Der Geruch des toten Bibers

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Zorn

Wer kennt Sie nicht? Die Menschen, die von Mundpflege am Morgen gar nichts halten? Heute früh hatte ich wieder das Vergnügen, in der vollen Bahn neben einer solchen Person zu stehen. Zu allem Überfluss gähnte besagte Person in regelmäßigen Abständen, sodass der Gestank eines in Kaffee schwimmenden, toten Bibers in regelmäßigen Abständen an meinem olfaktorischen Sinnesorgan vorbeizog. Irgendwann war es mir zu viel und ich habe den Herren laut gefragt, ob es so schwer ist, sich morgens die Zähne zu putzen. Dieser zog dann natürlich die Blicke auf sich und wurde hochrot. Es tut mir leid, dass ich diesen Herren so bloß gestellt habe. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032190 vom 07.11.2013 um 09:02:21 Uhr (13 Kommentare).

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Notlösung für das Konzert

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Dummheit Last Night

Zwei Freundinnen und ich hatten Karten für ein Konzert. Wir hatten uns schon ewig darauf gefreut und wollten uns auf keinen Fall in der Menge verlieren, da das Konzert in einer Halle stattfand, die wohl total überfüllt sein würde. Eine meiner Freundinnen schlug dann vor, Erwachsenenwindeln zu kaufen, damit auch niemand weg musste, um auf die Toilette zu gehen - aber natürlich nur im Notfall. Ich dachte erst, dass das eine blöde Idee sei, dann habe ich mich allerdings von den anderen überreden lassen, weil sie das auf Konzerten immer so machen würden und noch niemand etwas bemerkttte. Dann war es so weit und wir trafen uns bei meiner Freundin, damit wir uns gemeinsam stylen und unsere "Höschen" anziehen konnten. Es war ein unheimlich komisches Gefühl, aber wir hatten während der Fahrt so viel Spaß, dass wir sie im Endeffekt kaum bemerkten.


Natürlich machten wir während der Fahrt noch bei einem bekannten Fast-Food-Restaurant halt und stärkten uns mit viel Cola und ungesundem Essen für das Konzert. Als es dann so weit war, dass das Konzert begann, meldete sich meine Blase nach den Unmengen Cola, Kaffee und Wasser, die wir getrunken hatten. Ich fragte eine Freundin, ob sie mit mir zur Toilette käme, erntete aber nur einen schiefen Blick, da wir dafür doch die Windel hätten. Sie hätte heute schon in die Hose gepisst. Ich war zwar sehr beunruhigt, nicht dass doch etwas daneben gelaufen wäre oder Ähnliches, aber irgendwann ging doch ein warmer Strahl in die Windel, da ich es nicht mehr halten konnte. Mir ging es sofort besser, und ich genoss das Konzert, bis ich irgendwann Magenkrämpfe bekam. Das Fast Food meldete sich, ebenso wie das andere Essen - und der Kaffee tat noch sein Übriges dazu, der funktioniert bei mir nämlich wie eine Art Beschleuniger. Also stand ich vor der Entscheidung, mir den Rest des Konzerts von hinten anzuschauen oder - tja.


Ich wollte gerade gehen, als ich merkte, dass es zu spät war. Deshalb entschloss ich mich, wenigstens ein bisschen herauszulassen, damit die Krämpfe verschwinden und ich das Konzert wieder genießen könnte. Es kam und ich konnte nichts mehr tun. Es fühlte sich an wie ein Tennisball, der an meinen Hintern geklebt wurde. Ab dem Moment hoffte ich nur noch, dass das Konzert bald rum sein würde. Später am Auto waren meine Freundinnen total aufgekratzt und prahlten, wie oft sie doch in ihre Windel gepissttten. Ich hielt mich komplett raus und war nur damit beschäftigt, mir zu überlegen, wie ich die drei Stunden Fahrt mit meiner vollen Windel überstehen sollte. Nach kurzer Zeit im Auto erkundigte die Fahrerin sich jedoch, wer denn in Hundescheiße getreten sei, dass es so im Auto stinkt. Mir war das unglaublich peinlich, aber da sie ja auch damit angegeben hatten, wie viel sie in die Windel gemacht hatten, sagte ich ihnen, dass ich sie übertrumpfttte, indem ich mir in die Hose gekackt habe. Denn wenn schon Windel, dann richtig. Aber das hätte ich wohl besser gelassen. Denn jetzt werde ich bei jeder Gelegenheit damit aufgezogen. Vor allem erzählen sie es auch, wenn ein süßer Kerl dabei ist - auch wenn die das meistens nicht ernst nehmen - aber was, wenn es wirklich rauskommt? Dann wäre ich bei dem Kerl für alle Zeit erledigt.

