Das Spielzeug in der Badewanne

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Dummheit Peinlichkeit Masturbation Waghalsigkeit

Das Spielzeug in der Badewanne
Ich möchte meine eigene Dummheit beichten. Vor einigen Jahren habe ich (w/24) aus Spaß einen elektrischen Vibrator von einem guten Freund geschenkt bekommen. Insgeheim freute ich mich sehr über dieses Geschenk und wollte ihn gleich am Abend danach ausprobieren. Ich ließ mir ein Bad ein, um mich dann mit meinem neuen kleinen Freund in der Badewanne zu entspannen. Nachdem ich ihn mir eingeführt hatte, schaltete ich ihn an und bekam einen sehr schmerzhaften Stromschlag. Zum Glück habe ich keine bleibenden Schäden erlitten. Ich verstehe wirklich nicht, wie ich so dumm sein konnte, einen elektrischen Vibrator in der Badewanne auszuprobieren. Bitte verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00031562 vom 05.07.2013 um 17:14:28 Uhr (35 Kommentare).

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Rache für die Fehlinvestitionen

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Rache Aggression Betrug Boshaftigkeit Ockholm

Vor etlichen Jahren habe ich etwas getan, das mir immer noch nachgeht. Ein sehr guter Freund von mir, der eine Frau und drei Kinder hat, hatte sich von einem weiteren Bekannten überreden lassen, eine Wohnung als Altersanlage zu kaufen. Allerdings im damaligen Ostdeutschland und völlig überteuert. Die Wohnung entpuppte sich als katastrophale Fehlinvestition und mein Freund versuchte alles, aber auch wirklich alles, das wieder rückgängig zu machen. Allerdings ohne Chance, denn der Bekannte blieb stur und freute sich über seine horrende Provision. So erging es etlichen Leuten aus unserem Bekanntenkreis. Bis sich das rumgesprochen hatte, war es für viele Familien zu spät. Sie saßen in der Schuldenfalle fest! Und der gemeinsame Bekannte strich Provisionen ohne Ende ein, fuhr dicke Autos, prahlte und lachte die "dummen Familien" aus. Es kam so weit, dass ihm gedroht wurde und er deshalb weg zog. Niemand wusste, wo er war, er versuchte alle Spuren zu verwischen, was ihm auch gelang. Irgendwann kamen einige der Geprellten zu mir und baten mich um Hilfe. Da ich (w) seit Jahren bei einer gewissen Behörde arbeitete, benötigte ich nur einen Klick, um die neue und richtige Adresse zu finden. Dies habe ich auch getan und meinen Freunden die Adresse gegeben. Fazit der Geschichte ist, dass der Bekannte übelst zugerichtet im Krankenhaus landete. Viele Geprellte zahlte er dann teilweise aus und wohnt jetzt ganz weit weg. Immobilienvermittler ist er nicht mehr, er hat jetzt einen ganz normalen Job. Ich beichte hiermit, dass mir leidtut, was passiert ist, doch ich konnte einfach nicht anders. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031561 vom 05.07.2013 um 22:39:03 Uhr in Ockholm (21 Kommentare).

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“Beichte

Das Problem mit der Eifersucht

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Eifersucht Neid Misstrauen Partnerschaft Ex

Ich (w/26) habe eine unheimliche Eifersucht auf die Exen meines Mannes und bin andererseits auch total neugierig und will alles über sie wissen. Auf mich trifft perfekt der Spruch "Die Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft" zu. Das geht schon seit vier Jahren so. Immer, wenn wir auf seine Ex-Freundinnen zu sprechen kommen, dann bin ich danach Tage lang niedergeschlagen. Vor allem auf zwei seiner Exen bin ich sehr eifersüchtig. Ich habe immer das Gefühl, das er sie sehr geliebt hat und immer noch unter der Trennung leidet. In beiden Fällen ging die Trennung von den Frauen aus - sie haben ihn betrogen. Aber trotzdem redet er positiv von ihnen und hat mir letztens erzählt, als ich es aus ihm rausquetschte, dass sie beide so schön waren, dass sie ständig von anderen Männern umworben wurden. Und dass die Eine alles hatte, was eine gute Frau ausmacht und er deswegen über ihren Seitensprung so geschockt war. Er behauptet sogar immer noch, sie sei im Grunde eine gute Frau, die nur einen Fehler mit fatalen Folgen gemacht hat - sie wurde schwanger von dem Anderen. Ich habe das Gefühl, mein Mann schiebt die Trennung nur auf die äußeren Umstände.

Ich bin auch ganz hübsch, aber nicht so hübsch, dass ich mehrere Verehrer habe. Und ich bin launisch, faul und wir streiten uns auch nicht selten. Ich komme mir so minderwertig vor, im Vergleich zu seinen Ex-Freundinnen. Ich weiß, ich sollte diese Frauen vergessen und endlich aufhören, meinen Mann immer wieder auf sie anzusprechen. Mein Mann zeigt mir auch, dass er mich liebt, aber ich würde so gerne von ihm hören, dass ich tausend Mal besser bin als meine Vorgängerinnen und für ihn viel hübscher. Ich weiß, das ist albern und kindisch. Ich habe mit meinem Mann über all das geredet, aber es nützt nichts. Er ist ein ehrlicher Mensch und ich habe das Gefühl, das es eine unumstößliche Tatsache ist, dass er seine letzte Freundin wahnsinnig geliebt hat. Und dass er sie vermutlich immer noch so lieben würde, hätte sie nicht diesen einen Fehler begangen und wären die äußeren Umstände anders gewesen. Ich habe das Gefühl, sie war seine Traumfrau und die Liebe seines Lebens und ich bin nur eine Art Trostpflaster.

