Die perversen Spielchen meines Kumpels

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Ekel Falschheit Lügen Engherzigkeit Wien

Ich habe seit vielen Jahren einen Kumpel, den ich von der Arbeit kenne. Wir treffen uns oft und ziehen zusammen um die Häuser. Er ist seit ein paar Jahren mit seiner Freundin zusammen. Sie ist blond, etwas mollig, aber sonst eigentlich eine ganz nette Person, auch weil sie vom Land kommt und locker drauf ist. Außerdem arbeitet sie in einem Elektronikmarkt und da gibt es auch hin und wieder Prozente, weil sie als Mitarbeiterin Rabatt bekommt. Vor Kurzem sind die beiden umgezogen und es gab Probleme mit seinem Laptop und der Einrichtung eines Wlan-Netzwerkes bei ihnen zu Hause. Ich hatte seinen Laptop deshalb bei mir und bin dann über einen Ordner "gestolpert". Es waren unzählige Bilder, die er mit seiner Flamme über die Jahre aufgenommen hatte. Zuerst nur Erotische, aber dann kamen richtige Hardcoresachen, die ich an dieser Stelle nicht aufzählen möchte. Sie machen zusammen Dinge, die ich als pervers oder sogar krank bezeichne. Auch hat sie Piercings an intimen Stellen, wobei sie immer gesagt hat, dass sie keine Piercings hätte und sie auch nicht mögen würde. Nun zu meiner eigentlichen Beichte, denn seit ich diese Bilder gesehen habe, kann ich mich nicht mehr mit den beiden gemeinsam treffen. Ich kann ihr nicht mehr in die Augen sehen, weil ich nie gedacht hätte, dass sie so ekelhaft sein kann. Sie ist so eine ruhige Person und ich hätte das nie von ihr vermutet. Dauernd speise ich meinen Kumpel mit fragwürdigen Ausreden ab, warum ich keine Zeit habe. Er hat mich schon gefragt, was los ist, aber es wäre mir zu peinlich ihm die Wahrheit zu sagen. Ich wünschte mir, ich hätte diese Bilder nie gesehen und alles wäre wie früher, wo wir zusammen immer viel Spaß hatten und uns gemeinsam treffen konnten. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032367 vom 07.12.2013 um 12:38:35 Uhr in 1110 Wien (Ganghofergasse) (18 Kommentare).

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Der nervige Frauenversteher

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Boshaftigkeit Peinlichkeit Rache Partnerschaft Münster

Ich habe als Frau ein Problem mit meinem Freund, das normalerweise eher Männer mit Frauen haben. Immer, wenn ich etwas habe - Stress auf der Arbeit, Ärger im Freundes- oder Bekanntenkreis, oder wenn ich etwas erlebe, das ich einfach möglichst schnell vergessen möchte, dann möchte mein Schatz das Thema totreden. Er kennt dann kein Halten mehr. Einmal wollte er mit mir diskutieren, warum mir mein erster Besuch beim Frauenarzt mit 15 unangenehm war. Er wollte Details der Untersuchung dargelegt bekommen und wissen, ob das für mich nicht eher schön gewesen wäre. Ich dachte, ich werde nicht mehr. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass es ihm wirklich darum geht, mir mit solchen Gesprächen zu helfen, auch wenn er das glaubt. Denn ich habe schon oft gesagt, dass ich einfach meine Ruhe haben will, um das mit mir alleine auszumachen. Oft ist mir auch nicht jede ärgerliche Kleinigkeit so wichtig - erst wenn er sie durch stundenlange Frauenversteher-Gespräche breitgetrampelt hat, wird das dann zu einem halben Trauma. Ich denke, er macht es eher für sich. Er scheint das zu tun, weil er vor sich selbst gut dastehen will. Weil er damit nicht klarkommt, wenn mal nicht alles "ganz toll" ist. Er möchte, dass ich immer glücklich, immer gut drauf bin. Und er möchte der Held sein, der das für mich "schon hinbiegt". An sich ja ganz nobel, wenn es nur nicht so fürchterlich nerven und noch dazu ständig nach hinten losgehen würde.


Um ihm zu zeigen, wie unangebracht und irritierend sein Verhalten ist, habe ich deshalb etwas getan, für das ich mich im Nachhinein schäme. Aber es hat mir in dem Moment auf so eine gehässige Art und Weise große Befriedigung verschafft. Mein Freund hatte nämlich einen Termin beim Arzt, weil er ein Zipperlein beim Wasserlassen hatte. Er meinte, sich wahrscheinlich irgendwas an der Blase geholt zu haben, und das dachte ich auch. Er glaubte allerdings mit ein wenig Pipi im Messbecher ließe sich das Problem dann schon beheben, und stiefelte in dem Glauben zum Arzt. Aber als er nach seinem Arztbesuch nach Hause kam und sehr, sehr schweigsam war, hatte ich so eine Ahnung. Aus der Vergangenheit weiß ich, dass er bei der Musterung großen Bammel hatte, dass ihn dabei jemand von "innen befühlen" könnte. Das soll wohl sehr unangenehm sein, vor allem, da man dabei so "abgefertigt" würde. Ein Bekannter betitelte diese Prozedur einmal als eine "serielle Arschentjungferung", bei der eine Schlange von Männern wie Vieh abgefertigt würde. Dies war meinem Freund erspart worden, warum auch immer. Aber der Herr Doktor bei diesem Termin wollte wohl auf Nummer sicher gehen.


