Ein Drogendealer packt aus

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Drogen Habgier Waghalsigkeit Gewalt

Ich (m/50) möchte heute beichten, dass ich Mitte der 80er eine ganze Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern fast alleine mit Cannabis versorgt habe, beinahe umgebracht wurde und auch ins Gefängnis ging. Es fing alles an, weil ein Freund von mir, mit dem ich ab und zu […]
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Beichthaus.com Beichte #00037308 vom 30.12.2015 um 01:27:48 Uhr (38 Kommentare).

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Ich will nichts mit Transsexuellen zu tun haben!

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Ekel Vorurteile Zorn Partnerschaft

Meine Freundin arbeitet nebenher im Sonnenstudio. Nicht um Geld zu verdienen, sondern weil die Eigentümerin, ihre Cousine, gelegentlich zuverlässige Hilfe benötigt. Wir sind beide Mitte 20, kennen uns bereits seit fast fünf Jahren und sind immer noch sehr verliebt. Jetzt kommt aber ein kleines Problem, das mit dem Nebenjob meiner Freundin zu tun hat. Vor einiger Zeit erzählte mir mein Schatz von einer wirklich tollen netten Kollegin, die seit einigen Monaten auch im Sonnenstudio, allerdings Vollzeit, arbeitet. Mit dieser Freundin kann sie über alles sprechen, man sei sich sehr nahe und hätte mittlerweile ein sehr enges Vertrauensverhältnis aufgebaut. Ich habe sie auch schon gelegentlich im Studio abgeholt und konnte dann auch immer sehen, wie die beiden sich umarmten und ein Abschiedsküsschen gaben. Ist ja nichts dabei. Nein, es ist sogar super, wenn man jemanden zum Reden hat, außerhalb der Beziehung. Ich fand die Situation wirklich sehr erfreulich, da meine Freundin in den letzten Jahren immer weniger persönliche Freundschaftsbeziehungen pflegte.

Mein Darling macht mittlerweile auch viel in der Freizeit mit der Kollegin, was ich auch förderte. Jetzt hat mir ein Kumpel etwas berichtet, das mir den Hals zuschnürte und mich zutiefst schockierte. Diese angebliche Freundin ist eigentlich gar keine Frau, sondern kam als Mann zur Welt, das erklärt auch die Größe, trotz des sehr filigranen Körperbaus. Dann wurde mir erzählt, dass eine komplette Operation die Sache dann eben in Richtung Frau geändert hat. Ich konnte und wollte das nicht glauben, da ich mit Homosexuellen bzw. Transsexuellen oder Ähnlichem wirklich allergrößte Probleme habe. Niemand darf mich hier deswegen verurteilen, ich will mit solchen Personen nichts zu tun haben, ich bringe es einfach nicht fertig, mit solchen Menschen umzugehen, ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich nur daran denke. Ich habe meine Freundin darauf angesprochen und sie bestätigte die Geschichte. Ihre Gefühle für diese Person haben aber nichts mit dem Geschlecht zu tun, versicherte sie mir. Meine Freundin kennt meine Probleme mit Berührungsängsten solchen Gestalten gegenüber und hat mir deshalb natürlich nichts davon gesagt. Ich schaffe es aber einfach nicht, über meinen Schatten zu springen.

Wir wohnen seit einem Jahr zusammen und ich bin jetzt in unser geplantes Kinderzimmer gezogen. Ich kann sie nicht mehr berühren, schaffe es einfach nicht, wenn der Gedanke an ihre Nähe zu dieser Person wieder aufkommt. Ich küsse sie nicht mehr, schlafe nicht mehr mit ihr und meide Zärtlichkeiten. Sie ist traurig deswegen, will aber ihre Bekanntschaft auch nicht aufgeben und verlangt von mir, dass ich offener werde. Ich bin dazu aber nicht im Geringsten in der Lage und vor allem auch nicht bereit. Ich werde jetzt von ihr verlangen, sich zwischen der Bekanntschaft zu dieser Person oder einem Leben mit mir zu entscheiden. Es gibt keine Alternative. Sie kann gerne weiterhin im Sonnenstudio mit dieser Person arbeiten, aber sich umarmen bzw. küssen zu lassen kann ich nicht akzeptieren. Ich bin auch zur Trennung von meiner großen Liebe bereit, auch wenn viele denken, das wäre doch völlig überzogen. Ich lüge nicht und bin immer offen und ehrlich zu ihr, es tut mir furchtbar leid, dass ich sie so unter Druck setzen muss. Daher habe ich mich hier ausgelassen, ich musste einfach mein Herz erleichtern.

Beichthaus.com Beichte #00037290 vom 26.12.2015 um 16:11:48 Uhr (48 Kommentare).

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Schwangerschaften sind kein Kinderspiel!