Beichthaus.com Beichte #00031560 vom 05.07.2013 um 12:15:10 Uhr (27 Kommentare).

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Meine unerträglichen Mitbewohnerinnen

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Rache Engherzigkeit WG

Meine unerträglichen Mitbewohnerinnen
Ich (m/27) bin derzeit als Doktorand an einer größeren deutschen Uni tätig. Natürlich in einer Stadt mit vollkommen überteuerten Mietpreisen. Deswegen wohne ich zurzeit auch in einer WG mit zwei Frauen Anfang 20. Es ist die Hölle.
Die Eine hat einen kapitalen Putzfimmel und macht ständig Stress, wenn ihrer Meinung nach irgendetwas schmutzig ist. Dann dürfen wir anderen uns anhören, wir wären viel zu doof zum Putzen und daher absolut lebensunfähig. Mit Putzfimmel meine ich übrigens, dass eine Fläche, die nicht glänzt und klinisch steril ist, als dreckig angesehen wird. Vor allem im Bad. Wehe, irgendwo liegt auch nur eine Wimper, dann bekommt sie halbe Ekel- und Kreischanfälle. Das ist leider kein Witz. Die Andere ist eine verzogene Göre, deren Launen so schnell umschlagen, wie das Wetter. Ständig bringt sie irgendwelche Typen mit in die WG, die aussehen, als könnten sie nicht bis drei zählen. Dann geht sie meistens mit ihnen ins Bett und klingt dabei wie ein durchgeknallter Feuermelder. Die ganze Nacht geht das dann so.

Mindestens einmal pro Woche befriedigt sie sich auch selber, ohne dass ein Typ da ist. Dabei hat sie zwar ihr Organ ein wenig mehr unter Kontrolle, aber man hört es immer noch. Logischerweise ist es sehr ablenkend, wenn man etwas zu tun hat. Am Anfang fand ich es ja, zugegebenermaßen, ziemlich geil, wenn sie es sich besorgt hat, aber mittlerweile nervt es. Wenn man sie darauf anspricht, ob das auch leiser geht, bekommt man eine pampige Antwort, die immer in die Richtung abzielt, dass man ja zu verklemmt für diese Welt sei. Und dass man am besten direkt ins Kloster gehen sollte, wenn man noch nie etwas von Selbstbefriedigung gehört hat. Am Schlimmsten ist es, wenn sich die beiden Weiber in der Wolle haben. Da werden dann keine Gefangenen gemacht, was die Lautstärke oder die Beleidigungen angeht. Wenn man dann beruhigend eingreifen will, zieht man sich selbst den Hass der Beiden zu. Zwei Tage später tun sie dann aber wieder so, als wären sie die besten Freundinnen.

Um das Ganze für mich etwas erträglicher zu gestalten, bin ich dazu übergegangen, ihnen harmlose kleine Streiche zu spielen. Wenn Madame Feuermelder zum Beispiel wieder einmal die ganze Nacht lang rücksichtslos durch die Wohnung geschrien hat, wirkt manchmal etwas Chilisaft in einem ihrer Tangas Wunder. Hagebuttenextrakt geht übrigens auch. Danach befürchtet sie immer direkt Geschlechtskrankheiten. Gegen den Putzfimmel hilft etwas Aluminiumoxid auf dem Mikrofasertuch und den Staubsaugerbürsten. Das gibt richtig schöne graue Schlieren, vor allem auf glatten Oberflächen. Je mehr man versucht, das Ganze wegzuputzen, desto schlimmer wird es. Wenn die Beiden dann jeweils auf ihrem Zimmer sind, und mit sich und der Welt hadern, herrscht die schönste, angenehme Ruhe in der WG.

Beichthaus.com Beichte #00031559 vom 05.07.2013 um 10:44:33 Uhr (35 Kommentare).

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Die Sandkasten-Schaufel

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Diebstahl Peinlichkeit Falschheit Shopping

Heute habe ich (w/22) aus Versehen eine Schaufel für den Sandkasten geklaut. Wirklich aus Versehen. Ich habe die zwei Euro teure Schaufel ausgesucht, weil wir auf dem Weg zum großen Sandkasten in der Stadt waren und uns noch eine Schaufel fehlte. Die Schaufel lag auf dem Dach des Kinderwagens, meine Freundin und ich bummelten allerdings noch ein bisschen durch den Laden. Dann haben wir in der Nähe der Kasse noch eine Bekannte getroffen und gequatscht. Irgendwann musste meine Tochter auf die Toilette, also sind wir schnellstmöglich zur nächsten Eisdiele. Dass die Schaufel noch auf dem Kinderwagen liegt, habe ich erst dort gemerkt. Es war mir zu peinlich, wieder umzudrehen, eben weil auch Leute dabei waren, die ich kenne. Warum es die Kassierer nicht gemerkt haben, verstehe ich allerdings nicht. Es ist mir furchtbar peinlich und tut mir sehr leid. Die Schaufel haben wir übrigens im Sandkasten gelassen - er gehört der evangelischen Kirche. Ich hoffe, mir wird vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00031558 vom 05.07.2013 um 00:08:33 Uhr (20 Kommentare).

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