Papiermüll angezündet

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Vandalismus Neugier Dummheit Wesendorf

In meiner frühen Jugend (mit circa 11 Jahren) habe ich mit einer gleichalterigen Freundin ziemlich viele Dinge in unserem Heimatdorf beschädigt. Wir haben zum Beispiel hinter dem hiesigen Supermarkt erst den Container mit Papiermüll angezündet, der brannte uns aber (durch die feste Pappe) nicht gut genug. Also öffneten wir den Container, in dem der Plastikmüll gesammelt wurde. Wir nahmen uns beide ein Stück heraus, und kokelten mit Streichhölzern herum. Nun wussten wir nicht das Plastik beim Verbrennen ziemlich heiß wird und dann beginnt zu tropfen. Wir erschraken als wir bemerkten das recht schnell der ganze Containerinhalt zu brennen begann. Aus Angst liefen wir schnell zu mir nach Hause. Als wir dort ankamen, hörten wir schon die Sirenen der Feuerwehr. Denen hatten wir aber zuvor den Weg versperrt, da wir sämtliche Einkaufswagen in einer Schlange auf dem Parkplatz platziert hatten. Irgendwie konnten sie aber doch das Feuer löschen, sodass es nicht auf nebenstehende Häuser ausgebreitet ist. Ich schäme mich für den unnützen Einsatz der Feuerwehr, der sicher nicht billig ist. Noch mehr schäme ich mich für die dadurch entstandene Umweltverschmutzung.

Beichthaus.com Beichte #00030264 vom 15.09.2012 um 21:19:14 Uhr in 29392 Wesendorf (Gifhorner Straße) (15 Kommentare).

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Yes, I did!

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Peinlichkeit Ekel Dummheit Tuntenhausen-Schönau

Ich (m) war auf einem Auslandsaufenthalt in den USA. Am ersten Tag der Sommerferien fragte mich meine beste Freundin, ob ich denn nicht Lust hätte, mit ihr und anderen Jugendlichen, zu einem Badesee zu fahren. Ich willigte natürlich gerne ein. Wie es der Zufall so wollte, hatte ich den ganzen Tag über schon leichtere Blähungen, aber ich ließ mir nichts anmerken, also kamen wir schließlich am See an und legten uns zu den etwa 10 wirklich sehr attraktiven Freundinnen meiner Begleitung. Sie waren wirklich allererster Güte und sahen so ähnlich aus wie diese Mädchen in den amerikanischen High School Filmen. Jedoch war ich mit Mädchen (und besonders in dieser Anzahl und diesem Aussehen) nicht ganz so souverän und war dementsprechend schüchtern, was die Amerikaner oft falsch interpretieren. So wusste keiner so recht, wer ich bin. Ich war zu jener Zeit als pubertierender Kerl sehr stolz auf meine Bauchmuskeln und sie immer mal wieder anspannte, um sie unauffällig preiszugeben. Ich richtete mich also von meinem Badetuch auf und spannte die Muskeln an, hatte aber wohl irgendwie vergessen, dass ich noch eine Blähung halten musste und schwups. Ein lautes Dröhnen erklang zwischen allen diesen Models am See. Die Freundin sah mich an und fragte mich, ob ich gerade einen fahren gelassen habe. Auch ein anderes Mädchen hatte es mitbekommen und sah mich an. Meine Antwort auf die Frage bereue ich heute noch, denn ich sagte: "Yes, I did!" Mit einem Lächeln auf den Lippen legte ich mich zurück aufs Badetuch und merkte erst dann was für eine bescheuerte Antwort ich gegeben hatte. Die Mädchen sahen sich nur schief und äußerst angewidert an und legten sich hin ohne ein Wort zu sagen. Zum Glück war mein Austauschjahr einen Monat später zu ende und ich musste den Menschen nicht mehr ins Gesicht sehen.

Beichthaus.com Beichte #00030263 vom 14.09.2012 um 19:09:00 Uhr in Tuntenhausen-Schönau (29 Kommentare).

