Das Auto meiner Oma

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Engherzigkeit Dummheit Auto & Co. 50+

Meiner Oma wurde durch meine Dummheit die Autoversicherung gekündigt. Sie ist schon etwas älter, so um die 74 Jahre, und ist nicht die beste Autofahrerin. Sie hat in den letzten zehn Jahren drei Autos zerstört und auch diverse kleinere Unfälle gebaut. Ich habe seit etwa zwei Jahren meinen Schein und fahre hin und wieder mit dem Auto meiner Oma, da ich kein eigenes bekommen habe. Als ich vor etwa einem halben Jahr mit einem Kumpel zu einem Fußballspiel gefahren bin und mich verfahren habe, habe ich auf einem leeren Parkplatz gewendet. Aber als ich vom Rückwärtsgang in den ersten Gang schalten wollte, rollte das Auto wegen eines leichten Gefälles auf dem Platz rückwärts und auf einmal krachte es.
Ich Idiot habe natürlich nicht in den Rückspiegel geschaut, weil ich gerade mit besagtem Kumpel geredet habe. Das Auto, gegen das ich gefahren bin, hatte einen kleinen Kratzer, welcher jedoch über 1000 Euro gekostet hat.
Ich fühle mich sehr schuldig, da ich einerseits auch eine Teilschuld am Verlust der Versicherung trage, andererseits bin ich aber auch sehr sauer auf meine Oma, weil sie eine Bedrohung im Straßenverkehr darstellt und nicht verstehen will, oder kann, dass es klüger wäre, mit dem Bus zu fahren und das Auto nur in Ausnahmefällen zu nutzen. Außerdem regt sie mich tierisch damit auf, dass sie wegen jeder Kleinigkeit das Auto nutzt.
Ich bitte um Absolution, weil ich eigentlich nur das Beste für meine Oma und meine Umwelt möchte.

Beichthaus.com Beichte #00031364 vom 06.06.2013 um 11:19:38 Uhr (21 Kommentare).

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Hätte sie mal mich genommen

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Neugier Stolz Ex

Hätte sie mal mich genommen
Ich (m/24) beichte, dass ich meinen vergangenen Schwarm immer noch bei Facebook und Twitter beobachte. Ich war tierisch in diese Frau verliebt, sie hat es ausgenutzt und ich habe nie etwas zurückbekommen. Irgendwann konnte ich mich dann aus der sogenannten Friendzone befreien und habe den Kontakt abgebrochen. Inzwischen habe ich eine wundervolle Freundin, aber ich stelle dieser Frau im Internet noch nach, um mitzubekommen, was bei ihr so los ist. Die eigentliche Beichte: Es freut mich tierisch, dass sie verdammt unglücklich ist. Sie bekommt keine Beziehung zustande und beklagt sich jeden Tag, wie mies die ganze Welt doch zu ihr ist. Mich freut es. Ich schmunzel dann immer vor mich hin, wenn ich daran denke, wie glücklich ich mit meiner Freundin bin und wie unglücklich sie jetzt ist. Hätte sie damals mal mich genommen, dann würde es ihr heute sicher nicht so mies gehen.

Beichthaus.com Beichte #00031324 vom 01.06.2013 um 13:08:06 Uhr (34 Kommentare).

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Glück im Unglück

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Trunksucht Peinlichkeit Maßlosigkeit Gommern

Wenn ich (w) heute Nachrichten über Cybermobbing unter Teenagern sehe oder höre, bin ich jedes Mal wieder froh, dass ich zu einer Zeit Teenager war, als Handykameras nur Filme mit mieser Qualität aufnehmen konnten, Youtube noch nicht die größte Videoplattform der Welt war und kaum jemand einen Facebookaccount hatte.
Als ich gerade 16 Jahre alt war, war ich im Sommer zu der Geburtstagsparty einer Freundin eingeladen. Weil schönes Wetter war, feierten wir im Garten. Mit 16, das hieß auch, das erste Mal legal Alkohol zu trinken, deshalb hatten wir uns natürlich auch mit verschiedenen Getränken eingedeckt, allerdings keine harten Sachen, denn die bekamen wir ja noch nicht. Trotzdem tranken wir nicht gerade wenig und waren am Abend schon angeheitert. Dann kamen der Bruder des Geburtstagskindes und ein paar seiner Kumpels dazu. In einen der Jungs war ich damals total verknallt. Die Jungs waren alle schon älter und hatten Schnaps mitgebracht. Als mein Schwarm mir ein Glas Wodka anbot, sagte ich natürlich ja, obwohl mir Wodka nicht schmeckt, aber natürlich wollte ich ihn beeindrucken und trank den Wodka. Das ist eigentlich auch das Letzte, woran ich mich erinnere.

