Ich fahre mein Leben an die Wand!

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Verzweiflung Faulheit Trägheit Falschheit

Ich bin jetzt 21 Jahre alt und habe das Abitur im zweiten Anlauf geschmissen. Auch den Bund habe ich nach einem Jahr hingeschmissen und stehe jetzt auch noch kurz davor, meine Lehrstelle zu verlieren. Wenn sich eine Sache durch mein Leben zieht wie ein roter Faden, dann ist es Faulheit. Und vielleicht Selbstsabotage. Dabei sollte ich eigentlich ein Familienunternehmen in dritter Generation übernehmen. Leider bin ich einfach unglaublich faul. Faul, träge und ich manipuliere auch noch gerne die Leute um mich herum. Ich habe manchmal das Gefühl, überhaupt keine Empfindung für irgendwas oder irgendwen zu haben. Mit Weibern läuft es bei mir auch nicht. Nach einer Hochphase in meiner Zeit von 15 -18 Jahren stehe ich hier mit nichts. Ich habe mich immer für einen von den Coolen gehalten, ohne zu merken, wie kalt und tot ich innerlich war. Ich schaffe es nicht einmal, mir täglich die Zähne zu putzen. Ich bin ein verfluchter Versager und werde wahrscheinlich nicht einmal diese Lehre schaffen, denn ich habe schon Aufschub bekommen. Ich habe absolut keine Ahnung, was mal aus mir werden soll.

Beichthaus.com Beichte #00035878 vom 07.06.2015 um 16:18:26 Uhr (18 Kommentare).

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Gechillte Studenten

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Zorn Trägheit Studentenleben

Langsam glaube ich, ich bin anders als die anderen Leute. Ich bin 24 und Studentin der Wirtschaftswissenschaften. Für das Studium bin ich in eine andere Stadt gezogen und habe dort auch schnell eine WG gefunden, wo ich mit zwei anderen Studentinnen in meinem Alter wohne. Naturgemäß besteht quasi mein komplettes soziales Umfeld ebenfalls aus Studenten. Nun fällt mir aber immer mehr auf, dass ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis eine der Einzigen zu sein scheine, die sich wirklich Gedanken um ihre Zukunft und berufliche Pläne macht. Es erschreckt mich oft, auf WG-Partys oder Spieleabenden bei Gesprächen zuzuhören. Die meisten meiner Freunde haben absolut keinen Plan von ihrer Zukunft. Alle studieren halt "irgendwas", brechen ab und wechseln das Studienfach, unterbrechen und lungern dann bis zum nächsten Semester einfach nur auf Mamis und Papis Kosten zu Hause rum oder vernachlässigen ihr Studium, um Partys zu feiern und sich sinnlos zu besaufen.


Es ist mir schon klar, dass die Studentenzeit eine einmalige Zeit ist, die man genießen sollte. Das tue ich auch, aber ich wusste schon lange vor meinem Abitur, dass ich unbedingt Steuerberaterin werden will. Deshalb habe ich mich darüber so viel informiert wie nur möglich, habe mehrere Praktika in Steuerberaterkanzleien gemacht, um so einen Einblick in den Alltag zu bekommen und so weiter. Und dann sitzen da meine Freunde und Bekannten und wollen "irgendwas mit Medien" machen oder geben offen zu, dass sie ihr derzeitiges Fach nur studieren, weil ihnen nichts Besseres eingefallen ist. Die meisten wollen nach dem Studium "erst einmal eine Runde chillen" oder die Welt bereisen, ohne Kohle, versteht sich. Irgendjemand wird schon dafür bezahlen. Ich begreife einfach nicht, wie man so sorglos sein kann! Das sind doch alles keine 13-jährigen Teenies mehr, das sind erwachsene Menschen Anfang bis Mitte 20, die irgendwie keinen Bock auf gar nichts haben und deren einziges Lebensziel "chillen" ist.


