Abschied von der Gastfamilie

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Ekel Peinlichkeit Trunksucht Dummheit Saarburg

Ich (w/20) habe vor drei Jahren, in der elften Klasse, an einem einwöchigen Schüleraustausch in Frankreich teilgenommen. Es ging ins Grenzgebiet in die Nähe von Metz, zu einer französisch-italienisch-deutschen Großfamilie, also sieben Kinder sowie die Enkel und Partner in ein größeres Haus. Sie nahmen mich herzlichst auf und es war eine schöne Zeit dort. Da meine Austausch-Schwester erst paar Wochen später 16 wurde, konnten wir am letzten Abend nicht mit den anderen Schülern zusammen feiern gehen, deshalb holten wir das dort zu Hause nach. Ich musste mit jedem Familienmitglied, das sich im Trinkalter befand, mindestens zwei Gläser Wodka-Orange an der hauseigenen Theke trinken. Ein Nein wurde nicht akzeptiert. Richtig besoffen war ich wohl erst im Schlaf.

Denn obwohl ich es noch vorher schaffte, eine Tüte neben mein Bett zu legen, kotzte ich Kissen, Haare und etwas von dem Boden neben dem Bett an. Als ich erwachte, stank es, meine Haare klebten im Gesicht, doch leider noch viel ekliger, entdeckte ich etwas Stuhlgang neben mir. Im Halbschlaf dachte ich, es wäre die Katze gewesen. Da man in so einem Haus ja nie alleine ist und zu jeder Zeit gestört werden kann, beseitigte ich alle Spuren. Das Kissen drehte ich nur um, denn ich musste schnell handeln, da ich zum Essen gerufen wurde, noch Koffer packen musste, verschlafen hatte und die Abfahrt immer näher rutschte! Schnell entleerte ich die Tüte im Klo und spülte wortwörtlich den Scheiß runter. Daraufhin wurde mir plötzlich so schlecht, dass ich mich erneut übergab. Auf dem Weg zurück ins Zimmer bemerkte ich, dass mir etwas fehlte! Während des ruckartigen Übergebens im WC hatte ich meine Zahnspange mit Attrappe als Zahnersatz runtergespült. Das Teil war so was von weg, egal wie tief man ins Klo rein gegriffen hätte! Ich musste meiner Tauschfamilie also zu mindestens vom fehlenden Zahn berichten und daraufhin bot mir der Vater an, das Klo ab zu montieren aber das hätte zu lange gedauert und es wäre eine viel zu aussichtslose, ekelige Suche. Auf der Rückfahrt im Zug fiel mir dann auch noch meine Brille in die stinkende Zug-Toilette, diesmal war ich zum Glück vorsichtiger beim Abspülen und konnte sie retten.


Heute finde ich die komplette Geschichte immer noch extrem peinlich und ich schäme mich jedes Mal, wenn ich meine Gastfamilie besuche, kontaktiere etc. nur von dem Zahn wissen sie und finden es total witzig und erzählen es liebend gerne weiter! Nun denke ich mir einfach: Ach, damals war ich noch klein! Nun vertrage ich mittlerweile auch den französischen Wodka und was habe ich daraus gelernt? Zahnspange vorm Schlafen gehen entfernen und ein längeres Top und Tanga reichen nicht als Schlaf-Kleidung, besser einen Eimer neben das Bett stellen, Brille abnehmen, bevor man im Zug zur Toilette geht. Und für die Leute unter euch, die nicht so tollpatschig sind wie ich, ganz wichtig: Richtig viel essen vor dem Saufen mit einer großen Multikulti-Gastfamilie und kleine Pausen zwischendurch!
Und auch falls das hier jemand meiner Freunde liest und sich denkt, das Ende käme einem bekannt vor, die ganze Geschichte kennt keiner und wird auch keiner erfahren. Es ist das Ekeligste, Peinlichste, Unangenehmste, Traurigste und Demütigendste zugleich, was mir je passiert ist. Lange habe ich versucht diese Erinnerung zu verdrängen, nicht mal im Tagebuch steht davon berichtet. Doch dies war die perfekte Gelegenheit dies alles los zu werden und vielleicht werde ich auch irgendwann mal darüber so richtig lachen können. Wahrscheinlich, falls mir jemand diesen Beitrag hier zeigt.

