Ich will mehr Gehalt, Schlaffi!

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Fremdgehen Peinlichkeit Misstrauen Kollegen Arbeit

Mir ist etwas Dummes passiert. Ich bin jetzt Anfang 50 und habe es bei meinem Arbeitgeber bis in die obere Führungsebene geschafft. Personalfragen, die den Bereich Buchhaltung betreffen, entscheide ich. Wir mussten vor etwa acht Monaten eine neue Halbtagskraft einstellen, weil zu viel anlag. Für diese Stelle habe ich dann eine 30-jährige Frau eingestellt, die alleinerziehend ist und sich für diese Stellung sehr gut eignete. Nun ist es so, dass wir in der Buchhaltung immer wieder Gelegenheiten für ein kleines Gespräch finden, sei es am Kopierer oder am Kaffeeautomaten, ansonsten hat jeder sein eigenes Büro und geht seiner Arbeit nach. Mir ist diese Frau mit ihrer natürlichen und auch aufgeweckten Art immer sympathischer geworden. Sie hat auch meine Nähe gesucht, hatte ich das Gefühl. Sie ist jetzt nicht der optische Kracher, sieht aber sehr gepflegt aus. Kurz nachdem die Probezeit vorbei war, kam immer häufiger vor, dass etwas mit ihrem Sohn war. Sie musste früher weg, kam später etc. das häufte sich innerhalb von mehreren Wochen. Dann habe ich sie nach Feierabend zu einem Personalgespräch gebeten.


Sie gab zu, wegen eines Umzugs und dem laufenden Scheidungsverfahren große Probleme am Hals zu haben. Ich fragte sie, ob ich ihr helfen kann, da sie mir ja nicht unsympathisch war. Sie nahm das Angebot dankend an und bat mich, gleich am nächsten Wochenende beim Umzug mit den großen Möbeln zu helfen. Meiner Frau habe ich die Wahrheit gesagt, es war schließlich nichts dabei, einer Kollegin zu helfen. Es war kaum der Rede wert, was da an Arbeit anlag. In ihrer halbfertigen neuen Wohnung bat sich mich dann, noch etwas zu bleiben. Sie machte, so gut es in der Sauerei ging, etwas zu essen und im Anschluss öffnete sie eine Flasche Wein. Ihr Sohn war bei den Großeltern. Irgendwann nahm sie meine Hand, öffnete ihre Bluse und gab mir eindeutig zu verstehen, was sie wollte. Ich wusste nicht, warum sie das tat, möglicherweise war es Dankbarkeit. Nach einigen Minuten Zärtlichkeiten hatte sie sich ihrer Kleider entledigt und zog mich komplett aus. Nähere Details möchte ich nicht nennen. Ich hatte allerdings große Probleme damit, eine Erektion zu bekommen, es klappte nicht und darüber war ich nicht einmal unglücklich, denn diese Situation war mir dann doch zu unangenehm. Ich bin dann gegangen.


Am Montag kam sie in mein Büro und sagte, dass diese kleine Geschichte unter uns bleiben sollte. Sie meinte, dass es ja nicht gehe, dass das ganze Unternehmen erfährt, dass ich ein Schlappschwanz sei. Ich war ziemlich perplex. Ich ging ihr aus dem Weg, aber drei Tage später kam sie wieder und meinte, dass es jetzt wohl an der Zeit für mehr Gehalt wäre. Sie beendete den Satz mit "Oder, Schlaffi?" Ich glaube, ich habe mich in der Person ziemlich getäuscht. Jetzt will ich aber nicht, dass sie solches Zeug herumerzählt, denn ich habe zu Hause keinerlei sexuelle Probleme, aber mir ist es etwas extrem peinlich. Momentan habe ich keine Lösung parat. Ich muss jetzt aber erst mal um Vergebung bitten, weil ich mich von der Frau habe ausziehen lassen und es fast zum Seitensprung kam. Später muss ich darüber nachdenken, was ich mit meiner Kollegin mache.

