Traumjob: Mutter

66

anhören

Trägheit Falschheit Feigheit Familie Kinder

Ich (w) bin bald mit der Schule fertig. Das ist ja nicht weiter schlimm, allerdings habe ich danach nicht vor, arbeiten zu gehen. Mir fehlt einfach die nötige Motivation und Disziplin, um jeden Tag mindestens acht Stunden hart zu arbeiten - nur um dann am Ende des Monats mit ein paar Kröten dazustehen. Ich habe schon unzählige Praktika in den verschiedensten Bereichen gemacht. Diese Praktika gingen über mehrere Monate und für mehrere Tage, da dies in meiner Schule so gehandelt wird. Es ist dazu gedacht, uns auf das Arbeitsleben vorzubereiten und ich kann behaupten, dass ich immer nur ausgenutzt wurde. Weder ein Danke noch ein Bitte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es als Azubi anders sein wird! Natürlich könnte ich versuchen eine Ausbildung zu machen und sicherlich würde ich auch genommen werden, aber am Ende würde ich auch wieder den leichten Weg wählen und mich ständig krankschreiben lassen. Dann würde ich gefeuert werden und hätte auch nichts damit erreicht. Ich bin weder dumm noch unhöflich oder unordentlich, ich habe einfach eine andere Vorstellung vom glücklichen Leben. Mein eigentlicher Traum ist es, Mutter und Hausfrau zu sein, was ich am besten kann. Mein Verlobter wünscht sich auch Kinder und er verdient auch genug. Ich beichte also, dass ich zu den vielen unmotivierten Jugendlichen gehöre, die keine Lust haben zu arbeiten, weil sie bessere Pläne haben. Außerdem beichte ich, dass ich es meinen Lehrern, meiner Mutter und allen anderen erst sagen werde, wenn ich schwanger bin, auch wenn ich es gewissermaßen schon angedeutet habe. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00032669 vom 03.02.2014 um 09:23:17 Uhr (66 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Von Steuergeldern leben

16

anhören

Vorurteile Ignoranz Maßlosigkeit Geld

Ich möchte beichten, dass ich Menschen, die keine Lust haben zu arbeiten und Geld vom Staat kassieren sehr verachte, obwohl der Staat für mich mehr blecht als für einen Harz-IV-Empfänger. Seit fünf Jahren bezahlt das Jugendamt jeden Monat fast 5.000 Euro, damit ich in einer Jugendeinrichtung und inzwischen in meiner eigenen Wohnung wohnen kann. Das heißt, die Steuerzahler bezahlen meinen Lebensstandard. Ich dürfte sechs Freizeiten mitmachen und meine komplette Wohnungseinrichtung mit 1.400 Euro wurde mir bezahlt. Selbst das Geld, das ich angespart habe und von dem ich mir gerade einen neuen Laptop gekauft habe, kommt von den Steuerzahlern. Dafür mache ich aber eine Ausbildung ohne Vergütung, und wenn ich damit fertig bin, werde ich auch Steuern zahlen. Aber immerhin schaffe ich Arbeitsplätze - die Erzieher, die Behörden. Und wäre ich nicht in der Einrichtung gewesen, würde ich wegen Depressionen wohl nie arbeiten. Ich konnte auch nichts für meine blöde Kindheit. Trotzdem tut es mir leid, dass ich von Steuergeldern lebe. Aber das hat ja auch bald ein Ende.

Beichthaus.com Beichte #00032667 vom 04.02.2014 um 00:25:08 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Vernichtendes Arbeitszeugnis

