Ein Leben zerstört

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Rache Hass Lügen Feinde

Liebe K. aus M.,
vor nun beinahe zehn Jahren habe ich durch gezielte Attacken deine Ehe zerstört. Es begann mit Überweisungen auf den Konto, bei denen ich als Verwendungszweck "Für sexuelle Gefälligkeiten" angab. Später kamen dann deine heißen Liebesbriefe an […]
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Beichthaus.com Beichte #00019940 vom 28.12.2006 um 03:05:05 Uhr (68 Kommentare).

Gebeichtet von Sabby
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Unsere Vermieterin ist einfach verschwunden!

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Trunksucht Urlaub Engherzigkeit

Ein paar Freunde und ich haben letztes Jahr beim Skifahren folgendes verbrochen: Wir hatten uns eine Ferienwohnung im Haus einer alten Frau (> 80) gemietet. Ein einem Abend sind wir dann zum Saufen mal nicht weggegangen, sondern haben uns in unserer Wohnung derbst volllaufen lassen. Irgendwann kam ich auf die Idee, wir sollten nackt im Treppenhaus Ski fahren. Danach riss meine Erinnerung ab, genau wie die meiner Freunde. Nachdem wir am nächsten Tag irgendwann wieder zum Leben erwacht waren, tat uns alles weh und wir hatten überall blaue Flecken. Langsam kam die Erinnerung an den letzten Abend zurück und uns wurde klar, dass wir tatsächlich nackt auf Skiern die Treppe runtergefahren waren.

Als wir dann später nach dem Skifahren (diesmal auf der Piste!) wieder in die Pension kamen, fiel uns auf, dass unsere Vermieterin nicht mehr da war. Nach langer Suche erzälte uns schließlich ein Nachbar, "die alte Schachtel" sei verrückt geworden. Sie hätte in der vorigen Nacht die Polizei gerufen und gesagt, es würden nackte Menschen in ihrem Treppenhaus Ski fahren und dabei Tarzanschreie ausstoßen. Man hätte sie dann in die Irrenanstalt gebracht. Wir haben uns dann allerdings nicht getraut was zu sagen, geschweige denn zuzugeben, dass wir das waren. Wir wissen auch nicht was aus der alten Frau geworden ist.

Beichthaus.com Beichte #00019232 vom 26.11.2006 um 03:14:03 Uhr (7 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Wir hätten eine Familie sein können!

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Zwietracht Rache Schwangerschaft Ex

Ich hatte eine tolle Freundin und wir waren anscheinend zu harmonisch. Sie jodelte immer nach ausgefallenen Aktionen und wilden Geschichten. Was ab und an dann auch passierte, nur meistens war sie es dann auch, der es schnell wieder zu viel wurde. Alles stimmte: der Sex, die Freundschaft, das Vertrauen, die Liebe und Unterstützung. Aber dann... Ich hatte Abgabedruck bei einem stressigen Projekt. Meine Freundin rief mich an und machte mit komischen Argumenten quasi am Telefon Schluss. Genauer gesagt sagte sie, dass sie etwas Abstand und eine Ruhepause braucht vor ihrem Examen.

Wir telefonierten immer wieder und ich hatte ernstzunehmende Probleme meinen Job weiterzumachen. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich testen will. Aber dann vermutete ich einfach nur einen Nebenbuhler. Denn es wurde nie ein plausibler ernstzunehmender Grund genannt. Das hat mich schwer zerstört und ich hatte lange keine Beziehung danach. Ich heulte mir eine Woche die Seele aus dem Leib und setzte plötzlich im Affekt auf den Racheengel. Einen Tag vor ihrem Examen rief ich nachts um 1 Uhr die Polizei an. Ich atmete schwer und spielte verwirrt. Ich erzählte, dass meine Freundin mich gerade angerufen hat und plötzlich hörte ich am anderen Ende nur noch Geschrei und Hilferufe. Anscheinend wird sie gerade überfallen von ihrem Ex-Freund (ich war ja am Telefon der neue Freund!). Die Polizei wurde natürlich sofort aktiv. Mitten in der Nacht vor ihrem Examen lief praktisch eine Polizeieinheit auf, weil sie von einem Gewaltverbrechen ausgingen.

