Die Geschenke des Lebens

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Verzweiflung Lügen Gesellschaft

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich offensichtlich mit dem Leben überfordert bin. Ich sehe nicht schlecht aus, habe ein bisschen was im Kopf und auch sonst kann ich mich wirklich nicht beschweren. Mein Problem: Ich bin in meiner Kinder/Jugendzeit stark gemobbt worden und leide auch heute noch darunter. Ich wurde geschlagen, beschimpft, ausgestoßen und erniedrigt. Dadurch habe ich gewaltige Selbstzweifel entwickelt, kein richtiges Selbstbewusstsein und extreme Minderwertigkeitskomplexe. Ich weiß einfach nicht wie ich weitermachen soll. Ich habe vor langer Zeit mit Kampfsport angefangen, um auf diesem Weg zu mehr Selbstvertrauen zu gelangen. Ohne Erfolg. Auch eine Therapie hat an meinem Problem nicht viel ändern können.

Mein Leben hat sich seit einem Schulwechsel komplett gewandelt. Ich war auf einmal beliebt und akzeptiert. Plötzlich hatte ich Erfolg bei Frauen. Auch beruflich hat es sich in die richtige Richtung entwickelt und genau damit komme ich nicht klar. Ich kann mein neues Leben nicht genießen. Ich habe ständig Angst, dass etwas passiert und ich wieder unbeliebt, ausgestoßen und anders bin. Ich drehe mich im Kreis, versuche ständig neue Bestätigung zu bekommen. Aber jedem dürfte klar sein, dass das nichts bringt, wenn oben im Kopf dieser Schalter umgelegt bleibt. Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter. Ich könnte ein schönes Leben führen, all diese Dinge genießen, aber bin ständig in Gedanken in irgendwelche Horrorszenarien verstrickt, wie mein Leben plötzlich wieder schrecklich werden könnte. Ich habe Angst, die Dinge zu schätzen, weil ich sonst verletzlich werden würde. Ich kann über dieses Thema mit niemandem sprechen und nach Außen hin spiele ich einen attraktiven, wortgewandten jungen Menschen. Aber in mir drin sieht es ganz anders aus. Ich weiß nicht, wie das noch weitergehen soll. Warum kann ich die Geschenke des Lebens nicht einfach annehmen?!

Beichthaus.com Beichte #00038418 vom 26.06.2016 um 03:06:31 Uhr (23 Kommentare).

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Auszeit von meiner Fernbeziehung

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Fremdgehen Selbstsucht Verzweiflung Dummheit Partnerschaft

Ich habe Mist gebaut, wie viele Andere bestimmt auch. Vor knapp 2,5 Jahren bin ich mit meinem Freund zusammengekommen. Ich habe mich sofort ihn in verguckt und lieben gelernt. Wir hatten eine wundervolle Fernbeziehung und alle 2-3 Wochen haben wir uns besucht. Die Abschiede nach einem kurzen Wochenende waren immer sehr schwer. Nach und nach verging die Zeit, alles blieb beim Alten. Doch langsam wurde die Kommunikation am Handy immer schlechter. Er schrieb nicht mehr, fast immer nahm ich den Kontakt auf und dann folgten kurze Chateinheiten. Oft habe ich ihm gesagt, dass ich traurig und einsam bin und mir mehr Kontakt zwischen uns wünsche, aber das hatte meist nur kurz geholfen.

Irgendwann habe ich mich aus heiterem Himmel bei einer alten Datingwebsite angemeldet. Habe mich dann auch mit zwei Herren getroffen zum netten Plausch, es war ganz nett aber mehr auch nicht. Dummerweise habe ich mich irgendwann alleine mit einem längst vergessenen Kumpel verabredet, er hat gemerkt, dass ich alleine war und mir wohltuende Wärme gespendet. Doch dann begann der Fehler, ich habe zwei Mal mit ihm geschlafen. Es war schön, dass mich jemand anerkannt hat, aber Gefühle waren nur kurz einmal da, dann nie wieder. Vor vielen Wochen kamen ich und meine kurze Liebschaft auf die Idee, einem gemeinsamen Freund (von mir und meinem Freund) zu sagen, dass er meinem Freund sagen solle, dass solch eine Beziehung nur funktioniert, wenn man sich gegenseitig austauscht. Und es hat funktioniert. Seitdem schreibt mein Freund wie früher mit mir und meine Liebe zu ihm ist von Neuem erblüht. Und der Kontakt zum Anderen wurde abgebrochen.

Jetzt sitze ich vor einem Scherbenhaufen. Am Liebsten wäre mir irgendwann eine gemeinsame Zukunft mit Haus und Hochzeit. Und Ehrlichkeit. Somit ist die Antwort klar, auch wenn das meinen Ruin bedeutet und ich weiß, dass er gehen wird... Ich erzähle ihm alles und dann kann er selbst entscheiden. Ich wünsche mir aus vollem Herzen, dass alles so bleibt, wie es ist.

