Smartphone-Zombie

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Maßlosigkeit Zwang Schamlosigkeit Telefon Selmsdorf

Ich (m/21) beichte, dass ich ein sogenannter Smartphone-Zombie bin. Wenn ich alleine und zu Fuß unterwegs bin, höre ich also nicht nur über meine In-Ear-Kopfhörer Musik, sondern es wird auch bei fast jeder eingehenden Nachricht das Handy gezückt und gegebenenfalls auch ausführlich geantwortet. Dabei schaue ich, wie man es sich schon denken mag, nach unten und gehe nur relativ langsam voran. Natürlich achte ich dabei an Straßenübergängen und Ähnlichem auf den Verkehr, da ich gerne noch ein paar Jahre leben würde, und auf Unfälle verzichten kann. Allerdings muss ich aber auch gestehen, dass ich schon einige Male nur gerade noch so den Zusammenprall mit anderen Fußgängern verhindern konnte. Diese Form von Multitasking stört allerdings viele Menschen auf den Straßen, da sie in der permanenten digitalen Kommunikation ihrer Mitmenschen einen Werteverfall und ein Abkapseln dieser von der Umgebung sehen, weshalb ich mir dabei auch etwas respektlos vorkomme.


Nichtsdestotrotz kann ich es aber auch nicht einfach sein lassen, weil es mir eben ein gutes Gefühl gibt, nebenbei mit Freunden zu schreiben. Auch wenn es mittlerweile ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden ist, Nachrichten damit zu verschicken, würde ich mich nicht als süchtig nach meinem Smartphone oder dem Internet bezeichnen, da es mir um die damit erbrachte Kommunikation und nicht das Medium selbst geht. Mir sind z.B. auch zehn Minuten von Angesicht zu Angesicht reden wesentlich lieber als eine Stunde zu tippen, senden und lesen, aber das ist natürlich nicht immer möglich und das Chatten bietet dann eine angenehme Alternative, eben auch, wenn man gerade unterwegs ist. Ich habe ehrlich gesagt auch etwas Angst, dass sich irgendwann einmal eine Person nicht beherrschen können wird, und mir das Handy aus der Hand schlägt, weil sie den Anblick der vielen Smartphone-Zombies auf den Straßen nicht mehr erträgt. Es tut mir leid, zum negativen Gesellschaftsbild von scheinbar von der Realität abgekapselten jungen Leuten beizutragen und möchte mich hiermit bei den Menschen entschuldigen, die ich durch meinen Anblick beim Herumtippen in der Öffentlichkeit störe.

Beichthaus.com Beichte #00035324 vom 25.03.2015 um 04:56:55 Uhr in Selmsdorf (10 Kommentare).

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Das Dilemma mit der Bus-Toilette

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Morallosigkeit Ekel Peinlichkeit

Ich habe eine Fernbeziehung, mein Schatz wohnt knapp 1,5 Stunden von meinem Wohnort entfernt. Und es war ein Freitag, an die mich mal wieder zu ihr unterwegs war. Ich fahre neuerdings immer mit den Fernbussen, da dies viel günstiger ist, als mit der Deutschen Bahn. Da sich das Unternehmen, mit dem ich immer fahre, im Moment mit einer anderen Firma zusammentut, gab es schon manchmal Einbußen in der Qualität für die Kunden. Jedenfalls, als ich so unterwegs war, merkte ich, dass ich dringend auf die Toilette musste - ich musste wirklich dringend pinkeln. Mein Sitzplatz war ganz hinten im Bus, ich ging also zur Toilette, die sich im Bus befindet, diese war jedoch verschlossen. Also ging ich zum Fahrer vor und fragte wegen der Toilette. Der Busfahrer gab mir jedoch zu verstehen, dass die Toilette nicht zu benutzen sei, weil angeblich kein Wasser da war. Funktionieren die Bus-Toiletten überhaupt mit Wasser? Na egal - weil die Bus-Toilette außer Funktion war, ging ich zurück zu meinem Sitzplatz, der sich ganz hinten im Bus befand. Dort saß ich als einziger. Die anderen Leute saßen alle vor mir, auf den Bus verteilt. Weil ich meinen Druck auf der Blase bald nicht mehr halten konnte, bin ich auf eine Idee gekommen. Ich saß also auf meinem Platz, ganz hinten im Bus, und traute mich dann, nach einer Weile, erst meinen Gürtel zu öffnen und dann auch noch den obersten Knopf meiner Hose zu öffnen. Ich zog dann meine Hose und anschließend zog ich noch mein Boxershort runter. Hose und Boxershort zog ich ungefähr bis zu meinen Knien runter. Dabei sah ich, dass mein Penis schon total hart war, weil dieser voll Urin war.


