Von Mauerblümchen und Torschlusspanik

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Selbstsucht Falschheit Lügen Schamlosigkeit Dating

Ich (m/36) habe, seit mich meine Ex betrogen und ich sie verlassen habe, was 2009 war, mit mindestens 150 Frauen geschlafen. Diese Zahl ist nicht übertrieben. Allerdings nicht irgendwelche, sondern, wie ich eher durch Zufall rausfand, habe ich gute Chancen bei zwei Typen von Frauen: Jüngere Mauerblümchen, um die 20, die nicht das typische 08/15 Aussehen haben, sondern mal etwas dicklicher sind und z.B. eine Brille tragen, weil sie diese auch brauchen, aber auf mich trotzdem niedlich wirken - und Alleinerziehende ab 35. Bei den Jüngeren ist es wohl so, dass sie sich geschmeichelt fühlen, wenn sich ein "richtiger Mann" und kein Milchbubi für sie interessiert, bei den Älteren Torschlusspanik.


Seit ich das gemerkt habe, suche ich diese Frauen ganz bewusst in zwei dafür gut geeigneten Netzwerken. Dabei lüge ich, dass sich die Balken biegen, wenn es um Gefühle geht, und gerade die jüngeren Frauen fallen darauf scharenweise herein, die Älteren sind da wohl abgeklärter, aber fallen mir dennoch zum Opfer, wenn ich es darauf anlege. Mein Rekord dabei liegt bei 22 Stunden und zwei kurzen Treffen vom ersten Anschreiben bis zum Eindringen in eine frisch in mich verknallte 19-Jährige, der ich erklärt hatte, wenn sich zwei Herzen einig sind, warum solle man dann auf irgendwas warten. Und wenn ich ab Mittwoch etwas suche, habe ich immer etwas am Wochenende fürs Bett. Die Sache bei mir ist aber, wenn ich für eine Frau nichts empfinde, verliere ich, nachdem ich hatte, was ich wollte, absolut jedes Interesse an der Frau. So habe ich, besonders bei den Jungspunden, schon so einige Herzen gebrochen.


Ich könnte auch problemlos nach Frauen suchen, die dasselbe wollen wie ich, aber wenn sich vorher eine in mich verliebt, gibt sie sich mehr Mühe im Bett und irgendwie ist es auch geiler. Eine gute Freundin meinte mal, ich würde mich an all den Frauen für den Betrug meiner Ex rächen, aber selbst wenn dem so ist, ist es mir völlig egal. Da ich eh keine Beziehung mehr möchte, mache ich so weiter, solange ich kann. Auch heute Abend kommt eine sogar recht hübsche und nur leicht mollige 21-Jährige zu mir, die ich überredet habe, keine Unterwäsche unter dem Rock zu tragen und die sich hart dominieren lassen will, was mir sehr gefällt. Aber auch sie wird danach wohl nichts mehr von mir hören.

Beichthaus.com Beichte #00034654 vom 20.12.2014 um 14:24:34 Uhr (21 Kommentare).

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Die stressige Weihnachtszeit

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Zorn Aggression Weihnachten Gesellschaft Aschersleben

Jedes Jahr zu Weihnachten erlebe ich folgende Situation: Es ist der 24. Dezember, bei uns haben die Läden alle noch bis 13 Uhr offen. Allerdings scheint der 24. Dezember ganz spontan zu kommen, da wachen einige morgens auf und schauen auf das Datum: "Oh Gott, Heiligabend! Ich habe ja noch gar nichts dafür, kann das nicht immer vorher angekündigt werden?" Ja, ich vermute, so läuft es ab. Ich kaufe 1-2 Wochen vorher alles ein, was haltbar ist. Beziehungsweise, dieses Jahr am Montag vor Heiligabend. An Heiligabend gehe ich lediglich noch für Kleinigkeiten in den Laden. Da reicht dann ein halber Einkaufskorb. Und genau da fängt es an. Es stürmen Massen rein und füllen ihren Einkaufswagen bis zum Rand. Spielzeug muss ja noch am 24. Dezember eingekauft werden, letztes Jahr der Oberhammer, da regen sich doch Papi und Mami auf, dass dieses eine Playmobil-Set nicht mehr erhältlich, also ausverkauft ist. Hallo? So etwas kauft man nicht noch an Heiligabend ein!


