Der aggressive Rollerfahrer

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Rache Boshaftigkeit Falschheit Vandalismus Auto & Co. Sababurg

Vor ein paar Monaten wurde ich von einem Mann auf einem blauen Roller aufs Übelste beschimpft. Ich muss dazu sagen, seine Wut war nicht ganz unbegründet, ich hatte ihm an einer Kreuzung die Vorfahrt genommen. Gott sei Dank bremste er dann und niemandem passierte etwas, ich hob auch gleich entschuldigend die Hand, blieb aber nicht stehen. Er fuhr mir dann die ganze Zeit richtig dicht auf, machte wilde Handzeichen und Lichthupe. Natürlich wurde ich dann langsamer, lenkte rechts ran und ließ die Scheibe runter. Ich wusste ja, worauf er hinaus wollte, und entschuldigte mich auch höflich bei ihm, dass ich ihn übersehen hätte. Er ließ mich aber gar nicht richtig zu Wort kommen, sondern schrie mich an: Ich wäre eine dumme Schlampe, zu dumm zum Autofahren, eine blöde Fotze und ich solle bloß aufpassen, er würde mir sonst eine aufs Maul hauen. Es fehlte wirklich nur noch, dass er mir ans Auto getreten hätte oder handgreiflich geworden wäre. Ich hatte richtig Angst vor ihm. Im Wegfahren zeigte er mir zum Abschluss noch den Mittelfinger. Ich war total schockiert, zitterte am ganzen Körper und rief erst mal meinen Freund an, um ihm das zu erzählen. Er meinte, ich solle sofort zur Polizei und den Kerl wegen Beleidigung und Bedrohung anzeigen. Gott sei Dank hatte ich mir sein Kennzeichen gemerkt und so war das eine kurze Angelegenheit auf der Wache. Die Polizisten waren auch sehr nett, sagten mir aber gleich, dass die Chancen, den Kerl dranzukriegen, gering seien, da Aussage gegen Aussage stünde. So kam es dann leider auch. Ich konnte den Herrn zwar identifizieren, dieser stritt aber alles ab und meinte, er hätte mich im Leben noch nicht gesehen. Da ich keine Lust auf ein gerichtliches Hickhack hatte, zog ich die Anzeige zurück und die Sache verlief im Sand. Nun zu meiner eigentlichen Beichte.


Ich hatte, seit diesem unerfreulichen Tag, an dem mir der Rollerfahrer sein ganzes Arsenal an Verwünschungen an den Kopf geknallt hatte, immer noch sein Kennzeichen in Erinnerung. Und wie es der Zufall wollte, stand sein Roller einsam und verlassen, an einem Sonntagmorgen auf dem Parkplatz eines großen Tierparks. Weit und breit war keine Menschenseele. Mein Freund und ich waren eigentlich zum Wandern dort, aber diese Gelegenheit konnte und wollte ich mir nicht entgehen lassen. Ich trat ihm dann beide Seitenspiegel ab und warf seinen Roller, zu guter Letzt, noch um. Tat richtig gut! Mein Freund und ich fuhren dann in aller Seelenruhe wieder weg. Gesehen hat uns wohl keiner, das Ganze ist jetzt nämlich schon eine ganze Weile her.

Beichthaus.com Beichte #00031589 vom 12.07.2013 um 14:26:13 Uhr in 34369 Sababurg (Sababurgerstr.) (33 Kommentare).

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Mit Methamphetaminen über die Grenze

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Drogen Selbstsucht Stolz Sucht

In meinen Teenagerjahren (ca. 15-19) hatte ich drei beste Freundinnen, wir waren eine richtig coole Mädels-Clique damals. Wir sind durch dick und dünn gegangen und waren unzertrennlich. Ich hatte aber außerhalb der Schule noch einen anderen Freundeskreis, weil ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00031587 vom 12.07.2013 um 11:07:10 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Geschäfte meines Chefs

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Ekel Engherzigkeit Peinlichkeit Arbeit Chef

Die Geschäfte meines Chefs
Mein Chef hat die Angewohnheit, bei offener Badtür kacken zu gehen. Ich weiß das, weil sich das Licht im dunklen Flur spiegelt und der Geruch nicht unbemerkt bleibt. Ich bin leider die einzige Person, die außer ihm da ist, allerdings ist mir egal, ob er weiß, dass die nachfolgende Tat auf mein Konto geht. Unser Büro ist aufgebaut wie eine kleine Wohnung. Genau gegenüber der Badtür haben wir eine Überwachungskamera, die total überflüssig ist! Die Kameras werden morgens um sieben Uhr manuell angemacht. Und jeden Morgen, bevor mein Chef mal wieder mit offener Tür kacken geht, drehe ich die Kameras in Richtung Badtür. Man kann direkt auf den Donnerbalken blicken. Das Ganze mache ich jetzt seit einer Woche und siehe da - seit Neustem ist die Tür zu. Ich würde nur zu gerne das Gesicht der Sicherheitsleute sehen, die meinen Chef bei seinem Geschäft beobachten mussten. Es tut mir Leid, liebe Sicherheitsleute - aber Spaß muss sein. Wer lässt sich schon gerne vom Kackgeruch seines Chefs beflügeln?

Beichthaus.com Beichte #00031586 vom 12.07.2013 um 08:01:17 Uhr (15 Kommentare).