Beichthaus.com Beichte #00038416 vom 26.06.2016 um 02:11:41 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Das Sextape, das mein Leben zerstört hat

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Verzweiflung Falschheit Wollust

Mir ist leider etwas sehr Blödes passiert. Ich habe im vergangenen Oktober angefangen, an einer Fachhochschule zu studieren. Meine Klasse ist verhältnismäßig klein, weshalb man sich untereinander schnell kennenlernte. In meinem Kurs gibt es auch jemanden, der mich gleich sehr interessierte. Mir gefielen seine Art, sein Humor und auch sein Aussehen. Da ich gerade eine längere Beziehung hinter mir hatte, war ich nicht unbedingt auf etwas Festes aus. Ihm schien es genauso zu gehen. Wir fingen dann an, allabendlich zu chatten und es wurde relativ schnell klar, dass er wohl auch (wenn auch nur sexuelles) Interesse an mir hatte. Wir schrieben eine Weile hin und her und kamen zu dem Schluss, dass im Grunde ja nichts dagegen spräche, wenn wir etwas miteinander hätten. Ich fragte ihn, wie er es mit Diskretion hält, woraufhin er meinte, das sei ja selbstverständlich und es ginge in unserem Kurs ja ohnehin niemanden etwas an.

Dadurch fühlte ich mich dann naiverweise sicher, zumal er mir auch nicht gerade unvernünftig vorkam. Wir verabredeten uns dann am Wochenende zum Sex bei ihm zu Hause. Er ist 20 und hat eine eigene Wohnung im Haus seiner Eltern. Lange Rede, kurzer Sinn: Offensichtlich hat er mich heimlich mit einer Webcam gefilmt, die er so präpariert hatte, dass es einem Unwissenden nicht auffällt. Bevor wir im Bett landeten, sagte er noch mit einem schiefen Grinsen: "So, Kamera läuft, ich hoffe, das ist in Ordnung für dich!", was ich natürlich für einen Witz hielt und "Na klar" antwortete. Raus kam das Ganze, weil einer seiner Kumpels in meinem Kurs sich verplappert hatte und ich ihn dann zur Rede stellte, wovon er überhaupt spricht. Offenbar hat er das Video an der halben Fachhochschule rumgereicht, bzw. es verbreitete sich quasi von selbst wie ein Lauffeuer. Das Krasse ist, dass er mir dann noch mit einem dreckigen Grinsen sagte, dass ich rein rechtlich gar nichts gegen ihn unternehmen könne, da ich der Videoaufnahme durch seine "ironische" Frage mit der Kamera ja zugestimmt hätte und es keinen Anwalt der Welt interessieren würde, ob ich die Frage nun falsch verstanden oder als Witz aufgefasst hätte.

Mir ist das extrem peinlich, vor allem meine eigene Dummheit, diesen Typen nicht durchschaut zu haben. Kann ich nun wirklich gar nichts mehr dagegen unternehmen? Mittlerweile haben auch meine Eltern (gläubige Moslems) von diesem Video erfahren und reden seitdem kein Wort mehr mit mir. Sie wollen, dass ich ausziehe, weil sie nicht mehr erleben wollen, was aus mir geworden ist. Meine Freunde wollen auch nichts mehr mit einer "Schlampe" wie mir zu tun haben. Ich fühle mich so wertlos und beschmutzt. Ich bitte um Vergebung für mein Vergehen und verspreche, nie mehr Sex zu haben, bevor ich nicht geheiratet habe.

Beichthaus.com Beichte #00038414 vom 25.06.2016 um 11:35:27 Uhr (71 Kommentare).

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Hurra, mein Chef ist gestorben!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Hass Selbstsucht Tod Chef

Ich möchte beichten, dass ich mich nahezu täglich über den Tod eines Menschen freue und deswegen ein schlechtes Gewissen habe. Aber von vorn: Ich (m) bin 35 Jahre alt und von Beruf Büchsenmachermeister. Seit ich denken kann ist das mein absoluter Traumberuf - auch mein Vater hat ihn ausgeübt. Meine Arbeit ist fast wie Erholung für mich und ich freue mich jeden Tag aufs Neue drauf. Das Problem an der ganzen Geschichte war nur mein damaliger Chef. Er hat mich ständig runtergemacht und auch vor anderen gedemütigt. Keine Gelegenheit wurde ausgelassen, um mich bloßzustellen und aussehen zu lassen wie einen Idioten. Lob für meine Arbeit gab es nie und damit meine ich auch nie. Selbst wenn mir etwas besonders gut gelungen war, fand es keine Erwähnung. Im Gegensatz dazu sind mir meine Fehler ständig aufs Neue unter die Nase gerieben worden und waren quasi nie erledigt.

