Glück im Unglück

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Trunksucht Peinlichkeit Maßlosigkeit Gommern

Wenn ich (w) heute Nachrichten über Cybermobbing unter Teenagern sehe oder höre, bin ich jedes Mal wieder froh, dass ich zu einer Zeit Teenager war, als Handykameras nur Filme mit mieser Qualität aufnehmen konnten, Youtube noch nicht die größte Videoplattform der Welt war und kaum jemand einen Facebookaccount hatte.
Als ich gerade 16 Jahre alt war, war ich im Sommer zu der Geburtstagsparty einer Freundin eingeladen. Weil schönes Wetter war, feierten wir im Garten. Mit 16, das hieß auch, das erste Mal legal Alkohol zu trinken, deshalb hatten wir uns natürlich auch mit verschiedenen Getränken eingedeckt, allerdings keine harten Sachen, denn die bekamen wir ja noch nicht. Trotzdem tranken wir nicht gerade wenig und waren am Abend schon angeheitert. Dann kamen der Bruder des Geburtstagskindes und ein paar seiner Kumpels dazu. In einen der Jungs war ich damals total verknallt. Die Jungs waren alle schon älter und hatten Schnaps mitgebracht. Als mein Schwarm mir ein Glas Wodka anbot, sagte ich natürlich ja, obwohl mir Wodka nicht schmeckt, aber natürlich wollte ich ihn beeindrucken und trank den Wodka. Das ist eigentlich auch das Letzte, woran ich mich erinnere.

Am nächsten Mittag wachte ich mit heftigen Kopfschmerzen und Übelkeit in meinem Zimmer auf, ohne eine Ahnung, wie ich dahin gekommen war. Als ich runter in die Küche schlurfte, warteten dort schon meine wütenden Eltern. Mein Vater schrie mich erstmal eine Viertelstunde lang an, aufgrund der dadurch verstärkten Kopfschmerzen, bekam ich gar nicht mit, was er sagte. Meine Mutter gab mir erstmal eine Kopfschmerztablette und ich legte mich wieder ins Bett. Erst am späten Abend ging es mir etwas besser und ich fragte meine Eltern, ob sie wüssten, was passiert sei. Sie erzählten mir, meine beste Freundin hätte sie mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt. Sie hatte mich wohl mühsam bis zu meinem Elternhaus geschleppt, wo ich erst mal den ganzen Vorgarten vollgekotzt hatte und vor der Haustür zusammengesackt sei. Mein Vater hatte mich dann ins Bett getragen. Meine Eltern hatten schon befürchtet, ich hätte eine Alkoholvergiftung. Ich bekam erneut Anschiss und vier Wochen Hausarrest zur Strafe. Ich ging danach Duschen, dabei fielen mir erstmals überall Kratzer und blaue Flecken an meinem Körper auf, die ich bisher gar nicht bemerkt hatte. Ich machte mir aber erstmal keine weiteren Gedanken, weil ich schnell wieder ins Bett wollte.


