Die gute alte Schulzeit

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Dummheit Boshaftigkeit Schule Düsseldorf

Eigentlich war ich ein braves, langweiliges Kind, das nie groß auffiel, weder positiv noch negativ. In der 5. Klasse hatte ich allerdings mal eine ganz bescheuerte Idee. Ich hatte irgendwo gelesen, dass man niesen muss, wenn man Pfeffer einatmet, ich glaube sogar es war in einem Comic von Fix & Foxi. Also hatte ich die supertolle Idee, in der Schule etwas Pfeffer zu zerstäuben und habe mir vorgestellt, dass meine Mitschüler dann alle niesen müssen. Keine Ahnung warum ich das damals so lustig fand. Ich kam auf die tolle Idee gemahlenen Pfeffer in meinen Bleistiftanspitzer mit Dose dran zu füllen, quasi als Tarnung. Irgendwie dachte ich, dass dann keiner darauf kommt, dass ich den Pfeffer verstreut habe. Welch Geistesblitz. Ich dachte, dass dann auch nur ein wenig Pfeffer aus dem Anspitzer rauskommt, wenn ich den kräftig schüttel, so ein paar Körnchen nur. Also habe ich zu Hause einen alten Anspitzer mit gemahlenem Pfeffer befüllt. Vor mir saßen 2 Mädchen, die ich nicht besonders mochte, die habe ich dann als Opfer auserkoren. Als ich die Mädchen dann mit etwas Pfeffer bestäuben wollte, ist dummerweise der schon etwas ramponierte Anspitzer aufgegangen und sie haben die volle Ladung Pfeffer von hinten abbekommen. Anstatt zu niesen haben alle geheult und mussten sich die Augen und Haare auswaschen, es gab ein Riesendrama. Heute würde man wahrscheinlich sogar einen Krankenwagen rufen, vor 35 Jahren war das anders. Ich habe einen Riesen Ärger bekommen, meine Eltern mussten in der Schule antraben etc. Ich wäre fast von der Schule geflogen. Ich erinnere mich dann noch daran, dass am Ende des Schuljahres der Lehrer meinte, eigentlich war das ein gutes Schuljahr, bis auf Pfeffer. Wenn ich heute daran denke, tun mir meine Mitschüler einfach nur leid. Ich frage mich wie ich auf eine dermaßen dämliche Idee kommen konnte aber irgendwie kann ich auch darüber lachen.

Beichthaus.com Beichte #00042176 vom 25.10.2020 um 23:00:25 Uhr in Düsseldorf (1 Kommentare).

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Der gemeine Arbeitskollege

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Engherzigkeit Hass Arbeit Boshaftigkeit Kollegen Basel

Ich bin in der Regel nicht nachtragend aber ich beichte, dass ich insgeheim Genugtuung empfunden habe, als mir eine Kollegin erzählte, dass ein ehemaliger Mitarbeiter schwer an MS erkrankt ist. L. (besagter Mitarbeiter) war 3 Jahre vor seiner Rente zu uns gekommen, er war deswegen quasi unkündbar und niemand mochte ihn außer meiner Chefin, bei der er es meisterlich verstand einzuschleimen. Ich habe ein halbes Jahr nach ihm angefangen auf der Station zu arbeiten. Er sollte mich einarbeiten und hat mich wie den letzten Dreck behandelt. Nicht nur mich, alle Ausländer sowieso. Ich habe ihn wohl an seinen schwulen Stiefsohn erinnert, den er offenbar nicht mochte, weswegen er mich von Anfang an gehasst hat, das wurde mir aber erst später klar. Das hat er mir bei jeder Gelegenheit auch deutlich gezeigt. Ich habe eine Autoimmunerkrankung, die mir oft das Leben zur Hölle macht. Auch darüber hat er sich lustig gemacht und das ins Lächerliche gezogen, über mich hintenrum abgelästert. Mit der Zeit habe ich immer mehr Details über R. erfahren. So hat er wohl seinem jugendlichen Stiefsohn und seiner deutlich jüngeren Frau das Leben zur Hölle gemacht, sie mit seiner Pedanterie tyrannisiert bis zum Gehtnichtmehr, bei uns hintenrum Intrigen gesponnen. Er wusste sich aber gut zu verkaufen und konnte sich gut einschleimen, sodass er bei den Chefärzten sehr beliebt war und bei meiner Chefin quasi unantastbar. Im vorherigen Betrieb war man allerdings heilfroh, dass man ihn los war. Bei uns haben sich dann eigentlich auch alle gefreut, als er endlich pensioniert wurde. Ein paar Jahre später hat ihn mal eine Kollegin getroffen und von ihm erzählt. Nach der Rente bekam er MS, es geht ihm wohl recht schlecht. Seine Frau, die er auch wie den letzten Dreck behandelt hat, hat ihn endlich verlassen. Auslöser war wohl, dass er seinen minderjährigen Stiefsohn wegen seiner Homosexualität auf die Straße gesetzt hat. Nun ist er schwer krank und lebt völlig alleine. Ich muss leider sagen, dass ich eine gewisse Genugtuung dabei empfand, als die Kollegin mir das erzählte. Nicht, dass ich mich darüber gefreut habe, aber ich habe es so wie eine gerechte Strafe, quasi Karma, für ihn empfunden. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass ich mittlerweile sogar etwas Mitleid für ihn empfinde. Auch wenn er mir wirklich übel mitgespielt hat, wünsche ich doch niemanden eine schwere Krankheit an den Hals.