Am nächsten Mittag wachte ich mit heftigen Kopfschmerzen und Übelkeit in meinem Zimmer auf, ohne eine Ahnung, wie ich dahin gekommen war. Als ich runter in die Küche schlurfte, warteten dort schon meine wütenden Eltern. Mein Vater schrie mich erstmal eine Viertelstunde lang an, aufgrund der dadurch verstärkten Kopfschmerzen, bekam ich gar nicht mit, was er sagte. Meine Mutter gab mir erstmal eine Kopfschmerztablette und ich legte mich wieder ins Bett. Erst am späten Abend ging es mir etwas besser und ich fragte meine Eltern, ob sie wüssten, was passiert sei. Sie erzählten mir, meine beste Freundin hätte sie mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt. Sie hatte mich wohl mühsam bis zu meinem Elternhaus geschleppt, wo ich erst mal den ganzen Vorgarten vollgekotzt hatte und vor der Haustür zusammengesackt sei. Mein Vater hatte mich dann ins Bett getragen. Meine Eltern hatten schon befürchtet, ich hätte eine Alkoholvergiftung. Ich bekam erneut Anschiss und vier Wochen Hausarrest zur Strafe. Ich ging danach Duschen, dabei fielen mir erstmals überall Kratzer und blaue Flecken an meinem Körper auf, die ich bisher gar nicht bemerkt hatte. Ich machte mir aber erstmal keine weiteren Gedanken, weil ich schnell wieder ins Bett wollte.


Am nächsten Morgen ging es mir viel besser. Ich rief meine beste Freundin an, um herauszufinden, was während meines Filmrisses passiert war. Am Telefon deutete sie an, sie müsse mir was Wichtiges zeigen und würde vorbei kommen. Bei mir angekommen, erzählte sie mir, was an dem Abend noch alles passiert war. Sie erzählte, dass ich einiges an Wodka getrunken hätte. Und dass später noch Musik eingeschaltet wurde, um zu tanzen. Ich hätte meinen Schwarm mit einem besonders sexy Tanz beeindrucken wollen, was aufgrund erhöhten Alkoholpegels aber nur peinlich gewesen sei. Sie hätte noch versucht, mich davon abzuhalten, aber vergeblich. Alle hätten sich auf meine Kosten amüsiert. Dann sagte sie, sie müsse mir dringend etwas zeigen und schaltete den Computer ein. Dort ging sie auf Youtube und zeigte mir ein Video. Von mir! Wie ich total betrunken versuchte, an der zusammengeklappten Wäschespinne einen sexy Tanz hinzulegen. Natürlich stolperte ich nur betrunken herum. Meine Freundin versucht ständig mich wegzuziehen, alle anderen stehen lachend herum. Als ich versuchte, mich um die Wäschespinne zu wickeln wie um eine Stripstange, löste die Wäschespinne sich aus ihrer Verankerung und ich knallte auf den Boden. Daher also die Kratzer und blaue Flecken.
So sehr, wie in diesem Moment, habe ich mich nie wieder geschämt. Das Video hatte zwar sehr miese Qualität, sodass nur Leute, die wussten dass ich es war, mich erkannt hätten, aber peinlich war es trotzdem. Meine Freundin sagte, das XY, eine ehemalige Freundin, mit der ich mich vor einiger Zeit zerstritten hatte, weil sie auch in meinen Schwarm verknallt war, das Video mit ihrem Handy aufgenommen und am nächsten Tag ins Netz gestellt hatte. Ich rief sofort XY an und forderte sie auf, das Video sofort zu löschen. Aber sie weigerte sich. Ich hatte wahnsinnige Angst, es könnte sich in der ganzen Schule herumsprechen, dass es dieses peinliche Video von mir im Netz gibt und jeder würde mich auslachen. Ich lag die ganze Nacht wach und grübelte, aber es fiel mir keine Lösung ein. Am nächsten Morgen gestand ich es dann meinen Eltern und zeigte ihnen das Video. Die waren natürlich entsetzt. Mein Vater fuhr sofort mit mir zu XY und redete mit deren Vater. Der war zum Glück vernünftig, ließ sich alles in Ruhe erklären und XY musste das Video vor unseren Augen von Youtube und vom Handy löschen.
Ich bin wahnsinnig froh, dass alles so glimpflich für mich abgelaufen ist. Bei der heutigen Technik hätte sich das Video vielleicht innerhalb von Stunden auf der ganzen Welt verbreitet und mir mein Leben komplett versaut.

