Taufpatin wider Willen

22

anhören

Neid Engherzigkeit

Ich kannte meine beste Freundin seit Schultagen. Sie war mit ihren Eltern ins Nachbarhaus gezogen und wir haben unsere ganze Jugend miteinander verbracht, sind viel zusammen gereist und jede wusste die intimsten Probleme der anderen. Wir waren 15 oder so, als wir uns schworen, jede von uns beiden wird einmal die Taufpatin des ersten Kindes der anderen. Die Idee kam eigentlich von ihr, doch ich fand den Gedanken auch Klasse. Wir sind dann ab Mitte 20 gesonderte Wege gegangen, sie machte ihr Studium, während es mich in die Welt hinauszog. Ich lebte einige Jahre im Ausland, weil ich mich in einen Urlaubsflirt verliebt hatte, und es wurde sogar eine richtige Beziehung daraus. Er war meine große Liebe, doch ich hatte es schlecht erraten - er trennte sich nach einigen Jahren von mir, und es war ihm egal, was ich weiter machen würde, in einem Land, wo man ohne familiäre Unterstützung so gut wie gar nicht zurechtkommt. Das Beste wäre gewesen, sofort in meine Heimat zurückzukehren, doch ich versuchte noch lange, mich allein über Wasser zu halten, weil ich mich in die Idee verbissen hatte, es auch so zu schaffen. Ich gebe zu, ich war lange ein psychisches Wrack und hatte kaum noch Perspektiven, außerdem hatte ich aus Kummer ganz schön zugelegt. Gerade in dieser Zeit verkündete meine beste Freundin, mit der ich nur noch sporadisch in Kontakt war, dass sie ein Kind erwartete, völlig überraschend, sie hatte geglaubt, dass so etwas bei ihr nie klappen würde. Und natürlich sprach sie von nichts anderem mehr als über das freudige Ereignis und die bevorstehende Hochzeit. Ich gönnte ihr beides von Herzen, doch die Erinnerung daran, jetzt noch Taufpatin zu werden, kam mehr als unpassend. Ich hatte kein Geld, war schon lange aus meiner Kirche ausgetreten und mutierte zu der Zeit in ein heulendes Elend, wenn ich glückliche Familien sah. So sagte ich nach langer Überlegung meiner Freundin ab. Ich schaffte es einfach nicht, auf ihre Hochzeit und zu der Taufe ihres Kindes zu gehen, geschweige denn, Taufpatin zu sein. Eine andere Freundin von ihr hat dann freudestrahlend diesen Part übernommen, so war ich in dieser Weise sehr erleichtert. Heute, 12 Jahre später, tut mir das immer noch sehr Leid, denn meine Freundin war abgrundtief enttäuscht und redete eine lange Zeit nur noch das Nötigste mit mir. Inzwischen sind wir wieder gute Freundinnen. Doch immer wieder, bei Gelegenheit, kommt so eine Anspielung von ihrer Seite, wenn sie zu ihrer Tochter sagt, eigentlich hätte ich die Taufpatin sein sollen.

Beichthaus.com Beichte #00030044 vom 16.06.2012 um 11:28:29 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von MeinSenfDazu
In WhatsApp teilen

Meine Haare sind mein Kapital

55

anhören

Unreinlichkeit Ignoranz Gesundheit Tiere

Ich bin weiblich, 24 Jahre alt und habe Albinismus. Meine fast schneeweißen Haare sind über 1m lang und sehr voll, aber fein. Ich habe früher kleinere Haarmodeljobs gehabt und bin wahnsinnig stolz auf meine außergewöhnliche Haarpracht. Ich bin nicht besonders zufrieden mit meinem Aussehen, obwohl man mir sagt, dass ich sehr hübsch sei, doch leider habe ich kein allzu großes Selbstbewusstsein - wohl auch, weil ich oft wegen meines Albinismus gemobbt wurde.
Es vergeht kein Tag, an dem ich kein Kompliment für meine Haare bekomme. Erst heute in der Uni wurde ich von zwei mir unbekannten Kommilitonen darauf angesprochen. Feengleich sähe ich aus, wie ein Mensch von einem anderen Stern. Ich liebe meine Haare, wie sie glitzernd meinen Rücken hinabfließen und alle Blicke auf sich ziehen. Meine Haare sind mein Kapital, Quelle meines Selbstwerts. Sie sind so lang und gesund. Ich verwende viel Zeit für ihre Pflege, habe sie nie gefärbt oder mehr als die Spitzen geschnitten, benutze keinen Föhn und niemals Silikonprodukte.