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Das kleine Ruderboot

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Vandalismus Dummheit Kinder

Vor längerer Zeit waren mein Bruder und ich (damals etwa 5 und 7 Jahre alt) in den Osterferien bei meiner Oma zu Besuch. An einem der Tage, haben wir einen kleinen Ausflug zum Main gemacht, um dort unterhalb eines Klosters Bärlauch zu sammeln. Meine Oma gab mir und meinem kleinen Bruder jeweils ein kleines Messer, damit wir ihr bei der Ernte helfen konnten, was wir anfangs auch brav gemacht haben. Mit der Zeit wurde uns allerdings langweilig und wir entfernten uns von unserer Großmutter, da wir es viel interessanter gefunden haben, Steine ins Wasser zu werfen. Zu der Zeit hatte der Main ein wenig Hochwasser, das heißt dass das Ufer relativ flach war. Ein bisschen weiter entfernt entdeckten wir nach kurzer Zeit ein kleines Ruderboot, dass mit einem Miniaturanker an einer Schnur an einem Baum festgelegte. Da ich zu dieser Zeit extrem fasziniert von Piraten war, habe ich meinen kleinen Bruder dazu beauftragt, den Anker mit einem der kleinen Messer von dem Seil zu trennen, damit wir ihn mit nach Hause nehmen konnten, um damit zu spielen. Kurz nachdem der Anker abgeschnitten war, ist mir aber aufgefallen, dass wir ihn niemals an unserer Großmutter hätten unbemerkt vorbeischmuggeln können, weswegen wir beschlossen, den Anker einfach zu versenken. Nun war das Boot, welches durch den Anker gesichert war, der Strömung gnadenlos ausgesetzt und trieb da vor sich hin, was uns zwei kleine Bengel köstlich amüsiert hat. Glücklicherweise war zu dieser Zeit (wie schon erwähnt) Hochwasser, weswegen sich das kleine Boot nach kurzer Zeit zwischen zwei Bäumen verkeilte und somit nicht weiter abtreiben konnte. Da nun kein Reiz mehr darin bestand, das Geschehen weiter zu beobachten, haben mein Bruder und ich uns wieder zurück zu unserer Oma begeben und nicht mehr auch nur ein einziges Wort über das vorhergehende Erlebnis verloren.
Heute weiß ich leider nicht, ob das Boot weiter flussabwärts getrieben ist, was mir teilweise noch ein schlechtes Gewissen verpasst, dass ich möglicherweise, in meiner kindlichen Dummheit, jemanden um sein kleines Liebhaberstück gebracht habe. Ich hoffe, dass der Besitzer sein kleines Boot wiedergefunden hat und dass mir diese Dummheit vergeben werden kann.

Beichthaus.com Beichte #00030257 vom 08.09.2012 um 18:19:52 Uhr (15 Kommentare).

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Der weiße Golf

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Dummheit Peinlichkeit 50+ Essen

Mein Freund hat einen weißen Golf. Als ich letztens zur Bank musste, hat er mich rausgelassen und sagte er wartet auf dem Parkplatz. Ich bin also zur Bank, komme raus und gehe zum Parkplatz. Ich sah direkt den weißen Golf. Beim Einsteigen war ich so in Gedanken, dass ich nur sagte: "So ein Stress, nun aber nach Hause und will erstmal so richtig hart durchgenommen werden". Daraufhin sah ich rüber und dort saß ein ziemlich geschockter Rentner um die 70. Das war mir so unangenehm.

Beichthaus.com Beichte #00030235 vom 31.08.2012 um 18:38:46 Uhr in Essen (III. Hagen 43) (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Ente am Lopausee

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Gewalt Mord Dummheit Kinder Tiere Amelinghausen

Ich möchte beichten, dass ich im Alter von circa 8 Jahren im Winter eine Ente auf einem See mit gefrorenen Sand beworfen habe. Dabei wollte ich sie nicht treffen, sondern nur ein wenig erschrecken. Sie ist friedlich in gut 5 Metern Entfernung
geschwommen, nichts böses […]
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Beichthaus.com Beichte #00030222 vom 29.08.2012 um 12:01:34 Uhr in Amelinghausen (Lopausee) (23 Kommentare).

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