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Zorn Ungerechtigkeit Ignoranz Schwangerschaft

Ich beichte, dass ich einen Riesenhass auf Männer habe, die besserwisserische Aussagen bezüglich Schwangerschaften äußern und so tun, als sei eine Schwangerschaft immer total easy. Manche Frauen haben Glück und haben in der Schwangerschaft keine Probleme. Sie fühlen sich fast so wie in nicht schwangerem Zustand. Aber viele Frauen fühlen sich die gesamte Schwangerschaft krank, das heißt, sie müssen täglich kotzen, ihnen ist ständig übel, sie haben massive Kreislaufprobleme, ihnen ist ständig schwindelig, sie haben dauernd Kopfschmerzen, sie fühlen sich ständig schlapp und müde, sie haben Rückenschmerzen, weil der Bauch so schwer ist, sie haben Sodbrennen, ruhelose Beine, und so weiter. Ich gehörte zur letzteren Sorte. Die Schwangerschaft war physisch gesehen ein Horror, ich habe mich gefühlt wie bei einer üblen Grippe, und das ein halbes Jahr lang.

Ich hätte den ganzen Tag schlafen können, so kaputt habe ich mich gefühlt. Jedes Treppensteigen war eine extreme Anstrengung und nach einer Minute stehen wurde mir schwarz vor Augen. Ich hatte massiven Eisenmangel, extrem niedrigen Blutdruck und das sah man mir auch an, ich war kreidebleich und sah aus wie eine Leiche. Trotz der Vorfreude auf das Kind schlägt das natürlich auch auf die Psyche. Aussagen von Männern wie: "Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit", "Die Schwangeren sollen sich mal nicht so haben", "Die nehmen die Schwangerschaft als Ausrede dafür, sich wie ein Prinzesschen bedienen lassen zu können", "Sie kann doch noch bis zur Geburt arbeiten gehen" etc. bringen mich echt auf die Palme.


Während meiner ganzen Schwangerschaft, in der ich größtenteils fast täglich mit den Öffentlichen gefahren bin, ist genau zwei Mal jemand aufgestanden, um mir seinen Sitzplatz zu überlassen, dabei bin ich sehr schlank und hatte wirklich eine auffallend riesige Wampe. Ich beichte, dass ich einen unglaublichen Hass auf Leute habe, die keine Rücksicht auf Schwangere nehmen und es so darstellen, als sei eine Schwangerschaft für jeden ein Kinderspiel.

Beichthaus.com Beichte #00037272 vom 22.12.2015 um 12:30:43 Uhr (45 Kommentare).

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Ich vermisse meine Ex-Freundin

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Zorn Verzweiflung Verzweiflung Ex

Ich (m/23) muss gestehen, dass ich nicht im Geringsten mit der Trennung von meiner Ex-Freundin zurechtkomme. Ich hatte eine schwierige Kindheit, meine Mutter ist eine Säuferin, mein Vater hat sich von ihr scheiden lassen, als ich etwa vier Jahre alt war. Bis dahin hatte sie schon ihre Spuren auf mir hinterlassen. Ich kam in die Grundschule, war auf Anhieb und ohne zu lernen Klassenbester. Dann kam meine Stiefmutter, und weil die ein bisschen geisteskrank ist, hat sie ihre Wut aus ihrer Kindheit an mir und meinem ältesten Bruder ausgelassen. Deshalb ging es in der Schule so langsam bergab und ich kam dann auf die Realschule. Das war für mich das Tor zu einem achtjährigen Höllentrip. Zwei Jahre extremes Mobbing in der Schule, dazu noch meine Stiefmutter. Ich bin dann in eine Psychiatrie eingewiesen worden, ein halbes Jahr danach bin ich von der Schule geflogen - vom Kultusminister höchstselbst der Schule verwiesen. Ich kam auf eine Schule für Erziehungshilfe, da wurde es ruhiger.


Durch meine Intelligenz habe ich es geschafft, bei sämtlichen Schülern und allen Lehrern sehr beliebt zu werden. Ich konnte nun wieder auf eine Regelschule gehen, ich hatte das Glück, dass wir im Nachbarort eine Hauptschule mit extrem guten Lehrern hatten. Die ersten Wochen war es recht ruhig, bis sich meine Anwesenheit an dieser Schule rumgesprochen hat. Um den Rest etwas kürzer zu machen: Ich konnte mich ohne meinen Rottweiler nicht mehr aus dem Haus trauen, die Dorfjugend lauerte mir auf, nie mit weniger als fünf Leuten. Nach der Hauptschule war ich erst einmal arbeitslos, ich habe dann angefangen, Zeitung auszutragen. Erst Wochenzeitung, dann Tageszeitung. Und an diesem Punkt habe ich dann Jenny kennengelernt. Sie war 15, ich 18, aber es hat trotzdem gut gepasst.