Da sah ich meine Chance, ihm etwas von seiner eigenen Medizin zu verabreichen. Ich fragte immer wieder scheinheilig, was denn los sei, dass ich mir Sorgen mache um seine Gesundheit, ob er einen Blasen- und Nierentee wolle, was der Arzt denn gesagt hätte und wie die Untersuchung abgelaufen sei. Irgendwann rückte er mit der Sprache raus, und ich behielt recht. Ihm war also seine allererste Hafenrundfahrt zuteilgeworden, und er war sichtlich wenig davon angetan gewesen. Ich hatte natürlich großes Verständnis. Bot ihm an, darüber zu reden. Er wollte das aber nicht. Es war ihm sichtlich unangenehm, er war peinlich berührt und sagte dann auch irgendwann, dass er sich schäme, mir etwas darüber zu erzählen. Aber ich zeigte immer wieder überschwänglich Sympathie. Er könne wirklich absolut mit mir darüber reden. Das müsse ja unschön gewesen sein, unangenehm, und peinlich. Ich beschrieb im Detail, was daran unangenehm und peinlich gewesen sein musste. Ich beschrieb, wie schwer das für ihn gewesen sein musste, sich zu bücken und sich einen Finger reinschieben und dann betasten zu lassen. Und auch eklig. Was, wenn dort drin noch eine unschöne Überraschung von gestern auf den Arzt wartete? Hoffentlich habe er für solche Fälle einige Tücher gehabt. Irgendwann hatte ich meinen Spaß dann zu genüge gehabt und habe ihn in Ruhe gelassen. Hoffentlich weiß er nun, wie es ist, sich über Dinge ausquetschen zu lassen, die man lieber nicht bereden möchte.

Beichthaus.com Beichte #00032336 vom 03.12.2013 um 14:33:29 Uhr in 48161 Münster (Adolf-Risse-Weg) (7 Kommentare).

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Mein reicher Gönner

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Betrug Diebstahl Morallosigkeit Habgier Geld

Ich arbeite im Callcenter einer großen und bekannten Versicherung. Ich nehme täglich eine Vielzahl von Anrufen entgegen, von Kunden über Außendienstmitarbeiter bis hin zu Maklern. Meine Aufgaben reichen von Beratungsgesprächen, bis hin zu gewünschten Vertragsänderungen. Vor Kurzem erhielt ich den Anruf eines ziemlich arrogant wirkenden, jungen Mannes. Er hatte einen teuren Sportwagen bei uns versichert, jedoch bisher keinen Beitrag bezahlt. Nun flatterte ihm wohl der Brief des Straßenverkehrsamtes ins Haus, mit dem Hinweis, dass wir ihm den Versicherungsschutz entziehen. Er wollte wissen, was denn an Beiträgen offen sei. Da ich generell Unverständnis für die Leute hege, die ihre Rechnungen nicht bezahlen, ihre Mahnungen scheinbar ungeöffnet wegschmeißen und dann blöd nachfragen, was denn zu zahlen wäre, fragte ich ihn, ob er denn nicht bemerkt hätte, dass weder eine Abbuchung von unserem Unternehmen, noch eine Zahlung von ihm auf seinen Kontoauszügen verzeichnet wäre. Da erzählte er mir in großen Tönen, dass seine Eltern durch Immobiliengeschäfte steinreich geworden sind und er so viel Geld auf seinem Konto habe, dass er inzwischen den kompletten Überblick über seine Einnahmen und Ausgaben verloren hat. Er gab mir seine Bankverbindung durch - mit der Bitte, dass wir künftig die Beiträge abbuchen. In diesem Moment kam mir eine ziemlich unmoralische Idee.


Ich schrieb mir nach dem Gespräch die Bankverbindung und den Namen des Kerls auf. Als ich abends im Internet bei einem bekannten Onlineversandhändler nach verschiedenen Artikeln surfte, gab ich statt meiner Bankverbindung seine an. Ich bestellte einen Artikel für knapp 30 Euro und betete, dass er es nicht merken würde. Den Artikel kam ein paar Tage später. Wochen vergingen. Der Onlinehändler meldete sich nicht bei mir bezüglich einer zurückgegangenen Lastschrift. Also bestellte ich wieder auf den Namen meines reichen, unfreiwilligen Gönners. Wieder passierte nichts. Und noch einmal. Von Mal zu Mal wurde ich mutiger. Inzwischen bestelle ich nur noch auf seine Rechnung, monatlich im Wert von knapp 200 Euro. Bisher kam weder eine Nachricht vom Händler, noch von sonst jemandem. Ich beichte also, dass ich mich, obwohl ich in meinem Beruf ganz ordentlich verdiene und mich auch sonst nicht über meinen Lebensstandard beschweren kann, auf Kosten eines fremden Mannes bereichere. Und ich habe wirklich Spaß daran.

