Haribo-Prügelei im Supermarkt

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Feigheit Ungerechtigkeit Kinder Nonnweiler

Ich (m/26) habe gestern einem unschuldigen Kind mächtig Ärger eingehandelt. Aber mal von vorne: Immer wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehe, versuche ich, die Sachen, die die Kassiererin übers Fließband zieht, so schnell wie möglich in meinen Korb zu legen, nur um mir zu beweisen, dass ich schneller bin. Dabei habe ich es dann gestern etwas übertrieben und einem kleinen Jungen, der hinter mir stand und gespannt meinem Speed-Einpacken zuguckte, eine Packung Haribo voll in die Fresse geschleudert. Ich habe mich daraufhin sofort entschuldigt und ihm als Wiedergutmachung die Tüte geschenkt. Er hat sich sichtlich gefreut und begann sofort, sich die Gummibärchen in den Mund zu stopfen. Als ich fertig war, und mit meinem Einkaufswagen zum Auto wollte, kam die Mutter des Jungen angelaufen, verpasste ihm eine Backpfeife und schrie ihn an, wieso er von dem Geld, von dem er offensichtlich eine Zeitung kaufen sollte, nun Haribos hatte. Ich war zu feige, um zu ihr zu gehen und ihr zu sagen, dass die Süßigkeiten von mir waren und dass er die gekaufte Zeitung in seinem Rucksack hat, aber ich habe mich nicht getraut.

Beichthaus.com Beichte #00034987 vom 30.01.2015 um 17:22:41 Uhr in Nonnweiler (10 Kommentare).

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Currywurst in der Badewanne

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Dummheit Ekel Trunksucht Last Night Urlaub Nonnweiler-Primstal

Wir sind drei Männer und haben in diesem Sommer das Abitur nachgeholt. Um das zu feiern, verbrachten wir dann eine Woche am Ballermann. Unser Alkoholpegel war also stets auf einem gewissen Niveau. Nachdem wir in einer Nacht etwas außerhalb gefeiert hatten, und einer meiner Freunde sich so abgeschossen hatte, dass er ins Hotel ging, blieben wir noch in einer nähergelegenen Disco. Erst gegen vier Uhr in der früh machte ich mich mit meinem Saufkumpanen auf den Weg ins Hotel. Allerdings wollten wir vorher unbedingt noch etwas essen. Am besten Currywurst, die wir und dann auch holten. Aber nicht nur eine, sondern gleich zwei. Zurück im Hotel - ich war schon ziemlich voll - entschied ich mich dazu, ein Alka Seltzer einzunehmen, damit ich am nächsten Tag keinen Kater habe. Dumm war nur, dass wir keine Becher auf dem Zimmer hatten.


Aber da ich ja ein schlauer Fuchs bin, kam ich auf die glorreiche Idee, die Brausetabletten einfach in den Mund zu nehmen, etwas Wasser nachzufüllen, das Ganze schäumen zu lassen und dann zu schlucken. Der Plan war toll, die Umsetzung allerdings schwierig. Ich nahm also diese Brausetablette in den Mund. Es begann zu schäumen. Nach Sekunden des Erstaunens verleiteten mich meine "Decision-Making-Skills" dazu, die Tablette, sie war nur geringfügig aufgelöst, zu schlucken. Was dann passierte, könnt ihr euch vorstellen. Mein Magen blähte sich auf, schließlich schäumte es dort. Ich drohte zu platzen. Ich rannte ins Bad des abscheulichen Hotels und kotzte die Badewanne mit den zuvor verschlungenen Currywürsten voll. Es roch abgöttisch. Mein Kollege, der mit mir in das Zimmer gekommen war, feierte mich ziemlich und konnte sich vor Lachen kaum noch halten. Der Betrunkene, der früher ins Hotel ging, schlief jedoch ganz tief. Nun begann die Tortur - irgendwie musste ich die Wurströllchen ja wieder runterspülen. Nachdem ich, ich war noch immer ziemlich blau, gefühlte zwei Stunden ratlos auf dem Bett saß, ging mir ein Licht auf. Da war ja die Klobürste - selbst ist der Mann. Also "pürierte" ich die Currywurststückchen, welche sich so zahlreich beim Abfluss der Badewanne versammelt hatten, mit der Bürste. Dies dauerte bestimmt eine halbe Stunde und eins der Stückchen war besonders hartnäckig - es wollte sich einfach nicht verkleinern lassen. Aus Spaß an der Freude, und im absoluten Wissen, dass mein betrunkener Zimmergenosse als Erstes die Dusche bzw. Badewanne aufsuchen würde, ließ ich dieses eine Stückchen in der Wanne liegen. Es blieb dann die restlichen vier Tage noch dort. Und wir duschten täglich zweimal damit, wobei es ziemlich "tricky" war, dem Wurststückchen während der Dusche auszuweichen, damit es die Füße nicht berührt. Ich beichte hiermit, dass ich mich ein wenig vor mir selbst ekele, irgendwie aber auch stolz auf die Story bin. Darüber werden wir auch noch in 50 Jahren lachen. Meinen Enkeln werde ich das aber nie erzählen. Beichten möchte ich auch, dass wir das keinem Hotelangestellten erzählt haben und die Bürste wohl noch immer im Einsatz ist. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00032100 vom 23.10.2013 um 11:44:16 Uhr in Nonnweiler-Primstal (5 Kommentare).

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