Beichthaus.com Beichte #00042173 vom 23.10.2020 um 15:14:32 Uhr in Basel (3 Kommentare).

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“Beichte

Ich bereue es Mutter zu sein.

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Verzweiflung Aggression Familie München

Ich möchte beichten, das ich es hasse Mutter geworden zu sein! Ich bin mit 26 ungeplant von meinem Freund schwanger geworden. Liebe meinen Sohn seit der Geburt an, er war und ist ein hübsches und grundsätzlich liebes Kind. Aber ich hasse es einfach Mutter zu sein. Ich war immer unsicher, ob ich überhaupt Kinder möchte und jetzt wo ich ein Kind habe weiß ich, das es nicht zu meiner Persönlichkeit passt Mutter zu sein. Ich bin schon immer eine Einzelgängerin gewesen und brauche viel Zeit für mich allein, soziale Interaktionen vertrage ich nur in geringer Dosis. Seit der Geburt habe ich das Gefühl kein Leben mehr zu haben. Ich lebe in ständiger Rufbereitschaft, immer muss man ans Kind denken. Ich kann nicht einfach mal wo hingehen, wenn ich möchte. Und wenn man mit Kind herausgeht muss man an 1000 Dinge denken und es dauert ewig bis man loskommt. Und unterwegs muss man ständig dem Kind hinterherlaufen und aufpassen. Generell macht es mir überhaupt keinen Spaß mich mit ihm zu beschäftigen, ich muss ihn ständig bespaßen und unterhalten. Immer dieselben blöden Bücher, dieselben Bauklötze auf- und abbauen und nach neuen Sachen suchen, um das Kind zu fördern und zu unterhalten. Und irgendwie ist jeder Tag gleich. Ja ich mache das alles und ich will das er ein glücklicher Mensch wird und ich möchte auch nicht das er je das Gefühl hat ungewollt zu sein, aber seit der Geburt keinen einzigen ganzen Tag mal nur für mich zu haben, das macht echt müde. Er ist mittlerweile 1,5 Jahre und geht auch schon ein paar Stunden in die Kita, aber die Zeit reicht nur für das allernötigste wie arbeiten, putzen u.ä. Mein Tageshighlight ist 1 Stunde Netflix am Abend, für mehr kann ich mich nicht motivieren. Ich müsste eigentlich Sport machen da ich seit der Geburt unter chronischen Rückenschmerzen leide, früher war ich (sogar bis kurz vor der Geburt) mehrmals die Woche im Fitnessstudio. Der Vater des Kindes hilft mir nur bedingt, wir streiten ständig deswegen und leben nur des Kindes wegen noch zusammen. Für mich ist das alles so kein Leben mehr. Ich fühle mich als würde ich eine Gefängnisstrafe absitzen und meine besten Lebensjahre verschenken. Ich versuche die schönen Momente zu genießen, wenn wir kuscheln und er niedliche Sachen macht, aber es fühlt sich trotzdem so an, als würde ich mehr geben als das es mir zurückgibt Mutter zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00042169 vom 18.10.2020 um 15:19:48 Uhr in München (9 Kommentare).