Beichthaus.com Beichte #00036948 vom 30.10.2015 um 16:09:41 Uhr (35 Kommentare).

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Ein eisiger Schneemann

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Dummheit Boshaftigkeit Kinder

Vor vielen Jahren, als ich noch ein kleiner Junge war, bauten meine Freunde und ich mit dem zur Seite geschobenen Schnee einen Schneemann. Es hatte zuvor jeden Tag immer ein paar Stunden geschneit und da war eine ganze Menge Schnee zusammengekommen. Wir waren ungelogen einen ganzen Nachmittag mit dem Bau beschäftigt. Die unterste Kugel hatte sicherlich ein Gewicht von 100 Kilo, da wir sie nur mehr alle gemeinsam rollen konnten. Aber auch die mittlere Kugel und der Kopf waren so schwer geworden, dass uns der Vater einer meiner Freunde beim Hinaufheben helfen musste. Da wir Angst hatten, es könnte in den nächsten Tagen wärmer werden und unser Schneemann schmelzen, wollten wir ihn etwas haltbarer machen. So holte jeder von zu Hause Wasser in Gießkannen oder Flaschen und wir begannen, unseren Schneemann in einen Eismann zu verwandeln. Als wir fertig waren, glich der Schneemann wirklich mehr einer Eisskulptur und er thronte auf einem eisigen Sockel. Auch der Bereich rund um den Schneemann war zu einer eisigen Rutschbahn geworden.


Als es dunkel wurde, verabschiedeten wir uns und ich wärmte mich daheim beim Abendessen auf. Abends begann es dann stark zu schneiden. Irgendwann in der Nacht wurde ich durch einen lauten Krach geweckt. Als ich aus dem Fenster schaute, sah ich einen Schneepflug mit seiner orangefarbenen Blinkleuchte, welcher im Straßengraben lag. Der Fahrer stand daneben und schaute ungläubig. Später kam dann noch ein weiterer Schneepflug dazu, welcher versuchte, den verunfallten Schneepflug aus dem Graben zu ziehen. Da dies nicht half, wurde die örtliche Feuerwehr hinzugezogen, welche den Schneepflug herausziehen konnte. Das war ein Spektakel so spät nachts. Mein Vater erzählte mir am nächsten Morgen, dass er mit einem der Feuerwehrmänner gesprochen hatte. Der Fahrer des verunfallten Schneepfluges wollte unseren Schneemann, den wir in der kleinen Gasse in der Wiese zwischen Fahrbahn und Straßengraben aufgestellt hatten, mit seiner Schaufel umfahren.


Der Schneemann war aber scheinbar schon so hart und festgefroren, dass der Schneepflug durch den Aufprall zur Seite gedrückt wurde und so im Graben landete. Am Schneepflug entstand ein Sachschaden und der Fahrer, der unverletzt blieb, war die Lachnummer des Ortes. Wir haben dann schon noch mehrere Schneemänner gebaut. Allerdings keinen mehr neben unserer Gasse, sondern weit entfernt von jeglichem Straßenverkehr. Ich bitte um Absolution für den entstandenen Schaden und um Vergebung für diesen Streich.

Beichthaus.com Beichte #00036778 vom 06.10.2015 um 08:22:21 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Positiver Rassismus

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Begehrlichkeit Ignoranz

Ich (m/25) habe ein Faible für ostasiatische Frauen. Meine längste Beziehung war mit einem Mädchen chinesischer Herkunft und auch alle darauf folgenden Bettgeschichten und die mehr oder weniger ernsten Liebeleien waren alle mit Mädchen aus Ländern wie Japan, Korea und Vietnam. Es ist bei mir insofern problematisch, dass ich mittlerweile Frauen aus anderen Ländern kaum noch reizend finde und ein schlechtes Gefühl habe, da ich Menschen aufgrund ihrer Ethnie bevorzuge. Positiver Rassismus also. Ich bitte um Absolution, da ich alle Menschen, egal welcher Herkunft, respektiere und niemanden bevorzuge oder benachteilige. Nur macht mich nichts so schwach wie rabenschwarzes Haar und Mandelaugen.