Beichthaus.com Beichte #00031212 vom 15.05.2013 um 21:15:27 Uhr in 54439 Saarburg (Bahnhofstraße) (10 Kommentare).

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Der jungfräuliche Student

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Feigheit Peinlichkeit Verzweiflung

Der jungfräuliche Student
Ich bin ein 22 Jahre alter Student und immer noch Jungfrau. Niemand in meinem Freundeskreis weiß das, da ich nicht wie ein Freak oder Nerd aussehe, oder mich wie einer verhalte. Ich bin ein Junge, der vom Aussehen her eigentlich ganz normal ist, ich bin schlank und gewöhnlich gekleidet. Bei Unterhaltungen über das Thema Sex tue ich immer so, als ob mein letztes Mal schon länger her ist, oder humorisiere meine Antworten wie zum Beispiel, dass ich noch Jungfrau sei, oder ob man vom Küssen wirklich schwanger wird. Vor allem wenn ein Kumpel oder eine Kommilitonin sich über die Typen lustig macht, die voll freakig aussehen und bestimmt noch ungeküsst sind, denke ich immer: wenn die nur wüssten, dass die mit einer Jungfrau befreundet sind. Die Wahrheit ist, dass es mir verdammt peinlich wäre, wenn meine Freunde erfahren würden, dass ich noch Jungfrau bin. In der heutigen Zeit, in der dreizehnjährige schon Sex haben, komme ich mir vor wie ein Freak und ich bin mir echt nicht sicher, was meine Freunde von mir denken, falls sie dies erfahren sollten. Es kommt mir wirklich so vor, als ob ich der Einzige im Studiengang bin, der noch nie Sex hatte.

Beichthaus.com Beichte #00031211 vom 15.05.2013 um 21:01:11 Uhr (46 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Zeug aus meiner Nase

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Hamburg

Ich (m/30) möchte eine richtig ekelhafte Beichte abgeben. Seit ich denken kann, bohre ich in der Nase und esse meine Popel dann mit Genuss auf. Das mache ich immer nebenbei, wenn ich mich unbeobachtet fühle. Beispielsweise morgens im Auto auf dem Weg zur Arbeit, wenn die Nase noch richtig schön voll von der Nacht ist. Es gibt nichts Besseres, als dieses Zeug aus den tiefsten Tiefen der Nase zu holen, frei durchatmen zu können und auf dem Zeug rumzukauen. Irgendwann fing ich an, Schlaf zu essen und was soll ich sagen, der schmeckte sogar richtig gut. Letztens habe ich dann aber wie im Affekt etwas getan, das mich ins Grübeln brachte. Ich habe in ein Taschentuch geschnäuzt und es war nichts Festes dabei. Deshalb habe ich, ohne nachzudenken, meinen Mund an das Taschentuch gehalten und den Schnodder aufgesaugt. Wenn ich mir das bildlich vorstelle, ekele ich mich richtig vor mir selber. Aus diesem Grund will ich dieses Treiben jetzt ganz sein lassen, da feste Popel nicht besser sind, als flüssiger Schnodder.

Beichthaus.com Beichte #00031194 vom 14.05.2013 um 11:11:32 Uhr in Hamburg 20459 (Böhmkenstraße) (20 Kommentare).

