Meine furchtbare Erfahrung als Au-pair

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Aggression Boshaftigkeit Missbrauch

Ich habe etwas Furchtbares getan und kann mir selbst nicht verzeihen. Das werde ich auch vermutlich nie und habe deshalb mein Leben in den Dienst der Menschheit gestellt. Ich war im Ausland, aber es war sehr schwer für mich. Ich konnte mich nicht einleben, habe mich ausgeschlossen gefühlt, und jedes Mal, wenn ich versucht habe, das zu ändern, wurde ich zurückgewiesen und enttäuscht. Ich war kurz davor, wieder nach Hause zu gehen, aber dann habe ich einen Job bekommen - als Au-pair. Ich habe nie viel mit Kindern zu tun gehabt, vor allem nicht mit so kleinen Kindern, aber ich war so froh, endlich ein Ziel zu haben, dass ich mich dafür entschied. Kaum war ich in der Familie, habe ich mich schon unwohl gefühlt. Die Familie sprach nicht viel mit mir. Das Haus war furchtbar schmutzig, das eine Kleinkind hat immer auf dem Sofatisch gepinkelt, weil dort sein Töpfchen stand und es war alles ziemlich heruntergekommen. Ich war schockiert und eigentlich hätte ich sofort gehen sollen, ich wollte aber nicht wieder in die vorige Situation und habe mich an dem Strohhalm festgeklammert. Ich blieb für drei Wochen. Das Au-pair, das vor mir dort gearbeitet hat, war übergangsweise auch noch da. Da war alles noch in Ordnung.


Klar, denn danach sind mir die Dinge über den Kopf gewachsen. Ich bin nicht mit den Kindern klargekommen. Ich habe oft den Moment verpasst, an dem es an der Zeit war, die Windeln zu wechseln. Ich habe einfach nicht erwartet, dass ein Kind so oft muss. Der arme Junge hat dadurch eine Windel-Dermatitis entwickelt. Ich war immer sehr ungeduldig mit den Kindern. Ich hab sehr oft den TV angemacht, anstatt mit ihnen spazieren zu gehen. Einmal ist der Kleine sogar einfach irgendwo zum Schlafen hingefallen, weil ich den Zeitpunkt fürs Bettchen verpasst hatte. Ich war todunglücklich mit der Situation, überfordert, einsam und ich schämte mich schrecklich. Ich war der Sache nicht gewachsen. Ich habe mich gleichzeitig alleine gelassen gefühlt von den Eltern und hatte viel zu viel Angst, mich ihnen zu öffnen. So haben es die Kinder abbekommen. Ich habe diese Kinder misshandelt. Ich war oft so genervt von dem Kleinen, weil er immer geheult hat und beim Füttern nicht stillhalten wollte. (Klar! Er war ja noch fast ein Baby! Und ich eine gemeine Drecksschlampe!) Wenn er immer wieder aufgestanden ist, habe ich ihn wieder unsanft hingesetzt. Nicht, dass er sich verletzt hat, aber so, dass es auch nicht in Ordnung war. Die Situation hat sich nicht gebessert, als sie mir dann kurz vor Weihnachten sagten, dass sie sich mich doch nicht mehr leisten könnten und ich in ein paar Tagen gehen muss. Sie waren zu dem Zeitpunkt noch sehr freundlich zu mir.


Das Ende vom Lied war, dass die Mutter mir eine wütende SMS geschrieben hat, dass sie seit Längerem beobachtet, dass ich mich nicht um ihre Kinder kümmere und ich sofort das Haus verlassen soll. Ich bin dann über die Hintertür verschwunden. Die Kinder waren natürlich versorgt von ihrem Vater, der im Wohnzimmer war, während ich die dunkelste Stunde meines Lebens hatte. Das alles ist jetzt ein halbes Jahr her. Ich träume oft davon. Ich kann mich selber nicht mehr in der Rolle als Mutter vorstellen. Ich weiß jetzt schließlich, dass da diese dunkle Seite in mir ist. Auch wenn es absurd klingt, weil ich das Schlimmste aller Verbrechen begangen habe: Ich würde gerne mir selber verzeihen. Ich kann es nicht gut machen. Aber ich brauche Kraft, um ein guter Mensch zu sein. Ich habe sonst Angst, dass sich so etwas wiederholen könnte. Dass ich fies zu Schutzbefohlenen bin, wenn ich mich klein und unbedeutend fühle. Ja, ich hasse mich für das, was ich gemacht habe. Das wollte ich nur noch mal klarstellen, falls sich das an manchen Stellen nach einer Ausrede anhört. Ich will euch nur sagen: Falls ihr Kinder habt, dann vertraut sie nicht Wildfremden an. Nur, wenn sie wirklich viel Erfahrung mit Kindern haben. Diese ganzen Agenturen machen den Aufwand nicht umsonst!

Beichthaus.com Beichte #00035607 vom 01.05.2015 um 09:05:55 Uhr (9 Kommentare).

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Korrekte Sätze beim Einkaufen

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Zorn Dummheit Arbeit

Heute möchte ich (w) auch etwas beichten. Ich bin im Handel tätig und mich regen jeden Tag diese Kunden auf, die keinen kompletten Satz sprechen können. Als normalsterblicher Mensch stellt man eine Frage, wie zum Beispiel: "Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo ich das Produkt XY finde?" Aber nein, die meisten Kunden fragen: "XY?", oder auch: "Wissen Sie, wo das Produkt XY ist?" Ich stelle mich dann wirklich extra doof. Ich weiß ja, was die Kunden wünschen. Aber auf "XY" reagiere ich mit Schulterzucken und drauf, ob ich wisse, wo das Produkt steht, immer mit "Ja, ich weiß das." Das gibt oft kullerrunde Augen beim Gegenüber. Ist es in den Zeiten von SMS und Co. nicht mehr möglich, in ganzen Sätzen zu reden, oder auch nur einen gescheiten Satz zu formulieren? Ich beichte hiermit, dass mich Kunden bzw. Menschen aufregen, die sich sprachlich nicht ordentlich ausdrücken können!