Als ich so nackt auf meinen Sitz saß und ich merkte, dass es gleich passieren würde, dass mein Pipi von ganz alleine rauskommt und ich nichts mehr dagegen machen konnte. Also lehnte ich mich etwas zur Seite, sodass es nicht zu auffällig war, bis mein Penis auf den Sitz neben mir zeigte, was nicht schwer war, weil mein bestes Stück leicht nach links zeigt. Sobald ich die Position eingenommen hatte, passierte es auch schon. Mein Pipi lief, und das direkt auf den Sitz neben mir. Als meine Blase leer war, war ich richtig erleichtert. Ich hätte es nie geschafft, es bis zu meiner Ankunft einzuhalten und dort auf eine Toilette zu gehen. Ich zog mich danach wieder an, und wartete, bis der Bus an meinem Zielpunkt angekommen war. Ich beichte, da mir das alles so leidtut - für die Mitreisenden und für die Busfahrer.

Beichthaus.com Beichte #00035297 vom 22.03.2015 um 13:48:16 Uhr (16 Kommentare).

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Die geniale Erfindung des Kollegen

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Habgier Selbstsucht Geiz Kollegen

Seit 22 Jahren arbeite ich (m) in einem Werkzeugbauunternehmen als Konstrukteur im Prototypenbereich. Genau zeitgleich ist damals mit mir ein Werkzeugbauer eingestellt worden, mit dem ich seit diesem Tag zusammengearbeitet habe. Wir haben als Team gearbeitet und hatten unser eigenes kleines Reich. Es muss erwähnt werden, dass ich ihn als Arbeitskollegen akzeptiert habe, darüber hinaus mochte ich ihn nicht sonderlich, denn als Serbe war er nicht sehr interessiert an Integration und konnte nie richtig deutsch. Aber das spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Irgendwann, nach etwa 10 Jahren fing er an, in der Pause Zeichnungen anzufertigen, aber immer so, dass sie niemand sehen konnte. Ich habe ihn einmal gefragt, was er da tut. Er will etwas erfinden, dass seiner Familie ein schöneres Leben finanziert. Er ist Alleinverdiener für eine siebenköpfige Familie. Die Leute leben in einer Sozialwohnung. Das hat mich weiter nie interessiert, bis jetzt.


Der Mann ist vor zwei Wochen urplötzlich verstorben. Ich habe dafür einen jüngeren Mitarbeiter bekommen, also alles so weit in Ordnung. Da wir in einem speziellen Teil des Unternehmens praktisch für uns sind, wurde ich gebeten, seinen Schreibtisch auszuräumen und persönliche Dinge der Familie zuzusenden. Beim Zusammensuchen seiner persönlichen Habseligkeiten aus dem Spind ist mir eine ganze Schuhschachtel Zeichnungen entgegengekommen. Ich wollte sie zuerst wegschmeißen, doch dann habe ich mir die Dinge aus Zufall genauer angesehen. Es handelt sich dabei um die Konstruktion mehrerer Spritzgussformen. Schwierig waren die handschriftlichen Notizen auf serbisch, aber ich habe mir Hilfe geholt. Diese Formen sind extrem kompliziert und wurde über Jahre hinweg verfeinert. Die Konstruktion muss erst in den letzten Wochen fertiggestellt worden sein, denn es ist alles komplett durchdacht. Das daraus entstehende Spritzgussteil ist eine reine Sensation. Ich hätte niemals gedacht, dass ein einfacher Mensch ein so unfassbar durchdachtes Teil konstruiert. Wenn dieses Teil in Serie geht, revolutioniert es eine ganze Branche.


Selbstverständlich werde ich von dieser Entdeckung keinem Menschen etwas sagen. Mein Plan ist, die Idee an einen Branchenriesen zu verkaufen und an jedem produzierten Teil mitzuverdienen. Ich werde reich, und zwar innerhalb von kurzer Zeit. Die Familie meines Arbeitskollegen musste einen Kredit aufnehmen, um den Toten nach Serbien zu überführen, in unserer Firma wurde sogar dafür gesammelt. Ich gebe zu, meine Spende von fünf Euro hätte etwas üppiger ausfallen können, aber ich bin eben ein sparsamer Mensch. Das tut mir im Nachhinein aber schon etwas leid, daher beichte ich die Angelegenheit jetzt auch.

Beichthaus.com Beichte #00035254 vom 13.03.2015 um 16:21:21 Uhr (24 Kommentare).