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Das Missgeschick am Morgen

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Peinlichkeit Ekel Partnerschaft Hamburg

An einem Samstagabend habe ich (w/24) bei meinem Freund zu Hause wegen starker Rückenschmerzen ein Muskelrelaxans genommen - danach schlafe ich immer wie ein Stein, das ist für mich auch die einzige Erklärung für das, was am nächsten Morgen vorgefallen ist. Ich habe morgens geträumt, dass ich pinkle. Und bin dann aufgewacht, um festzustellen, dass ich tatsächlich gerade dabei war, ins Bett zu machen. Es ging ein etwa Handteller großer Fleck daneben, mehr Gott sei Dank nicht, und ich bin schnellstens ins Badezimmer. Natürlich nicht, ohne vorher die Decke über mein Missgeschick zu legen. Zudem lag ich glücklicherweise gerade ziemlich am Rand der Matratze und auf dem dunkelroten Laken war der Fleck auch nicht auf den ersten Blick zu sehen. Und ich hatte noch mehr Glück im Unglück, denn im Trockner im Badezimmer waren auch einige frische Höschen von mir. Mein Freund ist durch die Hektik natürlich aufgewacht und ich hatte ziemliche Panik, dass er es merkt - wir waren damals erst anderthalb Monate zusammen. Aber wie sollte ich erklären, dass ich das frisch überzogene Bett gleich noch mal neu beziehen wollte? Denn schlafen wollte ich am nächsten Abend eigentlich nicht auf meinen getrockneten Hinterlassenschaften, und wer weiß, wie das gerochen hätte.

Ich möchte also beichten, dass ich meinen Freund zu Morgensex verführt habe, nur um beim Rausziehen meine Beckenbodenmuskulatur dazu gebrauchen zu können, "versehentlich" alles wieder rauslaufen zu lassen, was normalerweise nicht passiert. Gestört hat ihn das natürlich nicht, vor allem, nachdem ich mich danach großmütig dazu bereit erklärt habe, das Bettlaken auszutauschen. Trotzdem ist es nicht richtig, Sex zu instrumentalisieren und das tut mir leid. Mein Freund fand den Morgen super - für mich gehört er immer noch zu meinen peinlichsten Erlebnissen. Erzählt habe ich ihm das Ganze übrigens ein halbes Jahr später und er fand es einfach nur lustig.

Beichthaus.com Beichte #00031193 vom 14.05.2013 um 00:07:57 Uhr in Hamburg (15 Kommentare).

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“Beichte

Der vermeintliche Babybauch

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Peinlichkeit Dummheit Last Night Schwangerschaft Neuenkirchen-Vörden

Der vermeintliche Babybauch
Ich möchte beichten, dass ich nicht immer der netteste Mensch auf der Welt bin. Wahrscheinlich liegt es aber eher daran, dass ich es einfach nicht schnalle. Ich (m/27) war zu einer Klassenfeier angemeldet, und da ich sehr weit weg wohne, bin ich natürlich auch erst spät dort eingetroffen. Da ich natürlich noch meine alten Freunde begrüßen musste, war ich erst zum Ende der Feier dort. Das war mir aber auch relativ egal, da ich mir gedacht habe, dass die Leute, die sich dafür interessieren oder Lust dazu haben, dort bleiben.
Naja, wie dem auch sei, ich bin spät angekommen und direkt an der Tür kamen mir die ersten Mädels entgegen. So soll das sein, und in voller Begeisterung habe ich, wie immer, auch zu jedem einen Kommentar gehabt. "Siehst gut aus", "Hey, du bist ja so wie früher" usw. Naja, auf jeden Fall stand am Eingang ein Mädel, welches ich direkt so begrüßte: "Hey, gut siehst du aus, feiner dicker Bauch, freut mich." Es sind halt zehn Jahre vergangen und da kommt es ja mal vor, dass jemand schwanger wird. Als die Person sich allerdings eine Jim Beam-Cola rein gedrückt hat, war mir klar, dass das gar kein Babybauch war.
Ich möchte mich dafür entschuldigen, jemanden so angesprochen zu haben, auch wenn ich diese Person immer sehr gerne mochte. Ich bin halt manchmal etwas paddelig, ändern kann ich es nicht, nur über meine eigene Doofheit lachen.

Beichthaus.com Beichte #00031189 vom 13.05.2013 um 22:51:29 Uhr in Neuenkirchen-Vörden 49434 (Bahnhofstrasse) (13 Kommentare).

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