Mein Donut-Imperium

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Sucht Trägheit Faulheit Maßlosigkeit Games Ralingen

Mein Donut-Imperium
Ich (w/28) betreue nachmittags Schulkinder. Hierbei muss ich sagen, dass die Kinder dabei nichts lernen sollen, es geht eher darum, sie zu beschäftigen. Wie unnütz ich das Ganze finde, muss ich nicht sagen, jedoch bekomme ich gutes Geld. Bei uns im Raum steht ein Computer, den die Kinder nutzen können. Es gibt verschiedene Spieleseiten, mit mal mehr, mal weniger lustigen und kniffligen Spielen. Unter anderem auch Spiele, bei denen man Angestellter eines Restaurants ist. Diese Spiele sind ganz simpel aufgebaut, man bekommt eine Bestellung, muss dann irgendwas anbraten, frittieren, oder backen und nach den Wünschen des Kunden belegen.

Ich bin jetzt bei Tag 10 und meine Kunden sind ziemlich glücklich mit meiner Arbeit. Dafür habe ich jetzt den gesamten Tag vergeudet und möchte das Fenster nicht schließen, da ich sonst meinen Spielestand verliere. Ich überlege mir, mich zu registrieren, um mein Donut-Imperium ausbauen zu können. Ich komme mir etwas armselig vor, da ich heute weder duschen war, noch Sport gemacht oder ordentlich gegessen habe. Vor allem habe ich nichts für die Uni gemacht - und das alles wegen eines Spiels für Grundschulkinder.

Beichthaus.com Beichte #00035952 vom 17.06.2015 um 20:46:39 Uhr in Ralingen (5 Kommentare).

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Wie schmelzen die Fettpolster?

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Ignoranz Verzweiflung Trägheit Sport

Ich (w/24/1,65m/70kg) beichte, dass ich es trotz Übergewicht aufgegeben habe, abnehmen zu wollen und mich jetzt nur noch gehen lasse - kein Sport, essen so viel und was ich will - nur weil ich mit den ganzen Abnehm-Philosophien und deren Widersprüchen untereinander überfordert bin. Ich dachte immer, das sei ganz einfach und ich hätte Ahnung von gesunder Ernährung und Sport. Aber nein, überall liest man etwas anderes. Die Einen sagen, Joggen ist der beste Sport zum Abnehmen, weil da am meisten Fett verbrannt wird und alle Muskeln beansprucht werden. Die Anderen sagen wiederum, Joggen sei sogar kontraproduktiv und würde Fettpolster gar fördern, weil der Körper dann bei den Mahlzeiten bunkert. Woanders habe ich zudem gehört, beim Joggen würden zuerst die Muskeln wegschmelzen und dann erst das Fett und man sähe dann zwar dünn, aber unförmig und undefiniert aus. Man solle daher hauptsächlich Krafttraining machen. Krafttraining mache ich zwar gerne, aber nur für den Bauch und den Po, denn ich weiß aus Erfahrung, dass ich Arme und Beine wie Hulk kriege, wenn ich die trainiere, weil ich von Natur aus schon recht muskulöse und breite Arme und Beine habe.


Ich will hauptsächlich an Rücken, Armen, Schultern und Beinen dünner werden, aber nicht noch mehr Muskeln dort bekommen. Wie soll das bitte mit Krafttraining gehen? Also doch Joggen? Aber das fördert doch Fettpölsterchen? Also lieber gar nicht joggen?? Ich bin bis vor ein paar Tagen immer täglich 20 Minuten joggen gegangen, was ziemlich anstrengend für mich war, aber ich war motiviert. Danach habe ich immer ein ausgiebiges Krafttraining für Po und Bauch gemacht. Jeden Tag. Zudem habe ich mich gesund ernährt, drei Mahlzeiten am Tag, die letzte ohne Kohlenhydrate und spätestens um 19 Uhr. Ich dachte, das sei ein guter Plan. Nach einer Woche habe ich dann allerdings angefangen, mich zusätzlich im Internet zu informieren, bin dabei auf die oben genannten widersprüchlichen Informationen gestoßen und bin nun komplett verwirrt und demotiviert. Ich habe in der einen Woche mit meinem Ernährungs- und Sportplan auch nur 0,5 kg abgenommen, was ja nicht gerade viel ist. Wenn ich mal eine Woche weniger esse (ohne Sport), nehme ich normalerweise mindestens 1 kg ab. Irgendwas scheint an meinem Plan also tatsächlich falsch zu sein. Aber ich bin überfordert damit, rauszufinden, was. Ich beichte, dass ich trotz Notwendigkeit nicht mehr abnehmen will, nur weil mich diese ganze Abnehm-Branche ankotzt und ich zu dumm bin, zu wissen, wem ich glauben soll.

Beichthaus.com Beichte #00035939 vom 16.06.2015 um 13:39:22 Uhr (48 Kommentare).

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“Beichte

Ich fahre mein Leben an die Wand!

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Verzweiflung Faulheit Trägheit Falschheit

Ich bin jetzt 21 Jahre alt und habe das Abitur im zweiten Anlauf geschmissen. Auch den Bund habe ich nach einem Jahr hingeschmissen und stehe jetzt auch noch kurz davor, meine Lehrstelle zu verlieren. Wenn sich eine Sache durch mein Leben zieht wie ein roter Faden, dann ist es Faulheit. Und vielleicht Selbstsabotage. Dabei sollte ich eigentlich ein Familienunternehmen in dritter Generation übernehmen. Leider bin ich einfach unglaublich faul. Faul, träge und ich manipuliere auch noch gerne die Leute um mich herum. Ich habe manchmal das Gefühl, überhaupt keine Empfindung für irgendwas oder irgendwen zu haben. Mit Weibern läuft es bei mir auch nicht. Nach einer Hochphase in meiner Zeit von 15 -18 Jahren stehe ich hier mit nichts. Ich habe mich immer für einen von den Coolen gehalten, ohne zu merken, wie kalt und tot ich innerlich war. Ich schaffe es nicht einmal, mir täglich die Zähne zu putzen. Ich bin ein verfluchter Versager und werde wahrscheinlich nicht einmal diese Lehre schaffen, denn ich habe schon Aufschub bekommen. Ich habe absolut keine Ahnung, was mal aus mir werden soll.

