Die Fehlinvestition meiner Schwiegermutter

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Boshaftigkeit Falschheit Feinde Hochmut Düsseldorf

Meine Schwiegermutter hat soeben einen fünfstelligen Betrag wegen einer Fehlinvestition verloren und ich verspüre nicht einen Funken Mitleid. Leider sogar etwas Schadenfreude. Warum? Weil diese Hexe Millionen besitzt, ihrem Sohn mit genau 0 Euro bei irgendetwas unterstützt, geizig ist wie nichts vergleichbares und ihren Ehemann nach Strich und Faden ausnimmt. Wer bei Chanel Hundertausende lässt und seinem Sohn nicht mal Möbel aus seinem Jugenzimmer als Aussteuer zur ersten eigenen Wohnung mitgibt, das ganze Haus beleuchtet wie einen zehnstöckigen Weihnachtsbaum, wobei der Ehemann die Nebenkosten zu zahlen hat und von der Schwiegertochter Schadensersatz für einen nichtsbedeutenden Gebrauchsgegenstand verlangt und dann ernsthaft ein weltuntergangsszenrariogleiches Drama veranstaltet, weil sie für ihre Verhältnisse ein paar Piepen verloren hat, der kann bei mir weder Mitleid noch Verständnis einfordern. Mein Partner lässt sich von der Hysterie anstecken und will helfen, ich sitze hier und lache mir insgeheim dezent ins Fäustchen. Ich schäme mich für derartige Gefühle und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041047 vom 06.03.2018 um 22:16:25 Uhr in Düsseldorf (8 Kommentare).

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Abenteuer auf dem Autobahnrastplatz

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Wollust Schamlosigkeit

Ich mochte die Dinge des Lebens schon immer unkompliziert. Seit dem dramatischen Ende meiner letzten Beziehung vor fast 2,5 Jahren hatte ich ab und zu Sex, meist in Swingerclubs, die ich allein besuchte. Es gab aber auch Phasen, in denen ich keine Libido verspürte und so schon sechs Monate am Stück keinen Sex hatte. Ich bin jetzt 48, Gesicht ist Durchschnitt, Figur übergewichtig, Rubens hätte durchaus seinen Spass an mir, dicker Arsch und grosser Busen.

Sex gegenüber war ich immer schon sehr offen. Eigentlich mag ich es nicht auffällig,aber manchmal liebe ich es, mir Oberteile oder Kleider anzuziehen, die im Dekolleté sehr sehr tief ausgeschnitten sind. Gern ziehe ich aufreizende Bodies oder BHs oder Büstenheben drunter, die heftigst meinen grossen Busen betonen. Ich setze mich dann ins Auto und fahre einfach drauf los oder suche Autobahnparkplätze auf, von denen ich weiss, dass sich dort immer mal wieder sexwillige Männer aufhalten. Meist bleibe ich erst einige Zeit im Auto, checke die Lage, steige dann aus, gehe zum Mülleimer und werfe etwas Abfall weg oder gehe, wenn vorhanden, zum WC, achte dabei darauf, dass sehr viel Dekolleté sichtbar ist und dass mein Busen sehr frei und heftig wippt. Wenn mir ein Mann, der interessiert sein könnte, entgegen kommt, laufe ich langsamer und geniesse seine bewundernden Blicke.

Oder ich sitze abends/nachts in meinem Auto und habe die Innenbeleuchtung an, damit meine optischen Vorteile gut gesehen werden können.
Oft gehen interessierte Männer dann immer wieder an meinem Auto auffällig vorbei, fassen sich als Zeichen, dass sie mich wollen, dabei in ihren Schritt und ich nutze den Moment, um meine Brust noch weiter freizulegen. Manchmal gestatte ich es einem Mann, mich durch mein geöffnetes Autofenster hindurch anzufassen und mich zu befriedigen. Ich hatte auch schon nachts Sex mit einem auf einer Rastplatztoilette. Hin und wieder wichse ich auch nur Schwänze durch mein geöffnetes Fenster hindurch, bis sie abspritzen oder schaue ihnen nur dabei zu, wie sie es sich selbst machen. Vorletzte Nacht gegen 1.00 sprach mich ein Mann nach meinem obligatorischen WC-Gang auf einem Rastplatz an, mit ihm hatte ich dann Sex in seinem Geschäftswagen. Danach bin ich wieder heimgefahren.

Beichthaus.com Beichte #00041036 vom 04.03.2018 um 08:28:05 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Fahren unter Alkoholeinfluss

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Dummheit Morallosigkeit Studentenleben Trunksucht USA

Ich habe einige Jahre in den Staaten gelebt, zwecks Studium und einer gewissen "Einfach mal weg von zu Hause"-Mentalität. Da ich dort zwar eine kostenlose Bleibe in Form einer 8-Zimmer-Villa bewohnte, die ich mir mit meiner dortigen Freundin, ihren Eltern und vier Geschwistern teilte, musste ich nicht sklavisch neben dem Studium wie ein Lohnsklave arbeiten; es war mir sowieso verhasst und ich habe es damals auch nicht eingesehen. Ergo war alles ziemlich cool und eigentlich wäre die Geschichte somit auch vorbei. Eigentlich. Doch ist es eben so, dass ich damals wie auch stellenweise heute ein ziemliches Arschloch war, habe ich neben dem gratis Futter und dem alltäglichen Tand auch gerne mal ausgiebig gesoffen. Student eben; da ist es egal, wo man sich aufhält.