32

anhören

Engherzigkeit Faulheit Trägheit Lügen Arbeit

Ich bin Chef eines Restaurants und bilde selbst auch Azubis aus. Leider ist die Qualität der Bewerber in den letzten Jahren rapide gesunken - es kommt inzwischen selten vor, dass jemand dabei ist, der für die drei Lehrjahre motiviert und begeistert ist. Da werden dann alle Ausreden ausgeschöpft, die der Azubikopf hergibt. Bei einer Krankmeldung sind mir natürlich die Hände gebunden, aber oft bekomme ich dann doch mit, dass die Azubis beim Sport oder auf einer Party gesehen wurden. Mein Mittel, um es ihnen heimzuzahlen, sind die Arbeitszeugnisse, die ich ihnen dann schreibe. Die Azubis verlangen natürlich eines um sich weiter zu bewerben - und ich nutze die Formulierungen, die mir im Rechtsrahmen zur Verfügung stehen, um sie möglichst schlecht dastehen zu lassen. Da die Azubis von Tuten und Blasen natürlich keine Ahnung haben, höre ich nach ein paar Monaten meistens nur, dass es mit der Stelle "noch" nicht geklappt hat. Tja - hättet ihr das Ganze mal lieber durchgezogen, ich weiß schließlich, was ich mache. Und Faulheit wird bei uns nicht gefördert!

Beichthaus.com Beichte #00032662 vom 02.02.2014 um 10:10:54 Uhr (32 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Scharf auf meine Cousine

25

anhören

Morallosigkeit Schamlosigkeit Familie Jänschwalde

Ich (m/19) beichte, dass ich mich durch Beichthaus zu etwas habe hinreißen lassen, das vollkommen falsch war. Ich denke, jeder hier kennt die unzähligen Beichten über die Typen, die angeblich Sex mit ihrer Cousine hatten. Meine Cousine ist vier Jahre älter als ich und wirklich sehr attraktiv. Ich kenne sie aber schon seit vielen Jahren und wir haben ein enges familiäres Verhältnis - sie war eigentlich wie eine große Schwester für mich. Ich habe niemals irgendetwas Sexuelles in ihr gesehen, auch wenn mir natürlich bewusst war, dass sie ziemlich hübsch ist. Als ich aber auf Beichthaus eine gute Menge dieser Cousinen-Geschichten gelesen habe, hat es in mir eine Art Verlangen ausgelöst - ich hatte auf einmal eine unendliche sexuelle Begierde auf sie. Das Verlangen konnte ich allerdings nicht mehr abstellen. Natürlich wusste ich, dass das nichts ist, das ich wirklich tun dürfte, aber der Fantasie sind ja keine Grenzen gesetzt. Ich hatte niemals vor, etwas in diese Richtung zu unternehmen, aber kurz nach Weihnachten habe ich wohl einen der schlimmsten Fehler überhaupt begangen. Sie war mit ihren Eltern über die Feiertage bei uns und sie sollten bis zum neuen Jahr bleiben - nur meine Cousine wollte ursprünglich schon früher abreisen, um Silvester mit ihrem neuen Freund zu verbringen. Kurz vor Weihnachten hatten sie sich allerdings getrennt, was die Stimmung dann auch irgendwie gedrückt hat. Direkt nach den Feiertagen gingen unsere Eltern dann zu einem klassischen Konzert, und wir hatten beide keine große Lust darauf, weshalb wir einfach zu Hause blieben.

Inzwischen bereue ich es jedoch, dass ich nicht einfach mitgegangen bin. Wir machten es uns auf der Couch für einen gemütlichen Fernsehabend bequem, meine Cousine sah wirklich heiß aus und war nur sehr knapp angezogen - eigentlich nichts Ungewöhnliches, aber in diesem Moment erwachte mein Verlangen. Irgendwann lehnte sie sich dann an meine Schulter und fing an mir zu erzählen, was ihr Ex doch für ein Arschloch sei, und sprach generell über ihre Trennung. Ich spielte den Tröster und nutzte die ganze Situation aus - bis mein Verlangen dann die Oberhand gewonnen hat. Ich konnte mich nicht mehr zurückhalten, habe die Kontrolle über meinen Verstand verloren und meine Cousine einfach auf den Mund geküsst. Im ersten Moment rechnete ich mit einer Ohrfeige, die sich gewaschen hat, aber nichts dergleichen, sie ging stattdessen voll mit. Alles Weitere will ich nicht im Detail beschreiben, ich denke jeder kann sich das in etwa vorstellen. Ich weiß, dass es nur dem Moment und ihrer Verletzlichkeit geschuldet ist, dass sie darauf eingegangen ist, an jedem anderen Tag hätte ich mir richtig eine gefangen. Am nächsten Tag reiste sie unter dem Vorwand, sich doch wieder mit ihrem Freund zu vertragen, ab. Seitdem habe ich kein Wort mehr mit ihr gewechselt, obwohl wir früher eigentlich jede Woche Kontakt über soziale Netzwerke und Ähnliches hatten. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen und ihr jemals wieder in die Augen sehen soll. Deshalb möchte ich an alle, die regelmäßig Beichthaus lesen, appellieren: Lasst euch niemals durch Beichten zu irgendetwas inspirieren! Die Sachen werden hier nicht umsonst gebeichtet.