Und dann kommt der Stress, den ich auch spüre - wie sie mit ihren Einkaufswagen durch die Gänge hetzen. Sie müssen ja noch das Essen zubereiten und alles herrichten. Nun zu meiner Beichte, wenn ich dann an der Kasse stehe und so überblicke, was die alle eingekauft haben, und wie die anderen noch umherhetzen, stelle ich mir vor, wie ich diese Leute anschreie, warum sie nicht eher einkaufen konnten, sie dazu verdonnere, alles wieder zurückzubringen und aus dem Laden werfe. Und dann ihr Blick, dass sie nichts mehr haben, aber dazulernten, es nächstes Jahr anders zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00034653 vom 20.12.2014 um 12:36:40 Uhr in Aschersleben (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine sexuell unterworfene Frau

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Sex Zwang Partnerschaft

Meine sexuell unterworfene Frau
Ich (m/34) habe hier in letzter Zeit einige Beichten von Frauen gelesen, die sich einen Kopf darüber machen, dass sie ihren Freund nicht richtig befriedigen können, weil sie zum Beispiel Analsex ablehnen. Bei meiner Frau und mir ist es umgekehrt. Wir sind seit acht […]
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Beichthaus.com Beichte #00034652 vom 20.12.2014 um 11:08:53 Uhr (35 Kommentare).

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Bin ich wirklich schwul?

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Begehrlichkeit Verzweiflung Last Night WG

Ich (27/Student) bin schwul und lebe in einer WG mit drei Mädels, zwei Deutsche und eine Türkin. Alle sind Anfang bis Mitte 20 und sehen hübsch aus - was mich natürlich nicht interessiert. Dachte ich. Die Mädels laufen öfters in Unterwäsche rum, selten auch oben ohne, da sie genau von mir wissen, dass mich so etwas überhaupt nicht juckt. Letzten Freitag kam ich gegen ein Uhr aus einer Bar nach Hause und war leicht angeheitert. Die beiden Deutschen waren übers Wochenende weg zu ihren Eltern, die Türkin war in ihrem Zimmer. Ich hörte ein leises Weinen, ging besorgt zu ihr und fragte gleich, was los ist. Sie brach in Tränen aus, erzählte mir, wie frustriert und deprimiert sie wegen ihrer konservativen Eltern und der Macho-Art mancher südländischer Männer ist. Ich setzte mich neben sie und nahm sie in den Arm, streichelte ihre Haare und spendete ihr Trost. Sie erwiderte das Ganze mit einem Kuss auf meine Wange und einer innigen Umarmung. Plötzlich stellte ich völlig schockiert fest, dass ich eine Latte bekomme.

Sie bemerkte dies auch und war kurz geschockt, aber irgendwie kochte sie wohl auch, den sie gab mir einen heißen Kuss und wir fingen an, uns auszuziehen. Kurz zusammengefasst, es kam zum Sex, zu richtig wilden Sex, in allen möglichen Stellungen. Ich beichte, dass ich nun völlig verwirrt bin, denn ich glaubte und wusste schon immer, dass ich schwul bin und das war erst das zweite Mal, dass ich etwas mit einer Frau hatte. Das erste Mal war ich 14 und das war noch kindisches Rummachen. Männer haben mich allerdings immer scharfgemacht. Ich weiß mit meiner Sexualität nicht weiter und zweifele an mir.