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Süchtig nach den Freuden des Internets

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Fremdgehen Sucht Schamlosigkeit Internet

Ich habe meine Freundin über Jahre virtuell betrogen. Ich habe Pornos geschaut, war in Sexchats unterwegs und habe Webcamsex betrieben. Und das nicht gelegentlich, sondern täglich und über Stunden. Dazu habe ich masturbiert, in meinen besten Zeiten bis zu sechs Mal innerhalb von etwa vier Stunden. Ich habe meinen Penis in der Webcam gezeigt und habe mir beim Masturbieren zuschauen lassen. Ich habe tausenden von Frauen bei der Selbstbefriedigung zugeschaut. Dabei wurde mein Sexualdrang immer weniger, ich bekam beim Sex manchmal keinen mehr hoch, aber ich machte immer weiter. Es war zu geil! Am Ende wollte ich mich dann mit den Frauen, die ich dort kennenlernte, treffen, um Sex mit ihnen zu haben. Zum Glück habe ich dies nie getan. Jetzt ist meine Freundin schwanger, ich liebe sie und bin froh, endlich von dem Ganzen wegzukommen!

Beichthaus.com Beichte #00035174 vom 02.03.2015 um 07:44:34 Uhr (8 Kommentare).

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Strafzettel in Australien

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Selbstsucht Engherzigkeit Auto & Co. Urlaub Australien

Als ich (m/27) im Alter von 23 Jahren mit einem sehr guten Freund einen Sprachaufenthalt in Australien machte, haben wir Strafzettel im Wert von ungefähr 700 Dollar gesammelt, die von uns nie beglichen wurden. Es fing alles damit an, dass wir die English-School, die wir besuchten, spontan um die Hälfte der Zeit kürzten, um mehr Zeit für unseren Roadtrip zur Verfügung zu haben. So weit nichts zu beichten, wir haben Anreise, Schule, Unterkunft, etc. alles aus eigener Tasche bezahlt. Der Plan stand, von der Westküste über die Südküste bis hin zur Ostküste zu fahren und ab da zu schauen, wie viel Zeit noch übrig ist. Alles klar, wir haben uns also ausgerechnet, ob es günstiger ist, ein altes Auto zu kaufen oder eines zu mieten. Es lagen wirklich nur wenige Dollar dazwischen und der Komfort eines eigenen Wagens darf nicht unterschätzt werden.

Nun gut, wir machten uns auf die Suche, fanden ziemlich schnell einen günstigen Ford - 300.000 Kilometer, überall Rost, 4L Motor, gefühlte 100 PS. Aber egal, er lief und hatte Platz für zwei Personen im Kofferraum. Ebenfalls war ein komplettes Camping-EQ im Auto, wie perfekt für unseren Trip. Wir kauften den Wagen einem sehr netten, jungen französischen Pärchen ab, welche den spiegelverkehrten Roadtrip hinter sich hatten. Und hier beginnt die Beichte. Wir kamen wirklich gut mit den Franzosen aus, sie vertrauten uns sogar so weit, dass sie uns den Wagen mitsamt noch zwei Monate gültigen Papieren, welche natürlich auf ihre Namen liefen, übergeben haben. Mit der Bitte, dies schnellstmöglich umzuschreiben. Wollten wir eigentlich auch machen. Doch einen Tag später fuhren wir mit dem Wagen zum Strand und mussten feststellen, dass Parkplätze dort wirklich Mangelware sind. Aber naja - da gibt es ja noch die besonderen Parkplätze, direkt neben dem Zugang zum Strand, reserviert für was auch immer. Uns wurde klar, solange das Auto nicht abgeschleppt wird, können wir doch überall gratis parken. Um es ab hier kurz zu machen: Wir haben von diesem Zeitpunkt die ganzen zwei Monate lang nicht ein Mal für einen Parkplatz bezahlt und somit in jeder größeren Stadt Australiens insgesamt Strafzettel im Wert von 700 Dollar gesammelt.

Als unser Trip dann endete, brachten wir es nicht übers Herz, das Auto an einen Unwissenden zu verkaufen, weil wir genau wussten, dass dieser mitunter arge Probleme bekommt, sollte ihn die Polizei anhalten. So haben wir beschlossen, uns die Taxifahrt zum Flughafen zu sparen, sind mit unserem Auto los, ließen es mit gestecktem Schlüssel auf dem Flughafenparkplatz stehen und hofften darauf, dass das Schicksal entscheiden solle, wer diesen Wagen bekommt. Die Beichte? Es tut mir leid, gerade in einem so friedlichen Land, welches einen ganzen Kontinent einnimmt, als Ausländer einen Scheiß auf deren Regel gegeben zu haben. Okay, wir haben niemandem direkt geschadet, jedoch sicherlich indirekt!

Beichthaus.com Beichte #00034980 vom 29.01.2015 um 13:42:44 Uhr in Australien (Sydney) (12 Kommentare).

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