Auf der Suche nach der Richtigen

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Falschheit Schamlosigkeit Begehrlichkeit Lügen

Ich bin ein junger Mann und habe einige für mich erschreckende Erfahrungen gemacht. Ich bin in einem Haushalt groß geworden, den ich selbst als sehr gut beschreiben würde. Wir sind Normalverdiener, aber das ist gar nicht so wichtig. Ich meine nämlich, dass ich eine sehr gute Erziehung genossen habe. Daraus hat sich für mich eine große Achtung vor Frauen entwickelt und ich bemerke immer wieder, dass ich mich sehr gut in andere hineinversetzen kann. Zudem bin ich auch nicht auf den Kopf gefallen und habe vor, in den kommenden Monaten mein Studium zu beginnen. So viel zu mir. Meine Beichte finde ich für mich um so erschreckender: Oftmals hatte ich Probleme damit eine ernsthafte Beziehung aufzubauen, einfach weil ich die Interessen gleichaltriger Menschen nicht richtig wecken konnte. Ich habe deshalb angefangen, andere Männer und Frauen dabei zu analysieren, wie sie Partnerschaften entwickeln. Ich habe bemerkt: Die meisten erfolgreichen Männer sind einfach sehr selbstverliebt und labern. Viele geben einen Dreck auf Frauen, was ich doch sehr erschreckend finde. Aus einem Experiment heraus habe ich das Verhalten allerdings imitiert und ich muss sagen: Es klappt hervorragend. Ich habe nicht vor, damit aufzuhören, allerdings komme ich mir trotzdem komisch vor, wenn ich einer Frau sage, wie toll es doch ist, und dass sie die Eine ist, ohne sie überhaupt richtig zu kennen. Ich bin ein Beziehungstyp, ich träume davon, irgendwann tatsächlich die Eine zu finden, aber der Großteil der Menschen scheint nur auf kurzen Spaß aus zu sein und ich werde mich dagegen nicht weiterhin wehren. Vielleicht finde ich sie ja eines Tages wirklich und ich werde aufhören so eine Show abzuziehen, ich bitte um Vergebung dafür, dass ich meine eigenen Grundsätze verrate und vermutlich Menschen in irgendeiner Art verletzen werde.

Beichthaus.com Beichte #00032955 vom 29.03.2014 um 21:40:11 Uhr (13 Kommentare).

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Durch Streiks zur Umweltsau

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Vandalismus Ekel Morallosigkeit Zorn

Ich wohne hier seit einigen Jahren in einer süddeutschen Großstadt, wo es mir ganz gut gefällt. Ich verdiene mein Geld in der Privatwirtschaft und bin von den ganzen Streiks des öffentlichen Dienstes sehr genervt und seit dem letzten Warnstreik der Müllabfuhr auch selbst Betroffener. Meiner Meinung nach sollen die froh sein, dass ihnen - unabhängig von der Art und Weise wie der Betrieb wirtschaftet - zumindest am Monatsende ein Gehalt überwiesen wird, welches in den meisten Fällen die Arbeitsleistung auch adäquat entlohnt. Jedenfalls findet dank diversen Warnstreiks seit nunmehr zwei Wochen keine Leerung der Mülltonnen mehr statt, was ich schon aus hygienischen Gründen für unverantwortlich halte. Die Mülltonnen des Mehrfamilienhauses, in dem ich wohne, sind mittlerweile so voll, dass nichts, aber auch wirklich nichts mehr hineingeht, geschweige denn sich der Deckel noch schließen ließe. Da ich zwar viel Müll produziere, allerdings alles andere als ein Messie bin, der seinen Müll in der Wohnung aufbewahren möchte, stand ich vor einem kleinen Problem. Wohin damit?

Und hier fängt auch meine Beichte an, ich glaube, ich bin eine Umweltsau: Die erste Ladung hat der öffentliche Nahverkehr abbekommen, bzw. deren Mülltonnen an der nächsten Bushaltestelle. Leider waren die sehr schnell voll, sodass ich weiter ziehen musste. Den zweiten Sack habe ich mitten in der Nacht in den Altkleidercontainer des DRK geworfen. Meiner Meinung nach haben die es ohnehin verdient, weil sie mich trotz des Hinweises "Bitte keine Werbung einwerfen" am Briefkasten ständig mit ihren Flyern terrorisieren. Selbst Schuld, wenn sie in diesen den Standort ihrer Tonne preisgeben. Bei dem dritten Sack bin ich mir noch unschlüssig. Entweder wieder DRK, oder beim Nachbarn über die Hecke, dessen Katze immer bei uns in den Garten scheißt, oder in einen dieser Zeitungsstände, bei welchen man eine Zeitung entnehmen kann und selbst Geld einwerfen sollte. Hier würde ich mir den von der Bildzeitung aussuchen. Mittlerweile finde ich das sogar lustig und hoffe, dass ich damit aufhören kann, sobald die Tonnen wieder gelehrt werden. Daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032951 vom 29.03.2014 um 14:27:13 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Knödel in der Unterhose

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Ekel Faulheit Dummheit Kinder Kindergarten