Beichthaus.com Beichte #00032657 vom 31.01.2014 um 12:59:10 Uhr in Jänschwalde (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Lustobjekt für den Haarfetischisten

39

anhören

Fetisch Betrug Verzweiflung Ekel Geld Herbstein-Stockhausen

Ich (w/23) möchte beichten, dass ich heute Abend aufgrund einer Werbeanzeige zu einem 50 Jahre alten Knacker nach Hause gehen werde. Dieser Typ sucht nach Frauen, die ihre Haare fotografieren lassen, manche lassen sich die auch abschneiden oder mit Öl einreiben und kassieren dafür Geld. Ich habe eingewilligt, dass er mir zehn Zentimeter abschneiden darf, da ich eh zum Friseur muss. Außerdem darf er sie mir mit Babyöl einschmieren und wird sich einmal mit seiner "Fahrradpumpe" auf meinen Hinterkopf erleichtern. Dafür kassiere ich innerhalb einer Stunde einen nicht kleinen dreistelligen Betrag. Da ich unbedingt meine Miete zahlen muss und meine anderen Jobs nicht reichen, muss ich so das schnelle Geld suchen. Aber wie soll ich mit zwei festen Nebenjobs und einem aufwandsstarken Studium sonst meine Miete und die monatlichen Kosten zahlen? Noch dazu ist mein kleiner Bruder schwerstbehindert und meine Eltern arbeiten rund um die Uhr, um für ihn zu sorgen - einen Teil möchte ich Ihnen abgeben, ohne zu sagen, woher es kommt. Ehrlich, ich weiß einfach nicht, wie sonst Geld zu machen ist, wenn ich in meinem studierten Beruf noch nicht arbeiten kann.


Das Schlimme ist, dass ich einen Freund habe, den ich unglaublich liebe und für das kein Geld der Welt Preis genug ist, ihn zu verlieren. Ich habe so etwas noch nie gemacht und fühle mich jetzt schon schmutzig, obwohl mich der Typ nicht einmal anfassen darf und auch sonst keine Dienste von mir bekommen wird. Ich nehme es auf mich, ihm das Detail mit dem "Eiweiß" auf meinen Haaren nicht zu sagen, damit es ihn nicht belastet. Zusätzlich ist es Strafe genug, dass ich das mein Leben lang als Geheimnis mit mir herumtragen werde. Da mein Freund sehr sensibel, liebevoll und unglaublich toll ist, tut es mir im Herzen jetzt schon extrem weh, ihm das Ganze zu verschweigen. Er denkt sehr viel nach, glaubt kaum noch an das Gute im Menschen und hat einen Hang zu Paranoia. Daher denke ich, dass es egal ist, was ich ihm erzähle - er wird sich mehr ausmalen als ist und wird sich quälen. Von seinen Ex-Freundinnen wurde er oft betrogen und ist deshalb extrem vorsichtig in dieser Hinsicht. Dabei bin ich zu ihm ehrlicher als zu mir selbst und würde mich auch niemals vor anderen Männern ausziehen oder Ähnliches, weil ich weiß, dass ich ihn dadurch verlieren würde. Und obwohl ich keine sexuellen Handlungen mit dem Knacker vollführen werde, fühle ich mich unglaublich schuldig und schmutzig. Vermutlich bin ich eine Schlampe, und ich verdiene es, dass ihr auch als solche über mich sprecht. Ich fürchte, für mein Handeln wird es keine Absolution geben.

Beichthaus.com Beichte #00032642 vom 28.01.2014 um 15:17:10 Uhr in Herbstein-Stockhausen (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000