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Anleitung falsch gelesen

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Gesundheit Partnerschaft Intim

Als ich meinen ersten Freund hatte (w, 43) dauerte es nicht lange und er fragte mich, ob ich ihm nicht mal schön einen blasen könnte. Schüchtern wie ich war, konnte ich nicht zugeben, dass ich gar nicht wusste, was das genau ist oder wie das geht, und habe eingewilligt. Er hat also ausgepackt und mich sanft nach unten gedrückt, und ich reimte mir 1 und 1 zusammen, und fing halt an, an seinem Stängel zu blasen. Also, wortwörtlich "blasen" - ich habe reingepustet wie in eine Trompete. Anscheinend war ich wohl ein bisschen übermotiviert und habe zu stark "geblasen", weil nach wenigen Sekunden kam ein fürchterlicher Schrei von meinem Freund. Und dann ein Besuch in der Notaufnahme. Diagnose: Harnröhren-Fissur durch zu starken Druck und ein briefmarkengroßes Hämatom auf der Eichel. Ich wurde danach nicht mehr gefragt, ob ich blasen mag.

Beichthaus.com Beichte #00042168 vom 16.10.2020 um 03:04:33 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Ich bestehe jedes Mal auf mein Ebay-Verkaufsrecht.

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Ekel Boshaftigkeit Intim Betrug Gesundheit München

Ich möchte etwas beichten, was sich aus einem Zufall heraus entwickelt hat. Ich (m/26) habe mir vor etwa 3 Jahren zu Studienzeiten ein Penisverlängerungssystem gekauft. Es gibt ja solche mit einem Expander und allem möglichen Teilen. Hat auch das gebracht, was es sollte, und am Ende hab ich das Teil dann, weil ich es nicht mehr brauchte, auf Ebay als gebraucht verramscht. Es hat auch einen Käufer gefunden und mir so 50 Prozent des Einkaufspreises wiedergebracht. Damit war das dann erstmal erledigt und ich hab das vergessen. Drei Monate später meldet sich doch dann der Käufer und meckert über Genitalherpes, den er sich über das Teil von mir zugezogen haben soll. Hätte er vorher nicht gehabt, und jetzt alles voller Blasen. Nach langem hin und her hat er gemeint, dass das von den Eichelkappen des Expanders käme, so sein Verdacht. Und tja, was soll ich sagen, ich hab auch Genitalherpes und die Dinger vor dem Verkauf nicht desinfiziert. Muss er auch nicht gemacht haben. Aber was sollte ich da zugeben, zumal der Typ Schadensersatz forderte. Hab dann auf mein Ebay-Verkaufsrecht ohne Gewährleistung verwiesen und dann auf Durchzug geschaltet. Hätte er es doch desinfizieren sollen bevor er es sich drüberzieht. Oder neu kaufen bei der Firma.
Irgendwie, obwohl ich wusste, dass es falsch war, hab ich dann einen Lachanfall bekommen und die Sache echt lustig gefunden. Noch einer der damit rumrennt. Jetzt kommt das eigentliche. Man muss wissen, dass die Systeme echt Asche kosten. Das Zubehör ist nur ein bisschen Plastik, kostet aber horrende Summen. Also geh ich her, kaufe mir die Dinge auch gebraucht und warte bis ich wieder einen Herpes Ausbruch bekomme da unten. Dann setze ich die Kappen jeder Größe auf und stell das Teil wesentlich günstiger bei Ebay ein. Findet sich immer einer, der Geld sparen will. Damit sich der Herpes auch hält und nicht durch eine erneute Desinfektion vernichtet wird, stülpe ich die Kappen um und raue sie an. Dann heißt es warten. Nicht nach jedem Verkauf meldet sich einer, aber immerhin sind es bis jetzt 2 die zurückschreiben und übelste Flüche loslassen. Ich mache immer ein paar Verluste durch Ein- und Verkauf, aber die Konversation am Schluss, da wo ich mich dumm anstelle macht einfach zu viel Spaß. Jetzt müssen sie es jeder sagen mit der sie ins Bett steigen.

Beichthaus.com Beichte #00042166 vom 10.10.2020 um 15:19:52 Uhr in 80798 München (10 Kommentare).

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