Der Knödel in der Unterhose
In meiner Kindergartenzeit trug sich eines Tages Folgendes zu: Ich stand alleine auf dem Spielplatz, um mich herum tobende und spielende Kinder. Plötzlich merkte ich, dass ich kacken musste, hatte aber keinen Bock reinzugehen, da mir der Weg zu lang war, und habe mir kurzerhand spontan einfach in die Hose geschissen. War zum Glück nur ein einzelner trockener Knödel, doch anscheinend hat eine Erzieherin meinen Gesichtsausdruck bemerkt und fragte mich, ob alles in Ordnung bei mir sei und ob ich nicht mit jemandem spielen will. Ich verneinte und fragte sie dann, ob man eigentlich einmal ausgeschiedene Kackwürste wieder in den Körper reinkriegen kann. Ich dachte mir nämlich, es wäre doch extrem clever, das Missgeschick damit quasi ungeschehen zu machen, um mich dann drinnen im Hort erneut zu entleeren. Die Erzieherin schaute mich perplex an und sagte, dass das nicht ginge. Daraufhin griff ich mir hintenrum durch die Hose meine Unterhose und zubbelte kurz rum, sodass der kleine Haufen mir aus dem Hosenbein kullerte. Dann habe ich das Bein kurz ausgeschüttelt, den Knödel mit dem Fuß in den Sand gedrückt und bin kommentarlos spielen gegangen. Die Erzieherin stand noch eine Weile ratlos da und schaute mir nach, bis sie dann kopfschüttelnd von dannen zog. Im Nachhinein schäme ich mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00032939 vom 28.03.2014 um 02:15:24 Uhr (13 Kommentare).

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Raubzug im Altenheim

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Betrug Diebstahl Lügen Morallosigkeit 50+

Inzwischen bin ich auch schon etwas älter geworden und möchte beichten, dass ich in meiner Jugend öfters "krumme Dinger gedreht habe. Das Ganze fand seinen Anfang im Altenheim, wo ich zu den Männern und Frauen ging, von denen ich wusste, dass sie nicht mehr alles raffen und dort habe ich mich dann als "Enkel" ausgegeben. So weit ist ja noch alles in Ordnung, aber dann habe ich die Leute in den Rollstuhl gesetzt und ihnen angekündigt, dass ich sie für eine Fahrt in den Park mitnehmen würde. Unter einem Vorwand habe ich sie dann jedoch kurz stehen lassen und bin zurück in die Zimmer der entsprechenden Personen gegangen. Dort habe ich dann schnellstmöglich alles durchsucht, mit der Zeit entwickelte ich auch ein Gespür dafür, wo die Alten ihre Wertsachen verstecken.


Nach vollbrachter Tat bin ich dann mit den Leuten für einige Minuten durch den Park und brachte sie dann wieder zurück in ihre Zimmer. Ich hätte ihnen körperlich nie etwas getan - auch wenn das keine Entschuldigung oder Rechtfertigung sein soll, ich möchte einfach nur verdeutlichen, dass ich zwar ein Schwein war, aber doch kein unmenschliches Schwein. Oft habe ich auch die Daten der Angehörigen gesammelt, denn oftmals fielen mir auch Visitenkarten oder Ähnliches in die Finger. Anschließend bestellte ich dann gerne Sachen auf diese Namen und holte sie dann selbst ab. Das zog ich bei unzähligen Altenheimen und Personen durch - monatlich kamen da bestimmt auch 2.000 - 3.000 Euro zusammen. Es war eine Zeit, in der ich wirklich gut leben konnte, aber im Nachhinein, wenn ich jetzt darüber nachdenke, glaube ich, dass ich dafür hätte bestraft werden sollen. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre habe ich wohl meine geistige Umnachtung diesbezüglich abgelegt, und bin auch froh, dass ich diesem Pfad nicht mehr folge.

Beichthaus.com Beichte #00032924 vom 25.03.2014 um 17:47:41 Uhr (18 Kommentare).

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Der beschmutzte Matratzenüberzug

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Ekel Peinlichkeit Morallosigkeit Partnerschaft

Ich habe etwas zu beichten, das mir wirklich sehr peinlich ist. Ich (w/20) war bis vor noch gar nicht allzu langer Zeit Bettnässerin. Zwar nicht jede Nacht, aber es ist doch in unregelmäßigen Abständen vorgekommen. Seit einem halben Jahr habe ich nun wieder einen Freund (der davon aber auch nichts weiß) und seitdem habe ich dieses Problem zum Glück gar nicht mehr. Nun habe ich allerdings ein größeres Bett benötigt, meins war für uns beide einfach zu schmal. Da mein Freund mir beim Entsorgen und Transport der Betten helfen wollte, musste ich mir etwas einfallen lassen, damit er die beidseitigen, groß ausgebreiteten gelben Flecken auf der Matratze nicht entdeckt. Im Internet habe ich zum Glück einen Matratzenüberzug gefunden und bestellt, und mit dem alten ausgetauscht.

Nun wusste ich allerdings nicht, wo ich den schmutzigen Überzug entsorgen sollte. In den Müll wollte ich ihn nicht schmeißen, da ich Angst hatte, dass meine Mitbewohner ihn entdecken und Fragen stellen könnten. Also habe ich ihn einfach mit ein paar Klamotten, die ich eh loswerden wollte, in einen Müllsack gesteckt und habe ihn in einen Altkleidercontainer geworfen. Erst bei genauerem Hinsehen habe ich bemerkt, dass es ein Kleiderspendecontainer vom Roten Kreuz war. In dem Moment war mir das egal - Hauptsache das Problem war beseitigt. Aber im Nachhinein tut es mir sehr leid für die Personen, die meinen Müllsack geöffnet haben, diesen Anblick ertragen mussten und sich dann auf eigene Faust um die Entsorgung kümmern mussten.

Beichthaus.com Beichte #00032921 vom 25.03.2014 um 00:38:14 Uhr (10 Kommentare).

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