Da sie nichtmal die Tür öffnete, weil sie so tief schlief (sie benutzte manchmal Oropax zum Schlafen) rammte die Polizei die Tür ein und schockte sie natürlich dementsprechend. Das es so drastisch wird konnte ich ja nicht ahnen. Ich wollte quasi nur den Schock erzeugen und sie wachmachen. Das Examen hat sie nicht bestanden! So wie ich meinen Job verlor! Vergeltung in der gerechtesten Form. Innerlich fühlte ich mich damals tief befriedigt. Sie wollte doch unbedingt etwas Wildes erleben. Wir haben uns nach drei Jahren wiedergetroffen und komischerweise darüber gelacht. Aber ich fühle mich trotzdem noch irgendwie innerlich sehr grausam. Denn sie erzählte mir dann, was der eigentliche Grund war: Sie war schwanger von mir und wollte es nicht sein. Sie wollte auch gar nicht mit mir darüber reden. Sie wollte vor allem das eigene Leben noch genießen. Sie hatte Angst vor dem typischen Familien-Tara und dem Alltagsblues als kleine Familie. Zu viel Verantwortung etc.

Sie entschied sich für Abtreibung. Unentschlossenheit hatte aber schon sehr viel Zeit vergehen lassen, sodass es in die kritischen Monate kam. Deshalb wollte sie eine Denkpause! Durch den Schock und das verpatzte Examen ließ sie dann auch Abtreiben mit Ausschaben usw. - schmerzhafte Angelegenheit für eine Frau. Wir hätten nun Eltern sein können und haben uns beide runtergerissen. Ich habe noch nie mit jemandem darüber geredet. Aber das Aufschreiben tut gut. Vielleicht hilft es ja sogar jemand anderem, so etwas zu lesen. Man sollte vor allem ehrlich miteinander über alles reden. Wir hätten es verhindern können, wollten aber anscheinend nicht.

Beichthaus.com Beichte #00019102 vom 20.11.2006 um 20:46:58 Uhr (3 Kommentare).

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Ich stehle meinen Schnaps

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Diebstahl Trunksucht Shopping

Ich bin Hartz-IV-Empfänger. Da ich gerne Alkohol trinke, ergibt sich ein Finanzierungsproblem, denn eine Flasche mit gutem Schnaps kostet so um die 15 Teuronen. Jedes Mal, wenn die alte Flasche leer ist (hält ungefähr 3 Tage) gehe ich zum Einkaufen. Neben den normal benötigten Sachen lasse ich dann auch noch eine Flasche Schnaps im Rucksack verschwinden. Habe so einen schwarzen BW-Rucksack, der im Innenraum auch noch eine Tasche an der Rückseite des Innenraumes hat. Vorgestern kam ein Ladendetektiv, der in meinen Rucksack schauen wollte. Bitte sehr habe ich gesagt. Er sah hinein und entdeckte eine Schachtel Käse, die ich schon eingepackt hatte. Er wollte den Kassenzettel sehen und nachdem ich ihm den gegeben hatte, war alles ok. Anscheinend war er durch den Käse so abgelenkt, dass er gar nicht mehr auf die Idee kam, noch weiter zu suchen. Schön blöd. Am nächsten Tag ging ich wieder in den Laden und fragte, ob sie ein großes Problem mit Ladendiebstahl hätten.

Oh ja, sagte die Marktleiterin, heute war erst wieder die Polizei da und gestern haben sie auch eine Menge erwischt. Da war ich sehr froh, dass ich nicht der einzige bin, der klaut, dafür aber recht schlau. Damit es für den einzelnen Laden nicht so schlimm wird, habe ich drei Läden, in denen ich mir den Schnaps klaue. Ich bin so schlecht. Hoffentlich verzeiht mir der liebe Gott! Aber etwas muß ich noch sagen: Jedes Mal, wenn ich eine Flasche Schnaps geklaut habe und die Gesamtrechnung macht 6,67 Teuronen, dann gebe ich 7 und sage großzügig: "Den Rest schenke ich Ihnen". Und insgeheim sage ich mir: "Das ist das Geld für den Schnaps".

Beichthaus.com Beichte #00018884 vom 10.11.2006 um 14:40:08 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

Ein unschuldiges Kuscheltier

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Feigheit Maßlosigkeit

Ich habe im vergangenen Jahr in Berlin einen Plüsch-Hund, den ich vorher gekauft hatte vor dem Jüdischen Museum am Haupteingang abgelegt, da ich es als unpassend empfand ihn mit in das Museum zu nehmen. Jemand bemerkte das harmlose Kuscheltier, vermutete eine Bombe und alarmierte die Polizei, die den Hund mit einem Wassergewehr öffnete. Ich habe mich nicht gemeldet, da ich befürchtete den Einsatz bezahlen zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00018463 vom 23.10.2006 um 03:46:40 Uhr (7 Kommentare).

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