Wo ist denn da der Kampfgeist geblieben? Früher galt es doch auch als erstrebenswert, so schnell wie möglich mit dem Studium oder der Ausbildung fertig zu sein, gute Noten zu haben, einen guten Job zu finden, durch den man sich selbst erfüllen konnte und ein geregeltes Leben aufzubauen. Meine Eltern waren mit dem Alter schon verheiratet, mein Vater hatte einen Job, in den er sich reingekniet hat, den er gerne erledigt hat und der ihm gute Zukunftsaussichten versprach. Dadurch verschaffte er sich die Sicherheit, eine Familie ernähren zu können. Und heute? Da sitzen Paare in Juteklamotten, die genau bis morgen Mittag denken können, aber auf gar keinen Fall weiter. Ich habe noch Kontakt zu etlichen ehemaligen Schulkameraden aus meiner Heimatstadt. Einige davon haben eine Lehre gemacht, worauf die besagten Studenten gerne hinunterzuschauen pflegen, und die sind bei Weitem vernünftiger und erwachsener. Diese haben einen Plan vom Leben, wollen sich eine Karriere aufbauen, in den nächsten fünf Jahren ein Eigenheim haben und eine Familie gründen.


Mittlerweile fange ich schon an, an der deutschen Studentenschaft zu zweifeln. Ich dachte früher immer, Studenten seien klug und weltgewandt, aber wenn ich mir das so angucke, haben die oft außer chillen, Partys und kiffen nicht viel in der Birne. Oft fühle ich mich unverstanden, weil Leute ohne Hochschulabschluss dafür aber mit Plan vom Leben als spießig und doof betitelt werden. Ich beichte also hiermit, dass ich von meinen Studienkollegen oftmals genervt bin, weil viele davon einfach nichts gebacken kriegen, aber trotzdem eine Riesenklappe haben.

Beichthaus.com Beichte #00035762 vom 20.05.2015 um 19:41:44 Uhr (25 Kommentare).

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Am Sonntagnachmittag nackt im Bett

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Drogen Faulheit Trägheit Musik

Ich (m/22) und meine Freundin (23) sind leidenschaftliche Fans der Hard Rock- und Heavy Metal-Musik. Seit wir zusammen sind, knapp fünf Jahre, und seit wir auch ab und zu mal ein kleines Tütchen Gras miteinander vernichten, hat es sich bei uns schon fast zu einer […]
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Beichthaus.com Beichte #00035681 vom 10.05.2015 um 16:20:40 Uhr (12 Kommentare).

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Sex-Verzicht für meine Freundin

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Trägheit Partnerschaft Lengede

Ich habe ein Problem mit meiner Freundin. Ich bin selbst Mitte 30 sie ist 10 Jahre älter, was für mich kein Problem ist. In den letzten Jahren hatte sie beruflich viel Stress und dadurch zugenommen. Teilweise wird sie sogar gefragt, ob sie schwanger ist. Mittlerweile ist es so, dass ich keinen Sex mehr mit ihr haben will/kann. Da ich sie aber liebe und denke, dass wir sonst sehr gut zusammenpassen, verzichte ich einfach auf den Sex. Das war anfangs nicht einfach. Aber daran habe ich mich gewöhnt. Ich habe ihr auch gesagt, dass sie für mich sexuell nicht mehr anziehend ist. Sie sagt aber, dass sie das Essen braucht, damit sie den Stress verarbeiten kann. Sie versucht zwar weniger zu essen, nimmt aber weiter zu.

Das eigentliche Problem ist, dass sie Sex möchte. Ich aber absolut keine Lust habe. Es ist schon so weit, dass ich das Thema Sex für mich schon so gut wie abgehakt habe. Da ich ihr nicht fremdgehe, ist es die einzige logische Lösung, ganz zu verzichten. Ich fühle mich total mies, weil ich ihr nicht gerecht werden kann. Kann mich aber auch nicht überwinden, oder gar zwingen.

Beichthaus.com Beichte #00035678 vom 10.05.2015 um 11:54:33 Uhr in Lengede (15 Kommentare).

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Keine Motivation zum Arbeiten

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Faulheit Trägheit Arbeit

Bereits seit acht Uhr sitze ich allein im Büro, da meine Chefin krank ist, und habe bis jetzt nichts weiter getan, als die Rechner und das Radio zu starten. Ich nehme mir wirklich vor, etwas zutun, kann mich aber nicht dazu aufraffen.

Beichthaus.com Beichte #00035548 vom 24.04.2015 um 14:01:34 Uhr (6 Kommentare).

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