Vertrauen in der Fernbeziehung

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Misstrauen Eifersucht Selbstsucht Maßlosigkeit Partnerschaft Welver

Ich (m/18) habe seit drei Jahren eine Fernbeziehung. Sie kommt aus Berlin und ich aus Baden-Württemberg, was nicht gerade einfach ist, da wir uns nicht oft sehen - immer nur dann, wenn sie Ferien hat - oder ich Urlaub. Klar, es gibt Schlimmeres, mein Problem ist nur, dass ich es nicht schaffe, ihr Freiraum zu geben. Ich gehe davon aus, dass sie mir fremdgeht - einfach, dass sie mich betrügt, anlügt oder vieles mehr. Ich vertraue ihr, damit das schon einmal klar ist! Aber ich schaffe es nicht, diese Gedanken loszuwerden. Ich fange dadurch an, ihre Accounts abzuchecken, um zu sehen, was und worüber sie schreibt, aber ich habe jetzt, nach einem Jahr, aufgehört und kämpfe gegen dieses Verlangen. Ich tue wirklich alles, damit ich sie nicht kontrolliere. Dennoch schaffe ich es nicht. Mein Herz und mein Kopf spielen verrückt, mal sagt einer, es sei alles gut und der andere schiebt derbe Paranoia und mal andersrum.


Selbst jetzt schaffe ich es nicht einmal, alles aufzuschreiben. Ich möchte also beichten, dass ich es nicht schaffe, die wohl mit Abstand schönste Beziehung - das sage nicht ich, sondern andere - zu genießen. Ich schaffe es nicht, meiner Freundin den Freiraum zu geben, den ich ihr wünsche. Sie hat zwar nichts gegen diese Seite an mir und mag das sogar, aber ich komme nicht damit klar. Es ist so, als würde ich versuchen, einen Vogel freizulassen, aber er geht immer wieder zurück in den Käfig. Ich schaffe es nicht einmal, meine Probleme so zusammenzufassen, dass ich sie erklären kann.

Beichthaus.com Beichte #00034030 vom 29.09.2014 um 02:42:34 Uhr in Welver (17 Kommentare).

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Hochwasser-Hilfe verboten

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Chef Arbeit

Hochwasser-Hilfe verboten
Ich (m/19) bin in einer Hilfsorganisation tätig, die derzeit beim Hochwasser im Einsatz ist. Als ich meinen Chef darauf ansprach und ihn bat, mich für den kommenden Einsatz freizustellen, hat er mich nur ausgelacht und sich über die Menschen lustig gemacht, die derzeit großes Leid ertragen. Er hat mir verboten in den Einsatz zu gehen und dies mit banalen Ausreden untermauert. Des Weiteren meinte er, dass in Deutschland sowieso niemand Leid und Not ertragen müsse und dass unser Einsatz eh überflüssig wäre. Ich war nach dem Gespräch so fertig, dass ich nicht mehr wusste, wo unten und oben ist.

Seit diesem Tag wünsche ich mir, da unser Laden selber an einem sehr großen Fluss in Baden-Württemberg liegt, dass der Laden beim nächsten Hochwasser platt gemacht wird, und wünsche ihm nur Schlimmes, auch wenn ich zum Helfen ausgebildet wurde. Aber auf andere Art bekomme ich meinen Frust nicht runter, ohne meinen Hass auf ihn zu schieben.

Beichthaus.com Beichte #00031401 vom 10.06.2013 um 23:30:08 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Macht als Bahnfahrer

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Engherzigkeit Ignoranz Bahn & Co.

Hallo zusammen, ich habe etwas zu beichten - oder auch nicht. Kommt auf den Standpunkt an. Ich bin Straßenbahnfahrer in einer mittelgroßen Stadt in Baden-Württemberg. Ich liebe e,s mit meiner Bahn durch die Stadt zu fahren. Schon als ich klein war, wollte ich immer Lokführer werden. Dafür hat es leider nicht gereicht, aber darum geht es nicht. Ich hasse es, wenn die Leute immer auf den letzten Drücker zur Haltestelle hetzen und meinen, es sei die verdammte Pflicht des Fahrers zu warten, bis sie es endlich geschafft haben, ihre unsportlichen und untrainierten Körper bis zum Bahnsteig zu schleppen, um dann keuchend und nach Atem ringend einzusteigen und sich nicht einmal dafür zu bedanken, dass ich auf sie gewartet habe. Ich glaube, diese Leute wissen nicht, dass jede Minute, die ich für meine Route länger brauche, von meiner Pause abgeht.

In den ersten paar Wochen meiner "Berufslaufbahn" habe ich tatsächlich oft gewartet, aber mittlerweile ist es mir scheißegal, ob die Leute eine halbe Stunde bei Minusgraden auf die nächste Bahn warten müssen. Sollen diese Arschlöcher doch rechtzeitig da sein, dann nehm ich sie gerne mit. Manchmal, wenn ich schon von Weitem sehe, wie jemand angelaufen kommt, warte ich extra, bis er kurz vor dem Bahnsteig ist, und fahre dann erst los. Ich liebe den Gesichtsausdruck der Leute, wenn ihnen die Bahn vor der Nase wegfährt. Eine Mischung aus Wut und Verzweiflung. Ich danke allen, die mich dazu gebracht haben und hoffe ihr seid in Zukunft pünktlicher, ihr Penner!

Beichthaus.com Beichte #00023273 vom 09.01.2008 um 07:18:49 Uhr (27 Kommentare).

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Stinkender Zigarettenqualm

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Engherzigkeit Ekel Last Night

Ich hasse seit neuestem Raucher, obwohl ich ab und zu kiffe und bis vor einigen Jahren selbst geraucht habe. Ich lebe in Baden-Württemberg und dort ist das rauchen in Kneipen und Gaststätten weitestgehend verboten. Gestern war ich mit Kollegen (alles Raucher), in so einer Spelunke die sich einfach nicht an das Rauchverbot gehalten haben. Heute morgen haben meine Klamotten, Haare, Unterwäsche so ekelhaft nach Zigaretten gestunken, dass ich mich gleich in aller früh geduscht habe und mich mit extra viel Seife abgerieben habe. Ich glaube ich werde diese Kneipe bei der Polizei melden, auch wenn mich meine Kollegen dafür hassen werden.

Beichthaus.com Beichte #00023029 vom 28.09.2007 um 01:24:01 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Ich habe noch nie so viel gelesen!

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Dummheit Peinlichkeit

Ich komme aus Baden-Württemberg und habe vor einer Woche mein Abitur geschrieben. Ich bin vorher auf die Seite gestoßen und nachdem ich die Top100 durchgelesen habe, ist mir aufgefallen, dass ich in der gesamten Oberstufe, einschließlich lernen fürs Abitur, nicht so viel am Stück gelesen habe, wie heute. Keine Lektüre gelesen, keine Texte für Geschichte, Wirtschaft, Deutsch, Englisch oder Bio, keine Hausaufgaben gemacht. Das Beste an der Sache ist: ich werde das Abi kriegen! Meine Freundin, meine Freunde oder meine Eltern wissen nichts davon.

Beichthaus.com Beichte #00021583 vom 01.05.2007 um 23:56:38 Uhr (3 Kommentare).

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