Beichthaus.com Beichte #00032330 vom 01.12.2013 um 18:26:20 Uhr (42 Kommentare).

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Meine Besuche im Stripclub

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Lügen Falschheit

Ich verbringe meinen Feierabend am Freitag stets in einem Stripclub. Ich trinke da allerdings nur ein Bier und unterhalte mich mit den dort arbeitenden Damen, es kommt zu keinerlei sexuellen Handlungen. Meine Freundin weiß das und findet es eigentlich toll, dass ich das auslebe. Was es zu beichten gibt? Meine Freundin und ich spielen unserem Freundeskreis seit zwei Jahren etwas vor. Denn niemand weiß, dass wir uns dort kennengelernt haben, als sie damals noch neben ihrem Studium als Go-go-Tänzerin arbeitete. Mittlerweile geht sie schließlich einem gesellschaftlich anerkannten Beruf nach. Wenn uns jemand fragt, wie wir uns kennengelernt haben, erzählen wir dann immer so eine total schnulzige Story. Es ist nicht so, dass es uns peinlich wäre, im Gegenteil, ich erzähle oft von meinen Stripclubbesuchen, es geht nur darum, dass wir glauben, dass alle sie auf ihren ehemaligen Nebenberuf reduzieren würden.

Beichthaus.com Beichte #00032318 vom 29.11.2013 um 17:57:44 Uhr (6 Kommentare).

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Die begehrte Gamerin

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Falschheit Lügen Begehrlichkeit Internet Games

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich Männer anlüge. Allerdings tue ich dies stets mit guten Absichten. Seit etwas über einem Jahr spiele ich ein mehr oder weniger bekanntes Online-Rollenspiel. Wie man sich denken kann, sind in dieser virtuellen Welt Frauen Mangelware und das bekommt man schnell zu spüren. Sobald jemand herausfindet, dass man weiblich ist, wird man angebaggert - und das von allen Seiten. Bei manchen, die mir recht sympathisch rüberkommen, lasse ich mich auch darauf ein und flirte ein wenig zurück. Meistens erzählen diese Männer recht schnell, dass sie noch nie eine Freundin hatten oder allgemein sehr lange Single sind, aber sich gerne eine "Gamerin" als Freundin wünschen. Da ich als Kind selber oft gehänselt wurde, weil ich etwas dicker war, tun mir die Männer dann irgendwie leid und ich sage ihnen, dass ich sie total nett fände. Oft schicken sie auch direkt Bilder, um zu sehen, wie sie mir gefallen. Allerdings war bisher selten jemand dabei, der mir wirklich gefiel.


Trotzdem sage ich, dass sie doch gar nicht schlecht aussehen und ich die Frauen nicht verstehe, die kein Interesse an ihnen haben. Da bisher auch noch niemand in meiner Nähe wohnte, musste ich auch nie befürchten, dass jemand mich spontan besuchen wollte, wenn ich meinte, dass ich "leider zu weit weg wohne". Durch meine Lügerei fühlen sich die Männer meistens schnell begehrt und wirken auch glücklicher und selbstbewusster. Sie erzählen mir, wie hübsch ich bin, und oft deuten sie an, dass sie sich verliebt hätten, obwohl sie nur Fotos von mir kennen. Ich allerdings halte mich da zurück. Das mag nun ziemlich gemein klingen und man könnte denken, dass ich viele Herzen damit breche. Allerdings habe ich in den letzten Monaten bemerkt, dass der Großteil meiner "Verehrer" in der kurzen Zeit, in der sie mit mir schreiben, vermehrt Freundinnen gefunden haben, da ihr neu gewonnenes Selbstbewusstsein wohl ziemlich anziehend ist. Meistens schreiben sie mir dann, dass es ihnen wirklich leidtue, aber man nichts gegen die Liebe tun kann. Ich tue dann so als sei ich etwas eifersüchtig und wünsche ihnen viel Glück, bevor ich sie lösche. Einfach nur, damit sie weiterhin glauben, dass ich Interesse gehabt hätte, obwohl mir das Ganze eigentlich nicht sehr nah geht. Irgendwie finde ich es aber schon etwas traurig, da ich ihnen ja doch etwas vormache und selbst auch noch Single bin.

Beichthaus.com Beichte #00032302 vom 26.11.2013 um 19:12:03 Uhr (21 Kommentare).

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