Mein Kumpel, meine Freundin und die Magersucht

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Lügen Verzweiflung Gesundheit Partnerschaft

Ich (m/27) beichte, dass ich vor meiner Freundin (w/22) verheimliche, dass ich magersüchtig bin. Sie war lange Zeit mit einem Kumpel von mir zusammen, der ebenfalls eine ziemlich schwere Essstörung hatte und vor 3 Jahren verstorben ist. Ich lernte ihn damals in einer privaten Klinik kennen. Erst ein ganzes Jahr später lernte ich während eines größeren Events auch seine Freundin kennen und war sofort begeistert. Sie war unglaublich fürsorglich, merkte fast instinktiv wann ihrem Freund eine Situation (zu langes Stehen, Temperaturen, etc.) zu viel wurden und konnte ihm so helfen, wenn er es brauchte. Ihre Handtasche war ein wahres Notfall-Arsenal an Traubenzucker und Müsliriegel und sie war lange Zeit die einzige, die meinen Kumpel zum Essen bewegen konnte. Und das will was heissen! Ohne sie wäre er ganz sicher mindestens 2 Jahre früher gestorben. Niemand erwähnte damals ihr gegenüber, dass ich ihn aus der Klinik kannte (wer redet da schon freiwillig drüber) und da es mir zu der Zeit gesundheitlich gut ging, merkte man mir auch nichts an.
Ein Jahr nach der Beerdigung meines Kumpels liefen wir uns wieder über den Weg und begannen uns zu treffen. Mir ging es richtig gut. Ich hatte seit der Beerdigung von meinem Kumpel keinen Rückfall mehr gehabt und ich war zwar dünn, aber noch im normalen Bereich. Ich gehöre übrigens wie viele Männer zu den atypischen Anorektikern, die keine Körperdysmorphie haben.


Man merkte, wie ihre letzte Beziehung sie mitgenommen hatte. Sie hatte schlimme Alpträume und machte sich noch immer Vorwürfe. Aber in dem Moment war ich schon so in sie verschossen, dass ich ihr einfach verheimlichte, dass ich selber magersüchtig bin und wir wurden schnell ein Paar. Ich redete mir ein, dass ich einfach nie wieder einen Rückfall haben werde und dass sie es nie zu erfahren braucht. Um auch keinen Verdacht erwecken zu lassen, brach ich all meine Therapien komplett ab und wechselte sämtliche Ärzte, die meine Vorgeschichte kannten.
Wir waren jetzt 2 Jahre glücklich zusammen. Sie hat es nie über sich gebracht das Notfall-Arsenal in ihrer Handtasche aufzugeben, aus Sorge ich würde irgendwann unterwegs unbedingt was zu Essen brauchen. Sie schläft kaum eine Nacht durch, da jedes kleines Geräusch sie sofort aufwachen lässt. Eine alte Gewohnheit, da mein Kumpel sich gerne mal Nachts weg schlich, um zu trainieren und dabei regelmäßig zusammenbrach.


Vor 3 Wochen wurde ich nun von meiner Firma entlassen und seitdem geht es mit meinem Gewicht nur bergab. Seit gestern bin ich zum ersten Mal seit Jahren wieder untergewichtig und das obwohl ich mich mühsam dazu zwinge etwas zu Essen, wenn ich bei ihr bin. Ich habe panische Angst davor, dass sie es herausfindet, denn entweder sie wird durchschauen, dass ich sie die ganze Zeit angelogen habe und mich verlassen oder ich werde ihr als weitere Lüge erzählen müssen, dass ich erst in den letzten Monaten eine Essstörung entwickelt habe und dann wird sie sich erst recht die Schuld für alles geben. Dabei verfolgt mich das schon seit fast 10 Jahren.


An alle Leser da draußen: Seid verdammt noch mal vernünftig genug, damit ihr nie so endet wie ich oder mein Kumpel! Mein Kumpel ist mit 28 an Herzversagen gestorben, bei einem Gewicht von 42 kg auf 1.80m. Seine Zähne, Nägel und Haare waren total kaputt. Seine Knochen haben Tag und Nacht weh getan und er konnte gegen Ende kaum länger als 15 Minuten aufrecht stehen ohne umzukippen. Momentan geht es mir verglichen mit ihm noch verdammt gut, aber es ist sowieso nur noch eine Frage der Zeit bis die ganze Sache auffliegt, ich wieder alleine bin und mich nichts mehr daran hindert mich endlich wieder abzumagern.

Beichthaus.com Beichte #00030149 vom 06.08.2012 um 22:56:31 Uhr (32 Kommentare).

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Die Fahrausweise bitte...

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Geiz Betrug Lügen Bahn & Co. Urlaub Griechenland

