Bin ich noch in meinen Ex verliebt?

5

anhören

Begehrlichkeit Verzweiflung Ehebruch

Seit sieben Jahren bin ich mit meinem Mann zusammen, seit nicht einmal einem halben Jahr sind wir verheiratet. Und seit fast zwei Jahren habe ich mich wieder in meinen Ex-Freund aus meiner Jugendzeit verliebt. Es ist nie etwas passiert, mittlerweile wohnt mein Ex in Athen. Davor zwar hier in Deutschland, aber 400 km weit weg. Seit wir vor über 10 Jahren ein Paar waren, haben wir uns persönlich nicht mehr gesehen. Wir haben nur hin und wieder freundschaftlichen Kontakt über das Internet. In den letzten Jahren etwas mehr, aber das nur, weil ich mich auch öfter bei ihm melde. Ich glaube, er ist auch in einer langjährigen Beziehung. Bin mir da aber auch nicht ganz sicher.

Es gibt kein Geflirte oder so - es ist eben platonisch. Ganz anders sieht es da aber in meinem Kopf aus! Am Anfang war ich nur neugierig, was er so treibt, dann dachte ich irgendwann: Er ist immer noch ein toller Mensch. Und so kam es in meinem Kopf und Herz von einem zum anderen - eben schleichend. Ich liebe meinen Ehemann, aber eben anders. Erst dachte ich auch, dass ich irgendwas auf meinen Ex projiziere, aber doch nicht so lange?! Oder doch? Jedenfalls beichte ich, dass ich meinen Mann emotional betrüge, glaube ich! Und weil ich, obwohl ich weiß, dass es falsch und hoffnungslos ist, immerzu lächeln muss, wenn ich an meine Jugendliebe denke oder mit ihm schreibe.

Beichthaus.com Beichte #00038861 vom 28.10.2016 um 12:37:10 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die perfekte, ausgenutzte Hausfrau

22

Dummheit Hass Misstrauen Verzweiflung Ex Berlin

Meine Mutter hat mich zur typischen altmodischen und selbst aufopfernden Hausfrau erzogen. Ich backe und koche für mein Leben gerne, putzen macht mir mit lauter Musik viel Spaß und die Bedürfnisse anderer gingen immer vor. Ich war vier Jahre liiert und tat alles, […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00038849 vom 24.10.2016 um 15:45:41 Uhr in 10783 Berlin (Kleistpark) (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Ich ruiniere unsere Familienfeste!

12

Hass Neid Zwietracht Familie

Es ist so, dass ich unheimlichen Hass und Neid gegen meine Schwägerin hege. Eigentlich ist es zum Glück nicht meine Schwägerin, weil ich nicht mit meinem Partner verheiratet bin. Und jedes Mal, wenn diese Gefühle bei mir hochkommen, freue ich mich umso mehr, […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00038843 vom 23.10.2016 um 13:10:53 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

9 Euro Stundenlohn

25

anhören

Boshaftigkeit Falschheit Ignoranz Ungerechtigkeit Arbeit

Ich arbeite in einem Unternehmen, das sehr hochwertige und empfindliche Bauteile für die Luftfahrtindustrie herstellt. Da ich aber als ausgelernte Kraft trotzdem nur 9,00 Euro pro Stunde erhalte, geht mir der Job am Arsch vorbei. Für 9,00 Euro kann man wirklich ein Fass aufmachen... und wie Diogenes da einziehen. Letztens sind mir im Lager schon fertige, vom Qualitätsprüfer geprüfte Teile runtergefallen. Ich habe gesehen, dass sie beschädigt waren, trotzdem habe ich sie wieder in das Regal gestellt, als wäre nichts passiert. Es hat trotz des Lärms keiner mitbekommen.

Mein Kollege hat sie verpackt und weggesendet. Es gab eine riesige Reklamation und einen Besuch vom Kunden. Ich mag den Qualitätsprüfer überhaupt nicht, er ist ein schlimmer Mensch, und als er den ganzen Ärger abbekam, war es mir eine Wohltat. Ab 13 Euro Stundenlohn hätte ich bestimmt meinem Vorgesetzten Bescheid gesagt. Ich bereue es, den Arbeitsvertrag unterschrieben zu haben. Ich werde versuchen, woanders anzufangen und den Scheißjob aufgeben.