Beichthaus.com Beichte #00035604 vom 30.04.2015 um 22:10:47 Uhr (17 Kommentare).

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Bier für einen Dreijährigen

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Hass Zorn Aggression Kinder Familie

Momentan befinde ich (w/21) mich im Ausland bei meiner Familie. Ich liebe Kinder über alles, demnach könnte ich meiner Schwester (32) jedes Mal eins in die Fresse hauen, sobald ich mitbekomme, dass sie meinem Neffen (3) Bier zu trinken geben will. Hinzu kommt, dass sie OP-Schwester ist, und sich mit dem menschlichen Körper und dessen Organismus auskennen sollte - vor allem wenn es darum geht, Kindern Drogen zu verabreichen, um sie ruhigzustellen! Leider wird in diesem Land viel zu leichtsinnig mit so etwas umgegangen, es kümmert niemanden und das Jugendamt ist hier ein Fremdwort. Zu meiner eigentlichen Beichte: Jedes Mal, sobald mir meine Schwester den Rücken kehrt, hasse ich sie ein Stück weit mehr, ziehe über sie her und hetze meinen Vater gegen sie auf. Er sollte ihr endlich eine langen, damit in ihrer Birne mal alles richtig sitzt. Sobald sie sich dann wieder umdreht, ist Friede, Freude, Eierkuchen. Ich würde es als Hassliebe bezeichnen, verstehe mich selbst nicht und bereue mein Verhalten. Dennoch hege ich immer wieder das Gefühl, in ihr nächstes Essen zu rotzen oder sie gar von Fremden verprügeln zu lassen. Es tut mir einfach so leid für das Kind, es kann sich doch noch nicht selbst wehren und wird wahrscheinlich irgendwann noch Alkoholiker oder Schlimmeres. Ich hasse sie dafür - aber ich liebe meine Schwester auch. Es ist so verzwickt!

Beichthaus.com Beichte #00035602 vom 30.04.2015 um 20:00:17 Uhr (10 Kommentare).

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Die rumänischen Bauarbeiter in meiner Stadt

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Vorurteile Hass Engherzigkeit

Die rumänischen Bauarbeiter in meiner Stadt
Ich (m) lebe in einer deutschen Kleinstadt (ca. 90.000 Einwohner), in der gerade gebaut wird. Um den Bau zu ermöglichen, hat die Stadt knapp 2.400 rumänische Einwanderer geholt, die die Arbeit erledigen sollen. Während ich nichts gegen Ausländer habe, gehen mir diese Bauarbeiter schon seit dem ersten Tag auf die Nerven. Wenn ich mal abends zum Supermarkt mit dem roten K gehe, sehe ich davor eine Gruppe von mindestens 20 dieser Einwanderer, die den Platz verwüsten, sodass am nächsten Morgen alles voller Bierflaschen und anderer Hinterlassenschaften ist. In unserer Nachbarschaft steht ein verlassenes Wohnhaus, wo mehrmals pro Woche die Polizei vor Ort ist, um die Arbeiter dort hinauszutreiben oder weil es in meiner Straße wieder eine Messerstecherei gab.

Auch vor meiner Hauseinfahrt haben sich einige dieser Herrschaften schon einmal platziert und dort ein Saufgelage gefeiert. Eigentlich sollten sie in Containern schlafen - die nebenbei bemerkt auch die meisten Einbahnstraßen verengen, sodass man dort nicht mehr parken kann, ohne schon mal eine Rechnung für einen neuen Außenspiegel zu schreiben - allerdings scheint das die Aufseher relativ wenig zu jucken. Auch auf der Baustelle treiben sie sich nachts des Öfteren rum und machen dort Blödsinn, schreien rum oder saufen. Laut der Statistikabteilung des Rathauses ist die Kriminalitätsrate, seitdem diese Arbeiter hergeholt wurden, um 45 Prozent gestiegen. Alleine die Quote, der als gestohlen gemeldeten Kraftfahrzeuge, ist um 30 Prozent höher! Damit kommen wir mal zur Beichte: Ich hoffe wirklich, dass diese Arbeiter nach Beendigung des Bauprojektes direkt wieder abgeschoben werden. So ein Volk will ich hier nicht haben.

Beichthaus.com Beichte #00035599 vom 30.04.2015 um 12:52:16 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Verliebt in den Vater meines Schwiegersohns

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Begehrlichkeit

Ich (w/46) beichte, dass ich total auf den Vater vom langjährigen Freund meiner Tochter stehe. Er kommt wie mein Mann aus Westafrika und ist einfach ein Bild von einem Mann. Groß, gut gebaut, sympathisch, witzig und eine magnetische Ausstrahlung. Mit meiner Tochter und ihrem Freund scheint es ernst zu sein, ich kann mir vorstellen, dass sie heiraten werden. Obwohl sie ein perfektes Paar sind und der Junge sehr intelligent, gebildet, ambitioniert, sympathisch und einfach ein Traumschwiegersohn ist, hoffe ich, dass sie nicht zusammenbleiben, da meine Angezogenheit von diesem umwerfenden potenziellen Schwiegervater eine Gefahr für meine Ehe darstellt und ich ihm nicht widerstehen könnte, sollte sich eine Gelegenheit bieten.

Beichthaus.com Beichte #00035597 vom 30.04.2015 um 08:35:39 Uhr (13 Kommentare).

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