Vor vielen Jahren habe ich in den Ferien meine Verwandten in Griechenland besucht. In der Mittagshitze, wenn alle schliefen, nahm ich gerne den Bus und fuhr aus der Stadt hinaus zu den Badestränden. Einmal hatte ich kein Busticket gelöst, so guckte ich vor jeder nahenden Station aus dem Fenster, um wartende Kontrolleure auszumachen, welche als solche recht gut zu erkennen waren. In einer solchen Situation kann man rasch und unauffällig noch den Bus verlassen. An besagtem Tag war ich nur noch eine Station vor meinem Ziel entfernt, als ich bei nahender Haltestelle tatsächlich so einen Wicht dort stehen sah und sofort auf den Knopf drückte, um rechtzeitig aus dem Bus zu kommen. Leider war ich die einzige Person, die hier aussteigen wollte und der Chauffeur hatte wohl rechtzeitig die Sachlage erkannt und ließ mich nicht raus, wohl aber den Kontrolleur beim Vordereingang rein. Als dieser sich zu mir durchgearbeitet hatte, konnte ich keine Erklärung abgeben, außer dass ich kein Geld habe und auch die Strafe von 70 Euro nicht bezahlen könne. Außer mir hatte er auch noch eine andere Frau erwischt. Uns beiden drohte er an, uns zur nächsten Polizeistation zu schleppen. Er bewachte uns wie ein Kerkermeister, bis der Bus die Endstation erreicht hatte, und dort musste der Fahrer sämtliche anderen Fahrgäste aussteigen lassen. Ich nahm da all meinen Mut zusammen und drängte zum Ausgang, der Kontrolleur riss mich an meiner Handtasche zurück, und ich rief so laut ich konnte: lasst mich sofort da raus, oder ich mache mir in die Hose! Die Leute waren entsetzt wegen des Aufruhrs und riefen dem Mann zu, er solle dieses Mädchen in Ruhe lassen. Es gelang mir mich loszureissen und ich lief was die Beine hergaben so weit wie möglich weg und versteckte mich bei den Felsen am Strand. Ich habe mir tatsächlich fast in die Hosen gemacht vor Angst, die Polizei würde mich suchen kommen und verhaften und ich habe noch ein paar Stunden dort gesessen. Nach Hause gefahren bin ich dann per Anhalter. Ich beichte, dass ich schwarz gefahren bin und mir das alles angetan habe, nur weil ich mir den Ticketpreis sparen wollte.

Beichthaus.com Beichte #00030148 vom 06.08.2012 um 17:32:18 Uhr in Griechenland (Athen) (13 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Papa zahlt Azubi

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Habgier Lügen Geld Familie

Ich möchte beichten, dass ich meinem Vater vorgelogen habe, meine erste eigene Wohnung würde knapp 350 Euro plus Nebenkosten kosten, obwohl ich exakt 180 Euro warm bezahlen muss. Er hat mir dreimal soviel Unterhalt wie bisher überwiesen. Dabei muss aber erwähnt werden, dass er mir Jahre lang das Taschengeld gestrichen hat, obwohl ich es wirklich gebraucht hätte. Ich bitte um Absolution, aber ich möchte unbedingt nächstes Jahr nach der Abschlussprüfung zwei Wochen in die USA und muss jetzt schon anfangen zu sparen. Einem Azubi fliegt schließlich das Geld auch nicht so in die Hand.

Beichthaus.com Beichte #00030135 vom 01.08.2012 um 21:12:57 Uhr (22 Kommentare).

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Notlage im Sechs-Mann-Zelt

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Unreinlichkeit Ekel Verzweiflung Lügen Tiere Eichenbühl

Ich beichte hiermit, dass ich 1998 in unser Sechs-Mann-Zelt auf dem Sunflower-Festival gekackt habe! Weil die anderen noch auf dem Konzertgelände waren und ich es nicht mehr aufs Klo geschafft habe, musste ich mich wohl oder übel auf Ort und Stelle erleichtern. Das eigentlich Schlimme kommt aber noch: Ich habe, weil ja dann später alle meinten, dass es im Zelt so komisch riecht, alles auf den Hund einer Freundin geschoben, der dafür fürchterlich ausgeschimpft wurde. Das tut mir heute total Leid und ich würde ihm eine richtig fette Wurst spendieren, wenn ich könnte.

Beichthaus.com Beichte #00030114 vom 22.07.2012 um 00:50:21 Uhr in Eichenbühl (20 Kommentare).

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“Beichte

Fremdgegangen und halb gebeichtet

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Fremdgehen Lügen Last Night Trunksucht

Ich möchte beichten, dass ich meine Ex-Freundin betrogen und ihr nur die halbe Wahrheit gebeichtet habe. Das ganze ist schon ein paar Jahre her. Ich hatte gerade mit dem Studium angefangen und war alleine mit ein paar Kumpels auf einer Oberstufen-Party in unserer alten Schule. Ich hatte ziemlich viel getrunken und mit einer Bekannten die ich schon etwas länger kannte heftig geflirtet. Ich weiß bis heute nicht, wie es passiert ist aber auf einmal war ich mit ihr zusammen auf der Damentoilette in einer Kabine. Wild knutschend hab ich sie dort gefingert. Wir sind dann wieder auf die Tanzfläche und haben dort weitergeknutscht. Meine Kumpels kamen sogar zu mir und haben mich gefragt, ob ich spinne, da ich ja eine Freundin hatte. In diesem Moment war mir alles egal. Wir haben uns dann von der Party geschlichen und sind mit dem Taxi zu mir nach Hause gefahren. Dort haben wir die halbe Nacht in allen erdenklichen Stellungen gevögelt (auch noch ohne Gummi). Am nächsten Tag musste sie ganz früh weg, ich lag im Bett und mir war kotzübel vor schlechtem Gewissen. Ich wusste gar nicht was ich machen sollte. Immerhin haben es dutzende Freunde gesehen.

Mir blieb nichts anderes übrig als es meiner Freundin zu beichten. Allerdings erzählte ich ihr, dass ich voll war und kurz auf der Tanzfläche geknutscht habe, aber sonst nichts weiter passiert ist. Sie hat es mir geglaubt und verziehen. Ich bin zwar nicht mehr mit ihr zusammen, aber sie weiß bis heute nicht, dass ich in dieser Nacht Sex mit einer anderen hatte. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00030111 vom 21.07.2012 um 13:14:48 Uhr (12 Kommentare).

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