Hiermit beichte ich, dass ich mich vor sechs Jahren bei einem freiwilligen sozialen Jahr in der Grundschule mit Läusen angesteckt habe, die ich bis heute nicht losgeworden bin. Ich habe jedes auf dem Markt verfügbare Mittel ausprobiert und mich an die Anleitungen gehalten, ich habe einen teuren elektrischen Läusekamm gekauft, alle Hausmittel wie Olivenöl versucht und mich unzählige Male ärztlich beraten lassen - aufgrund der Haarlänge werde ich sie einfach nicht los. Ich versuche, den Befall in Schach zu halten, indem ich täglich ein Läuseshampoo auf Kokosölbasis verwende, meine Haare mit einem Nissenkamm bürste und einmal wöchentlich ein insektizidhaltiges Produkt verwende, um die Biester zu töten. Sie kommen immer wieder. Ich weiß, die einzige Möglichkeit die Läuse loszuwerden wäre ein Kurzhaarschnitt, doch ich bringe es nicht übers Herz, meine wundervollen Haare abzuschneiden. Ich würde auf einen Schlag das verlieren, was mir an meinem Körper am wertvollsten ist, das einzige, was ich wirklich an ihm liebe. Niemand auf dieser Welt hat wohl Haare wie ich, sie machen mich zu etwas Besonderem.


Also versuche ich, die Zahl der Plagegeister so gering wie möglich zu halten. Ich passe höllisch auf, niemanden anzustecken - kein Mensch schläft je bei mir, ich sauge täglich und verwende Anti-Läuse-Waschmittel, umarme niemanden und halte einen gewissen Sicherheitsabstand. Noch nie hat jemand mein Geheimnis bemerkt. Ich bin verzweifelt und schäme mich - und hiermit schwöre ich, dass ich, sollte mir je ein Mensch in meinem nahen Umfeld erzählen, dass er sich irgendwo Läuse eingefangen habe, mir eine Glatze rasieren und alles beichten werde. Längst habe ich die Hoffnung aufgegeben, der Plage Herr zu werden. Und doch kann ich mich nicht von meinen Haaren trennen, so erbärmlich es ist.

Beichthaus.com Beichte #00030030 vom 04.06.2012 um 16:40:51 Uhr (55 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Selbstbeherrschung adé

