Feuer auf der Asseburg

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Trunksucht Ignoranz Hochmut Polizei Waghalsigkeit Last Night Wittmar

Ich (m) habe an Pfingsten zwei Polizisten wirklich übel mitgespielt. Ein paar Freunde waren bei mir, über drei Tage. Bierchen trinken, Boxen anschmeißen und Grillen. Erstmal recht harmlos, und so blieb es eigentlich auch. Am dritten Tag, als einfach perfektes Wetter war, sind wir aber in den Wald gegangen. Die Asse ist als Wald auch schon recht schön, aber das tollste daran ist die Burgruine der Asseburg. In der waren wir, genaugenommen auf den alten Wehrturm.


Dort haben wir auch nichts weiter gemacht, als mit Totholz ein kleines Lagerfeuer zu machen. Mitten auf einer Steinfläche, ca. 10 Meter vom nächsten Baum entfernt, windgeschützt. Perfekt also. Mit Würstchen und Bier ein herrliches Lagerfeuer. Nach ca. anderthalb Stunden kamen zwei Polizistinnen die Treppen hoch und baten uns absolut locker und freundlich, das Feuer auszumachen. Im Wald sei es nun mal verboten, sie würden auch lieber mitmachen, aber müssten uns eben bitten, das Feuer auszumachen und im Garten zu grillen. Eigentlich alles total freundlich und verständlich, nichtmal die Persos wollten sie sehen. Danach gingen sie wieder.
Wer die Asse kennt, weiß vielleicht, dass die Asseburg ziemlich hoch auf dem Berg liegt - der nächste Parkplatz ist ca. zwei Kilometer weg, der Weg ist steil und eng und noch dazu ziemlich zugewachsen. Wie übel das für die beiden gewesen sein muss, die beide nach grober Schätzung mindestens 110 Kilo gewogen haben, kann man sich vorstellen - an dem Tag waren es locker 30 Grad, sengende Sonne und sehr schwül.

Wir waren zwar nicht sauer wegen dem Feuer, aber betrunken genug, um gemeinerweise nach einer halben Stunde das Feuer wieder anzumachen und uns vom Acker zu machen. Keine Sorge, selbst bei Funkenflug konnte nichts passieren - aber die beiden Moppelchen vom Dienst mussten vermutlich den ganzen Weg nochmal laufen, in der Hitze, um dann nichts vorzufinden als einen hämischen Abschiedsbrief. Tut uns leid, ihr beiden.

Beichthaus.com Beichte #00027906 vom 14.06.2010 um 22:47:15 Uhr in 38329 Wittmar (Asseweg) (35 Kommentare).

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Lügengeschichte für den Bahnkontrolleur

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Falschheit Lügen Betrug Bahn & Co. Kiel

Ich (w/19) muss sagen, ich bin eigentlich ein sehr ehrlicher Mensch, doch ich mag die Bahn einfach nicht. Ich führe eine Fernbeziehung (600 km Entfernung) und bin zur Zeit mitten im Abi und hab somit auch nicht viel Geld. Nun gut. Ich war also im Februar bei meinem Freund und konnte mir das super-teure Bahnticket nicht leisten. Da man aber durchaus, wenn man um 5 Uhr morgens fährt, die Tickets billiger bekommt, hab ich mir das einfach gekauft und hab einen ziemlich guten Plan gehabt: Da zu der Zeit die Wetterlage nicht so gut war, sprich Schneechaos, habe ich mir gedacht, dass ich einfach 4 Züge später fahre und alles auf das Wetter schiebe! Und es hat geklappt. Als ich dann im ICE saß und kontrolliert wurde, hab ich einfach angefangen zu weinen, dass ich 2 Busse verpasst hab, somit 2 Züge und als ich endlich am Bahnhof war, ist eine alte Dame hingefallen, die ich dann erst mal ins Krankenhaus begleiten musste. Mit Tränen in den Augen berichtete ich dem Kontrolleur meine angeblichen Hindernisse und das einzige, was er sagte war: "Ist schon in Ordnung, das nächste Mal holen Sie sich einfach ein Nachweis für die Verspätung. Eine gute Fahrt!" Tja, so habe ich circa 60 Euro gespart. Bald muss ich die Bahn nicht mehr bescheissen. Nach dem Abi ziehe ich zu meinem Freund.

Beichthaus.com Beichte #00027759 vom 29.04.2010 um 00:54:59 Uhr in Kiel (48 Kommentare).