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Meine Mutter, der Messie

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Ignoranz Verzweiflung Sucht Maßlosigkeit Familie Bietigheim-Bissingen 74321

Meine Mutter ist ein Messie. Angefangen hat alles, als mein Vater und meine Mutter sich trennten. Ich war noch klein, ging gerade erst zur Grundschule. Es gab schon immer heftige Streitereien zwischen meinen Eltern. Denn einer war immer zu ordentlich, während der andere diese Ordnung einfach nicht verstehen konnte. Dabei ist sie extrem pingelig, was Sauberkeit angeht! Mein Vater verließ uns dann und meine Mutter war ganz alleine mit meinem Bruder und mir. Ihre Verwandten aus Russland sind nämlich alle dort geblieben, während mein Vater seine Familie in Deutschland hatte. Es fing langsam an und häufte sich dann immer mehr. Natürlich fiel es mir auf, aber ich dachte mir nichts dabei. Nach der Renovierung meines Zimmers blieben alle Sachen im Wohnzimmer liegen, die Küche wurde dreckiger und irgendwann warf sie nicht einmal die abgelaufenen Lebensmittel weg.


An einem Tag, als ich beschloss, ihr einen Gefallen zu tun und die Küche zu putzen, kam sie von der Arbeit und schrie mich zusammen, dass ich gefälligst alles wieder aus der Mülltonne holen sollte. Ich rannte davon, aus Angst, sie könnte noch wütender werden. So ging es, bis ich kurz vor meinem Realschulabschluss stand. Jeden Tag stritt ich mit ihr darüber. Ich konnte nicht mehr. Mein Bruder mischte sich nicht ein. Nach vielen Versuchen, Ordnung in die Wohnung zu bekommen und sogar, nachdem ich das Jugendamt anrief, änderte sich nichts. Eine "Messie-Expertin" ließ uns im Stich, aber wir versuchten trotzdem alles. Irgendwann eskalierte es und sie meinte, ich solle doch zu meinem Vater ziehen, wenn alles so schlimm wäre. Ich packte sofort meine Sachen und die neue Wohnung war purer Luxus für mich. Doch nun, da auch seit einem Jahr mein Bruder ausgezogen war, ist sie allein in der vollgestellten Wohnung. Erneut haben wir versucht, ihr zu helfen - wieder ohne Erfolg. Nun lebe ich tagtäglich mit einem schlechten Gewissen. Ich habe sie im Stich gelassen und ignoriert - allerdings mit der Angst, dass sie von einer Brücke springen könnte. Ich fühle mich schuldig, da ich jeden Tag daheim bin und sie alleine in dieser Wohnung versauert. Aber ich habe es aufgegeben, ihr helfen zu wollen. Meine Beichte ist also, dass ich die Hoffnung, meiner Mutter helfen zu können, jeden Tag ein bisschen mehr verliere.

Beichthaus.com Beichte #00031585 vom 12.07.2013 um 00:34:28 Uhr in Bietigheim-Bissingen 74321 (13 Kommentare).

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Von der Kellnerin erwischt

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Ekel Schamlosigkeit Morallosigkeit Waghalsigkeit

Als ich (m/30) damals meine erste richtige Beziehung hatte (ich war 19) habe ich etwas getan, was mich bis heute mit Scham und zugleich einem breiten Grinsen erfüllt. Ich war mit meiner Freundin in der Bar, in der wir uns damals das erste Mal getroffen hatten. Diese hatte einen vorderen Bereich, in dem auch der Tresen war, und einen getrennten Raum im hinteren Bereich mit Couch und Aquarium. Da es mitten in der Woche war, war die Bar erstaunlich leer und so gingen wir in den hinteren Bereich, um unsere Ruhe zu haben. Es kam, wie es kommen musste: Angeheitert von alkoholischen Getränken und gegenseitigem Necken befand sich irgendwann ihr Kopf zwischen meinen Beinen. Ich schaute immer mal wieder zur rechten Seite des Raumes, wo sich die Tür befand, habe aber nie jemanden gesehen. Mit einem Mal vernahm ich das Knarzen der Dielen, habe meiner Freundin aber nichts gesagt. Herein kam auch niemand - zumindest nicht, dass ich es mitbekommen hätte. Aber die Kellnerin muss wohl auf dem Weg zu uns gewesen sein, um sich nach unserem Wohlbefinden zu erkundigen. Scheinbar ist sie direkt nach einem Blick hinein wieder mucksmäuschenstill nach vorne verschwunden.


Irgendwann endete das Ganze im Mund meiner Freundin. Der Orgasmus war so heftig, dass ich dabei auch eine, vor mir auf dem Tisch stehende, Bierflasche umkippte. Meine Freundin und ich handelten geistesgegenwärtig, packten alles "gebrauchte" wieder ein und beseitigten die Sauerei mit mehreren Taschentüchern, die wir anschließend in den Aschenbecher packten. Nach ungefähr einer halben Stunde traute sich die Kellnerin dann vorsichtig wieder zu uns und guckte erst langsam und zögerlich um die Ecke, ehe sie den Raum betrat. Dabei entdeckte sie den Aschenbecher, gefüllt mit Taschentüchern. Ihren Blick werde ich nie vergessen. Ich beichte also, dass ich in einem öffentlichen Lokal befriedigt wurde und einer armen Kellnerin wohl einen ziemlich ekligen Moment beschert habe. Ich hoffe, sie fand es nicht zu widerlich, die Taschentücher zu entsorgen. Liebe Kellnerin: wenn du dich in dieser Beichte wiederfindest: Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031584 vom 11.07.2013 um 16:28:52 Uhr (14 Kommentare).

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