Beichthaus.com Beichte #00034648 vom 19.12.2014 um 19:14:00 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Die Traumfrau aus dem Sommerurlaub

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Begehrlichkeit Feigheit Urlaub Partnerschaft

Meine Großeltern, die einen Dreiseitenhof mitten im Nirgendwo besaßen, starben vor fünf Jahren im Abstand von nicht einmal einem halben Jahr. Meine Eltern erbten den Hof zwar, aber sie wollten ihn nicht - er galt als nahezu unverkäuflich und musste teilsaniert werden. Ich arbeitete damals in London, daher war ich an dem Hof zunächst überhaupt gar nicht interessiert. Leider feuerte mich mein Arbeitgeber kurze Zeit später, weil die Firma auf eine Pleite zusteuerte. Ich erstritt mir vor Gericht eine saftige Abfindung, die ich auch teilweise ausgezahlt bekam, und ging zurück nach Deutschland. Bevor ich mir einen neuen Job suchte, wollte ich den Sommer auf dem ungeliebten Dreiseitenhof verbringen, mit dem Hintergedanken, da mal eine Weile meine Ruhe vor der Welt zu haben. Die ersten Tage waren jedoch ernüchternd. Die Scheunen waren nahezu unbenutzbar und halb verfallen, uraltes Heu gammelte fröhlich vor sich hin, überall lagen vollkommen verrostete Werkzeuge herum, es sah aus, als wäre dort seit 20 Jahren niemand mehr gewesen.

Das Wohnhaus war besser in Schuss, es roch allerdings immer etwas muffig und die Möbel waren uralt. Immerhin regnete es aber nicht herein, das Bad und die Küche funktionierten und das Gästezimmer war durchaus heimelig und bewohnbar. Außerdem fand sich in der Garage Opas alter Fünfer BMW mit V8-Motor, sogar noch angemeldet, das einzige, leicht behebbare Manko war eine platte Batterie. Ich machte es mir dort also gemütlich, las eine Menge Bücher und machte ansonsten viel Sport. Bald fiel mir auf, dass jeden Morgen gegen halb neun ein wunderschönes Mädchen den einsamen Feldweg mit dem Fahrrad entlangfuhr. Ich schätzte sie auf etwa 18 Jahre. Bald grüßten wir uns, wenn wir uns sahen, und begannen schließlich auch mal ein Gespräch. Wir redeten irgendwann jeden Morgen kurz miteinander. Sie wohnte einen Hof weiter und fuhr während der Ferien zu ihrer Mutter in den einzigen Laden unten im Dorf, um dort auszuhelfen.

Es dauerte nicht lange, bis wir uns auch einfach mal so trafen. Sie war in Wirklichkeit leider erst 16 und hatte absolut keine Erfahrung mit Jungen. In ihrer Klasse war sie wohl ziemlich isoliert, weil sie so weit hinten vom Dorf kam. Ihre Eltern hatten nicht einmal einen Fernseher, geschweige denn Internet, dafür aber eine ganze Schar Kinder. Wir verbrachten die restlichen Ferien so gut wie jeden Abend miteinander und redeten oder gingen spazieren. Es wurde absolut nicht langweilig, sie war witzig, intelligent, und reif für ihr junges Alter. Ich merkte auch bald, dass ich Gefühle für sie entwickelte und dass es ihr ähnlich ging. Wir hatten eine wahnsinnig intensive gemeinsame Zeit. Dennoch schliefen wir ihres Alters wegen nicht miteinander. Wir küssten uns noch nicht einmal, denn ich wollte ihr nicht noch mehr wehtun, als es ohnehin der Fall sein würde. Schließlich waren die Ferien vorbei und sie ging wieder auf ihr Gymnasium. Ich blieb noch zwei Wochen auf dem Hof und wir verbrachten die letzten beiden Wochenenden gemeinsam. Ihre Eltern waren davon zwar nicht gerade begeistert, aber immerhin vertrauten sie ihrer Tochter und mir so weit, dass sie es zuließen.