87

anhören

Begehrlichkeit Wollust Morallosigkeit Nachbarn

Ich (m/27) habe gestern mit meiner 15-jährigen Nachbarin geschlafen. Ich weiß, das klingt erstmal verwerflich. Ich hätte auch nicht gedacht, mal in so eine Lage zu kommen, aber dann ist es halt passiert. Ich kenne das Mädchen schon seit 7-8 Jahren und durfte dem Prozess ihrer körperlichen Reifung von einem kleinen blonden Balg zu einem durchaus stattlichen und wohl geformten Teenager quasi aus nächster Nähe beiwohnen. Seit sie vor einigen Jahren in die Pubertät gekommen ist, hat sie immerfort mit mir geflirtet, das kleine Luder. Muss wohl in gewissem Rahmen normal sein, in dem Lebensabschnitt auf Männer zu stehen, deren Alter das eigene in unsittlichem Maße überschreitet. Anfangs habe ich nichts drauf gegeben, aber als sie dann um Brust und Po zunehmend üppiger wurde und sich auch ihr Gesicht in das einer jungen Frau verwandelte, bröckelte meine Entschlossenheit. Sie flirtete währenddessen immer unverhohlen weiter und offenbarte mir eines schönen Sommertags sogar mal bei einem dieser Gartenzaungespräche, dass sie sich von gleichaltrigen Jungs irgendwie nicht angezogen fühle. Stattdessen stünde sie mehr auf Männer meines Kalibers. Und wie sie das sagte, konnte ich das Verlangen in ihren Augen lesen. Von diesem Tag an hielt ich es noch circa anderthalb Jahre lang durch, hauptsächlich weil ich zu der Zeit selbst gerade in einer Beziehung war. Aber meine auferlegte Askese wurde immer schwieriger. Ich redete mir etliche tausend Male ein, dass ein solcher Verkehr einfach nicht in Ordnung sei, dass ich ihr lieber mal ordentlich ins Gewissen reden und mich selbst auf meine gleichaltrigen Bekanntschaften konzentrieren sollte. Die Abscheu vor mir selbst, solche verbotenen Gedanken überhaupt zu haben, war gigantisch, allein es half alles nichts. Als ich gestern von einer mehrwöchigen Betriebsreise zurück kam, sah ich sie im nachbarlichen Garten. Sie stand dort mit einem Jungen ihres Alters und für einen Augenblick dachte ich, dass damit das ganze Thema vom Tisch wäre. Aber dann traf mich ihr Blick und diesmal war darin mehr Verlangen denn je zuvor. Ich glaube, es war dieser Moment, der bei mir alle Dämme brechen ließ. Ich war entwaffnet, meine Selbstbeherrschung am Ende. Als sie gestern Abend an meiner Tür klingelte, war ich bereits nicht mehr in der Lage, ein vernünftiges Gespräch zu führen. Ich bat sie herein und als hätten wir schon vor langer Zeit diese Abmachung getroffen, zogen wir uns gleich aus und es ging sofort zur Sache. Sie war keine Jungfrau mehr, wie ich merkte, und in sexueller Hinsicht durchaus als hemmungslos zu bezeichnen. Nichtsdestotrotz ist sie wohl rein alterstechnisch noch fast ein Kind, wenn sie dafür auch unerhört reif scheint. Wir einigten uns, niemandem etwas zu erzählen und die Sache im Stillen weiter zu betreiben. Ich dachte dabei an vielleicht ein paar Mal im Monat, die Gefahr ist ja doch recht hoch, aber heute Morgen stand Madame schon wieder vor meiner Tür und kündigte sich für heute Abend an. Ich vertröstete sie, ich muss jetzt erst mal nachdenken. Und beichten, beichten ist ganz wichtig.

Beichthaus.com Beichte #00030026 vom 02.06.2012 um 23:10:10 Uhr (87 Kommentare).

Gebeichtet von tamtamboy
In WhatsApp teilen

Ein teurer Furz

23

anhören

Peinlichkeit Feigheit Verschwendung

Mir (w) ist vor vielen Jahren etwas sehr peinliches passiert. ich war damals bei einem Karateverein angemeldet und war auch richtig gut darin. Jedoch habe ich eines Tages zu viel polnisches Essen vor dem Training gegessen und habe dann auch während des Trainings gemerkt, dass das keine gute Idee war. Ich musste dauernd schrecklich Furzen und habe es auch immer geschafft es zu unterdrücken. Als wir jedoch Kniebeugen machen sollten, ist es dann passiert. Ich habe den lautesten Furz aller Zeiten abgelassen! Alle haben gelacht und mein Trainer hat auch noch gefragt wer das war. Mir war das damals so peinlich, dass ich mich nie wieder dort habe blicken lassen. Meine Eltern mussten jedoch noch lange und viel an den Verein zahlen. Mir war das als 9-jähriges Mädchen einfach viel zu peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00030023 vom 02.06.2012 um 09:41:28 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Freund in der Not