Am nächsten Morgen ging es mir viel besser. Ich rief meine beste Freundin an, um herauszufinden, was während meines Filmrisses passiert war. Am Telefon deutete sie an, sie müsse mir was Wichtiges zeigen und würde vorbei kommen. Bei mir angekommen, erzählte sie mir, was an dem Abend noch alles passiert war. Sie erzählte, dass ich einiges an Wodka getrunken hätte. Und dass später noch Musik eingeschaltet wurde, um zu tanzen. Ich hätte meinen Schwarm mit einem besonders sexy Tanz beeindrucken wollen, was aufgrund erhöhten Alkoholpegels aber nur peinlich gewesen sei. Sie hätte noch versucht, mich davon abzuhalten, aber vergeblich. Alle hätten sich auf meine Kosten amüsiert. Dann sagte sie, sie müsse mir dringend etwas zeigen und schaltete den Computer ein. Dort ging sie auf Youtube und zeigte mir ein Video. Von mir! Wie ich total betrunken versuchte, an der zusammengeklappten Wäschespinne einen sexy Tanz hinzulegen. Natürlich stolperte ich nur betrunken herum. Meine Freundin versucht ständig mich wegzuziehen, alle anderen stehen lachend herum. Als ich versuchte, mich um die Wäschespinne zu wickeln wie um eine Stripstange, löste die Wäschespinne sich aus ihrer Verankerung und ich knallte auf den Boden. Daher also die Kratzer und blaue Flecken.
So sehr, wie in diesem Moment, habe ich mich nie wieder geschämt. Das Video hatte zwar sehr miese Qualität, sodass nur Leute, die wussten dass ich es war, mich erkannt hätten, aber peinlich war es trotzdem. Meine Freundin sagte, das XY, eine ehemalige Freundin, mit der ich mich vor einiger Zeit zerstritten hatte, weil sie auch in meinen Schwarm verknallt war, das Video mit ihrem Handy aufgenommen und am nächsten Tag ins Netz gestellt hatte. Ich rief sofort XY an und forderte sie auf, das Video sofort zu löschen. Aber sie weigerte sich. Ich hatte wahnsinnige Angst, es könnte sich in der ganzen Schule herumsprechen, dass es dieses peinliche Video von mir im Netz gibt und jeder würde mich auslachen. Ich lag die ganze Nacht wach und grübelte, aber es fiel mir keine Lösung ein. Am nächsten Morgen gestand ich es dann meinen Eltern und zeigte ihnen das Video. Die waren natürlich entsetzt. Mein Vater fuhr sofort mit mir zu XY und redete mit deren Vater. Der war zum Glück vernünftig, ließ sich alles in Ruhe erklären und XY musste das Video vor unseren Augen von Youtube und vom Handy löschen.
Ich bin wahnsinnig froh, dass alles so glimpflich für mich abgelaufen ist. Bei der heutigen Technik hätte sich das Video vielleicht innerhalb von Stunden auf der ganzen Welt verbreitet und mir mein Leben komplett versaut.

Beichthaus.com Beichte #00031323 vom 01.06.2013 um 02:29:21 Uhr in Gommern (14 Kommentare).

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Die Windeln meines Bruders

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Hamburg

Ich (w/18) habe nachts immer Probleme mit Binden, wenn ich meine Tage habe. Wenn ich auf dem Rücken schlafe, läuft das Blut oft hinten raus. Um dieses Problem zu lösen, nehme ich meistens die Windeln meines kleinen Bruders, schneide sie mir zurecht und ziehe sie dann an. So bin ich beim Schlafen gut vor dem Auslaufen geschützt.

Beichthaus.com Beichte #00031302 vom 29.05.2013 um 19:25:35 Uhr in Hamburg (Billstedt) (38 Kommentare).

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Im Stehen abgewischt

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Peinlichkeit Dummheit

Im Stehen abgewischt
Ich (m/26) möchte beichten, dass ich mir bis zu meinem 18. Lebensjahr nach dem Kacken den Hintern im Stehen abgewischt habe. Ich denke, das kommt wohl noch von der Zeit, in der mir meine Mutter noch geholfen hat. Ich habe nie daran gedacht, dass das eigentlich prima im Sitzen geht, bis ich auf einer öffentlichen Toilette, bei der die Toiletten durch solche Milchglasscheiben getrennt sind, gesehen habe, dass das Genie neben mir das im Sitzen macht. Seit dem mache ich das auch und ich muss sagen, es funktioniert echt prima. Manchmal denke ich noch darüber nach, wie das wohl ausgesehen haben muss, wenn ich mich im Stehen verrenkt habe, nur um den Ground Zero aufzuräumen. Dann muss ich immer noch schmunzeln.

Beichthaus.com Beichte #00031298 vom 29.05.2013 um 08:45:26 Uhr (37 Kommentare).

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Der Unfall in meiner Jogginghose

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Dummheit Gauting

Als ich (w/20) 18 Jahre alt war, war ich mit meinem Freund schon ein Jahr zusammen. Ich hatte außerdem ein Auto, mit dem ich ihn ab und zu am Wochenende zu seinen Eltern gefahren habe, da die am Arsch der Welt wohnen.
Es war also mal wieder so ein langweiliger Sonntag und irgendwann haben wir entschieden, dass ich meinen Freund jetzt zu seinen Eltern fahre. Gesagt, getan. Wir haben uns ins Auto gesetzt und sind los gedüst, obwohl ich schon seit ein paar Stunden einen Druck im Darm und Bauchschmerzen verspürte.
Naja - Durchhalten, dachte ich, gleich hast du es geschafft! Zu Hause wird dann erst mal ein Bob in die Bahn geworfen. Nur mein Darm hat von meinem Plan anscheinend nichts mitbekommen, ich habe meinen Freund also bei seinen Eltern abgesetzt und habe mich mit ordentlicher Geschwindigkeit auf den Rückweg gemacht.

Als ich auf der Landstraße war, dachte ich: "Uuh - jetzt kommt ein dicker Pups, hoffentlich stinkt der nicht!"
Tja, denkste. Ein Pups?! Das wäre ja zu schön gewesen! Aus meinem wohlgeformten, knackigen Arsch kam eine Mischung aus Brei und widerlichem Gestank, der sofort durch meine Unterwäsche und Jogginghose auf den Schafsfellüberzug meines Sitzes sickerte.


Das war das ekligste Gefühl meines ganzen Lebens. Aber da kam auch schon die Frage auf, wie ich so wieder ins Haus zu meiner Familie sollte?! Ich hatte mir schließlich gerade in die Hose gekackt!
Also bin ich auf den nächsten Parkplatz und habe meine Unterhose, samt breiigem braunen Ungetüm, einfach dort hingeschmissen, meinen Arsch habe ich mit Feuchttüchern, die, Gott sei Dank, noch vom letzten Picknick im Auto waren, abgeputzt und habe mir eine Jacke um die Hüften gebunden.
Den Schafsfellüberzug hätte ich am liebsten auch gleich dort gelassen, aber so gemein war ich dann doch nicht.
Der ist dann zu Hause gleich in die Waschmaschine gekommen, da ich angeblich etwas verschüttet hatte.

Dieses Erlebnis war das ekligste und peinlichste, dass mir je widerfahren ist und ich muss beichten, dass man der Jogginghose den Unfall nicht mehr ansieht und ich sie noch heute trage.

Beichthaus.com Beichte #00031295 vom 28.05.2013 um 20:37:45 Uhr in Gauting (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Unglück mit dem Blasentee

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Peinlichkeit Ekel Dummheit

Als ich 18 Jahre alt war, hatte ich eine Blasenentzündung. Ich habe bei meinem damaligen Freund übernachtet und, da ich die Blasenentzündung schnellst möglich weg bekommen wollte, habe ich Unmengen Blasentee getrunken. Ich hatte das nie vorher probiert, jedenfalls wusste ich damals noch nicht, wie stark dieser die Blase anregt.

Vor dem Schlafen gehen habe ich also noch mal drei Tassen Blasentee getrunken und bin dann mitten in der Nacht aufgewacht, als ich in das Bett meines Freundes pinkelte.
Das Schlimmste war, dass ich ihn aufwecken musste, da er ja auf demselben Laken geschlafen hat und ich es anders nicht wechseln konnte. Und da er noch bei seinen Eltern gewohnt hat, hat das auch seine Mutter mitbekommen.
Bis heute hoffe ich, dass mein Ex-Freund das nie jemandem erzählen wird, denn zugeben, dass mir das passiert ist, würde ich nie.

Beichthaus.com Beichte #00031293 vom 28.05.2013 um 14:21:13 Uhr (28 Kommentare).

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