Meine Rache an dem Kinderschänder
Beichthaus.com Beichte #00031173 vom 11.05.2013 um 15:16:08 Uhr in Heilbronn (Mönchseestraße) (21 Kommentare).
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Ich habe das viele Jahre lang jedem verschwiegen, auch meinen Eltern, die damals meinen Onkel verdächtigt haben und mich fragten, ob er mit mir diese Dinge machen würde, habe ich angelogen und meinen Onkel damit in Schutz genommen. Wenn ich ehrlich bin, hat er mir nie wehgetan und ich habe auch nie protestiert. Auch heute habe ich das Gefühl, das er mich seelisch eigentlich nie berührt hat und ich habe nicht durchgängig das Gefühl, ihn zu hassen. Trotzdem musste ich all die Jahre lang daran denken, und verspürte, wie aus heiterem Himmel, immer wieder Ekel vor ihm und manchmal auch vor mir. Es gibt Tage, da muss ich ständig daran denken, wie sein verfluchter Penis zwischen meinen Beinen auftaucht, und jedes Mal verspüre ich nichts anderes als Ekel.
Erst letzten Dezember habe ich es einer wunderbaren Freundin erzählt, also erst mit siebzehn Jahren. Nachdem ich also an die zehn Jahre gebraucht habe, mich auch nur irgendwem anzuvertrauen, habe ich ständig mit dem Gedanken gespielt, meinen Eltern davon zu erzählen. Ich wusste, dass ich ihn dann nie wieder sehen musste, aber ich habe mich trotzdem nicht richtig getraut. Fast ein halbes Jahr später, also erst vor Kurzem, hatte ich einen Streit mit meinen Eltern, weil ich mich am Tag zuvor geweigert hatte, mit ihm zu sprechen, als er zu Besuch da war. Im Eifer des Gefechts habe ich es ihnen also erzählt und im Nachhinein ist es fast schon witzig, wie bleich und geschockt sie waren.
Nun zu meiner Beichte: Ich werde meinem herzallerliebsten Onkel das Leben zur Hölle machen. Ich freue mich jetzt schon darauf, seine Nachbarn höflich darauf hinzuweisen, dass ein Kinderschänder unter ihnen lebt. Ich freue mich darauf, seinen Freunden zu berichten, was für ein Monster unter diesem Gesicht steckt. Ich bin mir sicher, dass ich dadurch zukünftig so einigen Mädchen eine Last abnehmen werde, weil ich mir absolut sicher bin, dass ich nicht das einzige Mädchen bin, von dem er nicht die Hände lassen konnte.
Seine Töchter tun mir wahnsinnig leid! Außerdem tut es mir leid, dass ich, trotz allem, nicht den Mut aufbringe, ihn einfach anzuzeigen.