45

anhören

Diebstahl Missbrauch Gewalt Last Night Gesundheit

Mir (m/23) gehts gerade ausgesprochen scheiße, denn ich habe eben gelesen, dass mein ehemals bester Freund in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Und ich habe das Gefühl, dass ich daran mit schuldig bin, oder zumindest hätte ich verhindern können, dass das passiert. Die Vorgeschichte liest sich wie aus einem schlechten Film: Das ist schon fast vier Jahre her. Er, damals knapp 19, ging am Wochenende gerne mal in die Disco, trinken und feiern. Ich bin da eher der Langweiler und hocke lieber vor der Kiste. Trotz unserer doch recht verschiedenen Interessen waren wir sehr gute, oder eben beste Freunde, kannten uns auch schon aus dem Kindergarten.
Eines Morgens am Sonntag zu echt unchristlicher Zeit bimmelte mein Handy, er war dran, ob ich ihn an der Landstraße da und dort in der Nähe vom Golfplatz abholen und nach Hause fahren könnte. Er klang ziemlich seltsam am Handy, wollte auch nicht sagen was denn los war und ich setzte mich trotz der herzhaften Flüche halb schlafend ins Auto und fuhr hin.
Sein Anblick war tatsächlich wie aus einer Filmszene: Dreckige, hier und da zerrissene Klamotten, dicke, verkrustete Lippe, bleich wie der Tod, Geld weg, Handy noch da, vermutlich weil er es in der Disco ausgestellt hatte und den Typen das zu viel Arbeit gewesen wäre.
Ich fragte ihn, ob wir direkt zum Krankenhaus oder zur Polizei fahren sollten und er die Täter kannte, aber er verneinte und wollte Beides nicht. Ich bekam kaum was aus ihm raus und ehe ich noch wusste, was eigentlich abgeht, bekam er einen tierischen Heulkrampf, er, der sonst nach dem Motto "Nur Weicheier flennen" lebt. Ich war ziemlich erschrocken, fragte ihn nochmals was los ist - keine Chance. Ich fuhr ihn also nach Hause und er nahm mir das Versprechen ab, die Klappe zu halten, weder seinen Eltern noch seiner Freundin etwas zu erzählen. War mir nicht wohl bei, aber ich gab mein Wort.


Danach fing er an, sich abzukapseln. Wollte seine Freundin nicht mehr sehen, mich nicht mehr sehen, fehlte immer häufiger bei seiner Ausbildungsstelle und bekam da massive Probleme. Seine Freundin wollte mehrmals mit ihm reden, doch er verpasste ihr jedes Mal eine Abfuhr, war urplötzlich ständig auf 180 und das Ende vom Lied war: Erst die Ausbildungsstelle im Eimer (da permanent gefehlt ohne gelben Schein), dann die Beziehung. Mich blaffte er auch an und immer, wenn wir auf seinen seltsamen Zustand zu sprechen kamen, legte er entweder am Handy auf, ging im Skype off oder drehte sich auch im realen Leben um und ließ mich stehen.


Das wurde mir dann doch zu viel. Ich packte an einem verlängerten Wochenende was zu trinken ein, nahm mir einen Schlafsack und Klamotten und klingelte Sturm, bis er mich notgedrungen rein ließ, wo ich mich dann stumpf selbst zum Übernachten einlud. Ich ging das Ganze ziemlich schäbig an: à la Mal wieder ein Männerabend, lass und was trinken, Musik hören, einen Porno gucken. Vor allem aber trinken. Ich füllte ihn ziemlich ab und bekam dann auch tatsächlich raus, was in der späten Nacht passiert ist: Irgendjemand hat ihm wohl in der Disco etwas ins Trinken gemischt und er ist mit dem vor die Tür gegangen. Da haben die Kumpels von dem Kerl gewartet und ihn ins Auto geschleppt. Aus der Beschreibung ging heraus, dass es sich, sorry falls sich ein Gutmensch angegriffen fühlt, wohl um Südländer handelte. Die haben ihm nicht nur die Brieftasche abgenommen, sondern ihn vergewaltigt.
Nun muss man sagen, dass es wohl keinen größeren Schwulenhasser als meinen Kumpel gibt. Ich finde das auch ziemlich eklig, aber im Vergleich zu ihm ist das harmlos. Einer seiner Lieblingssprüche war immer: Wenn ich mal einen Sohn hab und der wird schwul, wird der enterbt.