Beichthaus.com Beichte #00031323 vom 01.06.2013 um 02:29:21 Uhr in Gommern (14 Kommentare).

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Wütend auf den Zockerkollegen

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Drogen Aggression Zorn

Ich (m/25) bin oft wütend auf meinen Kumpel, obwohl der nichts dafür kann. Die Sache ist die, dass ich die letzten drei Jahre nur gekifft habe und vor Computern saß, und so gut wie keinen Kontakt zur Außenwelt hatte, außer ein paar Zockerkollegen. Ich war oft auch arbeitslos, wenn auch nicht durchgehend. Seit einem halben Jahr trainiere und laufe ich regelmäßig, zocke und kiffe nicht mehr und habe sogar mit den Zigaretten Schluss gemacht. Ich habe mich sehr zum Positiven gewandelt, seit einiger Zeit habe ich auch eine neue Arbeit. Nur im sozialen Bereich ist es sehr schwer weiter zu kommen, und zum Beispiel "normale" Freunde zu finden, da mich mein Lebensstil der letzten Jahre sehr schüchtern, und ein wenig weltfremd, gemacht hat. Ich habe oft vor fremden Menschen Angst, weshalb es mir schwerfällt, einfach mal mit jemandem etwas zu unternehmen, den ich nicht besonders gut kenne.

Ich habe nur einen Kumpel, mit dem ich aber nicht mehr viel gemeinsam habe, und manchmal ärgere ich mich richtig über ihn, weil er nie Lust hat, mit mir einen trinken zu gehen oder sonst etwas zu machen, das nicht bei ihm zu Hause ist. Er ist eben der typische Zocker geblieben, der auch ich einmal war. Manchmal ist ein richtig schöner Tag, und wenn ich frei habe, würde ich gerne mal in die Stadt einen trinken gehen, aber meinen Kumpel brauche ich nicht mal mehr fragen, weil der sowieso nicht aus dem Haus geht.
Also beichte ich hiermit, dass ich mich oft über meinen Kumpel ärgere, auch wenn der nichts dafür kann, schließlich soll jeder so leben, wie er will. Ich arbeite an meinem Sozialverhalten und habe einen Arbeitskollegen, der sicher mal mit mir was trinken geht, wenn ich ihn frage, ich muss mich nur noch überwinden. Aber ich bin guter Hoffnung, dass ich irgendwann mal ein ganz normales, zufriedenes Leben führen kann.

Beichthaus.com Beichte #00031315 vom 31.05.2013 um 18:12:53 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das schamlose Beweisfoto

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Fremdgehen Rache Ex Last Night

Das schamlose Beweisfoto
Mein Ex-Freund hat mich betrogen. Für mich brach eine Welt zusammen. Aber ich wollte ihn nicht einfach so davon kommen lassen. Ich wartete, bis er mich auf unserem Dorffest unter Alkoholeinfluss anmachte. Ich nahm ihn mit zu mir nach Hause. Da er ziemlich betrunken war, konnte ich ihn ausziehen und nackt in mein Bett dirigieren. Dort machte ich dann ein Foto von ihm und seinem Steifen und schickte dieses an seine Neue, mit der er mich betrogen hatte.

Beichthaus.com Beichte #00031313 vom 31.05.2013 um 10:23:42 Uhr (19 Kommentare).

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