Beichthaus.com Beichte #00036646 vom 16.09.2015 um 17:23:01 Uhr (14 Kommentare).

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Hühnchenfleisch in Dinoform

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Völlerei Ernährung

Hühnchenfleisch in Dinoform
Ich (w) beichte, dass ich, obwohl ich mir die Zähne schon geputzt habe, mir soeben noch ein Knoblauchbutterbaguette aufgebacken habe. Noch einmal putzen werde ich sie aber nicht, erst morgen früh wieder, obwohl morgen ein wichtiges Praktikum am Gericht beginnt, bei dem eine Knobifahne wohl nicht so gut kommt. Außerdem habe ich während des Aufbackprozesses aus Langeweile drei Ausmal-Dinosaurier für Kinder von der Rückseite einer Packung ausgeschnitten, in der Hähnchenfleisch in Dinoform war. Ich werde sie morgen nach Feierabend ausmalen, obwohl ich dafür mindestens 15 Jahre zu alt bin. Eigentlich bin ich auch schon zu alt, um überhaupt Hähnchendinos zu essen, aber ab und zu gönne ich mir das olle Formfleisch aus reiner Freude und Kochfaulheit. Manchmal muss man sein inneres Kind belohnen, in dem man mal nicht (erneut) die Zähne putzt, abendlicher Nahrungslust nachgibt und das isst, was es früher nie gab. Tut mir leid, dass ich manchmal kindisch bin.

Beichthaus.com Beichte #00036510 vom 30.08.2015 um 22:54:48 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Der Haufen, an dem eine Kneipe bankrott ging

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Ekel Peinlichkeit

Ich (m/33) bin Bauarbeiter. Kein gelernter Maurer oder so, sondern ich habe mich vom einfachen Hilfsarbeiter hochgearbeitet zur rechten Hand des Chefs. Aber darum soll es hier gar nicht gehen. Im Job wird bei unserer Firma Bier gesoffen wie Wasser, wie im Klischee. Ich bin da relativ zurückhaltend, aber zwei Bier pro Tag sind auch bei mir drin. Dazu gibt es jeden Mittag schwere Mahlzeiten, da unser Chef mit einem Lieferservice eine Art Flatrate ausgehandelt hat, bekommen wir das Mittagessen direkt zur Baustelle geliefert. Oft sind das so leckere Sachen wie Döner, Dürum, andere türkische Pizzen usw. Lecker, aber schwere Kost. Doch das Ganze hat einen Nachteil: Bier und die stark gewürzten Speisen scheinen in meinem Darm eine Art Höllenpakt einzugehen. Um es kurz zu machen - ich stinke beim Kacken wie kein anderer Mensch, den ich je gerochen habe. Der Geruch ist erstens unglaublich stark von der Intensität her und durch kaum etwas zu überdecken, durchdringt alles und außerdem löst er bei vielen Leuten direkt einen Brechreiz aus. Im letzten Haus, in dem ich lebte, hatten die Bäder keine Fenster, sondern Lüftungen, welche alle im selben System verbunden sind. Oft, wenn ich meinen Feierabendschiss erledigt hatte, hörte ich im Haus (sehr hellhörig) aus mehreren Wohnungen dezente Würgelaute. Ich hoffe bis heute, dass die Leute meinen Auszug und das Verschwinden des periodisch auftretenden infernalischen Gestankes aus dem Nichts nicht in Verbindung gebracht haben, vermute es aber schon, schon weil ich ehemalige Nachbarn tuscheln habe sehen, als wir uns beim Einkaufen über den Weg liefen.