Beichthaus.com Beichte #00032189 vom 06.11.2013 um 22:02:27 Uhr (29 Kommentare).

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“Folge

Mein Schnuffeltuch

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Peinlichkeit Sucht

Mein Schnuffeltuch
Ich (w/21) beichte, dass ich noch immer ein sogenanntes Schnuffeltuch habe, welches ich über alles liebe und für das ich mich zeitgleich schäme. Es ist aus Baumwolle und eigentlich eine alte Windel - eben so ein Baumwolltuch, das man Babys alternativ zu den modernen Windeln umwickeln und danach auskochen kann. Meine Mutter hat diese Teile aber nicht dafür genutzt, sondern hat daraus Dinge wie Kraken und Gespenster geknotet, um mit mir zu spielen. Seit nunmehr 21 Jahren schlafe ich nachts also mit dem Tuch auf dem Kopfkissen. Zu Ausflügen mit anderen kommt es natürlich nicht mit, wenn Besuch da ist, wird es versteckt. Es tut mir leid für das liebe Tuch, dass ich nicht öffentlich zu ihm stehen kann. Es ist ein treuer Freund, der mir öfters ein Geborgenheitsgefühl gespendet hat, als so mancher Mensch!

Beichthaus.com Beichte #00032188 vom 07.11.2013 um 22:56:04 Uhr (23 Kommentare).

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Die selbst ernannten Experten

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Falschheit Engherzigkeit Internet

Hin und wieder hinterlasse ich in Foren ein nicht ernst gemeintes Statement. Einfach nur, um mich über die Reaktionen und Kommentare zu amüsieren. Es ist unglaublich zu sehen, dass die User dann wie Erdmännchen aus den Löchern gekrochen kommen. Wenn man zum Beispiel in einem Ernährungsforum "Bacon wird überbewertet" schreibt, versuchen unzählige selbst ernannte Experten das Statement zu korrigieren. Und belehren natürlich jeden, der eine andere Meinung hat, eines Besseren.

Beichthaus.com Beichte #00032187 vom 07.11.2013 um 11:01:51 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Steckbriefe im Zug

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Neugier Manie Internet Bahn & Co. Telefon

Steckbriefe im Zug
Ich habe eine ziemlich dämliche Sache angefangen. Ich muss täglich mit dem Zug eine halbe Stunde zur Arbeit bzw. zurückfahren. Dann nehme ich immer meinen Laptop hervor. Dank Leuten, die ihr Smartphone als "persönlichen Hotspot" eingerichtet und eingeschaltet, und das Handy mit ihrem vollen Namen benannt haben, ist es dann ein leichtes Spiel, diese Personen zu stalken. Ich google dann ihren Namen, durchstöbere soziale Netzwerke und versuche möglichst viel über sie herauszufinden. Ich notiere mir dann alles, das ich herausfinde, auf einem Block. Dank den Profilfotos bei sozialen Netzwerken weiß ich dann, wie die Person aussieht. Beim Aussteigen stecke ich der Person meine Notizen zu - mit meiner extra dafür erstellten E-Mail-Adresse und dem Vermerk, sie sollen ihre Daten besser schützen und bei Fragen könnten sie sich bei mir melden. Ich schäme mich ziemlich für diese Sache, aber wenn ich das so niederschreibe, bemerke ich, dass ich den Leuten damit ja helfe.

Beichthaus.com Beichte #00032186 vom 06.11.2013 um 21:59:03 Uhr (21 Kommentare).

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