Beichthaus.com Beichte #00035878 vom 07.06.2015 um 16:18:26 Uhr (18 Kommentare).

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Gechillte Studenten

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Zorn Trägheit Studentenleben

Langsam glaube ich, ich bin anders als die anderen Leute. Ich bin 24 und Studentin der Wirtschaftswissenschaften. Für das Studium bin ich in eine andere Stadt gezogen und habe dort auch schnell eine WG gefunden, wo ich mit zwei anderen Studentinnen in meinem Alter wohne. Naturgemäß besteht quasi mein komplettes soziales Umfeld ebenfalls aus Studenten. Nun fällt mir aber immer mehr auf, dass ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis eine der Einzigen zu sein scheine, die sich wirklich Gedanken um ihre Zukunft und berufliche Pläne macht. Es erschreckt mich oft, auf WG-Partys oder Spieleabenden bei Gesprächen zuzuhören. Die meisten meiner Freunde haben absolut keinen Plan von ihrer Zukunft. Alle studieren halt "irgendwas", brechen ab und wechseln das Studienfach, unterbrechen und lungern dann bis zum nächsten Semester einfach nur auf Mamis und Papis Kosten zu Hause rum oder vernachlässigen ihr Studium, um Partys zu feiern und sich sinnlos zu besaufen.


Es ist mir schon klar, dass die Studentenzeit eine einmalige Zeit ist, die man genießen sollte. Das tue ich auch, aber ich wusste schon lange vor meinem Abitur, dass ich unbedingt Steuerberaterin werden will. Deshalb habe ich mich darüber so viel informiert wie nur möglich, habe mehrere Praktika in Steuerberaterkanzleien gemacht, um so einen Einblick in den Alltag zu bekommen und so weiter. Und dann sitzen da meine Freunde und Bekannten und wollen "irgendwas mit Medien" machen oder geben offen zu, dass sie ihr derzeitiges Fach nur studieren, weil ihnen nichts Besseres eingefallen ist. Die meisten wollen nach dem Studium "erst einmal eine Runde chillen" oder die Welt bereisen, ohne Kohle, versteht sich. Irgendjemand wird schon dafür bezahlen. Ich begreife einfach nicht, wie man so sorglos sein kann! Das sind doch alles keine 13-jährigen Teenies mehr, das sind erwachsene Menschen Anfang bis Mitte 20, die irgendwie keinen Bock auf gar nichts haben und deren einziges Lebensziel "chillen" ist.


Wo ist denn da der Kampfgeist geblieben? Früher galt es doch auch als erstrebenswert, so schnell wie möglich mit dem Studium oder der Ausbildung fertig zu sein, gute Noten zu haben, einen guten Job zu finden, durch den man sich selbst erfüllen konnte und ein geregeltes Leben aufzubauen. Meine Eltern waren mit dem Alter schon verheiratet, mein Vater hatte einen Job, in den er sich reingekniet hat, den er gerne erledigt hat und der ihm gute Zukunftsaussichten versprach. Dadurch verschaffte er sich die Sicherheit, eine Familie ernähren zu können. Und heute? Da sitzen Paare in Juteklamotten, die genau bis morgen Mittag denken können, aber auf gar keinen Fall weiter. Ich habe noch Kontakt zu etlichen ehemaligen Schulkameraden aus meiner Heimatstadt. Einige davon haben eine Lehre gemacht, worauf die besagten Studenten gerne hinunterzuschauen pflegen, und die sind bei Weitem vernünftiger und erwachsener. Diese haben einen Plan vom Leben, wollen sich eine Karriere aufbauen, in den nächsten fünf Jahren ein Eigenheim haben und eine Familie gründen.


Mittlerweile fange ich schon an, an der deutschen Studentenschaft zu zweifeln. Ich dachte früher immer, Studenten seien klug und weltgewandt, aber wenn ich mir das so angucke, haben die oft außer chillen, Partys und kiffen nicht viel in der Birne. Oft fühle ich mich unverstanden, weil Leute ohne Hochschulabschluss dafür aber mit Plan vom Leben als spießig und doof betitelt werden. Ich beichte also hiermit, dass ich von meinen Studienkollegen oftmals genervt bin, weil viele davon einfach nichts gebacken kriegen, aber trotzdem eine Riesenklappe haben.

Beichthaus.com Beichte #00035762 vom 20.05.2015 um 19:41:44 Uhr (25 Kommentare).

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Am Sonntagnachmittag nackt im Bett

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Drogen Faulheit Trägheit Musik

Ich (m/22) und meine Freundin (23) sind leidenschaftliche Fans der Hard Rock- und Heavy Metal-Musik. Seit wir zusammen sind, knapp fünf Jahre, und seit wir auch ab und zu mal ein kleines Tütchen Gras miteinander vernichten, hat es sich bei uns schon fast zu einer […]
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Beichthaus.com Beichte #00035681 vom 10.05.2015 um 16:20:40 Uhr (12 Kommentare).

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