Das Krasseste, was aber je passierte, war, dass mich die Kollegen auf ein Feierabendbier in ihre Stammkneipe eingeladen haben, bevor ich meinen Abendschiss verrichten konnte. Es handelte sich hierbei um eine Arbeiterkneipe, die klein, relativ einfach eingerichtet, aber gemütlich war. Nach dem zweiten Bier konnte ich es mir nicht mehr verkneifen und suchte die dortige Örtlichkeit auf. Das zusätzliche Bier war aber scheinbar schon durch das ganze Gedärm geflossen, denn an diesem Tag stank es schlimmer als je zuvor. Ich öffnete natürlich das Fenster und benutzte das herumstehende Raumspray, aber dadurch roch es auch nur, als hätte ich in einen Wald geschissen. So verließ ich die Toilette wieder, in der Hoffnung, dass keiner so schnell da rein müsse, aber nur fünf Minuten später ging ein anderer Gast pinkeln, bzw. wollte es, und ließ die Tür dabei offen. Und was jetzt kommt, ist die reine Wahrheit, ich schwöre es bei allem, was mir heilig ist: Innerhalb von fünf Minuten füllte sich der Schankraum mit dem infernalischen Geruch. Von den ca. 15 anwesenden Personen mussten sich 7 Leute explosionsartig übergeben, der Wirt und die Bedienung eingeschlossen. Wie man sich sicher ansatzweise vorstellen kann, kamen nun zu meinem Gestank noch die verschiedenen halb verdauten Mageninhalte der anderen Leute dazu. Irgendjemand rief dann schließlich tatsächlich den Notruf, und zwei Krankenwägen trafen ein. Doch diese kamen nicht alleine, nein, die Polizei war ebenfalls im Schlepptau. Diese fackelte nicht lange und erklärte die Kneipe für vorläufig geschlossen und brachte erstmal alle Leute ins Freie, wo es den meisten auch schlagartig besser ging, nachdem sie aus dem Gestank raus waren. Doch damit war die Geschichte leider noch nicht zu Ende. Was jetzt kommt, musste ich mir aber aus Geschichten und einigen Berichten in der Lokalzeitung selber zusammenbauen, da ich diese Kneipe, die danach auch nie mehr für die Allgemeinheit offen stand, nie mehr betreten habe.



Die Polizei informierte nämlich sowohl das Gesundheitsamt als auch die Gewässeraufsicht. Nachdem sich (natürlich) keine Krankheitserreger bei allen Betroffenen nachweisen ließen, wurde der Wirt erst gezwungen, auf eigene Kosten die gesamte Zapfanlage auszuwechseln, da man darin Schimmelsporen oder Ähnliches vermutete. Natürlich war nichts zu finden. Die Versicherung übernahm leider nur einen Teil der Kosten. Daraufhin wollte man vom Wirt, dass er alle Möbel ersetze, was dieser auch noch gerade so schaffte. Nachdem ein übereifriger junger Beamter des Gesundheitsamtes dann im Aufklärungswahn - wohlgemerkt, da roch lange nichts mehr - verlangte, dass unter dem Holzboden des Lokals nachgesehen werden sollte, sprich dieser komplett rausgerissen werden sollte, reichte es dem armen Wirt. Der Mann warf das Handtuch und löste den Pachtvertrag.


Ich möchte also beichten, dass ich einen armen unschuldigen Gastwirt regelrecht aus seinem Lokal heraus geschissen habe. Aber das Ganze hatte ein gutes Ende für ihn, er konnte sich nämlich kurz darauf eine mehr als doppelt so große Lokalität pachten, und der Laden brummt richtig. Wenigstens ist er nicht ganz auf den finanziellen Einbußen sitzen geblieben, bzw. konnte diese mittlerweile wieder reinholen. Die alte Kneipe ist jetzt übrigens eine Filiale des Dönermannes, von dem unser Essen kommt, irgendwie schließt sich so der Kreis wieder. Aber ich gehe nie mehr in einem öffentlichen Gebäude aufs Klo, lieber fahre ich vorher nach Hause.

Beichthaus.com Beichte #00036472 vom 27.08.2015 um 05:48:03 Uhr (37 Kommentare).

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