Die Kunden in unserem Geschäft bestellen individuelle Jagdwaffen, die auch gerne mal über 25.000 Euro und mehr kosten, daher legen wir viel Wert auf Qualität und sorgfältige Arbeit. Einmal habe ich für einen Kunden einen besonders schönen Holzschaft zurechtgeschnitten. Als ich am nächsten Morgen mit dem Kunden zur Präsentation verabredet war, war dieser Schaft auf einmal verschwunden. Ich habe alles abgesucht, Panik bekommen und musste dem Kunden dann gestehen, den Schaft in unserer Werkstatt verlegt zu haben. Dieser war dementsprechend angesäuert und hat seinen nachvollziehbaren Frust an mir ausgelassen. Ich hatte schlaflose Nächte und konnte mir das Ganze einfach nicht erklären. Einige Wochen später stellte sich raus, dass mein Chef sich den Schaft für seine eigene Jagdwaffe unter den Nagel gerissen hatte, weil er ihm so gut gefiel. Das hat mir seine Tochter erzählt. Eine Frechheit!

Vor einigen Wochen ist mein Chef plötzlich mit 61 Jahren an einem Schlaganfall gestorben. Für die Familie ein echter Schock! Ich kann jedoch nicht richtig traurig sein. Meine Gedanken spielen immer noch verrückt. Ich habe ihm in Gedanken so oft den Tod gewünscht. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich mich innerlich freue und zufrieden und viel ruhiger zur Arbeit gehe. Die erste Zeit musste ich mir immer wieder vor mir selbst bestätigen, dass er wirklich tot ist und das alles echt ist. Ich möchte gestehen, dass ich meinen Chef nicht eine Sekunde vermisse und unendlich erleichtert bin, dass er tot ist.

Beichthaus.com Beichte #00038404 vom 23.06.2016 um 16:33:35 Uhr (16 Kommentare).

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Blowjob von einer Schwangeren

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Fremdgehen Schamlosigkeit Verzweiflung

Ich (m/36) habe ein sehr schlechtes Gewissen einem Kerl gegenüber, den ich nur flüchtig kenne. Und zwar bin ich seit ein paar Jahren mit seiner Freundin (21) befreundet. Diese erwartet ein Kind von ihm. Unsere Bekanntschaft entstand zufällig, da wir vor ein paar Jahren in dasselbe Dorf gezogen sind. Sie zu ihm damals mit 18 und ich in das Haus meiner verstorbenen Oma. Und da wir beide Stadtkinder sind, hatten wir anfangs nur uns zum Reden. So wurden wir Freunde. Traditionell gehen wir zusammen mit unseren Hunden im Wald nahe dem Dorf spazieren, da er es nicht gerne sieht, wenn sie alleine bei mir ist, aber auch nichts gegen mich hat. Das auch gerne mal für drei Stunden, mir tut das nach der Arbeit gut und sie ist eh ein Energiebündel und braucht Bewegung.

Freunde sind er und ich zwar nicht geworden, aber so etwas zwischen Bekannten und Kumpels. Wir haben uns auch schon gegenseitig beim Streichen geholfen, usw. Er vertraut mir aber. Schließlich könnte ich biologisch ihr Vater sein und wir sind auch völlig unterschiedliche Typen, er eher Hipster, ich mehr in die Rock-Metal-Richtung. Es ist eben so, dass wir uns in der Zeit sehr vertraut wurden, auch über Themen wie Sex und Selbstbefriedigung redeten. Doch vor zwei Tagen hat sie das Tabu gebrochen, mich gegen die Rückwand einer Waldhütte gedrückt und mir einen geblasen. Danach erklärte sie mir, dass sie das schon lange mal tun wollte, da ich mal gesagt habe, ich komme sehr schwer beim Oralsex (stimmt) und sie seitdem diese "Herausforderung" im Kopf hätte. Es dauerte auch bestimmt eine halbe Stunde, bis ich kam, aber sie war echt unermüdlich und es war eines der geilsten Erlebnisse überhaupt.

Ich denke, dass ihre Hormone dafür verantwortlich sind, da ich weiß, wie sprunghaft Schwangere sind. Ich habe den heutigen Ausflug jedenfalls abgesagt, aber zufällig ihren Freund getroffen. Ich weiß echt nicht, wie ich mich jetzt verhalten soll. Das Tabu ist bereits gebrochen und was tue ich, wenn sie nächstes Mal den Rock anhebt? Sie ist im dritten Monat und noch sehr schlank - hübsch und bildsüß dazu. Ich denke, ich werde sie auch in Zukunft abwimmeln oder zumindest ein Gespräch mit ihr führen müssen. So etwas kann und darf nicht noch einmal passieren. Vor ihm habe ich keine Angst, aber ich will auch keine an sich glückliche Beziehung und bald Ehe zerstören. Zu der Hochzeit bin ich übrigens eingeladen.

Beichthaus.com Beichte #00038402 vom 23.06.2016 um 12:05:30 Uhr (20 Kommentare).

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