Der Traum vom Donutladen

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Dummheit Feigheit Missbrauch Arbeit

Der Traum vom Donutladen
Ich beichte, dass ich mich von anderen Leuten habe zu stark beeinflussen lassen. Ich habe mein ganzes Leben als Bäcker gearbeitet, bis ich irgendwann wegen eines privaten Unfalls berufsunfähig geworden bin. Ich wurde umgeschult und habe dann von zu Hause aus gearbeitet. Das war aber eine Arbeit, die mir nie Spaß gemacht hat. Irgendwann ist bei mir die Idee gewachsen, einen kleinen Laden für Donuts aufzumachen. Jeder Bäcker hat so seine Lieblingskreation und bei mir waren es immer Donutringe, die leider viel zu selten gebacken wurden. Mein Haus befindet sich direkt an einer Straße mit viel Berufsverkehr und ich habe einige Räume freigehabt. Eine Minibäckerei hätte ich führen können, auch wenn ich natürlich wegen meiner Behinderung langsamer arbeiten würde. Mein Ziel war es, einen kleinen Laden zu betreiben, mit Donuts und frischem Kaffee. Startkapital war auch da, alles eigentlich perfekt.

Ich habe dann einige Freunde und Verwandte darauf angesprochen, mir wurde die Idee dann ziemlich schlecht gemacht. So nach dem Motto, du wirst selber Dein bester Kunde sein. In Deinem Dorf hält doch keiner an, wenn es in Stuttgart viel mehr Läden hat. Privatinsolvenz, Du bist behindert, wie willst Du ein Geschäft führen. Davon habe ich mich so zehn Jahre lenken lassen und am Schreibtisch nicht gerade ein Vermögen verdient. In dieser Zeit bin ich aber auch immer einsamer geworden, der Einfluss meiner Freunde sank. Letzten Endes habe ich einfach den Donutladen aufgemacht, auch um mal wieder Kontakt zu Menschen zu haben. Es hat tatsächlich geklappt, und zwar vom ersten Tag an. Ich backe heute nachts drei Stunden Donutringe und Morgens verkaufe ich sie dann drei Stunden. Das ist die beste Arbeit, die ich jemals gemacht habe und es macht einen Riesenspaß. Finanziell habe ich den Laden bereits abgezahlt und ich verdiene heute mehr als früher als Bäcker oder gar bei dem miesen Bürojob.

Ich bereue, dass ich mich zehn Jahre meines Lebens als vereinsamter behinderter Mann daheim vor dem PC gequält habe, nur weil ich mich von Leuten habe lenken lassen, die heute noch zu allem eine negative Einstellung haben. Einer dieser Freunde von damals wollte mir vor Kurzem sogar einreden, dass mein Laden durchaus auch mal von Russen überfallen werden könnte und ich hätte keine Möglichkeit mich im Rollstuhl zu wehren. Die Russen in meiner Gegend sind alle sehr freundliche Stammkunden, niemand würde das tun. Ich werde mich nie wieder von solchen Pessimisten lenken lassen.

Beichthaus.com Beichte #00032168 vom 04.11.2013 um 17:42:47 Uhr (30 Kommentare).

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Ekel-Lärm

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Hass Feigheit Ekel Familie Stuttgart-Mitte

Ich (w/22) liebe meine Mutter und bewundere ihre einzigartige, herzliche und schlicht unglaublich tolle Persönlichkeit und alles, was mit ihr zu tun hat. Aber in einer Sache geht sie mir gewaltig auf den Keks. Sie arbeitet in einer Behörde in Stuttgart, wo ich auch seit ein paar Monaten einen Aushilfsjob habe. Da es der Platz zuließ und niemand etwas dagegen hatte, teile ich mir seither ein Büro mit meiner Mutter. Das macht an sich wirklich Spaß, ich kann sie immer um Hilfe bitten, wenn ich nicht weiterkomme oder wir unterhalten uns während der Arbeit ab und zu ein bisschen. Aber immer, wenn sie ihr Frühstücksbrötchen auspackt, sehe ich schwarz.

Meine eigentlich so feine, wohlerzogene Mutter, die stets viel Wert auf alle möglichen Äußerlichkeiten legt, macht beim Essen unheimlich ekelhafte Geräusche. Sie schmatzt nicht, aber irgendwie... ich kann das ja nicht mal beschreiben! Mir rollen sich wirklich die Zehennägel auf, wenn ich ihr beim Essen zuhören muss. Inzwischen richte ich sogar meine "Botengänge" und Raucherpausen nach ihr und ihrem Frühstücksmassaker, sodass ich diesen Ekel-Lärm nicht ertragen muss. Mama, es tut mir leid. Ich liebe dich wirklich, aber in solchen Momenten würde ich eine von uns beiden wirklich gern aus dem Fenster werfen.