Er konnte oder wollte mir den Ablauf nicht genau sagen, hatte wohl auch ziemliche Erinnerungsprobleme, aber nachdem er mir das erzählte, wurde er ziemlich schnell wieder nüchtern und ging sich erstmal übergeben. Ich muss gestehen, ich war absolut überfordert. Mir fielen auch keine tollen, einfühlsamen Worte ein und ich beharrte nochmals drauf, die Polizei anzurufen, Anzeige gegen unbekannt, aber er drohte mir, wenn ich das tun würde, würde er sich umbringen, weil seine Eltern und sein Umfeld das auch mitkriegen könnten. Da hätten vermutlich sämtliche Sirenen klingeln müssen, ich hätte vielleicht jetzt erst recht irgendjemanden informieren müssen, aber ich war eben wie gesagt massiv überfordert, wusste nicht wie ich damit umgehen sollte und es klang sehr ernst. Ich drängte ihn, dann wenigstens eine Psychotherapie zu machen und vor allem einen Test beim Arzt machen zu lassen (HIV), dabei beteuerte ich immer wieder die ärztliche Schweigepflicht. Zum Arzt ist er nach langem Zögern tatsächlich gegangen, Therapie lehnte er strikt ab.


Tja, er zog sich noch mehr zurück, fing richtig an zu trinken, hing arbeitslos zu Hause rum, auch seine Eltern kamen nicht an ihn ran, zusätzlich zu all dem Scheiß bekam er auch noch heftige familiäre Probleme. Das Ganze ging bestimmt ein Jahr so, ich bot ihm an, dass er immer zu mir kommen könnte, beteuerte dass er KEIN Weichei wäre und griff auch noch ein paar Mal das mit der Anzeige rum, von wegen Willst du, dass diese kranken *** damit einfach so durchkommen? Hätte eben so gut gegen eine Mauer predigen können, damit erreichte ich nur, dass er sich immer weiter von mir distanzierte. Und ich hab es zugelassen, da ich dann irgendwann auch eigenen Privatstress bekam (Lerndruck innerhalb der Ausbildung, Umzug etc).

Das Ende vom Lied ist: Wir haben uns ziemlich aus den Augen verloren, nur noch ganz losen Kontakt per facebook gehalten. Er sumpfte ziemlich lange zu Hause herum und wurde genau zu dem Typ Mensch, den er selbst als Assi bezeichnet hat: Arbeitslos, fett, kein Antrieb. Vor kurzem hat er wirklich versucht, sich umzubringen, und deswegen sitzt er nun, wie oben beschrieben, mindestens für 6 Wochen in der Psychiatrie.
Ich fühle mich wahnsinnig schäbig und überlege, ob ich die Sachen, die ich selbst immer angesprochen habe, gegen seinen Willen hätte tun sollen, zu seinem eigenen Besten. Aber mir war das Ganze auch unangenehm und ich war, zum dritten Mal, überfordert. Jetzt habe ich allerdings das Gefühl, ihn im Stich gelassen zu haben. Wer weiß, was mit einer Psychotherapie und all den anderen Sachen aus der Sache geworden wäre. Am Meisten macht mir zu schaffen, dass ich rückblickend auch etwas erleichtert war, dass ich in diesen ganzen Dramasumpf nicht allzu tief reingezogen wurde, im Gegensatz zu ihm eine Freundin und eine Ausbildungsstelle hatte und dass natürlich nicht mir diese kranke Sch**** passiert ist.

Sorry, das ist eine megalange Beichte geworden, aber ich sitze hier jetzt auch und könnt wie das beschriebene Weichei flennen. Das Leben ist manchmal echt mieser als jeder Film.

Beichthaus.com Beichte #00030022 vom 01.06.2012 um 22:06:57 Uhr (45 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000