Ab dann ging es bergauf, ich hatte einen Job als Verpacker für drei Monate, dann ein Praktikum, noch ein Praktikum und dann eine Lehre als Berufskraftfahrer. Alles schien super zu laufen, nur habe ich Jenny so langsam vernachlässigt. Nachdem ich dann einen schweren Autounfall hatte, bei dem ich dem Tod ziemlich knapp entgangen bin, musste ich wegen meiner Lehrstelle näher an die Firma ziehen, was den Kontakt zu Jenny erschwerte. Nach einiger Zeit sah ich für uns keine Zukunft mehr und habe Schluss gemacht. Das tat ihr sehr weh, mir weniger. Das ist jetzt etwa drei Jahre her, sie konnte mich vergessen, doch ich kam mit der Trennung nicht zurecht. Ich habe dann Depressionen bekommen, nach etwa 10 Monaten hatte ich die dann so halbwegs im Griff. Fast alle denken, dass ich mit der Trennung zurechtkomme, nur sehr wenige Leute wissen von den Depressionen.


Sie hat einen neuen Freund, mit dem sie sehr glücklich ist und ich habe noch keine Idee, wie ich damit zurechtkommen soll, dass sie mich nie wieder lieben wird. Mittlerweile bin ich dadurch wohl etwas verbittert, habe keinen Kontakt mehr zu meiner Familie und nur einen Freund, mit dem ich aber grundsätzlich nicht über Gefühle spreche. Ich träume mindestens zwei Mal die Woche von Jenny und kratze immer noch am Rande der Depressionen. Ich muss zugeben, dass ich mich für zu intelligent für solche Gefühlsduseleien gehalten habe.

Beichthaus.com Beichte #00037270 vom 22.12.2015 um 01:00:08 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Schleichend zum Alkoholiker

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Trunksucht Verzweiflung Begehrlichkeit

Vor etwa einem Jahr habe ich hier gebeichtet, dass es mir eine junge Frau aus der Nachbarschaft angetan hatte. Sie hatte sich damals von ihrem Freund getrennt und lebte zu diesem Zeitpunkt alleine. Es ist tatsächlich so, dass ich auf diese junge Frau extrem fixiert war, man kann vielleicht sagen, dass ich versessen war. Man hat mich damals verspottet, weil ich mich trotz höherem Alter im selben Fitnessstudio wie sie angemeldet hatte oder mir einfach nur moderne Klamotten mit bunten Turnschuhen gekauft habe. An der Ampel hatte ich ihr sogar mal mein neues Handy mit pinker Schale gezeigt - sehr peinlich, muss ich im Nachhinein sagen. Gut, die Kommentare haben mich zum Nachdenken gebracht und irgendwann habe ich verstanden, dass es wirklich keinen Sinn macht. Ich hatte sie damals in ihrem Lieblingscafe - wie aus Zufall - getroffen. Sie meinte, dass sie sich belästigt fühlt, daraufhin habe ich Abstand genommen. Zuerst wollte ich mich grausam an ihr rächen und schmiedete sogar Pläne, dann habe ich resigniert und ließ sie in Ruhe.


Ich habe dann alle Filme und Bilder, die ich von ihr gemacht habe genommen, verbrannt und anderweitig zerstört. Hobbys habe ich leider keine, sodass ich jetzt praktisch 24 Stunden vor dem Fernseher sitze und nebenher online bin. Meine Frau hat sich damals sehr an der Sache aufgerieben. Wahrscheinlich zu arg, denn sie verstarb im Sommer. Nun ja, ich bin als Rentner halbwegs versorgt, die Wohnung ist abbezahlt, große Sprünge kann ich mir leider nicht erlauben. Jetzt ist es irgendwie schleichend passiert, dass ich von Tag zu Tag mehr Alkohol getrunken habe. Angefangen hat das alles, als ich das mit der jungen Frau eingesehen habe. Vor einem Jahr habe ich vielleicht zwei Bier pro Woche getrunken, jetzt muss ich ein Mal wöchentlich zum Altglascontainer um massenhaft leere Wein- und Schnapsflaschen zu entsorgen.


Das ist auch der einzige Tag, an dem ich mich noch wasche, weil ich noch einkaufen muss. Mein Gesicht ist inzwischen ziemlich gerötet und aufgedunsen, ansonsten bin ich ziemlich abgemagert. Ich versuche, vor 9 Uhr morgens nicht zu trinken, meist gelingt mir das. Dafür wird es dann aber den Tag über mehr. Ich komme aus diesem verdammten Teufelskreis nicht mehr heraus und denke langsam, dass es das war. Aber es ist ja auch eine Sünde, so zu denken und sich aufzugeben.

Beichthaus.com Beichte #00037264 vom 21.12.2015 um 17:02:09 Uhr (9 Kommentare).

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