Beichthaus.com Beichte #00031346 vom 04.06.2013 um 09:58:58 Uhr in Stuttgart-Mitte (19 Kommentare).

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“Beichte

Unser unmöglicher Streich

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Peinlichkeit Dummheit Arbeit Stuttgart-Zuffenhausen

Unser unmöglicher Streich
Nach der Schule absolvierte ich eine Berufsausbildung als Mechaniker bei einem großen deutschen Autohersteller. Wir waren 27 Azubis in unserem Lehrjahr und waren oft alle gemeinsam in der Lehrwerkstatt. Dort standen auch große Dreh- und Fräsmaschinen, die für Übungszwecke gedacht waren.
Die Gruppe der Lehrlinge war sehr durchwachsen, vor allem was den IQ betraf. Einer der damaligen Kollegen, wir nannten ihn Fetti, weil er erstens so aussah und zweitens tatsächlich einen ähnlichen Namen hatte, war eher mit weniger Intelligenz gesegnet. Als Fetti an einer Fräsmaschine ein Werkstück bearbeitete und kurz mal aufs Klo verschwand, verdrehte einer der anderen Lehrlinge den Schlauch für die Kühlmittelzufuhr so, dass dieser nicht mehr auf den Fräser, sondern in Richtung des Kopfes des Bedieners der Maschine zeigte. Da das Kühlmittel, eine Emulsion aus Wasser und Öl, welche ziemlich schmierig und nicht wohlriechend ist, beim Einschalten der Maschine automatisch losgepumpt wird, traf ihn der Strahl voll im Gesicht. Es war ein großer Lacher, da alle Lehrlinge den Streich mitbekommen hatten. Selbst Fetti fand es lustig und ging wieder auf das Klo, um sich zu waschen. Während er weg war, bog wieder jemand den Schlauch in die Richtung seines Kopfes. Da Fetti, wie bereits beschrieben, nicht sehr helle war, schaltete er die Maschine wieder ein, ohne vorher die Position des Kühlmittel-Schlauches zu kontrollieren. Wieder Volltreffer, diesmal schallendes Gelächter. Nur Fetti fand es diesmal nicht mehr witzig. Er bog wutentbrannt den Schlauch zurück und ging wieder auf das Klo.
Der nächste Kollege wartete nicht lange und stellte den Schlauch wieder zielgenau auf Kopfhöhe ein. Das Unfassbare passierte, Fetti schaltete wieder ein, ohne den Schlauch vorher anzuschauen. Unser Opfer kämpfte mit den Tränen und begab sich wieder zum Waschbecken. Nun wurde es bizarr, denn derselbe Streich wurde wieder vorbereitet. Es klingt unglaublich, aber Fetti fiel erneut darauf herein und es sollte sich tatsächlich noch einmal wiederholen.
Während Fetti, vollkommen fertig mit den Nerven, das fünfte Mal beim Waschen war, mischte sich nun unser Lehrmeister ein, der die Sache inzwischen mitbekommen hatte. Er drohte der versammelten Gruppe ernsthafte Konsequenzen an, sollte Fetti noch einmal "geduscht" werden.
Es tut mir wirklich leid, dass er so verarscht wurde und wir ihn alle ausgelacht haben. Damals gab es den Begriff "Mobbing" übrigens noch nicht. Er wäre aber treffend gewesen.

Beichthaus.com Beichte #00031267 vom 24.05.2013 um 08:38:42 Uhr in 70435 Stuttgart-Zuffenhausen (19 Kommentare).