Beichthaus.com Beichte #00038841 vom 22.10.2016 um 12:59:49 Uhr (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Überdosis im Krankenhaus

23

anhören

Feigheit Falschheit Arbeit Gesundheit

In der 10. Klasse muss man am Gymnasium pflichtmäßig zwei Wochen ein Praktikum absolvieren. Als es bei mir (w) vor einigen Jahren so weit war, bewarb ich mich im städtischen Krankenhaus, wurde aber von den Ärzten in meiner gewählten Abteilung nach wenigen Tagen auf die Station in die Pflege abgeschoben und musste dann dort mit anpacken. Irgendwann sollte ich einer Patientin ihre Medikamente für den Abend bringen, darunter waren auch einige ziemlich heftige. Allerdings waren in der Tablettenbox im Kästchen für den Abend schon ein paar Tabletten drin. (Das waren wohl die, die sie sich von zu Hause mitgebracht hatte, weil sie die täglich nehmen musste. Das wusste ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht.) Sie wies mich darauf hin, dass sie nun einige der Medikamente doppelt hätte, ob mir das aufgefallen sei und ob sie das wirklich alles nehmen müsse.

Ich hatte schon mehrmals gesehen, dass Patienten von einem Medikament gleich zwei Tabletten bekamen, damit die Dosierung stimmt, also dachte ich mir nichts dabei. Ich ging davon aus, dass einer der Pfleger ihr die Medikamente schon vorher gegeben hatte und ich ihr die jetzt noch fehlenden geben sollte. Ich bejahte ihre Frage, ob sie das tatsächlich alles nehmen muss, und erklärte ihr, dass es ganz normal sei, dass man mal zwei Tabletten von einem Medikament nehmen muss, da das bei vielen Patienten so sei.

Etwa eine Stunde nach dem Abendessen nahm das Unglück dann seinen Lauf: Die Klingel für ihr Zimmer läutete und eine Krankenschwester ging nach ein paar Minuten hinein. Plötzlich ging der Alarm für das besagte Zimmer los, sodass alle Pfleger und ich hinzugestürmt kamen. Die arme Frau lag in ihrem eigenen Erbrochenen und fast nicht mehr ansprechbar im Bett. Ich dachte mir immer noch nichts dabei und ging, nachdem alle Maßnahmen getroffen waren, nach Hause. Als ich am nächsten Morgen zur Frühschicht erschien, war die Frau bei der Übergabe natürlich das Thema Nummer Eins. Sie war im Laufe der Nacht wieder ansprechbar geworden und es ging ihr so weit gut. Es stellte sich jedoch heraus, dass sie eine Überdosis an Tabletten genommen hatte. Sie hatte sie auch noch alle gleichzeitig genommen, weshalb das so reingehauen hatte - dafür konnte ich aber wirklich nichts.

Als in der Nacht herauskam, dass sie die Tabletten des Krankenhauses und auch noch ihre eigenen gefuttert hatte, glaubte jeder an seinen Selbstmordversuch, da die Patientin in den Tagen zuvor ziemlich jammerig und depressiv gewesen war. Sie erzählte, dass eine Krankenschwester zu ihr gesagt hätte, sie solle alle Tabletten nehmen, aber das hielten alle für eine billige Ausrede - welche Krankenschwester würde denn schon so etwas tun? Mir dämmerte in diesen Momenten natürlich, was geschehen war, doch ich hielt die Klappe, weil ich Angst hatte. Die Frau wurde als psychisch labil abgestempelt, die Ärzte der Station forderten noch am selben Tag ein psychologisches Konsil an. Leider weiß ich nicht genau, was aus der Frau geworden ist, denn mein Praktikum war dann kurz darauf zu Ende. Überlebt hat sie es auf jeden Fall ohne Folgeschäden. Aber ich schäme mich noch heute für meine Unachtsamkeit und vor allem dafür, dass ich nicht zu meinem Fehler gestanden habe.

Beichthaus.com Beichte #00038839 vom 20.10.2016 um 16:29:42 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht