Die Nacht meines Lebens

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Morallosigkeit Trunksucht Schamlosigkeit Fremdgehen Linz

Ich habe übel gesündigt und habe nun sehr gemischte Gefühle darüber. Um es der Reihe nach zu erzählen: Da gibt es dieses Mädchen - ich nenne sie hier Sarah. Sie ist hübsch und war vor einem Jahr in mich verliebt, bis ihr ein anderer Typ den Kopf verdrehte. Dieser ist nun aber doch nicht Mr. Right und so begann sie vor einem Monat, wieder mit mir zu flirten (ja, sie war ein bisschen flatterhaft). Sie sah wirklich gut aus und ich war nicht fad - also haben wir uns gleich für den nächsten Monat in meiner Wohnung verabredet. Nach einer Weile hat sie gemeint, dass fünf ihrer Freundinnen auch mitkommen wollen. Super, dachte ich, das war es dann mit der feurigen Nacht zu zweit. Ja gut: Es war schon moralisch verwerflich von mir, mich mit ihr einzulassen, während sie noch in einer Beziehung war - aber ihr Partner war ein echter Scheißkerl, daher war ich in diesem Punkt mit mir im Reinen. Und auch wenn das für mich schon schwer danach roch, dass sie einfach feiern wollte, ohne das Chaos danach bei sich zu haben, willigte ich ein.


Nach einigem hin und her, da ich eigentlich noch Freunde einladen wollte, die allerdings alle absagten, kamen also wirklich sechs Mädchen in meine Wohnung. Ich kannte ihre Freundinnen bis dahin noch überhaupt nicht - es waren ja "bloß" Schulkolleginnen von ihr. Ich dachte im Vorhinein, dass das die hässlichen Freundinnen sein würden, die jedes hübsche Mädchen halt so hat. Aber weit gefehlt: Das waren ohne Ausnahme bildschöne Mädels, die sich gemeinsam mit mir als einzigem Typen zu besaufen begannen. Am Liebsten wäre ich auf die Straße gerannt und hätte gejubelt, bei diesem Glücksfall. Wir kippten in dieser Nacht also so einiges in uns rein - anschließend fuhren wir mit der Straßenbahn zu einer Disco und ließen es krachen. Eigentlich hätte mein Fokus nur Sarah gelten sollen, doch ich war schon so hinüber, dass ich eine ihrer Freundinnen (ich nenne sie hier Lisa) völlig enthemmt antanzte. Lisa hat sofort mitgemacht und es wurde nach einiger Zeit ordentlich eng in meiner Hose. Das alles hat Sarah wiederum mitbekommen und wollte mich quasi "zurückerobern". So wurde ich gleichzeitig von zwei umwerfenden Mädels betanzt. Dass ich mir dabei wie ein Gott vorkam, ist wohl verständlich. Lisa ließ nicht locker, bis wir wieder in der Wohnung waren. So kam es, dass Sarah, Lisa und noch eine Freundin, die ich hier Julia nenne, zu viert quer auf meinem Bett lagen, während die anderen gingen. Obwohl wir komplett dicht vom ganzen Alkohol waren, redeten wir noch über dies und jenes - Banalitäten halt. Nun zu meiner eigentlichen Sünde: Während wir redeten, ging es unter der Bettdecke völlig drunter und drüber. Wir lagen in folgender Reihenfolge: Sarah, Julia, ich und Lisa.


Zuerst nahm Lisa meine rechte Hand und ich streichelte damit ihren Körper - um irgendwann dort zu landen, wo es ihr besonders gut gefiel. Nach einer Zeit begann sie unwillkürlich, leise zu stöhnen und sich zu winden. Trotzdem redeten wir völlig normal weiter - oder versuchten es zumindest. Andererseits konnte ich einfach nicht widerstehen, es nicht auch bei Julia zu versuchen - oh Gott, ich war einfach so ein Schwein. Sie versuchte nur rein demonstrativ, meine Hand wegzuhalten. Nach einiger Zeit spürte ich dann Sarahs Fuß, wie er sich einen Weg genau in meine Mitte bahnte. Halleluja! Das war der schrägste Moment, den ich seit Jahren erlebt hatte: Wir redeten Blödsinn, während ich links und rechts Traummädchen manuell befriedigte und die Dritte sich um mich kümmerte. Jeder wusste, was der andere unter der Decke tat. Ein bisschen wie im Film. Es hat auch allen gut gefallen. Aber nun der Punkt, warum ich so ein absolut schlechtes Gewissen dabei habe: Sie hatten alle einen Freund. Ich bin das Arschloch, das irgendwelchen armen Kerlen ihre Traumfrauen beim eher christlich geplanten Wohnungsaufenthalt "wegbefriedigt" hat. Es trudelten sofort zwei neue Freundschaftsanfragen bei einem bekannten sozialen Netzwerk bei mir ein und sie wollten das Ganze so bald wie möglich wiederholen. Ich bemühe mich eigentlich immer, mit meinem Gewissen im Reinen zu sein, aber diese Nacht war so wunderbar, dass ich immer noch total aus dem Häuschen bin. Das war wohl meine schwerste Sünde des Jahres und ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032720 vom 14.02.2014 um 17:36:49 Uhr in 4020 Linz (Hofberg) (12 Kommentare).

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Mangelnde Zivilcourage

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Ignoranz Morallosigkeit Feigheit Nürnberg

Ich (w/23) habe heute etwas getan - oder besser gesagt habe ich es eben nicht getan - und schäme mich sehr dafür. Ich war einkaufen und auf dem Supermarktparkplatz kam ein dicker BMW angeschossen, zielgenau auf den Behindertenparkplatz. Beim schwungvollen Zurücksetzen hat er fast eine Frau angefahren, die ihr Kind auf dem Arm hatte. Die Frau war total erschrocken und hat sich dann zum Fenster runtergebeugt und gefragt, was das soll. Klischeehaft saß ein typischer Angeber im Schrankformat drin, der dann auch gleich losgelegt hat, dass sie doch besser aufpassen solle, wo sie lang läuft und solche Sachen. Die Frau hat dann im Weggehen noch etwas gesagt, weil er auf dem Behindertenparkplatz stand, worauf er ihr nachgeschrien hat, ob sie die Strafe denn zahlen müsse. Ich habe alles genau gesehen und trotzdem nichts unternommen.


Der Typ hatte noch eine Frau im Auto sitzen, und ich dachte sie mault ihn jetzt an, dass er so krass zu der Frau war, aber nein, die beiden haben gelacht. Beim Einkaufswagen holen haben sie der Frau noch hinterhergeschaut und Sachen gerufen. Ich hatte richtig Herzklopfen. Als ich dann schon am Wegfahren war, habe ich gesehen, dass sie sich noch das Kennzeichen notiert. Dann habe ich allerdings wieder eingeparkt und mich erkundigt, ob sie mich als Zeugin bräuchte, und dass sie sich gerne meine Daten aufschreiben könne. Sie meinte, dass alles in Ordnung sei, und dass sie das nur als heftig empfunden hätte. Ich bin entsetzt von mir selbst. Ich mache sonst auch immer einen auf hart, und als hätte ich keine Angst vor nichts - aber wenn dann mal etwas passiert kneife ich. Man könnte jetzt argumentieren, dass ich gegen so einen Typ chancenlos gewesen wäre, aber es hätte ja nichts passieren können, überall waren Leute und Überwachungskameras sowieso. Auf der Heimfahrt kamen mir die Tränen, weil ich so enttäuscht von mir bin und ich in so einer Situation gewiss auch gerne Unterstützung gehabt hätte. Anscheinend bin ich das beste Beispiel für mangelnde Zivilcourage.

Beichthaus.com Beichte #00032714 vom 13.02.2014 um 17:24:46 Uhr in 90411 Nürnberg (Bessemerstraße) (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mit Seitensprüngen ausgetobt

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Fremdgehen Lügen Selbstsucht Partnerschaft

Ich habe seit fast einem Jahr eine feste Beziehung und eigentlich bin ich auch glücklich. Wir wohnen seit vier Monaten zusammen und ich tue wirklich alles für meinen Freund. Er ist sehr froh mich zu haben und liebt mich über alles. Bevor ich zu ihm gezogen bin, habe ich ihn allerdings mit fünf Männern betrogen. Außerdem habe ich mich zu einem weiteren Mann lange Zeit sehr angezogen gefühlt und ich denke oft an ihn. Damals hatte ich eigentlich auch keine Schuldgefühle, da ich der Meinung war, dass ich mich austoben sollte, ehe ich mit meinem Traummann zusammenziehe - schließlich habe ich dann nicht mehr die Möglichkeit dazu. Heute bin ich selbst eifersüchtig, wenn ich meinen Freund mit einer anderen Frau sehe! Wobei ich nicht weiß, ob es mir etwas ausmachen würde, wenn er mir fremdgehen würde, ohne es mir zu erzählen. Was man nicht weiß, macht einen auch nicht heiß, wie man so schön sagt. Dennoch bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032712 vom 13.02.2014 um 15:05:40 Uhr (17 Kommentare).

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Die falsche Blondine auf der Dating-Seite

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Falschheit Masturbation Selbstsucht Engherzigkeit Internet

Ich (m/25) habe mir vor einiger Zeit ein Fake-Profil auf einer größeren "kostenlosen" Single/Dating-Plattform angelegt, in dem ich eine hübsche, junge und bisexuelle Blondine bin. Ursprünglich habe ich das nur gemacht, weil ich testen wollte, ob der Plattformbetreiber tatsächlich nur uns Männer für jeden Furz auf dieser Plattform sogenannte "Credits" bezahlen lässt. Diese Credits kann man entweder durch echtes Geld kaufen oder durch Downloads irgendwelcher hirnverbrannten Handy-Apps und Programme erhalten - aber wenn ich ehrlich bin, wollte ich auch wissen, was meine männliche Konkurrenz so treibt. Und vor allem, ob es stimmt, dass sich dubiose Anfragen und einfallslose Anmachen im Postfach sammeln, wie die Frauen das immer behaupten. Und ja, es stimmt alles - ich habe unzählige Credits, und noch mehr Anfragen und dumme Anmachen in meinem Postfach. Ich muss an dieser Stelle übrigens sagen: Ein Armutszeugnis für meine Geschlechtsgenossen! Und das ist noch freundlich ausgedrückt. Aber auf meiner Profilbesucher-Liste fiel mir irgendwann dann ein eigentlich recht durchschnittlich aussehendes Mädchen auf, das immer mal wieder vorbeischaute. Sie hatte sogar einen Fake-Check absolviert, bei dem sie ein Foto von sich und einem Zettel machen musste, auf den der Name des Seitenbetreibers und ihr Nickname handschriftlich geschrieben sind. Das wird dann auch redaktionell überprüft, daher musste die gute Dame also echt sein - und irgendwann hat sie sich auch ein Herz gefasst und mich angeschrieben.


Aus Langeweile habe ich ihr geantwortet und wir haben uns im Laufe der Zeit immer besser verstanden und wurden immer offener. Ich musste öfters auch ihre Versuche, mit mir zu telefonieren oder mich gar zu treffen, abweisen, aber das ging ganz gut. Als ich gestern mal wieder Lust dazu hatte, mir ordentlich einen von der Palme zu wedeln, kam mir die grandiose Idee, dass ich sie dank unseres tollen Verhältnisses "von Frau zu Frau" zum CS im Chat überreden könnte, was sogar klappte. Sie scheint mir inzwischen wirklich absolut zu vertrauen und hält mich wohl auch für echt. Aber jetzt zu meiner Beichte: Mitten in der Aktion habe ich dann auf einmal angefangen, mir Gedanken darüber zu machen, was ich da eigentlich gerade für einen Mist mache. Plötzlich fand ich meinen Einfall auch gar nicht mehr so toll, zumal ich glaube, dass sich die Gute inzwischen etwas in "mich" verliebt hat. Und jetzt frage ich mich, wie ich aus dieser Nummer wieder rauskommen soll, ohne ihr damit wehzutun. Die Wahrheit kann ich ihr ja nicht sagen, und ich möchte ihr den Abschied von ihrer Freundin auch nicht so schwer machen.

Beichthaus.com Beichte #00032710 vom 13.02.2014 um 00:53:25 Uhr (11 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Zu feige für eine Racheaktion

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Feigheit Fremdgehen Ehebruch Rache Semmenstedt

Meine Frau ist mir (m/47) vor vier Jahren fremdgegangen. Der Mistkerl hat sie vorher über Jahre angebaggert. Sie gestand mir, dass ihr die Komplimente und Aufmerksamkeiten gefielen, aber sie lange nicht im Traum daran dachte, mit dem Typen wirklich etwas anzufangen. Als es dann in unserer Ehe eine Zeit lang nicht gut lief, hat er seine Chance genutzt und ihr auf seine charmante Art eingeredet, dass ich doch nicht gut genug für sie bin und sie etwas Besseres verdient hat. Als ich dann zufällig dahinter kam, habe ich ihn gleich angerufen. Allein die Aussicht, dass ich es seiner Frau erzähle, hat ihn panisch werden lassen. Sofort hat er meine Frau abserviert, und zwar auf eine Art und Weise, die sie schwer traf. Er meinte, dass sie selbst schuld sei und dass er von ihr verführt wurde. Durch diverse Chatverläufe kenne ich allerdings die Wahrheit, auch wenn ich immer noch nicht verstehen kann, dass ein Mann andere Frauen anbaggert und sein Selbstwertgefühl mit Affären heben muss, obwohl er eine attraktive Frau und zwei süße Töchter hat.


Seit vier Jahren male ich mir jetzt immer wieder aus, seiner Frau von der ganzen Sache zu erzählen. Oder ihm einen Aufkleber mit "Nazi? Na und!" auf sein Auto zu kleben, da ich seinen Arbeitgeber kenne und das für ihn mit Sicherheit ein Kündigungsgrund wäre. Aber die Aussicht, dass seine Töchter darunter leiden müssen, hindert mich daran. Sie sind nette, richtig aufgeweckte und sensible Gymnasiastinnen mit einer guten Zukunft. Und mit diesem Vater sind sie gewiss schon genug gestraft. Ich möchte deshalb beichten, dass ich zu feige bin, um diesem Typen eins auszuwischen oder ihm auch nur klarzumachen, dass er Verantwortung für seine Handlungen übernehmen muss. Er ist mit der Sache einfach viel zu glimpflich davon gekommen, während meine Ehe von der Affäre immer noch belastet ist. Und das nach vier Jahren! Außerdem möchte ich beichten, dass ich zu dumm bin, um mir eine Vergeltung auszudenken, die seine Familie nicht betreffen würde. Ich hasse mich für meine mangelnde Fantasie und meine Feigheit!

Beichthaus.com Beichte #00032702 vom 12.02.2014 um 11:07:02 Uhr in Semmenstedt (25 Kommentare).

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