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Den vergebenen Hetero verführt

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Wollust Fremdgehen Falschheit Stuttgart

Den vergebenen Hetero verführt
Vor knapp einem Jahr habe ich über eine Freundin, die ungefähr 125 km entfernt wohnt, ein supernettes Paar kennengelernt, ich selbst stehe auf Männer. Ich verstand mich auf Anhieb richtig gut mit beiden, und auch nachdem ich wieder abgereist war, blieb ich mit ihm über Handy und Internet in Kontakt. Irgendwann im Oktober wurden die Nachrichten dann etwas intimer, sprich wir redeten unter anderem über Sex. Ein paar Wochen später war ich wieder bei besagter Freundin zu Besuch und hatte davor schon ausgemacht, dass ich mit ihm abends Mal etwas essen gehen würde. Das taten wir dann auch und landeten danach bei ihm zu Hause, wo seine Freundin und seine Tochter auch waren. Irgendwann, nach zig Flaschen Wein und Sekt, seine Freundin sowie die Tochter waren schon längst im Bett, fingen wir wieder an über Sex zu reden. Er wollte wissen, wie das bei mir so läuft, und das er sich ja gar nicht vorstellen könnte, mit einem Mann was anzufangen, da er eindeutig auf Frauen und Brüste stehe. Ich saß die ganze Zeit über mit verschränkten Armen auf dem Sofa und er stupste mich die ganze Zeit an, und meinte ich solle mich doch mal entspannt hinsetzen. Ich meinte dann irgendwann zu ihm, er solle aufhören mich anzufassen, da es sonst etwas gefährlich für ihn werden könne, da ich dann nicht garantieren könne, dass ich nicht über ihn herfalle. Er meinte daraufhin, dass manche Männer vielleicht angefallen werden wollen.

Wir gingen dann in die Küche um eine zu rauchen, und als wir danach wieder ins Wohnzimmer gingen, meinte er, ich solle ihn jetzt massieren, er wäre total verspannt. Gesagt getan, ich fing an, ihn zu massieren. Also nur die Schultern. Bis er dann irgendwann meine Hände nahm und sie sich vorne auf den Bauch legte. In dem Moment vergaß ich alles um mich herum und fing an, seinen Hals zu liebkosen. Er genoss es sichtlich und auch hörbar, nahm meine Hände und legte sie sich in den Schritt. Dann fing er an mich zu streicheln und dann lagen wir knutschend auf dem Sofa. Das Ganze ging ein paar Minuten so, dann hörten wir auf und gingen wieder in die Küche um erneut eine zu rauchen, wo das Geknutsche und Gefummel weiter ging.
Irgendwann brach er das Ganze ab und meinte, dass es jetzt besser wäre, ins Bett zu gehen, was wir dann auch taten. Danach brach der Kontakt mehr oder weniger ab.
Vor zwei Wochen war ich wieder bei besagter Freundin zu Besuch und hatte abends dann auch SMS Kontakt mit ihm.
Irgendwann meinte er, ich solle noch auf ein Glas Wein vorbei kommen, was ich auch tat. Aus dem Glas Wein wurden zwei Flaschen und er meinte dann, ich wolle ihn doch nur ins Bett bekommen. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe ihn oral befriedigt. Ich beichte hiermit also, dass ich nicht nur einen Hetero verführt habe, sondern auch seine Freundin hintergangen habe.

Beichthaus.com Beichte #00031158 vom 07.05.2013 um 20:37:51 Uhr in Stuttgart (20 Kommentare).

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Mein scharfer Freund

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Lügen Verzweiflung Stuttgart

Ich (w/20) habe seit etwa drei Monaten einen Freund, der so scharf ist, dass nicht nur ich auf ihn stehe, sondern auch alle meine Freundinnen, Kommilitoninnen und auch jedes Mädchen aus seinem Heimatdorf. Da er mich auf der Uni kennengelernt hat, kannte mich niemand aus seiner Heimat, dementsprechend waren auch die verachtenden Blicke, als er mit mir das erste Mal auf ein Fest zu Hause ging.
Anfangs fand ich das alles noch ganz lustig und habe das als Neid abgehandelt. Doch es wurde immer schlimmer. Erst haben die Mädchen mich in der Toilette eingesperrt, dann sämtliche Kerle auf mich angesetzt. Und als das alles nicht zu unserer Trennung geführt hat, haben sie angefangen, mich richtig zu bedrohen.
Was ich jetzt beichten möchte, ist, dass ich, als mein Freund duschen war, sämtlichen Mädchen von seinem Handy aus ein Bild von uns geschickt habe, mit der Ansage, dass sie uns in Ruhe lassen sollen. Danach habe ich alle Nummern gelöscht und vom Betreiber ignorieren lassen. Bis heute ist ihm das nicht aufgefallen, doch ich weiß nicht, wie er reagiert, wenn er es herausfindet.

Beichthaus.com Beichte #00031102 vom 29.04.2013 um 23:36:08 Uhr in Stuttgart (18 Kommentare).

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