch dem Müller sagen, dass er in die Küchenabteilung soll. Die hatte wohl ihre Brille vergessen. Ich musste mich wirklich zusammenreißen, um nicht lachen zu müssen. Am Liebsten berate ich nette ältere Damen, die sind meist recht gutgläubig und dankbar. Die Eine sagte sogar zu ihrer Freundin: "Ja, Else! Das war aber ein netter junger Mann!" Meine Beichte? Amtsanmaßung, Lügen - und ich habe wohl einen Vogel oder den Job verfehlt. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00035076 vom 12.02.2015 um 23:10:21 Uhr (11 Kommentare).

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Pop statt Schlager

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Rache Betrug Boshaftigkeit Nachbarn Musik

Ich war schon von klein an davon überzeugt, dass ich später mal Elektriker werden will - mein erstes Wort war nicht Mama oder Papa, sondern Licht. Letzten Endes bin ich das später auch geworden, aber so kam es, dass ich als Jugendlicher bereits mein Zimmer voll mit Elektronik hatte und auch etwas davon verstand. Diese Eigenschaft habe ich mir zunutze gemacht, denn ich hatte einen Nachbarn, der immer laut einen Schlagersender im Garten hörte. Also habe ich einen Messsender dazu benutzt, um auf derselben Frequenz immer einen Popsender zu spielen. Der alte Mann konnte sich das natürlich nicht erklären und hat immer wieder Geräte wie Sender gewechselt, während ich mich vom Balkon aus an dem Treiben vergnügte. Irgendwie tut er mir leid, aber Strafe muss eben sein.

Beichthaus.com Beichte #00035066 vom 11.02.2015 um 19:43:38 Uhr (7 Kommentare).

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