Nun, die erste Sünde, die ich begangen habe, war wohl die Schwerwiegendste, wenn für mich damals auch eine schlichte Begleiterscheinung. Wir sind angesoffen von der Kneipe, in der wir immer tranken, Abends nach Hause gefahren - so zumindest der Plan. Was aber passierte war, dass wir einen doch recht starken Hunger verspürten uns wir uns deshalb in einem örtlichen Burgerladen gut mit allerlei Burgern eindeckten. Nachdem wir uns das Zeug reingezogen und auch sonst einigermaßen klar im Kopf waren (was wir NICHT waren), wollten wir wieder nach Hause fahren. (Wollten. Konnten zum Glück nicht!) Dumm nur, dass sich auf einmal niemand mehr für den Autoschlüssel verantwortlich zeigen wollte und der Verbleib bis heute ein Rätsel ist. Man vergisst mit Promille gerne mal hier und da etwas, aber etwas so dermaßen Essentielles zu verlieren war schon ziemlich schepps.

Jedenfalls kam es dann so, dass wir müde, vollgefressen und ziemlich dicht waren und nur noch nach Hause wollten. In eine 12,5 Meilen entfernte Stadt. Die Alternative, durch die Nacht zu wandern, erschien uns ziemlich abartig und nach langem Rütteln und Fluchen habe ich einfach das verdammte Fahrerfenster mit einem Stein aufgeschlagen, die Stecker der Verriegelung nach Oben gezogen und wir sind eingestiegen. Das Dumme war nur, dass wir dann im Auto saßen, aber nicht losfahren konnten, weil der Schlüssel fehlte. Super Idee! Wir haben dann kleinlaut bei einem Abschleppdienst angerufen, der uns nach Hause brachte. Dort saßen wir dann am Frühstückstisch.

Bilanz: Ich hätte beinahe das Fahren unter Alkoholeinfluss in Kauf genommen, wäre der Schlüssel nicht abhanden gekommen (unverzeihlich - hier bitte keine Absolution) und habe ein nicht gerade billiges Auto um seine Fahrerscheibe erleichtert. Pure Idiotie. Natürlich musste ich die Reparatur bezahlen, ebenso meine beiden Begleiter. Anschiss gab es auch. Der Dad fuhr uns später zur Polizeiwache und dort haben wir uns "freiwillig" zu einem Kurs "Dont drink & drive" angemeldet, den wir für einige Wochen besuchten. Rechtlich passierte nichts, aber es war uns eine Lehre. Seither habe ich nie mehr Bourbon getrunken. Diese Story geistert mit immer wieder mal im Kopf herum. Ich erbitte Absolution für jugendlichen Leichtsinn.

Beichthaus.com Beichte #00041026 vom 28.02.2018 um 15:45:06 Uhr in USA (Warrenton) (7 Kommentare).

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Breitbeinig in der Bahn

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Schamlosigkeit Bahn & Co.

Ich (w) beichte, dass ich in der Straßenbahn einen Mann bloßgestellt habe. Ich fahre jeden Tag mit der Straßenbahn zur Arbeit und auch wieder zurück nach Hause und auf dem Rückweg ist mir in letzter Zeit oft ein Mann aufgefallen, der - obwohl die Bahn um diese Zeit ziemlich voll ist - immer mindestens zwei Sitze in Beschlag nimmt, weil er die Beine so weit spreizt, dass neben ihm keiner mehr Platz findet. Ich finde das ziemlich egoistisch. Ich bin aber eine von Natur aus eher schüchterne Person und würde wegen so etwas nie jemanden ansprechen, aber heute wurde es mir zu bunt mit diesem Typen. Ich bin eingestiegen und suchte einen Sitzplatz. Die Bahn war heute besonders voll. Und da sah ich den Mann auf einer Dreierbank in der Mitte sitzen und links und rechts von ihm die einzigen freien Sitzplätze. Viele Leute standen schon, aber ich wollte mich gerne setzen, weil ich seit meiner Knieoperation oft Schmerzen habe, wenn ich zu lange stehe und da habe ich mich einfach links neben diesen Typen gesetzt. Er hat zwar sein Bein ein kleines bisschen zur Seite genommen, aber kurz darauf berührten sich unsere Knie. Mir war das unangenehm und ich bin ein Stück zur Seite gerutscht und habe mich ganz eng an die Armlehne gepresst, aber kurz darauf war sein Knie schon wieder da. Da reichte es mir endgültig.

Ich habe ihn angefaucht, was das soll und ob er sich nicht vernünftig hinsetzen kann. Es schien ihn wenig zu beeindrucken. Er ist einfach nur ein Stück zur Seite gerutscht und hat sich mittig auf den beiden anderen Sitzen breitgemacht. Ich habe dann ziemlich laut gesagt, dass sich da doch auch noch jemand hinsetzen könnte und ich sein Verhalten egoistisch finde. Er ist dann einfach aufgestanden und weiter nach vorn gegangen, wo ich ihn nicht mehr sehen konnte - ohne ein Wort zu sagen. Das war von mir vielleicht doch ein bisschen zu hart, ich wollte ihn ja nicht bloßstellen, aber in dem Moment konnte ich gar nicht an mich halten. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00041018 vom 25.02.2018 um 00:42:33 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Klopapier im Mülleimer

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Ekel Unreinlichkeit Sevilla

Ich befinde mich momentan in Spanien in einer Großstadt im Urlaub. Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass man hier das gebrauchte WC-Papier noch im Eimer entsorgen muss. Ich dachte immer, Europa sei so weit fortgeschritten. Man hat überall Internet, TV genug essen. Aber seinen ganzen Scheiß kann man nicht mal im Klo entsorgen.

Beichthaus.com Beichte #00041014 vom 22.02.2018 um 17:09:35 Uhr in Sevilla (15 Kommentare).

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