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Klotür zugenagelt

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Boshaftigkeit Hass Vandalismus Nachbarn

Klotür zugenagelt
Die folgende Geschichte ist nun sicherlich schon zwanzig Jahre her, aber noch heute denke ich manchmal daran. Meine Familie lebte damals in einem kleinen Dorf in Süddeutschland. Leider hatte uns vor unserem Einzug niemand vor den Nachbarn auf der rechten Seite gewarnt. In einem heruntergekommenen Haus lebten dort eine steinalte, bucklige Frau und ihr stark übergewichtiger Sohn. Beide rochen sehr penetrant. Mein älterer Bruder und ich haben nicht schlecht gestaunt, als wir herausfanden, dass die beiden noch ein uraltes Plumsklo im Garten stehen hatten. Die uralte Frau stand besonders bei gutem Wetter den lieben langen Tag lang in ihrem Hof und beobachtete Nachbarn und Passanten. Wenn sie jemanden erblickte, den sie nicht kannte, keifte sie jedes Mal: "Wer seid denn ihr? Wer seid denn ihr? Was machen sie denn? Was machen sie denn? Die sagen ja nichts! Die sagen ja nichts!" Unsere Familie durfte sich das nur allzu oft anhören. Nach einer Weile ging es uns allen natürlich gewaltig auf den Keks. Der Sohn der alten Frau war im Dorf dafür bekannt, gerade verwitweten Frauen Pralinen aufs Fensterbrett zu legen und mit seinem uralten blauen Käfer in ihre Hofeinfahrten zu fahren. Einmal wurde er von der Polizei im absoluten Halteverbot parkend erwischt. Dort genehmigte er sich gerade eine ausgiebige Brotzeit, bestehend aus Fleischwurst und Brötchen. Er soll gerufen haben: "Man wird ja wohl noch eine Brotzeit machen dürfen!" In einem Winter war es kälter, als sonst.

Damals hatten mein Bruder und ich eine verrückte Idee. Wir hatten Weihnachtsferien und deshalb wohl zu viel Zeit. Mitten in der Nacht schlichen wir uns mit einem Hammer und einem Korb voller Nägel zu dem Plumsklo der Nachbarn. Dort nagelten wir die Klotür zu. Am nächsten Morgen war das Gezeter groß. Während des Tages musste ich dann leider noch mit ansehen, wie der Sohn der alten Frau, sich auf dem Misthaufen vor dem Nachbarhaus erleichterte. Davon habe ich heute noch Albträume. Es dauerte dann noch den ganzen Tag, bis die Nachbarn es mit Hilfe einige anderer Dorfbewohner schafften, die Klotür wieder zu öffnen. Heute denke ich, dass mein Bruder und ich doch etwas zu weit gegangen sind. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027482 vom 04.02.2010 um 10:46:46 Uhr (29 Kommentare).

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Heizung an und Fenster auf

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Ignoranz Dummheit Verschwendung Studentenleben Aachen

Ich wohne in einem Studentenwohnheim. Dort ist es normal, dass Wasser, Strom und Heizkosten pauschal abgerechnet werden. Nun meine Beichte: Weil mich der Schnee und dieses miese, kalte Wetter aufregen, lasse ich, wenn ich weggehe, immer das Fenster offen und drehe die Heizung ordentlich auf. Ich hoffe so die Klimaerwärmung voranzutreiben. Dass die Holländer dann irgendwann alle ertrinken müssen ist mir egal!

Beichthaus.com Beichte #00027382 vom 07.01.2010 um 18:43:15 Uhr in Aachen (37 Kommentare).

Gebeichtet von Privato87
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Kein Tierfreund

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Hass Gewalt Zorn Engherzigkeit Tiere

Hiermit beichte ich das ich kein Tierliebhaber bin. Ich hasse unsere Katzen, sie Pinkeln und Scheißen überall in unser Haus, außerdem schlafen sie immer auf meiner Motorhaube. Sobald sie mir über den Weg laufen werfe ich sie in einem hohen Bogen aus dem Haus besonders bei schlechtem Wetter, ich hasse diese Viecher sie zerstören alles. Allgemein habe ich damit keine Probleme Tiere zu überfahren, ich finde Leute dumm die Tieren ausweichen und dabei ihr Auto zerstören, lieber überfahre ich sie. Auch hasse ich Vegetarier, ich habe 2 Vegetarier in meiner Familie, ich lasse keine Minute aus wo ich von toten Tieren und Schlachtereien rede und sie dann angewidert sind. Meine Schwester ist auch Vegetarier, ich lasse nie eine Gelegenheit aus ihren Kindern Wurst etc. zum Essen zu geben da die armen Kinder bei ihr nur Vegetarisches zu essen bekommen, leider wohne ich im selben Haus und muss den Fraß auch immer essen, deswegen gebe ich immer vor nur wenig Hunger zu haben und geh dann später zu einem Kumpel was Essen. Auch rege ich mich immer darüber auf, dass sich Leute vor Schlachtvideos und Filmen über Massentierhaltung ekeln, ich sage ihnen dann immer, dass mir das egal ist und das ich die ganzen Viecher am liebsten selbst Schlachten würde bevor ich kein Fleisch mehr esse.

Beichthaus.com Beichte #00027249 vom 24.11.2009 um 02:17:23 Uhr (67 Kommentare).

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