The Man - The Legend

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Dummheit Eitelkeit Peinlichkeit Arbeit WG

The Man - The Legend
Mir (m) ist heute etwas furchtbar Dämliches passiert. Ich saß in der Küche an einer Online-Bewerbung und hatte gerade den Deckbrief fertig, als mein Mitbewohner heimkam, den Brief am Laptop gesehen hat und meinte, ich sollte doch zum Spaß unter meinen Namen "The Man - The Legend" schreiben. Also habe ich das tatsächlich gemacht, einfach weil ich nur mal wissen wollte, wie das aussieht und um darüber lachen zu können. Naja, den Rest der Geschichte könnt ihr euch wohl denken. Jetzt warte ich darauf, dass ich von dem Unternehmen eine Antwort bekomme mit der Frage, warum ich denn eine Legende sei. Vergebt mir bitte, aber bei so viel Dummheit und Unachtsamkeit habe ich den Job wohl sowieso nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00029257 vom 12.08.2011 um 13:53:43 Uhr (22 Kommentare).

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Start in die Bundeswehrlaufbahn

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Betrug Schamlosigkeit Arbeit Zivi & Bund Berlin

Ich möchte beichten, dass ich bei meinem Einstellungstest bei der Bundeswehr (für eine Feldwebellaufbahn im Fachdienst) beim Mathe-Test geschummelt habe. Es war ganz früh am Morgen der zweite Testtag und im Raum war nur noch ein anderer Mitbewerber und eine Aufsichtskraft. Die hat dann nach wenigen Minuten den Raum verlassen um mit ihrer Kollegin zu Quatschen und Kaffee zu trinken, also war keiner mehr da. Die Tür stand offen und ich konnte sie hören. Also habe ich meine Armbanduhr mit Eingebautem Taschenrechner (danke Casio) genommen und die ganzen Rechnenaufgaben, die man im Kopf mit Zettel und Bleistift rechen sollte schön am Handgelenk berechnet. Ich habe den gesamten Testablauf positiv bestanden und trete jetzt meine Bundeswehrlaufbahn an. Ohne Rechner hätte ich bestimmt auch Bestanden, aber ich war so aufgeregt, dass mir das der sichere Weg war.

Beichthaus.com Beichte #00029244 vom 09.08.2011 um 19:11:43 Uhr in Berlin (Regattastraße) (26 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Hinten im Lager

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Faulheit Falschheit Masturbation Arbeit Kollegen Detmold

Ich (m/19) arbeite über die Ferien in einem der verbreitesten Supermärkten Deutschlands. Ich muss in der Leergutabteilung Kisten schleppen, während meine Kollegin an der Kasse ist. Lasse ich mich dort blicken, brummt sie mir sofort unangenehme Aufgaben auf, die sie selbst nicht machen möchte, da kommt die Ferienaushilfe ja gerade recht! Ich möchte beichten, dass ich mich immer auf der Toilette verschanze und mit meinem Smartphone spiele statt zu arbeiten, da hinten im Lager immer ein Piepen ertönt, wenn ein Kunde den Laden betritt. So weiß ich auch immer, ob meine Kollegin noch was zu tun hat und nicht so schnell nach hinten kommt, weil sie die Kasse nicht unbeaufsichtigt lassen darf. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich den größten Teil auf dem Klo sitze und mir einen runterhole oder mit dem Handy spiele, statt zu arbeiten, aber bei so einem Stundenlohn kann man mir das nun wirklich nicht übel nehmen, oder?

Beichthaus.com Beichte #00029237 vom 07.08.2011 um 05:28:10 Uhr in Detmold (20 Kommentare).

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Knie verdreht

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Neid Faulheit Falschheit Zorn Arbeit

Vergangene Woche trat ich einen Nebenjob an, als Student habe ich ja derzeit Ferien. Dieser Job dauerte 5 Tage, von 7.30 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 16.00 Uhr. Ich sollte gemeinsam mit zwei anderen eine alte Schule ausräumen, Schränke zertrümmern usw., da hier in einigen Monaten die Polizei einziehen möchte. Für die Arbeit gibt es dann circa 260 Euro. Keine schlechte Sache, dachte ich.