Am letzten Abend kuschelten wir ausgiebig miteinander und ich küsste sie zum Abschied auf den Mund. Danach hielten wir per SMS Kontakt, aber der riss nach einem Dreivierteljahr ab, auch weil eventuelle Besuche ihrer Eltern wegen nahezu unmöglich waren. Allzu große Mühe, den Kontakt aufrechtzuerhalten, gab ich mir zugegebenermaßen auch nicht. Ich wollte, dass sie mich vergisst und sich jemanden in ihrem Alter sucht. Bei mir kamen und gingen einige Frauen, aber es war nichts von Bedeutung darunter. Ich dachte sehr oft an meine 16-Jährige und verfluchte abwechselnd mich, die Umstände und die damalige Idee mit dem Sommerurlaub. Meine Eltern ließen indessen den Hof zu einem Ferienwohnungskomplex umbauen. Zum 18. Geburtstag schrieb ich ihr noch einmal eine Karte und schickte ihr ein kleines Geschenk, aber ich erhielt nie eine Antwort.

Tief in meinem Inneren bereute ich es jahrelang wie ein Irrer, damals nicht mal einfach unkonventionell und etwas mutiger gewesen zu sein. Das ist dann auch meine erste Beichte. Allerdings, und auch glücklicherweise, geht die Geschichte noch weiter. Vor eineinhalb Jahren war ich mit einem Freund im Sommer am Baggersee. Er ist so ein typischer Aufreißer, braun gebrannt, sogar noch etwas trainierter als ich, immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, und nicht verlegen darin, Frauen anzusprechen. Als wir Hunger bekamen, ging er zum Imbissstand und ich sah aus den Augenwinkeln, wie er dort mit einer äußerst wohlgeformten Blondine und ihrer hübschen brünetten Freundin anbandelte. Neugierig geworden drehte ich mich zur Seite, und muss dann wohl geguckt haben wie eine Kuh, wenn es blitzt. So hat es zumindest mein Kumpel später beschrieben. Ich kann mich selber nicht mehr wirklich daran erinnern. Das Nächste, was ich weiß, ist, dass ich die wohlgeformte Blondine um den Hals hängen hatte, sie hemmungslos weinte, und mich im ganzen Gesicht wild abküsste.

Die Brünette und mein Freund standen daneben, und jetzt war es an ihnen, dämlich zu gucken. Dann fragte mich meine 16-Jährige, ob ich eine Freundin hätte, was ich verneinen konnte, und schob mir anschließend direkt die Zunge bis zu den Mandeln. Viel Erfahrung mit Jungs hatte sie wohl immer noch nicht. Der Kontaktabbruch von ihrer Seite kam, wie ich nach unserer wunderschönen Wiedersehens-Nacht erfuhr, übrigens nur dadurch zustande, dass sie ihr Telefon verloren und sich meine Nummer nirgends aufgeschrieben hatte. Sie hatte mir zwar einen Brief auf dem Hof in den Briefkasten getan, aber dazu besaß niemand einen Schlüssel. Mein Geschenk zu ihrem 18. Geburtstag hatte sie nicht erhalten, weil ihre Eltern inzwischen in die Stadt gezogen waren. Sie hatte mich nach eigenen Angaben fünf Jahre lang gesucht - in sozialen Netzwerken, im Telefonbuch, und sogar die Auskunft hatte sie bemüht. Leider war ich weder beim großen blauen F noch anderswo und die einzige E-Mail-Adresse, die sie ergoogelt hatte, war noch aus meinen Londoner Zeiten.

Nur eine Stadt und einen Unilehrstuhl hatte sie in Verbindung mit meinem Namen gefunden und ging zum Studieren dahin. Leider hatte ich in der Zwischenzeit auch den Job gewechselt, war aber immerhin in der Stadt geblieben. Ich beichte also außerdem, dass ich ihrer Eltern wegen zu feige war, mal bei ihr vorbeizufahren, und dass mich das wertvolle Zeit mit dem tollsten Menschen der Welt gekostet hat. Außerdem möchte ich gestehen, dass ich nicht wirklich etwas unternommen habe, um sie wiederzufinden, obwohl mir alle Möglichkeiten dazu offen gestanden hätten. Immerhin sind wir beide seitdem überglücklich miteinander.

Beichthaus.com Beichte #00034646 vom 19.12.2014 um 13:40:02 Uhr (10 Kommentare).

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