Ich war von Montag bis Dienstag nur damit beschäftigt, Bretter und Papierstapel aus dem dritten Stock runter in den Müll zu tragen. Pro Gang waren das 132 Stufen. Ich legte somit an den ersten zwei Tagen über 10.000 Stufen zurück - ohne Pause. Rauf, runter, rauf, runter, immer 20 Kilo auf den Armen. Meinen Muskelkater am Mittwoch könnt ihr euch vorstellen. Nun wurden für Mittwoch und Donnerstag zwei weitere Jungs von der Woche davor wieder reaktiviert, die uns helfen sollten. Von wegen... während ich bis circa 10.30 Uhr fast 15.000 Stufen auf dem Konto hatte, gingen die zwei Kerle mit einem dritten fröhlich in den Supermarkt, kauften die Blöd und Essen und vesperten gemütlich, wann immer der Chef nicht da war - also circa 75 Prozent der Zeit. Der verbleibende Kollege und ich schufteten weiter. Um 10:30 riss mir dann allerdings der Geduldsfaden, ich bin "gestolpert" und habe mir mein Knie "verdreht" und jammerte beim Hausmeister (nicht mein Chef) herum, ich könne nicht mehr laufen. Dieser sagte mir dann, ich solle dem verbleibendem Kollegen helfen, Schränke einzureißen.


Diese Arbeit habe ich dann auch gemacht. Mit dem Kollegen konnte ich viel besser arbeiten, wir haben zu Zweit ganze Stockwerke geschafft, nur mit einem Taschenmesser und einem Hammer bewaffnet. Allerdings musste ich trotzdem noch laufen und Bretter ins Treppenhaus tragen - die Stufen jedoch wurden mir erspart. Der Chef war am Donnerstag dann öfter da und die drei Faulenzer mussten ranklotzen - und zwar richtig. Mir tat es ein wenig Leid, dass die nun zu Dritt ohne mich arbeiten mussten. Pausenlos mussten sie Treppen laufen, während ich es relativ locker hatte. Trotzdem ein geringer Preis dafür, dass sie praktisch den ganzen Mittwoch pausiert haben. Am Freitag habe ich dann wieder normal mitgearbeitet, da die faulen Säcke ja wieder weg waren.

Beichthaus.com Beichte #00029233 vom 06.08.2011 um 14:05:00 Uhr (12 Kommentare).

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Rettungsseil

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Faulheit Waghalsigkeit Arbeit

Als ich mit der Realschule fertig war, beschloss ich auf die Fachoberschule zu gehen. In der 11. Klasse, auf dieser Schule, musste man insgesamt ein Halbjahr in zwei ausgewählten Betrieben verbringen, um praktische Erfahrung im Berufsleben zu erfahren. Ich hatte einen Betrieb ausgewählt, den ich mit dem Rad erreichen konnte, da ich zu faul war irgendwo mit dem Bus oder der Bahn hinzufahren. Dieser Betrieb stellte unter anderem Ausrüstung für Paraglider, Falschirmspringer und alles ähnliche, was etwas mit Fliegen zu tun hat, her. Eines Tages bekam ich die Aufgabe, Seile für die Rettungstrage eines Hubschraubers zuzuschneiden. Anscheindend war das ein Spezialauftrag, der auch wie es schien sehr wichtig war. Meine Betreuerin hatte mir nun diese Aufgabe übertragen und sagte mir wiederholt, wie wichtig es sei, die Seile auf die exakt vorgeschriebene Länge zu schneiden. Da es sonst lebensgefährlich für Verletzte, die in dieser Trage am Hubschrauber hängen, werden könnte. Jedenfalls musste sie dann weg und es war auch kein anderer Mitarbeiter in der Nähe. Ich war so und so schon von der eintönigen Arbeit genervt und wollte nicht auch noch diesen Schwachsinn erledigen. Darum schnitt ich nun diese Seile willkürlich ohne überhaupt richtig nachzumessen auf total unterschiedliche Längen, rollte sie dann einfach zusammen und packte sie in eine Schachtel. Dies war einer meiner letzten Arbeitstage, wenn nicht sogar der letzte in diesem Betrieb. Mich plagte dann längere Zeit das schlechte Gewissen, dass wegen mir bei einem Rettungseinsatz ein Verletzter stirbt. doch ich habe bis heute noch nichts ähnliches in unserer Umgebung gehört. Danke fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00029229 vom 05.08.2011 um 18:32:13 Uhr (31 Kommentare).

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